Dein Hund beißt? (5 Ursachen & was du tun kannst)

Dein Hund hat dich oder jemand anderen gebissen? Neben den Verletzungen trägt dieses Verhalten auch rechtliche Konsequenzen wie Schmerzensgeld mit sich. Bevor es so weit kommt, kannst du mithilfe dieses Artikels deinem Hund das Fehlverhalten abgewöhnen.

Hund beisst aggressiv
Artikel Übersicht

Beißen ist erstmal nur ein natürlicher Instinkt des Hundes.

Dabei geht es in erster Linie nicht um Angriff oder Aggression. Es geht vor allem um die Selbstverteidigung. 

Vierbeiner beißen also nur zu, wenn sie sich bedroht fühlen und sie keinen anderen Ausweg haben. 

Leider passiert das bei einigen Hunden zu häufig: Sie schnappen schon zu, wenn ein fremder Mensch ihnen auch nur zu nahe kommt. 

Das ist ein großes Problem, denn so wird der Hund zu einer Gefahr für andere und steht unter Dauerstress. Auch für den Halter kann das sehr anstrengend werden.

Deswegen ist es wichtig, ihm das Beißen so schnell wie möglich abzutrainieren.

Zeige deiner Fellnase, dass seine Angst in den meisten Fällen unbegründet ist. Es gibt andere Möglichkeiten, diese Situationen zu bewältigen.

In diesem Artikel findest du einige Trainingsansätze und was du dabei beachten solltest, wenn dein Hund schnell zubeißt.

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Ursachen für aggressives Verhalten

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Beißen ist für Hunde eine wichtige Verteidigungsmethode, um mit Gefahren umzugehen. 

Der Beißreflex hat sich während der Evolution entwickelt. Bei den Vorfahren unserer Haustiere hat er über das Überleben entschieden.

Hunde beißen normalerweise nur aus zwei Gründen:

  1. Sie werden selber angegriffen und verteidigen sich
  2. Sie verteidigen etwas für sie sehr Wichtiges

Sie zeigen aggressives Verhalten, wenn ihr Futter bedroht oder ihr Halter angegriffen wird. Mit dem Beißen soll also die Gefährdung direkt angegriffen und somit vertrieben werden. 

Einige Fellnasen beißen aber auch zu, wenn für Menschen keine offensichtliche Gefahr erkennbar ist. Oft erkennen Halter nicht einmal, was genau ihrem Liebling Angst macht.

Dabei musst du beachten, dass ein Hund niemals grundlos beißt. Es liegt immer eine Ursache vor, auch wenn du sie auf den ersten Blick nicht sehen. 

Du verstehst meistens nicht, warum dein Hund zubeißt. Besonders wenn du ihm nur die Hand hinstreckst. Du willst ihm nichts tun. Du möchtest ihn nur beruhigen oder streicheln.

Es könnte aber sein, dass er schlechte Erfahrungen gemacht hat. Vielleicht verbindet er mit dem Hinhalten der Hand etwas Negatives.

Aus diesem Grund ist das Ziel des Hundetrainings, deinem Schützling zu zeigen, dass die Angst in diesem Fall unbegründet ist. Der Beißreflex an sich soll überhaupt nicht abtrainiert werden. 

In bestimmten Situationen kann er sehr wichtig für deinen Hund werden. Viel wichtiger ist es, ihn mit den Umständen vertraut zu machen.

Zeige deinem Liebling andere Strategien für den Umgang mit vermeintlichen Bedrohungen. So muss er nicht mehr auf das Zubeißen zurückgreifen.

Achtung! Rassenliste/Listenhund

Leider gibt es auch Hunde, die aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft werden oder vermutet wird, dass sie gefährlich sind. 

Dabei handelt es sich auch um sogenannte Kampfhunde. Sie werden explizit für Kämpfe gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt.

Die Einfuhr dieser Rassen nach Deutschland sind untersagt. Dennoch werden sie über verschiedenste illegale Wege nach Deutschland geschmuggelt. 

Für die Haltung dieser Hunde gibt es gesetzliche Einschränkungen. Allerdings unterscheiden sich die Auflagen je nach Bundesland.

Zu den Rassen zählen unter anderem:

  • Alano
  • American Bulldog
  • (American) Pit Bull Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Bandog
  • Bullmastiff
  • Bullterrier
  • Cane Corso/Cane Corso Italiano
  • Dobermann
  • Dogo Argentino
  • Dogue de Bordeaux
  • Fila Brasileiro
  • Kangal
  • Kaukasischer Owtscharka
  • Mastiff
  • Mastín Español
  • Mastino Napoletano
  • Perro de Presa Canario
  • Perro de Presa Canario (Dogo Canario)
  • Perro de Presa Mallorquin
  • Rottweiler
  • Staffordshire Bullterrier
  • Tosa Inu
Hunderassen, die abhängig vom Bundesland zur Rassenliste gehören, sind meist zu einem Wesenstest verpflichtet. Dazu gehören auch Kreuzungen aus diesen Rassen.
 

