Hund anspringen abgewöhnen? | 11 Tipps & Methoden

Deine Fellnase freut sich, dich und andere zu sehen und zeigt das durch freudiges Springen? Manchmal sind solche stürmischen Begrüßungen nicht jedermanns Sache. Keine Sorge, du und deine Fellnase könnt gemeinsam lernen, diese Energie in positive Bahnen zu lenken. Wie das genau funktioniert, verraten wir euch in diesem Artikel. 

Anspringen
Inhaltsverzeichnis

Warum dein Hund dich anspringt

Anspringen
Das sind nur 3 mögliche Gründe für den Anfang. Unten folgen noch weitere Gründe und Tipps!

1. Sozialkontakte begrüßen

Dieses Verhalten ist bereits bei Welpen zu beobachten: Die Kleinen springen an der Mutter hoch und lecken ihr die Lefzen.

Dann würgt sie Futter für ihre Jungen hoch. Daraus entwickelt sich später ein Begrüßungsritual unter Hunden: Erwachsene Hunde begrüßen sich mit dieser Geste.

Am liebsten würden sie auch uns Menschen auf diese Weise „Hallo“ sagen. Aber unsere Gesichter sind für sie zu weit weg. Deshalb springt dein Liebling an dir hoch, um deine Mundwinkel zu erreichen.

Viele Hunde sind gesellig und freuen sich über Gesellschaft. Eine typische Reaktion darauf ist das Anspringen. Es ist auch ein Zeichen von Freude und Begeisterung, dein Hund ist aufgeregt und glücklich.

2. Grenzen austesten

Manchmal kann Anspringen auch ein Zeichen von Dominanz oder Unsicherheit sein. Dein Hund testet vielleicht seine Grenzen aus oder versucht, Kontrolle zu zeigen.

Junge Hunde und besonders eigensinnige Charaktere testen ständig ihre Grenzen aus. Das Spielzeug nicht zurückbringen, den Menschen an der Leine in die gewünschte Richtung ziehen und auch unaufgefordertes Raufen inklusive Anspringen gehören zu diesen typischen Verhaltensmustern.

Viele Hunde testen ihre Menschen, ob sie ihnen auf der Nase herumtanzen können. Bei dieser Art der Grenzüberschreitung zeigt der Hund ein selbst belohnendes Verhalten:

Je mehr er die Rangelei provoziert, desto mehr Aufmerksamkeit bekommt er – das Zurückstoßen beim Anspringen empfindet er als Interaktion und Aufforderung, weiter zu provozieren.

3. Nervosität oder Übersprungshandlung

Eine Übersprungshandlung beim Hund ist ein wenig so, wie wenn wir Menschen nervös werden und mit den Fingern trommeln oder an den Haaren spielen. Es zeigt einfach, dass dein Hund in diesem Moment unsicher oder gestresst ist.

Stell dir vor, dein Hund befindet sich in einer Situation, die ihn verwirrt oder nervös macht. Vielleicht wurden ihm zwei Befehle gleichzeitig gegeben und er weiß nicht, was er zuerst tun soll.

In einem solchen Moment könnte dein Hund anfangen, sich zu kratzen, am Boden zu schnüffeln oder sich sogar zu putzen, obwohl er eigentlich nicht juckt oder schmutzig ist. Das ist dann eine Übersprungshandlung.

Das sind quasi Kurzschlussreaktionen von Hunden in einem enormen Stresszustand, aus dem sie sich nicht befreien können und deshalb eine scheinbar unsinnige Handlung ausführen.

Durch eine Konfliktsituation im Instinktverhalten hervorgerufen, führt der Hund ein Verhalten aus, das aus einem der Situation nicht entsprechenden Funktionskreis stammt.

Das Anspringen als Übersprunghandlung ist an einem extrem hohen Energiepegel zu erkennen: Der Hund springt hektisch auf und ab, eventuell jault er und klammert sich zusätzlich fest.

Dies ist ein Zeichen dafür, dass er mit einer neuen Situation (Besuch kommt und “stört” die bisherige Harmonie) nicht zurechtkommt und aus Überforderung zu springen beginnt.

Wenn ein Hund in einer Situation verwirrt oder unsicher ist, kann er versuchen, seine Gefühle zu kanalisieren, indem er springt. Es ist, als würde er sagen: “Ich weiß nicht, was ich tun soll, also tue ich, was mir in den Sinn kommt!”

