Bachblüten beim Hund

7 Einsatzmöglichkeiten für Bachblüten beim Hund

Aktualisiert: 28. Oktober 2018

Geschrieben von:

Enrico
Enrico

Genauso wie für uns Menschen gibt es auch für Hunde alternative Medikamente gegen Stresssymptome, Angst oder Aggression. Eines der bekanntesten sind Bachblüten. Angewandt werden diese beim Menschen als auch beim Tier.

Doch was sind Bachblüten denn genau? Was genau bewirken sie und wie wendet man diese an?

Mit diesem Artikel möchte ich dir die grundlegenden Informationen zu diesem Thema näher bringen und deine Fragen klären.

Was sind Bachblüten?

Der Namensgeber der Bachblüte beziehungsweise der Bachblütentherapie ist der Arzt Dr. Edward Bach. Er gilt als der Erfinder dieser Therapie, bei der einzelne Essenzen von Pflanzen eingesetzt werden. 

Genauer gesagt gelten als Bachblüten unterschiedliche Pflanzen, die sehr stark verdünnt und daraufhin erst mit anderen vermischt werden. So können sie für die verschiedensten Einsatzgebiete angewandt werden. 

Mittlerweile gibt es über 38 verschiedene Bachblüten. Dazu zählen neben Wild Rose, Elm auch Aspen. Diese festgelegte Anzahl an Bachblüten erschließen unterschiedliche Wirkungen.

Bachblüte als Alternative

Die Bachblütentherapie ist eine alternative und sehr schonende Behandlungsart. So konnten bereits viele Hunde- und Tierhalter im Allgemeinen positive Erfahrungen verzeichnen. Bis dato gibt es allerdings noch keine wissenschaftlichen Beweise für deren Wirksamkeit. 

Angeboten werden Bachblüten in den verschiedensten Mischungen. Je nach Bedürfnis können diese fertig gemischt gekauft oder selbst zusammengestellt werden. Dadurch lassen sie sich auf die Art der Beschwerden sowie auf den Charakter des Hundes anpassen.

Wann Bachblüten verwenden?

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Bachblüten werden hauptsächlich bei Verhaltensauffälligkeiten unterschiedlichster Art verwendet. Das Ziel ist es, für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen. Des Weitern sollen die Unstimmigkeiten im Gefühlshaushalt dadurch bereinigt werden.

Wenn dein Hund Schmerzen hat, seien sie nun physischer oder psychischer Natur, dann weisen Symptome darauf hin. Sobald du bemerken solltest, dass dein Hund Verhaltensauffälligkeiten zeigt, gilt festzustellen, ob es sich um ein Symptom einer Krankheit oder um psychischen Leidens handelt. 

Viel Bellen oder ständiges jaulen können auf Einsamkeit oder auch Schmerzen hindeuten. Aus diesem Grund sollte von einem Tierarzt festgestellt werden, ob eine Erkrankung vorliegt oder nicht. Angst, Aggression oder Erschöpfung können durch körperliche, als auch geistige Schmerzen hervorgerufen werden.

1. Bei häufigem Bellen

Das Bellen gehört zu einem Hund einfach dazu. Es sollte ihm deshalb auch nicht verboten werden. Ständiges Bellen allerdings kann sehr anstrengend und sogar schon Ruhestörung sein. Ein entspannter und glücklicher Hund ist aber auch nicht ständig am Bellen. 

Wenn dein Hund nun extrem viel bellt, dann tust du auch ihm etwas Gutes, wenn dies abgestellt wird. Genau dies kann mit Bachblüten erreicht werden. Sie lassen ihn ruhiger und gelassener auf gewisse Ereignisse reagieren. Verwendet werden dafür Stechpalme, Springkraut und Weinreben.

2. Unsauberes Auftreten

Warum dein Hund nicht mehr auf Sauberkeit achten sollte, kann viele Ursachen haben. Um dies herauszufinden kann eine Bachblütentherapie sehr unterstützend sein. 

Sollte der Auslöser für dieses Verhalten auf eine übertriebene Ängstlichkeit zurückzuführen sein, dann können folgende Mischungen weiterhelfen: Aspen, Impatiens oder Mimulus.

3. Angst

Angst

Ängste sind oftmals der Grund dafür, warum sich ein Hund unterwürfig, demütig oder auch schneller aggressiv zeigt. Typische Verhaltensauffälligkeiten lassen sich dadurch beschreiben. 

Auch hier sorgt eine Bachblütenmischung dafür, dass dein Hund gelassener und entspannter ist. Das ist vor allem an lauten Events wie Silvester oder einem Gewitter der Fall. Je nachdem welche Art von Angst dein Hund verspürt und welches Verhalten er zeigt, gibt es eine Bachblütenmischung. 

