Hund pinkelt in die Wohnung? (Diese 5 Tipps helfen dir)

Dein Hund pinkelt immer noch in die Wohnung? Stubenreinheit kann eine Herausforderung sein. Doch in diesem Artikel stellen wir dir fünf erfolgreiche Strategien vor, wie du deinen Hund stubenrein bekommst. Wir gehen auf mögliche Ursachen ein und geben dir wertvolle Tipps. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass dein Liebling stubenrein bleibt.

Welpe stubenrein bekommen
Inhaltsverzeichnis

Mögliche Ursachen

Wenn dein Hund in die Wohnung pinkelt, obwohl er gerade draußen war, kann das verschiedene Gründe haben. Es ist wichtig, das Verhalten genau zu beobachten und die Ursache herauszufinden, um angemessen reagieren zu können. Manche Probleme lassen sich schnell lösen, andere erfordern Geduld und Arbeit. Aber keine Sorge, meistens lässt sich das Problem gemeinsam lösen. Hier einige mögliche Ursachen und Lösungsansätze:

Gesundheit

Krankheiten können dazu führen, dass dein Hund unsauber wird. Wenn er in letzter Zeit unsauber geworden ist, kann das an einer Blasenentzündung, Nierenproblemen oder Diabetes liegen. Symptome können vermehrter Harndrang, schmerzhaftes Wasserlassen, Blut im Urin, starker Uringeruch, Unwohlsein, Müdigkeit oder Fieber sein. Bei Verdacht sofort zum Tierarzt!

1. Medizinische Ursachen ausschließen:

  • Blasenentzündung: Eine Blasenentzündung kann dazu führen, dass dein Hund häufiger urinieren muss. Wenn du den Verdacht hast, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen.
  • Altersbedingte Inkontinenz: Ältere Hunde können Probleme mit der Blasenkontrolle haben.
  • Andere Gesundheitsprobleme: Diabetes, Nierenprobleme oder Hormonstörungen können ebenfalls die Ursache sein. Diese Krankheiten können zu vermehrtem Wasserlassen führen.

Erziehung

Vielleicht hat dein Hund nie gelernt, stubenrein zu sein. Mit etwas Geduld kannst du das aber auch bei älteren Hunden nachholen. Die Grundregeln sind dieselben wie bei Welpen, aber es kann länger dauern.

2. Trainingsprobleme:

  • Unzureichende Stubenreinheit: Wenn der Hund nie gelernt hat, sein Geschäft draußen zu verrichten, kann dies zu Problemen führen.
  • Zu wenig Auslauf: Ein Hund, der nicht oft genug ins Freie darf, kann seine Blase nicht rechtzeitig entleeren.

Charakter

Manche Hunde markieren ihr Revier auch in der Wohnung. Das ist ein natürliches Verhalten, kann aber durch Veränderungen im Haushalt ausgelöst werden. Zeige deinem Hund die Grenzen, wenn er anfängt, in der Wohnung zu markieren. Auch Angst kann dazu führen, dass er in der Wohnung uriniert.

Um die Ursache herauszufinden, stelle dir Fragen wie: Seit wann ist mein Hund unsauber und kann ich das mit einer bestimmten Situation in Verbindung bringen? Hatte er Stress? Hat er ein Trauma erlebt? Hat er Angst vor bestimmten Menschen oder bin ich selbst zu gestresst? Mit diesen Fragen kannst du dem Problem auf den Grund gehen.

3. Die Ursachen des Verhaltens zu untersuchen:

  • Stress und Angst: Veränderungen in der Umgebung, neue Umgebungen, laute Geräusche oder Veränderungen im Haushalt oder im Tagesablauf des Hundes können Stress verursachen.
  • Markierverhalten: Manche Hunde markieren ihr Territorium, besonders wenn sie sich unsicher fühlen. Vor allem unkastrierte Rüden markieren gerne ihr Revier.
  • Aufmerksamkeit suchen: Manche Hunde pinkeln in die Wohnung, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Lösungsansätze:

  • Ursache ermitteln: Wenn dein Hund in die Wohnung pinkelt, obwohl er draußen war, überlege dir mögliche Gründe. Stress, Angst oder gesundheitliche Probleme wie eine Blasenentzündung können die Ursache sein.
  • Tierarztbesuch: Bei Verdacht auf ein medizinisches Problem sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
  • Training und Routine: Regelmäßige Spaziergänge und Belohnungen für gutes Verhalten können helfen, die Stubenreinheit zu verbessern. Plane feste Zeiten für Spaziergänge ein und achte darauf, dass dein Hund ausreichend Gelegenheit hat, draußen zu urinieren.
  • Belohnung: Belohne deinen Hund, wenn er draußen uriniert, um positives Verhalten zu fördern.
  • Keine Bestrafung: Strafe nicht deinen Hund, wenn er in die Wohnung pinkelt, da dies das Problem verschlimmern kann.
  • Stressreduzierung: Finde heraus, was den Stress verursacht und versuche, die Auslöser zu minimieren oder zu beseitigen.
  • Sauberkeit und Hygiene: Reinige die Unfallstelle sofort und gründlich, um die Duftmarke zu entfernen. So wird verhindert, dass der Hund die gleiche Stelle erneut markiert.
  • Trainingshilfen nutzen: Es gibt verschiedene Hilfsmittel wie Welpenunterlagen und Reinigungsmittel, die das Stubenreinheitstraining unterstützen können.
  • Feste Fütterungszeiten: Füttere deinen Hund regelmäßig zu festen Zeiten, um den Stuhlgang zu regulieren. Begrenze das Futter und lass deinen Hund nicht den ganzen Tag fressen.

Wenn dein Hund ins Bett pinkelt, solltest du ihm den Zugang zum Bett so lange verwehren, bis das Problem gelöst ist. Reinige alle betroffenen Stellen sofort mit einem Enzymreiniger, um den Geruch zu beseitigen. Verhindere, dass dein Hund den Geruch wahrnimmt und erneut an der gleichen Stelle markiert.

Achte darauf, dass dein Hund einen eigenen, bequemen Schlafplatz hat. Finde heraus, ob Stress oder Angst die Ursache sind, und arbeite daran, die Auslöser zu beseitigen. Setze beruhigende Maßnahmen wie Pheromon-Stecker, sanfte Musik oder mehr Zeit mit dem Hund ein.

Schimpfen ist ein No-Go!

Es ist verständlich, dass du manchmal frustriert bist, wenn dein Hund wieder einmal in der Wohnung unsauber ist. Aber denk daran: Schimpfen oder gar Gewalt sind absolut nicht in Ordnung!

Genau wie wir Menschen sollten auch Tiere niemals seelischer oder körperlicher Gewalt ausgesetzt sein.

Stubenreinheit trainieren

Welpe stubenrein

5-Schritte-Anleitung zur Stubenreinheit

Ob dein Hund ein Welpe ist oder ob er nie richtig stubenrein geworden ist, das Training ist das gleiche. Bei älteren Hunden brauchst du vielleicht etwas mehr Geduld. Es ist wichtig zu wissen, dass Welpen in der Regel erst im Alter von etwa 16 Wochen die volle Kontrolle über ihre Blasen- und Darmfunktion erlangen. Daher sind Geduld und realistische Erwartungen besonders wichtig. Folgende Schritte sind zu beachten:

Schritt 1: Sofort starten

Wenn du festgestellt hast, dass die Unsauberkeit deines Hundes auf mangelnde Erziehung zurückzuführen ist, solltest du sofort mit dem Training beginnen. Auch Welpen können früh damit beginnen. Im Idealfall beginnt das Training, sobald der Welpe bei dir einzieht.

