Hund Pfötchen beibringen? So geht es spielend leicht

Du beneidest andere Hundehalter, weil ihre Fellnasen verschiedene Tricks können und somit immer ein Hingucker sind? Keine Sorge, ein Hund der Pfötchen gibt, lässt alle Herzen erweichen und durch diesen Artikel wird dein Liebling das bald auch können.

Artikel Übersicht

Sitz!“, „Aus!“ und „Platz!“ sind die häufigsten Befehle, die du bei deinem Schützling anwendest. 

Fast kein anderes Haustier eignet sich so gut für das Beibringen von Tricks und anderweitigen Kunststücken. Verschiedene Ratgeber bieten eine enorme Liste solcher Befehle an, die dein Vierbeiner erlernen kann. 

Neben „Sitz!“, „Aus!“, „Platz!“ & Co. ist der Befehl „Gib Pfote!“ ebenfalls sehr beliebt. 

Durch den Befehl bringst du deinen treuen Gefährten dazu, dir eine Vorderpfote zu geben. Daraufhin folgt eine Belohnung. „Gib Pfote!“ gehört zu den leichteren Tätigkeiten und Befehlen, die ein Hund erlernt. 

Trotzdem stößt ein Hundebesitzer – oder vielleicht auch du – beim Beibringen an seine Grenzen. Dabei geht es mit ein paar Tipps und Tricks ganz einfach.

Wir haben uns zusammengesetzt und eine einfache und produktive Anleitung für dich zusammengestellt. Zusätzlich liefern wir dir ein paar wertvolle Tipps, die deinem Hund beim Lernen unterstützen.

Sitz, Aus, Platz & Co.

Gib Pfötchen

Zuallererst wollen wir uns aber den gängigen Befehlen und Kommandos widmen. 

Diese sollten teil der Grunderziehung eines Hundes sein. „Gib Pfote!“ ist ein netter und toller Befehl. Dein Liebling muss aber auch die Grundkenntnisse einer guten Beziehung beherrschen. 

Aus diesem Grund gehen wir an dieser Stelle auf die wichtigen Kommandos und Befehle ein:

1. „Sitz!“

Bei diesem Kommando handelt es sich um den Klassiker der Hundeerziehung. 

Durch diesen Befehl nimmt dein Hund die Sitzposition ein. Viele Hundebesitzer wenden diesen Befehl vor der Leckerli-Gabe an. 

2. „Stopp!“ oder „Halt!“

Manche Personen sehen den Hund als besten Freund an. Andere wiederum sehen ihn sogar als Familienmitglied. Sie haben recht damit: Denn ab und zu ist der Hund mit einem Kind zu vergleichen. 

Das bedeutet, dass du oft nach deinem Liebling schauen musst. Zum Beispiel, dass er hinter keinem Ball hinterherrennt oder unachtsam über die Straße läuft. Befehle wie „Halt!“ oder auch „Stopp!“ können Abhilfe schaffen. 

Denn mit diesem Befehl erreichst du idealerweise, dass sich dein Hund keinen Gefahren aussetzt.

3. „Nein!“

Dieses Kommando gehört ebenfalls zu den Klassikern. Für dich als Hundebesitzer ist es sehr wichtig, diesen Befehl bei deinem Hund anzuwenden. Gerade, wenn deine Fellnase die Grenze überschreitet und beispielsweise das leckere Steak vom Tisch stehlen möchte?

4. „Aus!“

Wenn Hunde auf Entdeckungstour gehen, spielt nicht nur die Nase eine wichtige Rolle dabei. Auch das Maul wird dazu benutzt. Diverse Gegenstände werden begutachtet und zu entdeckt. 

Das fällt besonders bei einem Welpen auf. Ohne zu Zögern nimmt er verschiedene Sachen in den Mund.

Der Befehl „Aus“ eignet sich hierfür perfekt. Viele Hundebesitzer wenden ihn an, um ihrem Vierbeiner diese Angewohnheit abzugewöhnen. 

5. „Platz!“

Auch dieser Befehl eignet sich für die Erleichterung für das Leben zwischen Hund und Mensch. Durch diesen Befehl wird dein Vierbeiner dazu animiert, sich hinzulegen. Besonders wenn du im Stress bist, ist dieses Kommando eine große Hilfe.

6. „Beifuß!“

Fast nichts stört einen Hundebesitzer mehr, als ein ziehender Hund an der Leine. Viele Besitzer träumen auch davon, mit dem Hund ohne kontrollierte Leine einen Spaziergang zu unternehmen. Das Kommando „Beifuß!“ eignet sich für dieses Vorhaben.