Zu diesem Anlass möchten wir darauf aufmerksam machen:

Nimm beim Erwerb eines Hundes nur mit seriösen Hundehändlern Kontakt auf. Entscheide sorgfältig, welche Rasse für dich und deine Familie geeignet ist. 

Bitte vergiss nicht, du kaufst“ nicht nur einen Hund. Du schließt mit diesem Hund eine lebenslange Vereinbarung ab. Das Wohl des Vierbeiners und deiner Mitmenschen liegt vollkommen in deiner Verantwortung. 

Aggression erkennen

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Jeder weiß, dass ein Hund gereizt ist, wenn er knurrt, zuschnappt und beißt. Doch dann ist es meist schon zu spät. 

Indem du vorher schon merkst, dass dein Vierbeiner angespannt ist, kannst du das Beißen verhindern.

Dein Liebling wird nicht von der einen zur anderen Sekunde aggressiv. Er wird durch verschiedene Faktoren mehr und mehr gereizt. Ist er dann in einer bedrohlichen Situation, beißt er auch zu. 

Doch auch schon vorher zeigt er mit seiner Körpersprache, dass er sich unwohl fühlt.

Beobachte deinen Schützling aufmerksam. So erkennst du eine anbahnende Aggression schon sehr früh. Die Signale, die er dann zeigt, treten durch Stress auf. 

Ist dein Hund gestresst, wird sein Puls schneller. Natürlich kann man das von außen nicht sehen. Achte in diesem Moment auf die Atmung. Ist sie schnell und flach, ist deine Fellnase gereizt.

Was von vielen Hundehaltern oft nicht bemerkt wird, ist der starre Blick. Dabei sind die Augen weit aufgerissen und auf einen Punkt fixiert. Dein Hund scheint wie eingefroren und zeigt keine Regung.

Auch der gesamte Körper ist unter Stress angespannt. Er bewegt sich kaum und wirkt starr. In extremen Fällen sind sogar die Rückenhaare aufgestellt.

Auch Angst oder Unsicherheit kann zu einer Aggression führen. Hat dein Hund seine Rute zwischen seine Beine geklemmt? Oder ist sie gesenkt? Dann hat er Angst.

Kommt er mit der Situation nicht klar? Oder wird er unbewusst noch mehr unter Druck gesetzt? Dann kann es unerwünschte Konsequenzen haben.

Wenn du diese Signale an deinem Vierbeiner bemerkst, solltest du vorsichtig sein.

Er steht nun unter starkem Stress und ist gereizt. Gerät er nun in eine für ihn unangenehme Situation, beißt er vielleicht zu.

Kommst du ihm dann zu nahe und möchtest ihm helfen, könnte er das falsch verstehen. Dadurch wird er nur noch gereizter.

Deswegen solltest du Abstand halten! Warte, bis sich dein Liebling wieder beruhigt hat.

5 Ursachen

Dein Hund beißt eher zu, wenn er vorher schon gereizt ist. Deswegen gibt es einige Faktoren, die aggressives Verhalten bestärken. Die wichtigsten haben wir dir unten zusammengefasst:

1. Stress

Ist dein Hund gestresst, reagiert er schon auf kleine Bedrohungen sehr stark. Das bedeutet auch, dass er dann schneller zubeißt. Es gibt viele Ursachen für Stress bei deiner Fellnase.

Achte also darauf, dass er möglichst wenig Stress ausgesetzt ist. Dann bleibt er wahrscheinlich ruhiger. Auch in Situationen, in denen er vorher aggressiv war.

2. Konkurrenz

Ist ein anderer Vierbeiner in der Umgebung? Dann muss dein Liebling viel aufmerksamer sein. Er muss schließlich aufpassen. 

Der Konkurrent soll seinem Revier, seinem Futter sowie seinem Halter nicht zu nahe kommen. Das kann für ihn sehr anstrengend sein und reizt ihn.

3. Problemlösen und Entscheidungen

Es ist eine hohe Belastung für deinen Hund, wenn er sich nicht entscheiden kann. Muss er abwägen, welche Alternative besser wäre oder wie er ein bestimmtes Problem löst? Dann steht er unter starkem Stress. Kommt er nun in eine unangenehme Situation, reagiert er schnell aggressiv.

4. Schmerzen

Schmerzen bedeuten für deinen Hund Dauerstress. Das Problem ist, viele Fellnasen verbergen ihre Schmerzen. Wir können es überhaupt nicht erkennen. Zeigt dein Hund in letzter Zeit häufiger aggressives Verhalten als sonst? Denke darüber nach, ob es sich dabei um eine Erkrankung handeln könnte.