4. Suchen nach Aufmerksamkeit

Welpen springen ihre Mutter oft an, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen, sei es, um Schutz zu suchen, um zu fressen oder einfach, um soziale Interaktion zu zeigen.

Vielleicht will dein Hund einfach nur deine Aufmerksamkeit und das Anspringen hat in der Vergangenheit funktioniert.

Hunde lernen schnell, dass sie durch bestimmte Verhaltensweisen die Aufmerksamkeit des Menschen auf sich ziehen können.

Wenn der Hund merkt, dass er durch Anspringen Aufmerksamkeit bekommt (auch wenn es nur ein “Nein” oder ein Wegschieben der Hand ist), kann er dieses Verhalten wiederholen.

Frühere Belohnungen für das Verhalten: Wenn das Springen schon einmal belohnt wurde, auch nur mit Aufmerksamkeit, kann es sein, dass der Hund das Verhalten in der Hoffnung wiederholt, wieder belohnt zu werden.

5. Spiel

Das Anspringen ist auch eine typische Spielaktion zwischen Welpen. Sie nutzen dieses Verhalten, um miteinander zu interagieren, ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren und ihre sozialen Bindungen zu stärken.

Obwohl das Anspringen instinktiv sein kann, ist es wichtig, frühzeitig klare Grenzen zu setzen. Ein Verhalten, das bei einem kleinen Welpen harmlos erscheint, kann mit zunehmendem Alter problematisch werden.

Ein ausgewachsener Hund, der Menschen anspringt, kann je nach Größe und Kraft unbeabsichtigt Verletzungen verursachen.

Das bedeutet nicht, dass man mit dem Welpen hart oder streng umgehen sollte. Positive Verstärkung, d. h. Belohnung für erwünschtes Verhalten, ist oft die wirksamste Methode, einem Welpen beizubringen, was erlaubt ist und was nicht.

→ In der Welpenzeit springen Hunde beim Spielen häufig. Wird dieser Spieltrieb nicht korrigiert, kann er sich bis ins Erwachsenenalter fortsetzen.

Welpen das Anspringen abgewöhnen

Hund springt an

Nichts spricht dagegen, dass dein Welpe sich freut, dich zu sehen. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten.

Auch wenn das Anspringen in der Welpenphase oft als niedlich angesehen wird, ist es wichtig, dem Welpen frühzeitig beizubringen, dass dieses Verhalten gegenüber Menschen nicht erwünscht ist. Vor allem, wenn man bedenkt, wie groß er als erwachsener Hund sein wird.

Es ist immer einfacher, einem Welpen gutes Verhalten beizubringen, als später bei einem älteren Hund unerwünschtes Verhalten zu korrigieren. Es ist am besten, so früh wie möglich mit dem Training zu beginnen.

Im Welpenalter bringst du ihm schnell andere Begrüßungsmethoden bei. Dabei solltest du folgendermaßen vorgehen:

  • Reagiere nicht auf das Hochspringen deines jungen Hundes, weder positiv noch negativ.
  • Sieh deinen Welpen nicht an und schenke ihm keine Aufmerksamkeit.
  • Dreh dich von deinem Welpen weg oder geh ein paar Schritte zurück.

So merkt er, dass sein Verhalten nicht belohnt wird. Wenn du ihn ignorierst, wird er auf andere Weise versuchen, deine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Begrüße deinen Welpen erst, wenn er mit allen vier Pfoten auf dem Boden steht. Wenn er ruhig vor dir sitzt oder liegt, gib ihm ein Leckerli.

Dein Hund springt dich sofort wieder an? Geh ein paar Schritte weg, nicht zurück. Rückwärtslaufen kann von deinem Hund als Ziehen empfunden werden. Ignoriere ihn wieder.

Wenn er wieder fest auf dem Boden steht, hat er erneut deine Aufmerksamkeit. Welpen lernen schnell. Dein Hund wird rasch herausfinden, wie er sich verhalten muss, um deine Aufmerksamkeit zu bekommen.

Älteren Hunden das Anspringen abgewöhnen

Hund anspringen

Vielleicht hast du einen älteren Hund aus dem Tierheim adoptiert, der dich begeistert zur Begrüßung anspringt. Keine Sorge: Auch das Verhalten älterer Vierbeiner kann beeinflusst werden.