Schritt 2: Anzeichen erkennen

Dein Hund wird wahrscheinlich zu bestimmten Zeiten oder unter bestimmten Umständen urinieren. Achte darauf, wann dein Hund in der Wohnung uriniert. Oft geschieht dies nach dem Aufwachen oder nach dem Fressen. Schnüffeln oder im Kreis laufen können Anzeichen dafür sein.

  • Zeichen erkennen: Lerne die Anzeichen zu erkennen, die darauf hindeuten, dass der Hund etwas braucht (Schnüffeln, Kreisen, Unruhe).
  • Deinen Hund beaufsichtigen: Lass den Hund nicht unbeaufsichtigt, bis er stubenrein ist.

Schritt 3: Spaziergang nutzen

Wenn du festgestellt hast, dass dein Hund zu bestimmten Zeiten uriniert, nutze diese Zeiten für Spaziergänge. So kannst du deinen Hund daran gewöhnen, nicht in der Wohnung, sondern im Freien zu urinieren. Das erfordert am Anfang etwas Geduld, zahlt sich aber aus. Und denk daran: Schimpfen ist kontraproduktiv. Bleib ruhig und konsequent.

  • Häufigkeit: Vor allem mit Welpen alle 2-3 Stunden spazieren gehen. Gehe kurz vor dem Schlafengehen noch einmal mit dem Hund raus.
  • Routine: Feste Zeiten für Spaziergänge einhalten, damit sich der Hund daran gewöhnen kann.
  • Nach den Mahlzeiten: Gehe mit dem Hund direkt nach den Mahlzeiten nach draußen.

Schritt 4: Belohnen

Wenn du die kritischen Zeiten für Spaziergänge nutzt, bist du bereit für den nächsten Schritt: Belohne deinen Hund, wenn er sein Geschäft draußen verrichtet. Du kannst ihn mit Leckerlis oder Lob belohnen. Mache das nach jedem erfolgreichen Geschäft einige Wochen lang. Belohne deinen Hund so lange, bis er nicht mehr in die Wohnung pinkelt.

  • Lob und Leckerli: Belohne deinen Hund sofort, wenn er sein Geschäft draußen verrichtet.
  • Positiv verstärken: Zeig deine Freude deutlich, damit der Hund das positive Verhalten damit verknüpft.

Schritt 5: Beständigkeit

Es kann vorkommen, dass dein Hund gelegentlich in die Wohnung pinkelt. Das sind kleine Rückschläge, von denen du dich nicht entmutigen lassen solltest. Und auch hier gilt: Schimpfen ist keine Lösung. Wenn die “Pinkelunfälle” aufhören, kannst du anfangen, die Belohnungen nach und nach zu reduzieren. Du solltest dir für diesen Prozess mehrere Wochen Zeit nehmen und deinem Hund gelegentlich trotzdem eine Belohnung geben.

  • Sei geduldig: Besonders bei Welpen kann es einige Zeit dauern, bis sie stubenrein werden.
  • Sei konsequent: Regeln und Routinen konsequent einhalten, um den Lernerfolg zu fördern.

Weitere Tipps: Reinige Unfälle sofort mit einem enzymatischen Reiniger, um Gerüche zu entfernen. Füttere deinen Hund zu festen Zeiten, um den Stuhlgang zu regulieren und lass deinen Hund nicht den ganzen Tag fressen. Gehe kurz vor dem Schlafengehen noch einmal mit deinem Hund raus. Beschränke zudem abends den Zugang zu Wasser, um nächtliche Unfälle zu vermeiden.

Hund pinkelt viel

Hund pinkelt

Wenn du feststellst, dass dein Hund ungewöhnlich viel pinkelt, kann das verschiedene Ursachen haben, von Verhaltensproblemen bis hin zu gesundheitlichen Problemen. 

Lass deinen Hund von einem Tierarzt untersuchen, um mögliche medizinische Ursachen wie Diabetes, Nierenprobleme oder Harnwegsinfektionen auszuschließen. Urin- und Bluttests können helfen, die Ursache für das häufige Urinieren zu finden.

Achte darauf, wie viel Wasser und Futter dein Hund zu sich nimmt. Beobachte Veränderungen und überprüfe, ob es Veränderungen beim Fressen oder Trinken gibt. Biete deinem Hund mehr Möglichkeiten, sich im Freien auszutoben. Beobachte, ob der Hund tatsächlich jedes Mal uriniert, wenn er draußen ist.

Achte auf andere Verhaltensänderungen oder Anzeichen von Stress, Angst oder Unwohlsein.
Analysiere die Umgebung und überprüfe, ob es Veränderungen in der Umgebung oder im Tagesablauf deines Hundes gibt, die Stress verursachen könnten.

Sorge für eine ruhige, stabile Umgebung und vermeide Stressfaktoren. Biete deinem Hund Sicherheit und Ruhe, um mögliche Ängste zu reduzieren. Überwache das Gewicht deines Hundes, um unerklärlichen Gewichtsverlust zu erkennen. Achte auf Anzeichen von Schwäche, Lethargie oder andere Symptome.

Wenn dein Hund häufig uriniert, solltest du ihn sorgfältig beobachten und dein Hund sollte untersucht werden, um die Ursache festzustellen. Eine tierärztliche Untersuchung ist unerlässlich, um gesundheitliche Probleme auszuschließen oder zu behandeln. Mit den richtigen Maßnahmen und der richtigen Pflege kann das Problem in den meisten Fällen gelöst werden.

Wenn dein Hund viel trinkt und uriniert

Wenn dein Hund viel trinkt und uriniert, kann das auf verschiedene gesundheitliche Probleme hinweisen. Es ist wichtig, das Verhalten deines Hundes genau zu beobachten und ihn gegebenenfalls von einem Tierarzt untersuchen zu lassen. Hier sind einige Schritte, die du unternehmen kannst:

#1. Wasseraufnahme überwachen:

  • Mengen dokumentieren: Notiere, wie viel Wasser dein Hund täglich trinkt. Als Faustregel gilt, dass ein Hund täglich etwa 50-60 ml Wasser pro kg Körpergewicht trinken sollte.
  • Beobachte Veränderungen: Achte darauf, ob sich das Trinkverhalten deines Hundes plötzlich oder allmählich verändert.

#2. Tierärztliche Untersuchung

  • Frühzeitige Konsultation: Bei deutlich erhöhter Wasseraufnahme und Urinproduktion sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.
  • Blut- und Urinproben: Der Tierarzt wird wahrscheinlich Blut- und Urinproben entnehmen, um mögliche Ursachen zu diagnostizieren.

#3. Mögliche Diagnosen

  • Diabetes mellitus: Ein Zustand, bei dem der Körper nicht genug Insulin produziert oder nicht richtig darauf reagiert.
  • Nierenprobleme: Nierenerkrankungen können dazu führen, dass der Hund mehr Wasser trinkt und häufiger uriniert.
  • Lebererkrankungen: Probleme mit der Leber können ebenfalls zu vermehrtem Durst und Urinieren führen.
  • Cushing-Syndrom: Eine Hormonstörung, die zu vermehrtem Durst, Hunger und Urinieren führt.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente können zu vermehrtem Durst und Urinieren führen.