5. Wünsche und Bedürfnisse werden nicht befriedigt

Dein Hund hat oft eigene Vorstellungen und möchte Dinge tun, die er aber nicht darf. 

Wird ihm beispielsweise sein Fressen weggenommen? Darf er nicht mit dem Hund auf der gegenüberliegenden Straßenseite spielen? Oder will er beim Spazierengehen schneller laufen als du?

Das kann für ihn sehr frustrierend sein.

Ein gesunder und entspannter Vierbeiner zeigt seltener aggressives Verhalten als gestresste Hunde. Mit diesem Wissen kannst du die Aggression bei deinem Hund einfach vermeiden.

Aggression gar nicht erst entstehen lassen

Hund Pfote

Befindet ihr euch in der Trainingsphase und du möchtest deinem Hund das Beißen abgewöhnen? Dann sollte dein Liebling nicht in schwierige Situationen geraten.

Fühlt er sich unwohl und beißt zu, verschwindet die Gefahr normalerweise. Er merkt also, dass es funktioniert und macht es immer wieder.

Wenn er aber längere Zeit nicht mehr zubeißen musste, lässt er sich auch viel eher auf das Training ein. Denn dann lernt er Alternativen kennen, die ebenfalls die Bedrohung verschwinden lassen.

Beobachte daher, was deine Fellnase reizt und in welchen Situationen er sich aggressiv verhält. Genau diese Situationen sollten dann in den nächsten Wochen vermieden werden. 

Wird dein Hund zum Beispiel aggressiv, wenn fremde Menschen in der Nähe sind? 

Dann sollte er in nächster Zeit nur noch in Ausnahmefällen mit anderen Personen konfrontiert werden. Dadurch wird er nicht gestresst und er greift niemanden an.

Kommt es trotzdem zu einer Situation, die ihn reizt, so gehe sofort mit ihm weg und halte Abstand. Auch du solltest ihm nun nicht näher kommen und ihn erst einmal in Ruhe lassen.

Es ist auch sehr hilfreich, wenn er zu Hause einen Rückzugsort hat. Das kann zum Beispiel ein Hundebett oder ein eigener Raum sein. 

Er weiß dann, dass er dort ungestört ist und geht immer hin, wenn er gestresst ist und in Ruhe gelassen werden möchte. So lernt er es viel besser, schwierigen Situationen aus dem Weg zu gehen.

Beim Spazierengehen solltest du ihn anleinen und die Leine kurz halten. So kannst du kontrollieren, wo ihr hingeht. Im Notfall kannst du ihn schnell wieder von den Sachen wegbringen, die ihn aggressiv machen.

Ein Maulkorb sollte nur bei schwierigen Fällen angelegt werden. Beispielsweise, wenn der Kontakt mit anderen nicht vermieden werden kann. Dadurch wird zwar ein Biss verhindert, dein Hund ist aber trotzdem weiterhin aggressiv.

Wenn dein Hund schon ein wenig gereizt ist, darfst du ihn auf keinen Fall erschrecken. Gehe nur behutsam an ihn heran.

Du kannst ihn auch gerne ablenken, indem er gewohnte Dinge tun soll. Das könnten zum Beispiel Kommandos sein, die er beherrscht.

Er beruhigt sich auch viel schneller, wenn du positive Gefühle in ihm auslöst. Streichle ihn dann oder raschle mit dem Futterbeutel.

Tipps für das Training

Zeige deinem Schützling vor allem, dass sein aggressives Verhalten keinen Erfolg hat. Er soll lieber andere Strategien anwenden. Die beste Variante ist dabei das Weggehen. 

Weiterhin solltest du ihm deutlich machen, dass einige Situationen überhaupt keine Gefahr für ihn darstellen.

Belohne ihn also, wenn er in bestimmten Situationen ruhig bleibt. Empfindet er Menschen normalerweise als Bedrohung?

Ist er in der Nähe eines Fremden und hat noch kein aggressives Verhalten gezeigt? Dann hat er sich ein Leckerli verdient.

Gehe mit ihm dann einige Schritte von der „Bedrohung“ weg und belohne ihn dort.

Dadurch merkt er gleichzeitig, dass er die Situation jederzeit verlassen kann. Geht er beim nächsten Mal von alleine weg, solltest du das auch belohnen.

Überfordere deinen Hund niemals mit diesem Training. Falls er sich nämlich bedroht fühlt und aggressiv wird, müsst ihr von vorne beginnen.

Bringe ihn daher auch nicht mit Menschen zusammen, die schnell hektisch reagieren. Merkt dein Liebling die Anspannung der anderen, wird er selbst gereizt.

Deine Fellnase muss sich nach und nach an die neue Methode gewöhnen. Übe mit ihm deswegen nur schrittweise, auch wenn das etwas länger dauert.