Bei einem erwachsenen Hund dauert es wahrscheinlich nur etwas länger, ihm das Anspringen abzugewöhnen.

1. Ignoriere das unerwünschte Verhalten

Probiere es zunächst wie bei einem Welpen: Ignoriere unerwünschtes Verhalten und belohne deinen Vierbeiner, wenn er mit den Pfoten auf dem Boden bleibt. Das kann durch Streicheln, Spielen, Loben oder ein Leckerli geschehen.

Bei älteren Hunden funktioniert das Ignorieren allerdings oft nicht. Viele machen sich einen Spaß daraus, immer wieder an dir hochzuspringen. Für manche Vierbeiner ist das eher ein Spiel.

→ Dann brauchst du Alternativen.

2. Beschränke seinen Freiraum

Gib deinem Hund nicht mehr Platz, indem du dich z.B. zurücklehnst oder deine Hände in die Höhe reißt. Damit verhinderst du, dass er lernt, dich “wegzuschieben”.

Wenn dein Hund bereits in der Luft ist, nimm einen stabilen Stand ein und blockiere den Sprung mit deinem Arm seitlich vom Körper, sodass der Hund zurückgedrängt wird.

3. Kommando „Sitz“ statt Anspringen

Eine andere Möglichkeit, das Springen zu unterbrechen, besteht darin, dem Hund ein Kommando zu geben und ihn zu loben, wenn er es ausgeführt hat.

Angenommen, dein Hund kommt auf dich zu und sieht aus, als wolle er dich anspringen. Dann sagst du mit fester Stimme „Sitz“ oder „Platz“.

Lob deinen Hund, wenn er sich vor dich setzt oder legt. Zur Belohnung kannst du dich neben deinen Hund hocken und ihn streicheln. Ein Leckerli wirkt als positiver Verstärker. So übst du, dass dein Liebling dich im Sitzen oder Liegen begrüßt.

Wenn ihr bereits ein Abbruchsignal wie “Nein” geübt habt, kannst du auch dieses einsetzen.

4. Leckerchen geben

Wirf bei jeder Begrüßung ein paar Futterstückchen auf den Boden, sodass dein Hund bei deiner Ankunft mit der Suche beschäftigt ist und einige Sekunden braucht, bis er sich dir wieder zuwendet. In dieser Zeit baut er einen Großteil seiner überschüssigen Energie ab.

5. Begrüße im Hocken

Begrüße deinen Hund konsequent in der Hocke, nachdem das Abbruchsignal oder die Ablenkung sicher sitzt. Gib ihm keine Gelegenheit, nach oben zu zielen.

Geht er dir direkt ins Gesicht, wende dich auch hier ab, lass ihn mit den oben genannten Methoden zur Ruhe kommen und wende dich ihm wieder zu.

6. Spielen statt Springen

Oder biete deinem Vierbeiner zur Begrüßung ein Ballspiel an.

Lass dich nicht auf den Anspringversuch deines Vierbeiners ein. Wirf stattdessen einen Ball von dir weg, schicke deinen Hund hinterher und lass ihn den Ball zurückbringen.

Wenn er es geschafft hat, lobst du ihn oder gibst ihm ein Leckerli. Auf diese Weise wird dein Hund schon nach kurzer Zeit die Begrüßung mit einem Ballspiel verbinden.

Dazu brauchst du aber immer ein Begrüßungsspielzeug. Am besten legst du einen Ball oder ein anderes interessantes Spielzeug auf eine Ablage direkt vor der Haustür.

7. Pfoten festhalten

Nicht immer gelingt es, bei einem Anspringversuch rechtzeitig zu reagieren.

Wenn deine Fellnase dir schon die Pfoten auf die Brust oder die Beine gelegt hat, halte sie fest.

Die meisten Hunde mögen das gar nicht. Dann geh mit deinem Hund ein paar Schritte zurück. Wenn dein Liebling diese unangenehme Erfahrung mehrmals gemacht hat, wird er das Anspringen von selbst vermeiden.

8. Auszeit geben

Dein Hund springt dich trotzdem immer wieder an und lässt sich auf dieses Verhalten ein?