5 Schritte Anleitung

Schritt # 1
Die sitzende Position

Um den Befehl „Gib Pfote!“ bei deinem Liebling auszuführen, sollte er idealerweise bereits den Befehl „Sitz!“ kennen. Darauf baut dieser Befehl auf. Befindet sich deine Fellnase in einer sitzenden Position? Dann kannst du weiter zum zweiten Schritt gehen.

Schritt # 2
Das Wunder „Leckerli“

Im zweiten Schritt kommt das Leckerli ins Spiel. Mit welcher Pfote ist dein Schützling aktiver? 

Das musst du als Erstes herausfinden. Dazu kannst du ihn einige Zeit lang genau beobachten. Dir fällt dann auf, welche Pfote öfter eingesetzt wird.

Konntest du es nicht herausfinden? Das ist kein Problem. In diesem Fall suche dir einfach eine Pfote aus. Wichtig ist nur: Es sollte bei der Übung auch immer bei dieser Pfote bleiben. 

Nimm das Leckerli in die Hand und lenke die Aufmerksamkeit deines Vierbeiners auf das Leckerli. Beachte bitte: Er soll das Leckerli nicht sehen, sondern nur riechen.

Halte deine Hand vor die Schnauze deines Hundes und gehe langsam etwas nach rechts oder links. Je nachdem auf welcher Seite die Pfote trainiert werden sollte.

Soll die linke Pfote trainiert werden? Gehe etwas nach rechts. Wird die rechte Pfote trainiert? Bewege deine Hand etwas in die linke Richtung.

Dadurch wird das Gewicht auf die jeweilige andere Seite verlagert und deinem Liebling fällt es leichter, die „zu trainierende“ Pfote einzusetzen.

Schritt # 3
Gib deinem Hund das Leckerli

Hast du den zweiten Schritt richtig ausgeführt, versucht dein Hund das Leckerli zu bekommen. Er kratzt mit der gewünschten Pfote an deine Hand. Hat er das gemacht, kannst du deine Hand öffnen und ihm das Leckerli geben.

Schritt # 4
„Gib Pfote!“ kommt zum Einsatz

Nach dem dritten Schritt ist es empfehlenswert, den Befehl „Gib Pfote“ auszusprechen.

Werfe den Befehl einfach vor der Gabe des Leckerlis hinein. Das bedeutet: 

Wenn dein Liebling deine Hand mit seiner Pfote berührt, gibst du den Befehl „Gib Pfote!“ oder „Gib Pfötchen!“. Erst nach erfolgreicher Anwendung bekommt dein Liebling dann das Leckerli.

Schritt # 5
Beide Pfoten kommen zum Einsatz

Möchtest du, dass dein Hund den Befehl an beiden Pfoten anwendet? Dann nimm das Leckerli in verschiedene Hände und halte es vor der jeweiligen Pfote.

Häufig gestellte Fragen

Sorge dafür, dass dein Hund sitzt und halte ihm dann ein Leckerli in der geschlossenen Faust hin. Wenn er dann mit einer Pfote an deiner Hand kratzt, kannst du sie öffnen und ihm das Leckerli geben. Sag dabei „Gib Pfote“. Lies für genauere Informationen unseren ganzen Artikel.

Du solltest immer eine entspannte Atmosphäre schaffen und deinen Hund immer loben und belohnen, wenn er etwas richtig macht. Mit viel Geduld kannst du deinem Hund sehr viele Tricks beibringen. Ein Clicker kann dabei helfen.

Dein Hund kann eine ganze Menge Wörter und Kommandos lernen und kann auch an deinem Tonfall und deiner Stimme erkennen, wie du gelaunt bist. Hunde verstehen also mehr als man meinen könnte.

Mein Fazit

Deinem Vierbeiner diesen Befehl beizubringen, ist also gar nicht so schwierig. Befolge einfach unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung. 

Dein Liebling wird Besucher und Freunde bei der Begrüßung schon bald nicht mehr abschlecken, sondern sie mit der Hand – Entschuldigung, ich meine natürlich die Pfote – begrüßen.

Zu guter Letzt haben wir dir noch ein paar Tipps und Tricks notiert, mit denen dir das Training bei deinem Vierbeiner leichter fällt:

  • Sei konsequent! – Es wird sich auszahlen
  • Wiederhole die Übungen kontinuierlich!
  • Vermeide Druck, Aggressionen und Ermahnungen!
  • Habe Geduld und investiere – wenn nötig – lieber zu viel Zeit als zu wenig!
  • Belohnungen werden durch Streichel- und Kuscheleinheiten verstärkt!
Verfasst von Claudia Weise
Verfasst von Claudia Weise

Ich bin die Chefredakteurin von Hundeo. Meine Mission ist es, die besten Hunde Ratgeber im Netz zu veröffentlichen. Hast du Feedback oder Anregungen zum Artikel, dann freue ich mich von dir zu hören.

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