Gegen schreckhaftes Verhalten werden hauptsächlich Aspen verwendet. Springkraut soll den nervösen und ungeduldigen Hund beruhigen. Rock Rose beseitigt panisches Verhalten sowie Angstzustände. Bei Platzangst wird oftmals Mimulus eingesetzt.

4. Aggressivität

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In unterschiedlichen Formen und an unterschiedlichen Zielen kann dein Hund seine Aggressivität rauslassen. Diese kann sich gegen Menschen oder andere Hunden richten. Gelassenheit und Ruhe soll eine Bachblütentherapie auch hier hervorrufen. Um dies zu erreichen werden Rotbuche und Stechpalme verwendet.

5. Veränderungen

Das Verhalten eines Hundes kann wie beim Menschen durch eine Veränderung der Lebensumstände beeinflusst werden. Ein eher entspannter Hund kann plötzlich Stress und innere Anspannungen ausgesetzt sein. Hervorrufen kann dies beispielsweise ein Umzug oder eine Veränderung des Tagesablaufes. Auch ein neues Familienmitglied kann diese Veränderung herbeiführen. 

Bachblüten unterstützen deinen Vierbeiner, mit dieser neuen Situation umzugehen. Hier werden Mischungen mit Geißblatt verwendet. Bei Einsamkeit kann Heidekraut der Schlüssel zum Erfolg sein.

6. Übertriebener Enthusiasmus

Verhaltensauffälligkeiten lassen sich nicht nur durch Ängste, Aggression oder Unsauberkeit erkennen. Übertriebener Enthusiasmus kann ebenfalls eine sein. In den meisten Fällen wird dieser hervorgerufen, weil das Herrchen sich sehr enthusiastisch verhält. 

So kann es schon einmal vorkommen, das überschwängliche Begrüßungen mit urinieren verbunden werden. Damit der Hund in dieser Situation mehr Ruhe hat, können Springkraut und Eisenkraut helfen. Durch Eiche kann ein erhöhter Drang nach Aktivität gezügelt werden. 

7. Bei Nebenwirkungen von Epilepsie

Hunde Gesundheit

Der Mensch als auch ein Hund können gleichermaßen an Epilepsie leiden. Bei den unterschiedlich auftretenden epileptischen Anfällen setzen die Wahrnehmung, Motorik und auch die vegetativen Funktionen für einen Augenblick aus. In dieser Situation sind egal ob Mensch oder Tier hilflos. Das kann Folgen auf die Gefühle nach sich ziehen. 

Bachblütenmischungen können diese Erkrankung zwar nicht heilen, aber die Anfälle und die Nebenwirkungen lassen sich mit ihnen lindern. Neben der konventionellen Behandlung dieser Krankheit kann eine Bachblütenmischung als ergänzende Therapie angewandt werden. Verwendet werden hierfür weiße Waldrebe, Herbstenzian, Stechpalme und Rosskastanie.

8. Bei Notfällen und traumatischen Ereignissen

Spezielle Bachblüten-Notfalltropfen können bei Notfällen und besonderen Ereignissen eingesetzt werden. Die sogenannte Rescue Remdey Auswahl soll dem Vierbeiner in extremen Belastungssituationen unter die Arme greifen. 

Diese Tropfen können nach einem traumatischen Ereignis beruhigend wirken, bis die Praxis des Tierarztes erreicht wird. Akute Schockzustände, Insektenstiche oder psychische Leiden nach einer Verletzung können mit dieser Bachblüten-Notfallmischung unterstützend und beruhigend wirken. 

Zu finden in dieser Mischung sind Kirschpflaumen, weiße Waldreben, Sonnenröschen, Milchstern und Springkraut.

Die richtige Verabreichung

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Die Vergabe beziehungsweise Anwendung von Bachblüten gestaltet sich als relativ einfach. 

Bachblüten in Tropfenform lassen sich einfach ins Trinkwasser mischen. Auch ist es möglich, diese direkt auf das beliebte Futter zu tröpfeln. 

Das gilt ebenso für Globuli. Diese lassen sich ganz einfach unter das Futter mischen, vor allem bei Nassfutter. Bei Globulis ist es außerdem möglich, diese direkt in das Maul deines Hundes zu legen. 

So ist eine garantierte Einnahme gewährleistet. Bei Schockzuständen gilt dies auch für Tropfen. Dies lassen sich in einem solchen Moment einfach in die Futterluke reintröpfeln. 

Wichtig: Bei der Vergabe der Bachblütenmischungen sollte sichergestellt werden, dass diese nicht in Berührung mit einem Napf aus Metall kommen. Ein solcher kann die Wirkung negativ beeinflussen. Das gilt ebenso für Tropfen als auch für Globulis. Materialien wie Porzellan oder Glas haben allerdings keinen Einfluss auf die Bachblüten-Essenzen.