#4. Sonstige Beobachtungen

  • Verhaltensänderungen: Beobachten Sie, ob es weitere Verhaltensänderungen oder körperliche Symptome gibt.
  • Gewicht und Appetit: Überwache das Gewicht und den Appetit deines Hundes auf ungewöhnliche Schwankungen.

#5. Behandlung und Management

  • Medikamentöse Behandlung: Je nach Diagnose kann der Tierarzt eine medikamentöse Behandlung vorschlagen.
  • Anpassung der Ernährung: Bei einigen Erkrankungen kann eine Anpassung der Ernährung erforderlich sein.
  • Häufigere Spaziergänge: Ermögliche deinem Hund öfter, sich im Freien zu bewegen.

Wenn dein Hund viel trinkt und uriniert, sollte er sorgfältig beobachtet und von einem Tierarzt untersucht werden, damit die zugrunde liegende Ursache erkannt und entsprechend behandelt werden kann. Bei frühzeitiger Diagnose und entsprechender Behandlung lassen sich die meisten Erkrankungen gut behandeln, und der Hund kann ein gesundes und glückliches Leben führen.

Wenn Hund in der Wohnung markiert

Wenn dein Hund in der Wohnung markiert, kann es jedoch problematisch sein. Hunde markieren, um ihr Revier zu markieren und mit anderen Hunden zu kommunizieren. Bevor du versuchst, das Verhalten deines Hundes zu ändern, stelle sicher, dass es keine medizinischen Probleme gibt, die das Markieren verursachen könnten. Ein Besuch beim Tierarzt kann hier Klarheit bringen.

Wenn dein Hund bisher nicht kastriert oder sterilisiert ist, kann dieser Eingriff helfen, das Markieren zu reduzieren. Dies gilt besonders für Rüden, kann aber auch bei Hündinnen helfen. Reinige die markierten Stellen gründlich mit einem enzymatischen Reiniger, um sicherzustellen, dass keine Duftmarken zurückbleiben. Dies kann helfen, den Drang zum erneuten Markieren zu verringern.

Bringe deinem Hund bei, auf Kommando zu urinieren und lobe ihn, wenn er draußen markiert. Wenn du merkst, dass dein Hund in der Wohnung markieren will, lenke ihn ab und nimm ihn mit nach draußen. Beschränke den Zugang zu den markierten Bereichen und lasse deinen Hund nicht unbeaufsichtigt in der Wohnung.

Behalte Routinen bei: Veränderungen im Tagesablauf können Stress auslösen. Versuche, Routinen und Gewohnheiten beizubehalten. Biete deinem Hund ausreichend Aufmerksamkeit, Spiel und Beschäftigung, um Langeweile und Frustration vorzubeugen.

Und warum pinkelt Hund in eine fremde Wohnung?

Wenn dein Hund in eine fremde Wohnung pinkelt, kann das verschiedene Gründe haben. Es ist wichtig zu verstehen, dass Hunde unterschiedlich auf neue Umgebungen reagieren und es mehrere Faktoren gibt, die dieses Verhalten beeinflussen können:

Manche Hunde markieren in einer neuen Umgebung, um ihr Territorium zu behaupten. Der Geruch anderer Tiere kann das Markieren auslösen, insbesondere bei nicht kastrierten Rüden. Unbekannte Orte können bei Hunden Stress und Unsicherheit auslösen. Ein ängstlicher oder unsicherer Hund kann in die Wohnung urinieren.

Bei manchen Hunden kann Aufregung Urinieren auslösen. Manche Hunde urinieren, wenn sie unterwürfig sind. Gesundheitliche Probleme wie Harnwegsinfektionen können das Urinieren beeinflussen. Manche Hunde leiden unter Inkontinenz, vorwiegend im Alter. Ein Hund, der nicht richtig stubenrein ist, kann in der Wohnung urinieren. Zu wenig Toilettengänge können zu Unfällen führen.

Wie oft muss Hund raus und pipi machen?

Welpe auf Wiese

Die Häufigkeit, mit der ein Hund sein Geschäft verrichtet, hängt von seinem Alter, seinem Gesundheitszustand, seinen Trinkgewohnheiten und der Art der Nahrung ab. Hier einige allgemeine Richtlinien:

Welpen

Alle 1-2 Stunden: Welpen haben kleine Blasen und müssen häufiger pinkeln, vor allem nach dem Spielen, Fressen und Trinken und direkt nach dem Aufwachen. Nachts: Welpen müssen möglicherweise auch nachts ins Freie, zumindest bis sie einige Monate alt sind.

Erwachsene Hunde

Alle 1-2 Stunden: Die meisten erwachsenen Hunde müssen etwa alle 5-8 Stunden pinkeln. Das sind in der Regel 3-5 Mal am Tag, einschließlich morgens, mittags, nachmittags/abends und vor dem Schlafengehen. Nachts: Gesunde ausgewachsene Hunde können normalerweise die ganze Nacht durchmachen, ohne pinkeln zu müssen.

Ältere Hunde

Häufiger: Ältere Hunde können aufgrund von altersbedingten Gesundheitsproblemen wie Nierenproblemen oder Inkontinenz häufiger pinkeln müssen. Nachts: Ältere Hunde können auch nachts häufiger ins Freie müssen.

Trinkgewohnheiten und Ernährung

Wasseraufnahme: Hunde, die viel trinken, müssen auch häufiger pinkeln. Die Wasseraufnahme kann durch das Futter, die Temperatur oder gesundheitliche Probleme beeinflusst werden. Art des Futters: Hunde, die hauptsächlich Nassfutter fressen, nehmen mehr Wasser auf und müssen möglicherweise häufiger pinkeln als Hunde, die Trockenfutter erhalten.

Gesundheitliche Probleme

Erhöhte Häufigkeit: Wenn ein Hund plötzlich viel häufiger pinkeln muss, kann dies ein Anzeichen für gesundheitliche Probleme wie Harnwegsinfektionen, Blasensteine oder Diabetes sein. In diesem Fall sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse deines Hundes zu beobachten und zu erkennen. Bei Veränderungen im Pinkelverhalten oder Anzeichen von Unwohlsein solltest du ein Tierarzt aufgesucht werden, um mögliche gesundheitliche Probleme auszuschließen.

Hund pinkelt nachts in die Wohnung

Es gibt verschiedene Gründe, warum dein Hund nachts in die Wohnung pinkelt. Hier einige der häufigsten Ursachen und Lösungsvorschläge:

1. Gesundheitliche Probleme

Blasenentzündung: Harnwegsinfektionen können dazu führen, dass Hunde ihren Urin nicht lange halten können.
Alter: Ältere Hunde können an Inkontinenz leiden und daher Schwierigkeiten haben, ihren Urin über Nacht zu halten.
Krankheiten: Diabetes, Nierenprobleme oder andere Erkrankungen können zu häufigem Urinieren führen.

Lösung: Bei Anzeichen von Gesundheitsproblemen sollte dein Hund umgehend von einem Tierarzt untersucht werden.