Dann gibt es noch eine andere Möglichkeit: Nimm ihn wortlos mit in einen Raum und lass ihn dort zwei Minuten allein. Das reicht in der Regel aus, damit sich dein Hund beruhigt.

Achte aber darauf, dass dein Hund das Alleinsein im Zimmer nicht als Strafe empfindet. Deshalb solltest du dabei keine wütende oder hektische Körpersprache zeigen.

Außerdem kannst du deinem Hund im Zimmer ein paar Leckerlis geben, damit er durch diese Erfahrung nicht negativ konditioniert wird.

Wenn dein Hund fremde Menschen anspringt

Hund springt Besuch an

Dein Vierbeiner hat gelernt, dass das Anspringen bei euch in der Familie tabu ist. Trotzdem ist euer Besuch nicht vor seinen Pfoten sicher? 

Tipps zur Vorbeugung:

  • Vorbeugen durch Spaziergänge: Ein ausgelasteter Hund ist oft ein ruhigerer Hund. Ein guter Spaziergang vor dem Besuch kann helfen, überschüssige Energie abzubauen.
  • Training ist der Schlüssel: Das Training sollte konsequent und regelmäßig sein. Besonders hilfreich sind die Befehle “Sitz” und “Bleib”. Wenn dein Hund diese Befehle beherrscht, kannst du ihn bitten, sich hinzusetzen, bevor er die Gelegenheit hat, jemanden anzuspringen.
  • Besuch vorbereiten: Informiere deinen Besuch vorher über die Situation. Bitte ihn, den Hund bei seiner Ankunft zu ignorieren und ihn nicht anzusehen, anzusprechen oder zu berühren, bis er sich beruhigt hat.
  • Benutze Ablenkung: Ein Kauknochen oder Spielzeug kann dem Hund helfen, sich auf etwas anderes zu konzentrieren, wenn Gäste kommen.
  • Begrüße ihn ruhig: Versuche, deinen Hund ruhig zu begrüßen, wenn du nach Hause kommst. Das setzt einen Standard für das Verhalten, das du von ihm erwartest, wenn andere Menschen kommen.
  • Professionelle Hilfe: Wenn das Anspringen ein dauerhaftes Problem ist, kann es sinnvoll sein, einen professionellen Hundetrainer oder eine Hundeschule aufzusuchen. Diese können spezielle Techniken und Übungen anbieten, die auf den Hund zugeschnitten sind.

Es ist wichtig, konsequent zu sein und nicht zuzulassen, dass der Hund manchmal Menschen anspringt und manchmal nicht. Wenn er versteht, dass das Anspringen nie akzeptiert wird, wird er eher damit aufhören.

Versuche, andere Personen in das Training einzubeziehen. Verwandte, Bekannte, Kollegen und Freunde sind gut geeignet.

1. Andere Menschen in das Training einbeziehen

Wenn dein Hund z.B. auch den Besucher zu Hause anspringt, kannst du folgendermaßen vorgehen: Der Besuch sollte sich in diesem Fall abwenden und deinen Hund völlig ignorieren. Dann rufst du deinen Hund.

Hier noch ein paar Tipps, wie du es schaffst, dass dein Hund auf dich hört bzw. auf dein Kommando reagiert.

2. Passanten bitten, den Hund zu ignorieren

Schwieriger ist es, wenn es unterwegs bei Passanten passiert: Die meisten Spaziergänger finden es niedlich, wenn ihnen ein Welpe an die Beine springt.

Oft bestätigen und verstärken sie sein Verhalten: „Ach, bist du aber süß.“ Damit fördern sie das Anspringen sogar noch.

Dahinter steckt keine böse Absicht. Aber es erschwert das Training, weil der Hund durch diese Reaktion eine Belohnung erfährt.

Bitte diese Personen, deinen Hund zu ignorieren. Erkläre ihnen, dass du deinem Welpen das Anspringen abgewöhnen willst. Wenn dein Welpe seine Pfoten auf dem Boden behält, belohne ihn mit Aufmerksamkeit, Ansprache und einem Leckerli.

Wenn ein älterer Hund dazu neigt, fremde Menschen anzuspringen, solltest du ihn in der Trainingsphase immer dann an die Leine nehmen, wenn ein Passant den Weg kreuzt.