Es kann hilfreich sein, wenn ihr diese Übungen auch im alltäglichen Leben durchführt. Das sind schließlich die Situationen, in denen er am Ende auch richtig reagieren soll.

Trotzdem sollte dein Hund anfangs keiner Ablenkung ausgesetzt sein. Suche dir also ruhigere Orte, die ihn nicht überfordern.

Viele Halter versuchen ihre Hunde an den Umgang mit Menschen zu gewöhnen, indem andere ihn mit Futter locken. Diese Übung kann aber genau zum Gegenteil führen.

Denn nun hat er den Konflikt, ob er sich für ein Leckerli in eine bedrohliche Situation begeben soll.

Das stresst ihn nun noch mehr. Dabei soll ihm eigentlich gezeigt werden, dass er einfach weggehen soll, wenn er sich unwohl fühlt.

Falls ihm also jemand fremdes Futter geben will, sollte er es einige Meter von sich wegwerfen. Dann merkt dein Hund, dass er durch Abstand halten belohnt wird. 

Wende diese Tipps konsequent an und übe immer wieder mit deinem Vierbeiner. So lernt er schnell eine Alternative zum Beißen. 

Wenn er das nächste Mal eine Situation als bedrohlich einstuft, wird er nicht aggressiv. Er entfernt sich einfach.

Falls er doch zu stark gereizt wird und er anfängt zu knurren, solltest du auf keinen Fall mit ihm schimpfen. Dein Hund hat nichts Falsches gemacht. Im Gegenteil: Er zeigt, dass er sich bedroht fühlt und gibt ein Warnsignal.

Schimpfen würde ihn genau wie auch eine Bestrafung zu sehr stressen. Im schlimmsten Fall überspringt er beim nächsten Mal das Knurren und beißt gleich zu.

Achte also lieber darauf, dass es gar nicht erst zu solchen Situationen kommt. 

Und falls dein Hund doch gereizt ist, dann gehe mit ihm einfach ein paar Schritte weg. So lernt er schnell, dass Abstand mehr bringt als Angriff.

Häufig gestellte Fragen

Es gibt immer einen Grund dafür, dass ein Hund zubeißt. Normalerweise fühlt sich ein Hund bedroht und will sich durch den Biss selbst verteidigen. Leider können Menschen nicht immer erkennen, dass sich ein Hund unsicher oder bedroht fühlt.

Die geschädigte Person kann eine Strafanzeige einreichen und hat in der Regel ein Recht auf Schmerzensgeld. Außerdem kann es sein, dass sich dein Hund einem Wesenstest unterziehen muss und je nach Ergebnis eine Maulkorbpflicht bekommt.

Das kommt ganz darauf an, wie fest der Hund zugebissen hat. Ist die Verletzung nur oberflächlich, verheilt sie meist ohne Komplikationen. Tiefere Wunden können sich leicht entzünden und müssen unbedingt von einem Arzt behandelt werden.

Es kann viele verschiedene Gründe für aggressives Verhalten geben. Meistens liegt es an Stress. Es könnte auch sein, dass dein Hund wegen einer Erkrankung Schmerzen hat und deswegen aggressiv reagiert. Da Hunde ihre Schmerzen gerne Verbergen, kann es für dich schwer sein, sein Verhalten nachzuvollziehen.

Halte unbedingt Abstand und lass deinem Hund Freiraum und Zeit, um sich zu beruhigen. Vermeide Situationen, die deinen Hund beunruhigen und lobe ihn, wenn er sich in stressigen Situationen entspannt verhält.

Mein Fazit

Beißen ist ein natürliches Verhalten von Hunden. Sie tun es einzig und allein, um sich vor einer Bedrohung zu schützen.

Leider sehen viele Hunde auch ungefährliche Situationen als bedrohlich an. Sie werden aggressiv. Das passiert vor allem dann, wenn sie von vornherein gestresst sind. 

Erkenne schnell die Stresssymptome bei deinem Hund. So kannst du dem aggressiven Verhalten vorbeugen. 

Achte auf diese 3 Punkte:

  • dein Hund ist angespannt und starr 
  • er atmet schnell und flach
  • er fixiert mit großen Augen einen bestimmten Punkt 

Sei vorsichtig. Bringe ihn dann so schnell wie möglich aus der Situation heraus und lass ihn gewohnte Dinge tun. Vermeide stressige Situationen. 

So kommt es zu weniger Rückschlägen. Dein Hund erlernt viel schneller die neuen Strategien zur Lösung der Konflikte.

Zeige deinem Liebling, dass er sich einfach zurückziehen kann, sobald er sich bedroht fühlt.

Belohne ihn, wenn er einige Schritte von der „Gefahr“ zurückgeht und dabei nicht aggressiv wird. Nach einer Weile macht er das immer öfter und beißt nicht mehr zu.