2. Fütterungs- und Trinkgewohnheiten:

Spät trinken: Wenn dein Hund kurz vor dem Schlafengehen viel trinkt, kann es sein, dass er nachts raus muss.
Art des Futters: Nassfutter führt im Vergleich zu Trockenfutter zu einer erhöhten Wasseraufnahme.

Lösung: Die Trinkgewohnheiten deines Hundes überwachen und regulieren, insbesondere am Abend.

3. Unzureichende Spaziergänge:

Seltenes Gassigehen: Wenn dein Hund abends nicht mehr ausgeführt wird, kann es sein, dass er Schwierigkeiten hat, die Nacht durchzuschlafen.

Lösung: Vor dem Schlafengehen noch einmal Gassi gehen, damit dein Hund seine Blase entleeren kann.

4. Verhaltensprobleme:

Angst und Stress: Manche Hunde können aus Angst oder Stress in die Wohnung urinieren.
Veränderungen: Veränderungen im Haushalt oder in der Umgebung können Stress auslösen.

Lösung: Identifiziere die Stressfaktoren und arbeite daran, eine sicherere und stressfreie Umgebung für deinen Hund zu schaffen.

5. Stubenreinheit:

Training: Einige Hunde, hauptsächlich Welpen, sind möglicherweise noch nicht vollständig stubenrein.

Lösung: Kontinuierliches Training und positive Verstärkung können helfen, die Stubenreinheit zu verbessern.

Welche Hausmittel gibt es für den Hund bei Blasenentzündung?

Bevor du versuchst, eine Blasenentzündung bei deinem Hund mit Hausmitteln zu behandeln, solltest du unbedingt einen Tierarzt aufsuchen.

Blasenentzündungen können verschiedene Ursachen haben, von denen einige eine spezielle medizinische Behandlung erfordern. Hier einige Hausmittel und allgemeine Tipps, die unterstützend wirken können, aber eine tierärztliche Behandlung nicht ersetzen:

  • Wasserzufuhr: Achte darauf, dass dein Hund immer Zugang zu frischem Wasser hat. Viel trinken kann helfen, Bakterien aus der Blase zu spülen.
  • Blase entleeren: Lass deinen Hund öfter Gassi gehen, damit er seine Blase regelmäßig entleeren kann. Das kann das Bakterienwachstum verringern.
  • Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene und gesunde Ernährung unterstützt das Immunsystem deines Hundes und kann helfen, Infektionen zu bekämpfen.
  • Vitamin C: Vitamin C ist ein bekanntes Antioxidans und kann das Immunsystem unterstützen. Bevor du deinem Hund jedoch Vitamin C gibst, solltest du die Dosierung mit deinem Tierarzt besprechen.
  • Cranberrysaft: Einige Studien deuten darauf hin, dass Cranberrysaft zur Vorbeugung von Harnwegsinfektionen beitragen kann, indem er das Anhaften von Bakterien an der Blasenwand verringert. Auch hier ist Vorsicht geboten und es sollte mit dem Tierarzt abgeklärt werden, ob und in welcher Menge dies für deinen Hund geeignet ist.
  • Wärmezufuhr: Eine warme Decke oder ein warmes Kissen können Schmerzen und Unwohlsein lindern.
  • Beratung: Manche Tierbesitzer greifen auf homöopathische Mittel oder Kräutermedizin zurück. Es ist jedoch wichtig, sich von einem Fachmann beraten zu lassen, um sicherzustellen, dass die Mittel sicher und wirksam sind.


Hausmittel können bei der Behandlung von Blasenentzündungen unterstützend eingesetzt werden, ersetzen aber nicht den Besuch beim Tierarzt. Dieser kann eine genaue Diagnose stellen und eine geeignete Therapie empfehlen. Bei Verdacht auf eine Blasenentzündung sollte daher immer ein Tierarzt aufgesucht werden.

Häufig gestellte Fragen

Das wichtigste ist zuerst den Grund für die Unreinheit herauszufinden. Falls es eine medizinische Ursache wie eine Blasenentzündung ist, kann der Tierarzt diese behandeln. Wenn dein Hund erzogen werden muss, kannst du unseren ganzen Artikel lesen, um zu erfahren, wie du das am besten erreichst.

Entweder hat dein Hund bisher noch keine Erziehung zur Stubenreinheit bekommen oder kann seinen Harndrang wegen gesundheitlicher Gründe nicht halten. Manche Hunde neigen auch dazu, wegen ihres Charakters oder wegen Dominanzverhaltens die Wohnung zu markieren. 

Ab vier Monaten können Hunde lernen, ihren Harndrang zu kontrollieren. Manche Hunde werden von allein stubenrein, die meisten müssen jedoch dazu erzogen werden. Diese Erziehung kann einige Wochen bis Monate dauern.

Wenn ein stubenreiner Hund wieder unsauber wird, dass einen gesundheitlichen Grund wie eine Blasenentzündung haben. Es kann auch an Stress oder einer Umstellung in der Lebenssituation liegen. Auch der Besuch von anderen Hunden kann Markierverhalten auslösen.

Da Welpen nicht so lange ihren Harndrang kontrollieren können, solltest du alle zwei bis 3 Stunden mit ihm Gassi gehen. Am besten passt du die Spaziergänge den Zeitpunkten an, an denen er sonst daheim sein Geschäft erledigt.

Fazit

Die Stubenreinheit bei Hunden kann eine Herausforderung sein, ist jedoch ein essenzieller Bestandteil der Hundeerziehung. Die Ursachen für Probleme in diesem Bereich können vielfältig sein, einschließlich gesundheitlicher Faktoren, individuellen Wesenszügen des Tieres und verschiedenen Aspekten der Erziehung.

Es ist wichtig zu verstehen, dass viele dieser Faktoren von dir als Besitzer aktiv angegangen und verbessert werden können. Durch ein geduldiges und konsequentes Vorgehen, ohne auf aggressive Methoden wie laute Stimmen oder körperliche Gewalt zurückzugreifen, ist es möglich, deinem Hund erfolgreich die Stubenreinheit beizubringen.

Bei Verdacht auf gesundheitliche Ursachen ist es allerdings unabdingbar, schnellstmöglich einen Tierarzt aufzusuchen. Letztlich sollte die liebevolle und respektvolle Interaktion mit deinem Hund immer an erster Stelle stehen. Denn nur in einer vertrauensvollen Beziehung kann eine effektive Erziehung gelingen.

Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht den Rat eines Tierarztes. Wenn dein Hund gesundheitliche Probleme hat, solltest du immer einen Tierarzt aufsuchen.

Also behalte stets im Kopf: Geduld, Zeit und Liebe sind die Schlüssel zum Erfolg bei der Stubenreinheit deines Hundes.

Bild von Verfasst von Anja Boecker
Verfasst von Anja Boecker

Servus, Hallo, Moin! Mein Name ist Anja Boecker und ich bin Hundetrainerin und Verhaltensberaterin (Zertifikat IHK). Mit diesen Artikeln möchte ich dir helfen, deinen Hund besser zu verstehen und eine unzertrennliche Bindung aufzubauen.