Durch Blickkontakt, Berührungen, Streicheleinheiten oder Leckerlis versuchst du, die Aufmerksamkeit deines Hundes auf dich zu lenken.

So lernt er, dass es viel interessanter und lustiger ist, wenn er bei dir bleibt, und er lernt mit der Zeit, sich immer an dir zu orientieren, auch wenn Fremde auftauchen.

Tipps und Tricks

Hund uebt

Konsequent bleiben

Wenn du deinem Hund das Anspringen abgewöhnen möchtest, sollten alle Familienmitglieder an einem Strang ziehen. Ihr solltet alle die gleiche Taktik anwenden. Wenn ihr konsequent seid, ist es nur eine Frage der Zeit, bis dein Welpe oder dein erwachsener Hund sein Verhalten ändert.

Bleib ruhig und entspannt

Wenn du nach Hause kommst, versuche selbst ruhig und entspannt zu bleiben. Je ruhiger du bist, desto eher wird dein Hund deinem Beispiel folgen.

Positive Verstärkung

Lob deinen Hund, wenn er ruhig bleibt. Ein Leckerli oder ein sanftes Streicheln, wenn er sich nicht so aufregt, zeigt ihm, dass er auf dem richtigen Weg ist.

Üben, üben, üben

Mit der Hundeo-App kannst du spielerische Übungen finden, um das Begrüßungsritual in einen ruhigen und freudigen Moment zu verwandeln. Training ist ein Spiel, das man gemeinsam genießen kann!

Unterstützung suchen

Wenn das Problem bestehen bleibt, kannst du dich auch an einen professionellen Hundetrainer wenden, der dir helfen kann. Aber vergiss nicht, immer auf Belohnung zu setzen.

Ist dir das zu theoretisch? Wenn du einen visuellen Ansatz bevorzugst, bietet dir unsere App Schritt-für-Schritt Videoanleitungen, mit denen du deinem Hund das Anspringen abgewöhnen kannst. Hier erfährst du mehr über unsere App.

Häufig gestellte Fragen

Dafür gibt es viele Gründe. Er kann es als Begrüßungsritual sehen – seine Grenzen mit dir austesten – es kann auch ein Zeichen von Nervosität oder Überforderung sein. Mehr dazu oben im Artikel.

Eine gute Möglichkeit ist, nicht auf das Anspringen zu reagieren und den Körper in diesem Moment zur Seite zu drehen. Du kannst auch mit einem Kommando wie “Sitz” gegensteuern und ihn danach mit einem Leckerli belohnen. Weitere Tipps findest du oben im Artikel.

Hier solltest du fremde Passanten bitten, deinen Hund zu ignorieren. Oft werden unsere Hunde nämlich von den Menschen zum Anspringen animiert, indem sie deinen Hund anschauen oder auf ihn reagieren. Am besten ist es, wenn du andere Menschen in dein Training einbeziehst, damit dein Hund mit ihnen üben kann, sich das Anspringen abzugewöhnen.

Fazit

In der Welt unserer vierbeinigen Freunde ist Springen mehr als nur Springen. Es ist ein Instinkt, eine sprachlose Kommunikation, ein Zeichen der Freude und manchmal ein Ruf nach Aufmerksamkeit.

Wenn wir dieses Verhalten verstehen, erinnert es uns auch an unsere Verantwortung, unsere Hunde liebevoll zu führen und ein Gleichgewicht zwischen Begeisterung und Respekt zu finden.

Auch wenn unsere geliebten Vierbeiner es in den meisten Fällen gut meinen, wenn sie an uns hochspringen und nur einmal “Hallo” sagen oder ein bisschen spielen wollen, kann dieses Verhalten für manche Menschen – insbesondere für Kinder oder ältere Menschen – negative Folgen haben.

Mit ein wenig Geduld und Liebe lassen sich diese stürmischen Begrüßungen in harmonische und fröhliche Momente verwandeln. Viel Spaß beim gemeinsamen Training!

Verfasst von Anja Boecker
Verfasst von Anja Boecker

Servus, Hallo, Moin! Mein Name ist Anja Boecker und ich bin Hundetrainerin und Verhaltensberaterin (Zertifikat IHK). Mit diesen Artikeln möchte ich dir helfen, deinen Hund besser zu verstehen und eine unzertrennliche Bindung aufzubauen.

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