Verfasst von Anja Boecker
Verfasst von Anja Boecker

Servus, Hallo, Moin! Meine Name ist Anja Boecker und ich bin Hundetrainerin und Verhaltensberaterin ( Zertifikat IHK) Mit diesen Artikeln möchte ich dir helfen, deinen Hund besser zu verstehen und eine unzertrennliche Bindung aufzubauen.

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21 Kommentare zu „Dein Hund beißt? (5 Ursachen & was du tun kannst)“

  1. Unser Irish Setter kann sehr aggressiv reagieren wenn er liegt (z.b bei uns auf der Couch oder am Boden) und schläft. Wenn einer von uns ihn dann streichelt, knurrt er oder wie eben geschehen, schnappt zu. Ist das Erschrecken oder Gefahr für ihn?

    1. Mine von Hundeo

      Liebe Ingrid, ich würde es nicht direkt als Erschrecken oder Gefahr deuten. Es sieht eher so aus, dass er während seiner Ruhepause nicht gestört werden möchte und dies zuerst mit einem Knurren zeigt. Das Knurren bedeutet auf gut Deutsch „Lasst mich bitte in Ruhe, ich möchte jetzt chillen.“ Manche Hunde mögen es, während ihrer Ruhepause gestreichelt zu werden und manche nicht. Es sieht wohl so aus, dass Ihr Hund eher zur letzteren Kategorie gehört. Daher kann es schon einmal vorkommen, dass er zuschnappt, weil seine Vorwarnung durch das Knurren nicht respektiert bzw. wahrgenommen wurde. Sollte Ihr Hund auch in anderen Bereichen durch das Zuschnappen seinen Wunsch durchsetzen, wäre es allerdings empfehlenswert, Rat von einer Fachperson in der Nähe einzuholen (Tierverhaltenstherapie bzw. -psychologie, Trainer*in etc.).

  2. Hallöchen,
    wir haben das Problem, dass unser Pomeranien (1,5Jahre), mir in die Finger beißt wenn bei der Leckerchengabe ein Stück runterfällt und ich zugreife um es aufzuheben.
    Wenn er es aus meiner Hand frisst, dann ist alles okay.
    Aber wenn er es in seinem Korb bekommt und es fällt runter und ich greife zu, dann ist vorbei.
    Ansonsten ist er ein ganz lieber Kerl, aber da hört die Freundschaft auf.
    Was kann ich tun?
    Also er hat garantiert keine Schmerzen, er beißt tatsächlich nur in dieser Situation und knurren oder starren Blick gibt es auch nicht.
    LG Maren

    1. Mine von Hundeo

      Liebe Maren, viele Hunde mögen es nicht, wenn man ihnen das „Fressen wegnimmt“. Da können sie schon aggressiv darauf reagieren, unabhängig davon, ob Frauchen nur versucht das auf den Boden gefallene Stückchen wieder aufzuheben. Die Lösung wäre, dieses Verhaltensmuster mit einem Trainer*in abzutrainieren bzw. zu ändern. Eine andere Möglichkeit wäre, du lässt das Stückchen auf dem Boden bzw. im Korb liegen und nimmst es weg, wenn dein Hund gerade mit etwas Anderem beschäftigt ist.

  3. Danke für den wirklich sehr interessanten und gut beschriebenen Artikel. Unser Hund (Boxer, 3 Jahre) reagiert auf den ein oder anderen Rüden, wir drehen dann um, wenn ich es frühzeitig wahrnehme, wenn nicht gehen wir geradlinig vorbei ( also unser Hund an die abgewandte Seite, ich bleibe dazwischen, läuft alles gut, gibts Lob und Leckerchen) bei manchen Hunden zeigt er jedoch aggressives Verhalten und will hin, insbesondere, wenn der andere ihn bereits fixiert oder bellt. Da er jedoch nicht hin kommt, richtet er seine Aggressivität, wahrscheinlich aus Frust gegen mich und beißt mich – er reagiert dann gar nicht mehr ist nicht ansprechbar. Ansonsten würde er wahrscheinlich den Hund beißen ????. Ich muss dazu sagen, dass wir einen sehr sensiblen, eher gestressten Hund haben, der jedoch eher distanzlos ist und grundsätzlich keiner Drohsituation aus dem Weg geht, wenn ich es nicht sofort manage.
    Aber vielleicht ist ja mein Verhalten der Auslöser?
    Was denken Sie, um das in den Griff zu bekommen, reicht unsere regelmäßige Trainerstunde aus, oder sollten wir einen Tierpsychologen hinzu ziehen?