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52 Kommentare zu „Hund pinkelt in die Wohnung? (Diese 5 Tipps helfen dir)“

  1. Hallo,
    wir haben einen Mischling (Französische Dogge Border Collie), er ist seit 3 Tagen bei uns und ca 10 Wochen alt. Am ersten Tag hat sich der Hund nicht zu uns getraut, auch der Gang mit der Leine erwies sich als sehr schwer, da er sich dagegen wehrte. Heute am 3. Tag kam er das erste mal zu mir und leckte an meiner Hand 🙂
    Auch das gehen mit der Leine geht jetzt schon viel besser.
    Leider oder verständlicher Weise macht er pippi in unsere Wohnung, wir haben keinen Teppich von daher alles nicht so schlimm. Natürlich möchten wir aber auch Ihm beibringen “sauber” zu werden.
    Meine Frage, wie stellen wir das jetzt an ? Wir gehen alle 3 – 4 Stunden mit Ihm raus, da macht er auch sein Geschäft. Sollen wir Ihm jetzt immer ein Leckerli geben wenn er sein Geschäft gemacht hat ?
    Und wie bringt man Ihm am besten Kommandos wie “halt” “sitz” oder “nein” bei ?
    Es wäre sehr nett wenn Sie uns hier etwas helfen könnten.

    MfG Thomas Schauer

    1. Hallo Thomas, vielen Dank für Deinen Beitrag. Das anfängliche Verhalten Eures Mischlings ist völlig normal. Er braucht eine gewisse Zeit, um sich an die neuen Umstände zu gewöhnen und Vertrauen zu finden. Das Lecken an der Hand ist schon mal ein gutes Zeichen in die richtige Richtung 🙂
      Zur Stubenreinheit könnte Dir evtl. folgender Beitrag helfen:
      Welpen stubenrein bekommen (schnell und sicher)
      Zur Erziehung Deines Welpen könnten folgende Artikel aufschlussreich sein:
      Wie erziehe ich einen Welpen richtig (Welpenschule sinnvoll?)
      Impulskontrolle beim Hund
      Hundetraining: Die besten Tipps und Übungen 2019

  2. Hallo
    Ich habe zwei Westies, ein Male und ein Female. Keine Probleme mit ihm aber mit ihr. Ich nehme beide mit zur Arbeit . Laufe beide früh, mittags und abends. Ich bin im Buero nicht immer an meinem Platz. Keine Probleme mit urinieren. Sobald ich heimkommen und ich lasse sie beide alleine in der Wohnung sie pinkelt mir die ganze Couch voll. Es ist eine sehr teure Leder Couch. Ich habe es mit abdecken von Handtüchern und decken probiert (kann man waschen) aber sie scharrt alles zusammen und zerkratzt somit das Leder. Habe jetzt Windeln fuer sie gekauft . Kein Problem wird akzeptiert aber sie geht weiterhin auf die Couch und zerkratzt alles. Ich bin am Ende.

    1. Liebe Nadja, das kann schon sehr nervenauftreibend sein. Evtl. wäre es gut, mit einem Hundetrainer Kontakt aufzunehmen, da es so aussieht, als ob deine Hündin dies schon zu einem Ritual gemacht hat und ihr Verhalten auch individuelle seelische Hintergründe haben kann, wie Aufmerksamkeit erwecken, Trennungsangst etc.

        1. Hunde können aus mehreren Gründen Personen anspringen. Bei Ihnen wird es wohl die Freude sein und eine Begrüßung, wenn Sie wieder zuhause sind.

        2. Hallo. Wir haben einen Malteser. Er ist 2 1/2 Jahre. Eigentlich stubenrein. Seit ca 2 Monaten markiert er meinen Badlaeufer. Immer wieder den gleichen, obwohl er gerade draußen war.
          Was koennte die Ursache sein.

          1. Die Ursache kann ein physisches Problem sein oder ein territoriales Verhalten. Falls Ihr Hund nicht kastriert ist, kann es auch hormonell bedingt sein. Wir würden Ihnen raten, zuerst mit Ihrem Tierarzt zu sprechen, um organische bzw. hormonelle Probleme auszuschließen bzw. frühzeitig behandeln lassen zu können.

      1. .Hallo habe vor kurzem einen Hund gekauft er war stubenrein danach habe in gewöhnt richtig gassi zu gehen er ist gerade 7monate alt es kamm mal Fälle wo er in den wohnung gemacht hat aber nicht überall nur an einem stelle und des war die pinkeltuch falls er müsste ist er dahin gegangen aber waren natürlich regelmäßig gassi aber seit 2wochen pinkelt er auf sofa obwohl der Tuch da ist und gassi immer noch regelmäßig ist weiss nicht was ich machen soll.

        Mit freundlichen Grüßen

  3. Guten Tag, habe meinen Hund erst ein paar Tage bin dabei ihn stubenrein zu bekommen gebe mir große Mühe hoffe nur das es nicht so lange dauert dauert werde deine 5 Punkte als Hilfe gern annehmen und beherzigen gr klaus

    1. Lieber Klaus, vielen Dank. Wie lange das dauert, hängt auch ein bisschen von Alter, Rasse und individuellem Charakter ab. Mit viel Liebe und Konsequenz wird es sicherlich klappen. Wir drücken dir die Daumen.

    2. Hallo ich brauche irgendein Rat wir haben ein 8 Monate Jahre Mischling und jetzt haben wir Zwillinge bekommen meine Tochter also die sind jetzt 15 Monate alt und mein kleiner Hund der ist 10 kg macht jetzt in der Wohnung und greift meine Kleine an die Enkelin weiblich und mich greift er auch manchmal an und nur was kann ich dagegen machen danke Ihnen im voraus

      1. Hallo, es ist möglich, dass Ihr Hund eifersüchtig auf die Zwillinge reagiert, weil sie möglicherweise die Aufmerksamkeit und Zuneigung bekommen, die er vorher bekam. Da Kinder sich auch unvorhersehbar verhalten oder es auch laut zuhause zugehen kann, kann ein Hund auf die veränderten Umstände unsicher oder ängstlich reagieren.

        Insbesondere bei aggressivem Verhalten wie Beißen oder Angreifen sollte gewährleistet sein, dass die Familienmitglieder im Haus geschützt sind. Umso wichtiger ist es, dass Sie Maßnahmen dagegen treffen, wie:

        • Tadeln Sie Ihren Hund nicht. Versuchen Sie, die Verhaltensweisen mit positiven Verstärkungstrainings zu ändern, indem Sie ihn belohnen, wenn er sich wie erwünscht verhält und ignorieren Sie ein unerwünschtes Verhalten.
        • Setzen Sie klare Regeln und Grenzen für Ihren Hund. Bleiben Sie dabei konsequent.
        • Sorgen Sie für ausreichende körperliche und geistige Auslastung.
        • Vermeiden Sie Situationen, in denen Ihr Hund sich unsicher oder ängstlich fühlt, halten Sie zum Schutz aller Seiten, Ihre Zwillinge von ihm fern, bis Sie positive Änderungen in seinem Verhalten beobachten können. Gehen Sie dabei Schritt für Schritt vor.

        Sollten die oben aufgeführten Tipps nicht weiterhelfen, verlieren Sie damit auch nicht all zu viel Zeit und konsultieren Sie einen Tier-Verhaltenstherapeuten oder einen qualifizierten Hundetrainer vor Ort, der Sie dabei unterstützen kann, das Problem besser zu erkennen und einen Lösungsweg auszuarbeiten.