Wirkung von Bachblüte

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Die verschiedenen Bachblüten haben allesamt eine unterschiedliche Wirkung. Eine einzige für die vielen unterschiedlichen Pflanzen lässt sich pauschal nicht festlegen. Grundsätzlich aber brauchst du, als Hundebesitzer keine Angst vor einer falschen Bachblütenwahl haben. 

Nebenwirkungen oder gesundheitliche Risiken sind hier kein Thema. Dies ist mit der Grund, warum Mensch und Tier immer öfter zu dieser alternativen Behandlungsmethode greifen. 

Es macht zwar nicht viel Sinn, dem Hund eine falsche Mischung zu verabreichen, da der Therapieerfolg so ausbleibt, gesundheitliche Risiken werden aber nicht eingegangen. 

Solltest du dir schwer tun, die richtige Bachblütenmischung auszuwählen beziehungsweise zusammenzustellen, dann kann ein Bachblütenexperte für Klarheit sorgen.

Das grundsätzliche Ziel von Bachblütentherapien ist es, dem Hund zu helfen, mit gewissen Situationen besser umgehen zu können. Meist soll er sich ruhiger und entspannter Verhalten. Ohne Stress oder innere Unruhen zu verspüren, glücklicher sein. Sein Gefühlshaushalt soll dadurch aufgeräumt werden. 

Neben den psychischen können aber auch physische Leiden gemildert werden. Durch die innere Ruhe des Hundes ist auch sein Puls ruhiger und auch das Schmerzempfinden kann so gemildert werden.

Optimale Anwendungsdauer

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Die Behandlung mit Bachblüten benötigt Zeit und wirkt nicht von heute auf morgen. Bei konstanter täglicher Verabreichung aber, sind die ersten Erfolge innerhalb von wenigen Tagen bis Wochen zu erkennen. Erfahrungsgemäß rechnet man hier mit ca. 14 Tagen. Vorausgesetzt natürlich, die richtige Mischung wurde ausgewählt. 

Um die volle Wirkung von Bachblüten zu erreichen, wird eine Therapie von drei Monaten vorausgesetzt. Abweichend kann ein Bachblütenexperte eine andere Empfehlung geben. 

Insgesamt aber sind Bachblütenmischungen ein sehr gut verträgliches Heilmittel. Es kommt für körperliche als auch seelische Leiden in Gebrauch.

Dauerhafte Behandlung

Eine längerfristige Behandlungsdauer ist mit Bachblüten durchaus möglich. Dabei sind bisher keine Nebenwirkungen oder Abhängigkeiten bekannt geworden. 

Solltest du aber zu lange Bachblüten verabreichen, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die gewünschte Wirkung irgendwann nicht mehr einsetzt. Der Grund hierfür kann sein, dass sich dein Hund an die Blüten gewöhnt hat. 

Dennoch sollte eine solch lange Behandlungszeit mit einem Tierarzt oder Heilpraktiker abgestimmt werden. 

Wie muss ich dosieren?

dosierung

Die Höhe der Dosierung kann je nach Beschwerde und Körpergewicht variieren. 

Als grundsätzlicher Richtwert gelten aber 24 Tropfen beziehungsweise Globuli pro Tag. Verabreicht wird dies über den Tag verteilt. Beispielsweise sechs Mal am Tag immer vier Tropfen/Globuli. 

Sollte es sich um eine Langzeitbehandlung handeln, ist die Tagesdosis meist geringer. 

Genauer Daten erfährst du aber von einem Bachblütenexperten oder einem Tierarzt.  Auch die auf der Packung angegebenen Empfehlungen gelten ebenfalls aus Richtwert. 

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Die Behandlung von Bachblütenmischungen zählt zu den alternativen Heilmethoden und findet beim Menschen als auch beim Tier Verwendung. Sie werden gezielt bei Verhaltensauffälligkeiten eingesetzt. 

Das Produkt oben kann ich guten Gewissens empfehlen, falls du selbst die Bachblüten ausprobieren magst.

Das Ziel ist es, dass Stresssymptome abgemildert werden. Auch Aggressivität und Angst können damit behandelt werden. 

Bachblüten lassen sich als Tropfen oder Globuli erwerben und sorgen für mehr Ruhe und Gelassenheit bei deinem treuen Begleiter. Sie haben in den unterschiedlichsten Situationen bereits positive Ergebnisse liefern können. Sei es bei Veränderungen des Zuhauses oder der Tagesordnung, bei Stress, Angst und bei Notfällen. 

Nebenwirkungen oder Abhängigkeiten sind bis heute nicht bekannt. Aber auch die tatsächliche Wirkung ist noch nicht wissenschaftlich belegt worden. 

Wenn du dich also dazu entscheiden solltest, deinem Hund mit Bachblüten zu helfen, dann solltest du einen Heilpraktiker oder Tierarzt hinzuziehen. Gemeinsam könnt ihr so die richtige Mischung und Dosis herausfinden.

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