    Danke und Grüße
    Luise

    1. Mine von Hundeo

      Liebe Luise, die Situation ist sicherlich sehr unangenehm und kann alle Beteiligten beunruhigen, was wiederum die Aggression Ihres Boxers triggert. Es kann gut sein, dass Ihr Boxer in diesen Situationen Ihre innere aufsteigende „Panik“ sehr früh verspürt und dieses Signal als „Mein Frauchen sendet Gefahrsignale aus, sie bzw. wir sind in Gefahr“ interpretiert. Dadurch wird sein Schützerinstinkt mobilisert, der sich durch Bellen, Aggression, Angriff zeigt. Es können auch viele andere Faktoren mitspielen. Um diese besser beobachten und feststellen zu können, wäre eine fachkundige Unterstützung vor Ort sicherlich sehr hilfreich. In den meisten Fällen ist ein Trainer schon ausreichend. Sollte es allerdings nicht möglich sein, dieses Verhalten mit einem üblichen Training „auszutrainieren“, ist es ratsam, entweder einen Verhaltenstherapeuten mit ins Boot zu nehmen oder mit einem Trainier zu arbeiten, der Erfahrung mit solchen Situationen hat. Liebe Grüße, Ihr Hundeo Team.

  4. Hallo, wir haben das Problem mit unserem Mini Bulli (5 Monate) das er das schnappen nicht sein lässt. Nachdem er gefressen hat attackiert er jeden und beist auch zu. Ohne das man ihn anfassen wollen würde. Es reicht am Tisch zu sitzen und er kommt und beißt einfach z.B ins Bein. Er will einfach kein Schluss oder Ende was das schnappen angeht akzeptieren! Wir haben schon alles probiert und keine Idee mehr.

    1. Mine von Hundeo

      Hallo Fabi, in solchen Fällen ist es empfehlenswert, wenn Sie von einer fachkundigen Person vor Ort Kontakt aufnehmen (z.B. Verhaltenstherapeut*in bzw. Trainer*in mit Aggressionserfahrung). Wir wünschen Ihnen viel Glück und Erfolg bei der Lösung Ihres Problems. Ihr Hundeo-Team

  5. Hallo, unser Hund, ein Mischling aus Entlebucher Sennenhund und Schäferhund, 3 Jahre, hat bei uns auf dem Grundstück den Briefträgher gezwickt. Der Hund kam aus dem Haus gelaufen als der Breifträger auf dem Grundstück war. Ich habe ihn sofort abgerufen und der Hund ist auch sofort in seine Ecke gelaufen. Was können wir tun, damit das nicht wieder passiert? Sollte ich den Briefträger bitten dem Hund ein leckerli zu geben wenn der hund neben mir und dem Briefträger sitzt?

  6. Ich habe einen Schäferhund (1,4Jahre alt). Er beißt auf ein Mal ohne Grund. Er hat meine Tochter gebissen. Ohne einen Grund. Dabei streichelt sie ihn immer , liebt ihn sehr. Was kann der Grund sein?

    1. Mine von Hundeo

      Hallo Thushy, das kann leider unterschiedliche Gründe haben, die wir ohne die Details näher zu kennen, nicht beurteilen können. Daher würden wir Ihnen empfehlen, von einer fachkundigen Person Unterstützung zu nehmen, die das Verhalten Ihres Hundes auch vor Ort näher betrachten kann – z.B. Hundetrainer*in, Verhaltenstherapeut*in. Sicherlich kann Ihnen Ihr Tierarzt auch jemanden empfehlen. Viele Grüße – Ihr Hundeo Team

  7. Hallo zusammen

    Wir sind eine 5 Köpfige Familie und haben eine Australian Shepard. Er ist 4 Jahre, und er gilt alles bei uns. Wir können alles mit ihm machen, er ist sehr sehr gutmütig. Doch leider haben wir das Problem das er auf Außenstehende sehr sensibel reagiert. Wir können ihn nicht gut einschätzen, aus dem nicht kann es sein das ihm was nicht passt. Als er jünger war hatten wir das Problem im Urlaub, das wir nirgends in ein Kaffee sitzen konnten. Er liegt dann immer ganz brav unter den Tisch, kommt aber ein Kellner knurrt er und saust unter dem Tisch heraus. Als dann Corona kam hat er unseren Uropa gebissen, weil er sich von hinten unserer Tochter näherte und ihr auf die Schulter packte. Wir waren leider beide nicht da bei. Dan war eigentlich zwei Jahre kein Vorfall und wir hatten das Gefühl das wir in im Griff haben. Wir haben natürlich immer gut darauf geschaut das wir nicht in so eine Situation kommen. Bis auf diese Woche. Da unsere Tochter auf Corona positiv getestet wurde sind wir alle zu Hause und meine Schwiegereltern gehen mit ihm laufen. Leider ist es heute das zweite mal vorgekommen das er beim vorbeilaufen einfach einer Frau in den Arm gebissen hat. Zum Glück hatten beide eine dicke Jacke an. Was können wir anders machen? Wie so macht er das?
    Danke für eure Rückmeldung.