  4. Hallo !

    Unser Labrador ( 5 Jahre ) pinkelt seit einer Woche in die Wohnung, obwohl wir vor dem Schlafengehen ( 23 – 23.30 ) nochmals mit ihm laufen. Leider finden wir seit dieser Woche morgens immer unsere Überraschung. Kann jemand helfen ?

    1. Liebe Steffi, um evtl. Gesundheitsprobleme auszuschließen bzw. frühzeitig zu erkennen, wäre es gut, wenn du Kontakt mit deinem TA aufnimmst.

  5. Ich habe einen 10 Jahren alten Yorki. Er war schon immer sehr eigen. Mal pinkelt er in die Wohnung und dann wochenlang wieder nicht.
    Meistens ist es in der Nacht oder wenn wir arbeiten sind. Unsere Hündin dagegen hat es noch nie gemacht.

    1. HUNDEO Redaktion

      Liebe Anja, das Verhalten deines Yorki kann psychologische Gründe haben, aber auch körperliche. Evtl. wäre es gut, wenn du gesundheitliche Probleme mithilfe deines TA’s ausschließen bzw. frühzeitig behandeln lässt.

  6. Mein Hund ein yorkshire 6 Jahre alt, geht morgens mit mir in den Garten. Da pinkelt sie und macht meistens noch ein Geschäftle. Kaum im haus, pinkelt sie auf einen Teppich. Beim begehen der Wohnung finde ich öfter noch ein Häuflein. Das hat sie dann in der Nacht gemacht. So lieb aber das ist total stressig. Weiß jemand Rat? Dsnke

    1. HUNDEO Redaktion

      Liebe Hilde, das kann vielerlei Gründe haben, warum deine Hündin das macht. Am besten du fragst deinen Tierarzt, um eventuelle gesundheitliche Probleme auszuschließen bzw. früh genug behandeln lassen zu können. Eine weitere Alternative wäre, dass du mit einem Verhaltenstherapeuten in deiner Nähe Kontakt aufnimmst.

  7. Hallo, wir haben seit 4 Wochen einen ca 5 Monate alten Maremmano-Mix vom Tierschutz. Am Anfang war das alles kein Problem, mit ritualisierten Spaziergängen und beobachten, hatten wir sie nach ein paar Tagen stubenrein. Alles kein Problem. Nach ca 1 Woche war sie wie ausgewechselt, sie pinkelt plötzlich ständig in die Wohnung. Wenn wir merken, jetzt ist es so weit und wir gehen schnell raus, kann es sein, dass wir 1 h und länger draußen sind und nichts kommt. Kaum betritt sie die Wohnung, setzt sie sich und pinkelt oder macht auch mal ein Häufchen. Wir können uns an keinen Vorfall erinnern, welcher sie draußen erschreckt haben könnte. Sie wurde draußen immer gelobt und drinnen nie geschimpft. Wir können auch die sonstigen “typischen” Probleme ausschließen. Es passiert nur wenn wir da sind, also nicht wenn sie allein sein muss, wir laufen die gleichen Stellen an um nicht zuviel neue Eindrücke zu bieten. Wir geben ihr die Möglichkeit den Garten zu nutzen. Wir stellen auch keine Präferenz an Person die Sie begleitet fest und es macht auch keinen Unterschied ob wir unseren alten Rüden dabei haben oder nicht. Es ist auch nicht so, dass sie überhaupt nicht draußen macht. Dies kommt schon auch vor, aber oft haben wir den Eindruck sie ist macht das lieber drinnen.

    1. HUNDEO Redaktion

      Hallo Elena, es kann gut sein, dass Euer neuer Familienmitglied das Haus markiert, um seine Rangunsicherheit klarzustellen wegen des Rüden. Auch zeigen Tiere, die bisher eine niedrigere Rangordnung hatten dieses Verhalten gegenüber anderen rangübergeordneten Hunden, um ihre Unterwürfigkeit zu zeigen. Normalerweise klingt dieses Verhalten mit der Zeit ab. Sollte es sich jedoch verschärfen, ist es ratsam, einen Verhaltenstherapeuten einzuschalten.

  8. Meine Hündin ist jetzt sieben Monate alt, wir sind den ganzen Tag im Garten, bzw. die Türen zum Garten sind den ganzen Tag auf! Trotzdem pinkelt sie in die Wohnung! Obwohl ich trotz dem offenen Haus mindestens vier mal ins Feld laufen gehe! Ich verstehe das einfach nicht

    1. Liebe Karin, in solchen Situationen wäre es evtl. empfehlenswert, wenn du einen Trainer bzw. Verhaltenstherapeuten in deiner Nähe um Unterstützung bittest. Es spielen meistens viele Faktoren dabei mit, die eine fachkundige Person vor Ort besser beurteilen und entsprechende Handlungsempfehlungen geben kann. Wir wünschen dir viel Erfolg.

    2. Hallo! Wir haben Samstag einen Mischling aus dem ungarischen Tierschutz Pustahunde! Unser Hund ist 8 Monate alt! Die ersten zwei Tage erwiesen sich als sehr schwierig! Am Sonntag hat er nur in die Wohnung gemacht! Am Montag und Dienstag war es besser! Aber leider nur am Tag! Wir sind Montag sowie Dienstag Spät raus gegangen, und circa 30 bis 40 Minuten mit gegangen! Nichts passierte! Aber kaum in der Wohnung kam die Entleerung! Besonders war es für mich nicht nachvollziehbar, da ich gesehen habe, dass er musste! Heute musste mein Mann ihn mit ins Büro nehmen, da hat sich draußen gar nicht entleert, erst am Abend als mein Mann wieder zu Hause! Kann mir jemand einen guten Tipp geben? Würde mich freuen! Liebe Grüße Astrid Wisweh

  9. Hallo. Seit Sonntag haben wir eine französische Bulldogge bei uns zuhause. Sie hat in ihrem ersten Lebensjahr viel Qual erlebt und wohnte dann bei einer Pflegefamilie mit noch 2 anderen Hunden und nun bei uns und ist allein hier.
    Leider pinkelt sie in Wohnung , ich habe aber ehr das Gefühl das es Protest-pinkeln ist. Sie pinkelt wenn ich Zuhause bin. Ist es ratsam jetzt schon einen Verhaltenstherapeuten einzuschalten oder sollte man ihr Zeit geben ihren Platz zu finden. Ich habe nur Sorge, dass es Normalität für sie wird.

    1. Liebe Susan, vielen Dank für Deinen Beitrag. Bei Hunden, die eine qualvolle Vergangenheit hinter sich haben, ist es ratsam frühzeitig einen Verhaltenstherapeuten einzuschalten, bevor das neue Muster sich richtig einprägt. Wir drücken Dir die Daumen.

  10. Hallo, wir haben einen 4 Jahre alten Yorkshire Terrier und er bellt bei Wind, Geräusche, anderes bellen von Hunden auch im Fernsehen, pinkelt egal welche Tageszeit in die Wohnung, obwohl die Gassiezeit eingehalten werden, beißt auch mal, obwohl er uns gern mag, auch bei den Kindern? Beim Tierarzt waren wir schon, alles gut. Ratlos Simone bitte um Rat

  11. Hallo wir haben einen 14 jahr jungen Staffirdshire Bullrerrier Dame. Seit ihrem 3.monat Alters. Bis jetzt alles wunderbar jetzt ist aucg wunderbar aber seit 2-3 Wichen pinkelt unregelmaessig auf ihre Hundesofa und heute auf den Coach. Wahrscheinlich gesundheitliche Problem?Seelisch alles wie bisher Umarmung liebe Woerter unabhaengig vom neuen Verhalten

    1. Hallo Sandor, um gesundheitliche Probleme wie Blasenentzündung ausschließen zu können, empfehlen wir Ihnen zuerst mit Ihrem Tierarzt Kontakt aufzunehmen. Sollte Ihr Tierarzt keine gesundheitlichen Probleme feststellen können, empfehlen wir Ihnen einen Verhaltenstherapeuten in Ihrer Nähe aufzusuchen.