    1. Liebe Bea, vielen Dank für deinen Beitrag. Das muss eine sehr schwierige Situation für Euch sein. Bei Aggressionssituationen bzw. einem „überentwickelten“ Beschützerinstinkt, die bereits Ausmaße erreicht haben, bei der Passanten bzw. Familienmitglieder „grundlos“ gebissen werden, sollte ein Trainer mit fachkundiger Erfahrung im Bereich der Verhaltenstherapie dringend eingeschaltet werden. Bis Euer Vierbeiner mithilfe einer angemessenen Unterstützung durch eine fachkundige Person dieses Problem überbrückt hat, wäre es ratsam, wenn Euer Hund beim Gassi gehen einen Maulkorb trägt. Bei der Vermittlung kann Euch sicherlich der Tierschutz in Eurer Nähe oder auch Euer Tierarzt weiterhelfen. Herzliche Grüße

  8. Hallo, auch ich habe Probleme mit meiner 5 jährigen Hündin. Bekommen habe ich sie direkt aus dem Transporter von Rumänien mit ca. 4 Monaten. Sie war als Welpe schon sehr ängstlich und anstrengend. Ich wusste nie, ob sie aus ihrer Angst heraus mal nach vorne geht und zu beißt – was zum Glück nie passiert ist. Zuhause hat sie sich mittlerweile an Besucher gewöhnt und ist nicht auffällig (im Blick muss man sie aber trotzdem haben). In der Familie ist sie uns allen treu ergeben und der liebste Hund. Aber im Freien, beim gassi gehen ist es jedes Mal eine Herausforderung. Begegnungen mit anderen Hunden ist immer ein aggressives Verhalten ihrerseits zu erkennen. Eine klirrende Kette hilft oft sie aus der Stresssituation zu holen. Ohne diese Kette hat sie mich bereits zwei x ins Bein und unseren zweit Hund (16 Monate) ebenfalls mehrfach gebissen. Es stresst mich sehr Begegnungen mit Hunden aus dem Weg zu gehen bzw. ist nicht immer möglich. Auch ein gemeinsames Spielen mit fremden Artgenossen ist nicht möglich. Der junge Hund ist immer mit dabei. Für einen Tipp wäre ich sehr dankbar.

    1. Liebe Elisabeth, in solchen Extremsituationen mit einer ziemlich traumatisierten Vergangenheit, ist es besser, wenn du einen Tierpsychologen in deiner Nähe aufsuchst.

  9. Wir haben einen Rauhaardackel, der unser ein und alles ist. Er ist jetzt fast 15 Jahre, zeigt erste Anzeichen von Demenz, aber bis vor ein paar Monaten war alles o.k.
    Jetzt auf einmal akzeptiert er meinen Mann nicht mehr als Rudelführer, knurrt ihn schon an, wenn er nur an ihm vorbei geht und hat auch schon 3 mal gebissen (1 mal richtig böse). Wir unterlassen jetzt alles, was ihm das Gefühl gibt, dass er auf höherer Stufe steht als sein Herrchen (zB. auf der Couch liegen oder bei mir auf dem Schoß), bestrafen ihn beim Knurren und belohnen ihn, wenn er ruhig bleibt. Außerdem bekommt er auf Anraten unserer Tierärztin jetzt Haschkekse, aber es zeigt sich keine Besserung.
    Ich habe mittlerweile schon Angst, das Haus zu verlassen und meinen Mann mit dem Hund allein zu lassen,

    Hat irgendjemand noch einen Tipp für mich? Ich bin für jeden Rat dankbar, denn so kann es nicht weitergehen.

  10. Hallo.
    Wir haben ein Problem mit unserer 9-monatigen Schäfermix-Hündin. Sie bellt ständig die Nachbarn an, so dass wir schon ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie aggressiv zum Zaun „fliegt“. Beim Spazieren bellt sie wirkliche JEDEN Menschen an, auch andere Tiere. Sie ist dann richtig aggressiv und nur mit Mühe zurückzuhalten, obwohl die meisten Menschen sie gar nicht beachten, ja teilweise noch nicht mal auf sie zugehen, sondern ihr abgewandt sind. Dreimal ist es jetzt schon vorgekommen, dass sie Bekannte von uns gezwickt hat, gestern war es sogar so, dass einer davon am Knie geblutet hat. Der ist mit dem Rad in den Garten gefahren und sie ist ohne Vorwarnung einfach losgesprintet und hat ihn attackiert. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Wir haben jetzt unsere Hundetrainerin eingeschalten und auch morgen unser erstes „Einzeltraining“. Ich würde aber noch gerne wissen, ob es überhaupt möglich ist, dieses Verhalten wegzubekommen oder ob wir für immer mit einem aggressiven Hund leben müssen, denn das kostet uns wirklich viel Kraft und Nerven und wir fühlen uns teilweise auch nicht mehr wohl in unserem Bekanntenkreis und haben das Gefühl, dass wir eher gemieden werden…
    Gibt es Hoffnung, dass wir das Verhalten mit gezieltem Training wegbekommen oder ist es ein hoffnungsloses Unterfangen und sie wird immer „schwierig“ bleiben?