  12. Unser Rottweiler-Schäferhund-Mischling markiert auch ständig ins Haus. Bei ihm geht es eindeutig ums Markieren und schlechte Erziehung: Einerseits hat er es immer schon gemacht, andererseits ist die eine Bezugsperson ausgezogen und ich bin mit Hund und drei Katzen eingezogen. Solange der andere ein Welpe war, gab es kaum Probleme, nun markiert der eine eben ständig.
    Wir wissen nicht mehr, wie wir das Problem beheben können (die anderen Tiere weggeben ist natürlich keine Möglichkeit), da der Hund offensichtlich weiß, dass er sich falsch benimmt, aber es wichtiger findet, sein Territorium zu markieren. Er lässt sich bspw. unmöglich an eine Stelle rufen, an der er markiert hat, beginnt zu knurren und sich zu verstecken, weil er von der ausgezogenen Bezugsperson in solchen Momenten geschlagen wurde.

    1. Das ist sehr bedauernswert, dass Ihr Hund in seiner Vergangenheit mit Gewalt erzogen wurde. Dieser Umstand erschwert sicherlich das erwünschte Verhalten. Hier ist es für das Wohl des Hundes am besten, wenn Sie sich von einer fachkundigen Person in Ihrer Nähe (Hundetrainer*in oder Verhaltenstherapeut*in) unterstützen lassen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

  13. Mein 7 Jahre alter Welsh Terrier ist bis heute nie zu 100% ig stubenrein! Obwohl ich die ersten Jahre konsequent daran geübt und trainiert habe. Irgendwann habe ich aufgegeben. Ich konnte nicht mehr. In den letzten Jahren ist es aber so schlimm geworden … ich verstehe es nicht.
    Tüten und Taschen auf dem Boden- markiert, Gelber Sack- markiert, Sofa- markiert (drauf und dran), Mülleimer- markiert, im Flur – markiert + gepinkelt und sogar auch in sein Bett. Er geht morgens auf den Hof, mittags Gassi und abends Gassi, und manchmal auch nochmal nachts nach 23 Uhr kurz auf den Hof. Er zieht sich auch seine Decke zu uns ins Wohnzimmer. Er ist wohl auch sehr dominant, schon in der Welpenschule hatte er die anderen Hunde bestiegen. Jetzt besteigt er auch uns und er leckt sich massiv den Penis. Ich weise ihn konsequent zurück.
    Ich bin am verzweifeln, Hilfe!

    1. Lieber Franz, in Extremfällen ist es immer ratsam, eine fachkundige Person vor Ort einzuschalten (z.B. Verhaltenstherapeut*in/Trainer*in), die auch die Möglichkeit dazu hätte deinen Hund eine Zeit lang zu beobachten und dementsprechend eine Strategie zu entwickeln. Wir wünschen dir viel Erfolg!

  14. Hallo, ich hab vor einigen Wochen, einen 12 jährigen, blinden und tauben kleinen Straßenhund aufgenommen. Er ist ganz lieb und hat enorme Lebensfreude, leider wurde er nie kastriert und man merkt, dass er einzig uns alleine darauf aus ist “Fressen zu erschnuppern”, was ihm bisher das Überleben gesichert hat.
    Zwei Sachen habe ich bis jetzt nicht im Griff, da er ja nichts sehen und hören kann:
    “Pedro” hat trotz der jetzt fixen Zeiten für seine Fütterung keinen konstanten Tagesablauf für sich finden können – er geht und geht und schläft dann zwischendurch oft kurz oder auch einmal ein paar Stunden …… vor allem beginnt diese Unruhe, welche für ihn aber wahrscheinlich normal ist, irgendwann in der Nacht …
    Weit größer ist allerdings das Problem, dass er im Haus überall hinpinkelt, obwohl ich mit ihm, bei geringsten Anzeichen (nach dem Erwachen, nach dem Fressen …) sofort in den Garten gehe. Ich versuche auch, im sofort ein Leckerli zu geben, sobald er sein Geschäft im Freien verrichtet hat – funktioniert nicht immer, da er sehr schnell und quirlig ist und man den lieben Kerl ja fast nur so loben kann.
    Hat jemand einen Rat für mich?

    1. Lieber Klaus, ich finde es toll, dass du einen älteren Straßenhund aufgenommen hast. Diese Hunde brauchen aber oftmals eine längere Eingewöhnungszeit. Jetzt habe ich aber eine Frage an dich: kann er wirklich nicht aushalten, oder markiert er? Kannst du generell die Zugänge zu diesen Pipistellen verschließen? Hunde markieren gerne immer an der gleichen Stelle. Vielleicht ist das ja schon hilfreich für dich.
      Ansonsten wünsche ich dir weiterhin viel Freude mit deinem Pedro.

      1. Anja, ich denke beides. Er hat bereits einen Hormonchip bekommen, das ist allerdings 3 Wochen her und sein Verhalten ändert sich nicht. Er markiert bzw. löst sich “überall” – es gibt im Haus eigentlich keine fixen Stellen – “er findet alles schön”. Ich denke auch, dass er es nicht mehr so gut halten kann, da er immer noch Wasser lässt, auch wenn er schon wieder weitergeht oder schon anfängt, auch wenn sein Beinchen noch gar nicht gehoben ist… Im Freien markiert er allerdings immer an den selben Stellen.
        Ich versuche mit ihm jetzt einen Rhythmus zu lernen, damit er nachts durchschläft. Ich denke, die Zeit wird manches besser machen.

      2. Es kann aber auch sein, dass er sich an den markierten Pipistellen im Haus orientiert. Da er ja blind und relativ neu in eurem Haushalt ist.

  15. Hallo
    Ich habe eine 5Monate alte Dackel-Terrier Mix Hündin aus dem Tierheim. Sie kommt aus Rumänien. Seit 6Wochen ist sie nun bei mir und ich bekomme sie nicht stubenrein. Wenn sie ihr großes Geschäft machen will erkenne ich es am Verhalten. Aber wenn sie nur Pipi macht geht das immer Blizschnell bei ihr, kaum drehe ich mich um ist der Bach schon gemacht. Sie setzt sich von jetzt auf gleich hin und macht. So langsam verzweifel ich.

    1. Liebe Petra, das kenne ich auch! Diese Hunde haben es nicht anders gelernt. Meistens kennen sie nur Zwinger und sind dort nicht rausgekommen. Habe Geduld. Deine Maus muss die neuen Spielregeln erst lernen und auch komplett umlernen. Lobe sie, wenn sie draußen Pipi macht und führe Rituale ein: nach dem Essen, Trinken, pauschal alle zwei Stunden rausgehen. Lieber mehrere kürzere Spaziergänge am Tag, als ein langer Spaziergang. Viel Erfolg!

  16. Hallo, ich habe einen 15 Jahre alten Terrier. Vor einem Jahr bekam er aufgrund Tumoren am After einen Hormonchip, der nur ein halbes Jahr wirken sollte. Die Tumore sind weg, aber seitdem pinkelt er wie ein Mädchen und markiert auch nicht mehr. Dafür pinkelt er häufig auch in die Wohnung – die komplette Blase auf einmal. Oftmals verweigert er seine Entleerung beim Gassigang (selbst wenn wir sehr lange gehen) und lässt es laufen, kaum dass wir in der Wohnung sind. Monatelange Belohnungen für die Entleerung im Freien zeigten keinen Erfolg.
    Da ich mir nicht mehr anders zu helfen weiß, stelle ich ihn nach dem Gassigang, bei welchem er die Entleerung verweigerte, in die Dusche, wo er dann unter Murren sich doch entleert. Auch wenn ich ihm eine Windel anlege, macht er nahezu unmittelbar darauf die Beine breit und lässt es laufen.
    Es ist so ekelig, immer den Uringeruch in der Wohnung zu haben. Hat jmd. noch eine Idee?

  17. Mein 5-jähriger Rüde pinkelt seit einer Woche im Stehen (ohne das Bein zu heben wie draußen) Unmengen von Urin in die Wohnung. Außerdem erbricht er 2-3x täglich, aber nur gelben Schleim, nicht seine Mahlzeit. Ich gehe oft und lange mit ihm raus, er pinkelt draußen normal. Er trinkt fast gar nichts mehr, frisst aber normal. Auch sein Verhalten ist vollkommen normal, er spielt usw. alles wie immer. Der Tierarzt hatte Blut genommen, Nieren, Leber alles i. O., außer der Schilddrüse, die weißt Entzündungswerte auf. Keine Blasenentzündung, keine Diabetis. Da mein Rüde vor 10 Wochen eine Hündin gedeckt hat, hieß es: ein hoher Testosteronspiegel. Nun soll ich ihm einen “Kastrationschip” implantieren lassen…Ich weiß nicht weiter…

  18. Hallo ich habe eine Frage meine Hündin bienkelt ab und zu in die Wohnung sogar in ihrem Bett oder in meinem auch bei meinem Sohn in der Wohnung es ist nicht viel was sie pinkelt aber nicht schon ich weiß nicht welche Rasse mein Hund ist ich habe ihn aus Spanien geholt l

    1. Hallo Luna, wir nehmen an, dass Ihr Hund aus dem Tierschutz Spanien kommt? Je nachdem wie die Vergangenheit eines Hundes war, kann es leider zu unerwünschten Verhaltensmustern kommen, für die eine individuelle Beratung einer fachkundigen Person (Verhaltenstherapeut*in, Trainer*in etc.) sehr ratsam wäre.

  19. Hallöchen, wir haben einen11/2 jährigen Rüden der von Geburt an Taub ist. Wir haben ihn als Welpen bekommen und er ist ein Zweithund. Irgendwie war er noch nie 100% Stubenrein, aber mittlerweile ist das mit dem Urinieren echt Ultra lästig. Der andere Hund ist ein Weibchen ,sie ist drei Jahre alt ,auch sie haben wir als Welpen bekommen und sie ist absolut Sauber. Da ja solche Sachen wie schimpfen oder andere Kommandos nicht greifen wissen wir uns keinen Rat mehr.

    1. Hallo Ingeborg, wir würden Ihnen raten, sich mit einer fachkundigen Person in Verbindung zu setzen, die Erfahrung im Trainieren von Tauben Hunden hat. Evtl. kann Ihr Tierarzt jemanden weiterempfehlen.

  20. Hallo,wir haben eine 10 Monate alte Terrier Hündin die aus Rumänien kommt Adoptiert am 16.07.2021.Dort hatte sie ein zuhause und wurde dann Ausgesetzt.Unser Sonnenschein war wohl noch nicht läufig,und sauber war sie schon nach 2 Tagen.Nun macht sie seid ca. 1 Woche wieder in der Wohnung obwohl ich mit ihr 5-6 mal täglich Gassi gehe und in den Garten kann sie auch immer da freien Zugang.Aber nein sie macht in der Wohnung.Wenn ich mit ihr Gassi geh macht sie alles andere nur selten ihr Geschäft.Im Garten macht sie auch wenig das aber am Anfang oft war.Gesund ist sie das haben wir auch schriftlich.Was kann ich tun damit sie endlich sauber wird und auch bleibt.Ja ich lobe sie wenn sie mal draussen macht.

    1. Liebe Marina, wenn die in unserem Beitrag empfohlenen Tipps keinen Erfolg bringen oder das Verhalten deiner Hündin zu ausgeprägt ist, empfehlen wir dir eine fachkundige Person in deiner Nähe einzuschalten – z.B. Trainer*in, Verhaltenstherapeut*in. Wir wünschen dir viel Erfolg zur Lösung des Problems.

  21. Hallo liebes Hundertwasser,
    Wir haben seit 9 Monaten einen Jahre alten Rüden von der Tierhilfe aus Portugal. In der ersten Woche pinkelt er öfter in die Wohnung aber das hat sich durch 4 x tägliches Gassi gehen schnell gelegt. Er ist ein sehr sensibler Hund und hat vor manchen Sachen immer noch Angst vor allem wenn wir z. B eine Zecke an ihm entdeckt haben und wir wollen nachschauen fängt er wie verrückt an zu zittern verkriecht sich und fängt an seine Blase zu entleeren. Meistens in unserem Bett was kann ich dagegen machen damit er damit aufhört und sich auch von uns Abtasten lässt wie z.B. bei einer Zecke?
    Für Ratschläge wäre ich dankbar

    1. Hallo Barbara, sicherlich steckt hinter diesem Verhalten eine schlechte Erinnerung, die getriggert wird, wenn Sie ihn versuchen zu betasten bzw. festzuhalten. Versuchen Sie es langsam Schritt für Schritt. Nehmen Sie z.B. ein Leckerlie. Während Sie ihm das Leckerlie geben, einfach nur streicheln. Bleiben Sie dabei gelassen. Je gelassener und ruhiger Sie dabei sind, desto mehr wird sich auch ihr Hund geborgen fühlen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass er sich ohne Probleme streicheln lässt, umfassen Sie z.B. seinen Körper, so als ob Sie ihn umarmen würden. Nur für einen kurzen Augenblick. Danach weiter streicheln. Und nochmal umarmen. Solange weiterüben, bis er sich auch ohne Leckerlie umarmen lässt. Beim nächsten Schritt versuchen Sie z.B. ein Bein sanft zu greifen, für einen kurzen Augenblick halten und danach streicheln. Wieder am Bein greifen und ein wenig länger halten. Danach wieder streicheln usw. Sollten diese Übungen ihn nicht von seiner Angst befreien, wäre es sinnvoll, wenn Sie eine fachkundige Person vor Ort einschalten. Liebe Grüße – Ihr Hundeo Team

  22. Hallo ich habe einen 20 Wochen alten zwergdackel .
    Sie geht auf die hundetoulette Pippi machen .
    Untern spielen macht sie 3 -4 mal am Tag in ihre Bettchen wie kann ich ihr das am besten abgewöhnen ,
    Lg Alexandra

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