    1. Mine von Hundeo

      Liebe Jasmina, der Schäferhund gehört zur Gruppe der Hüte- und Treibhunde. Daher ist es völlig normal, dass Ihre Hündin in einem Alter von 9 Monaten Passanten bzw. Nachbarn anbellt, da sie instinktiv versucht, ihren Raum und die Angehörigen darin zu beschützen. Zudem befindet sie sich in einem Alter, indem sie ihre Grenzen austestet. Allerdings sollte dieses Verhalten mit entsprechenden Maßnahmen abgewöhnt bzw. in eine gesunde Richtung umgeleitet werden, wofür Sie bereits den ersten richtigen Schritt mit einem Einzeltraining getan haben. Daher brauchen Sie sich keine Sorgen darüber zu machen, dass dieses Verhalten bestehen bleibt. Mit einem konsequenten Training und der Unterstützung durch eine Fachperson wird Ihre Hündin sicherlich ruhiger.

  11. Hallo, wir hatten folgende Situation:
    BBQ beim Nachbarn auf der Dachterrasse. Unser Charly (ca. 1, 5 Jahre alter und kastrierte Chihuahua) kannte den Nachbarn und war auch schon 2-3x auf der Terrasse. Er ist der Zweithund, Canela ist 5 Jahre alt und auch ein Chihuahua.
    Zum BBQ erschienen weitere 2 Personen, die unsere beiden Hunde nicht kannten. Canela nahm es wie immer sehr entspannt. Charly hingegen war ziemlich aufgeregt und bellte die 2 Personen immer wieder an. Nach einer Weile gab sich das. Charly entspannte sich, blieb bei Canela, schlief auf meinem Schoß. Vom BBQ bekamen beide Hunde etwas ab (gereicht von einer der beiden fremden Personen). Als die Frau dann den Tisch abräumte, sich wegdrehte um die Terrasse zu verlassen, rannte Charly hinter ihr her und biss ihr so in die Wade, dass es einen großen blauen Fleck gab und die Wade anschwoll. Keine Stunde später biss Charly auch den Mann in die Wade, als dieser sich umdrehte.
    Wir haben bei Charly auch öfters bemerkt, dass er auch andere Hunde immer von hinten attackiert und in deren Hoden beißt. Anderen kleinen Hunden geht er konsequent aus dem Weg. Wenn wir Bekannte auf der Straße treffen, so setzt sich Charly ruhig daneben, sobald wir auseinander gehen, rennt er dem Fremden hinterher und versucht noch, ins Bein zu schnappen.
    Wir haben nun auf einen Maulkorb zurückgegriffen, damit nicht noch mehr Leute zu Schaden kommen. Die Frage ist nun, warum er immer so hinterhältig ist.
    Wie setz ich da am besten an?

    1. Mine von Hundeo

      Liebe Katja, ein Maulkorb ist eine gute Maßnahme. Sicherlich nicht angenehm für Charly. Bei solchen Verhaltensmustern ist es immer empfehlenswert eine Fachperson vor Ort zu kontaktieren, wie Trainer*in bzw. Verhaltenstherapeut*in, die auch die Möglichkeit hätten, Charlies Lebensumgebung und seine Muster vor Ort genauer zu beobachten.

      Sein Verhalten würde ich nicht unbedingt als „hinterhältig“ definieren. Ich würde eher darauf tippen, dass er sich bzw. seinen Kreis die ganze Zeit über als bedroht empfindet. Auch wenn es den Anschein hat, dass er sich mittlerweile beruhigt hat. In dem Moment, an dem die für ihn als bedrohlich empfundene Person ihm den Rücken kehrt, reagiert er und beißt zu.

      Sicherlich verspüren Sie bei jeder Konfrontation auch eine gewisse Hektik und Angst, dass er wieder zuschlagen wird. Dadurch kann sich auch ein Teufelskreis bilden, sodass Charly ihre Hektik bzw. Angst, die Sie in den Momenten ausstrahlen, falsch interpretiert und als eine Bedrohung empfindet, die direkt von den Bekannten bzw. Fremden ausgeht. Gleiches gilt für die Begegnung mit großen Hunden. Somit wird sein Schützerinstinkt getriggert und er reagiert aber erst, nachdem diese Personen bzw. großen Hunde an ihm vorbeigegangen sind.

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