Darmsanierung beim Hund (Tipps für eine gesunde Darmflora & mehr)

Darm – Thron der Gesundheit

Der Darm eines Hundes ist maßgeblich für die Gesundheit des gesamten Körpers verantwortlich. In ihm sitzen 80-90 Prozent des körpereigenen Immunsystems. Er besitzt wirklich vielfältige Aufgaben. 

Er filtert Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente aus dem Nahrungsbrei und sorgt für einen reibungslosen Abtransport anfallender Schadstoffe. Gefährliche Bakterien und Viren werden abgetötet und durch undurchdringliche Darmwände aus dem Hundekörper geleitet. 

Millionen von wichtigen Bakterien sorgen für ein reibungslos funktionierendes Verdauungssystem. Damit eine gesunde Darmflora dauerhaft aufrechterhalten werden kann, benötigt ein Lebewesen artgerechte, frische und vitaminreiche Nahrung, von welcher sich die nützlichen Darmbakterien ernähren. 

Die heutige konventionelle Ernährung, sowohl beim Hund als auch beim Menschen, bietet keine Nahrungsgrundlage für die guten Darmbakterien. Die Folge ist ein massenhaftes Absterben des lebenswichtigen Ökosystems im Darm. 

Das Absterben der guten Bakterien ebnet den Weg für schlimme Krankheiten und ihre Folgen. Doch dieser Prozess lässt sich umkehren. Mit Hilfe einer Darmsanierung und der richtigen Ernährung kann Erkrankungen vorgebeugt werden. 

Hierzu habe ich Dir das wichtigste Grundwissen, Tipps für eine gesund funktionierende Darmflora und Darmsanierung zusammengestellt.

Der Darm von Hund und Mensch ähnelt sich

Ein deutsch-amerikanisches Forscherteam fand heraus, dass sich der Darm von Hund und Mensch auf verblüffende Weise ähnelt. 

Der menschliche Darm ist dem Darm des Hundes ähnlicher als zum Beispiel dem Schwein oder der Maus. Die Bakterienbesiedlung ist beinahe identisch. 

Aufgrund der jahrtausendelangen Domestikation von Wolf zum Hund haben sich der menschliche und der hundliche Darm angeglichen. Wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass der zahme Wolf oder Hund in früheren Zeiten mit menschlichen Essens Resten gefüttert wurden. 

Somit kann davon ausgegangen werden, dass der Darm eines Hundes auf ganz ähnliche Weise saniert und gesund erhalten werden kann wie der Darm eines Menschen.

Was braucht der Hundedarm zum glücklich sein?

Im Darm eines Hundes leben mehr als 400 verschiedene Bakterienstämme. Die wichtigsten unter ihnen sind die sogenannten Lactobazillen oder Milchsäurebakterien. Diese ernähren sich hauptsächlich von unverdaulichen Ballaststoffen, wie sie vor allem in frischer pflanzlicher Kost vorkommen. 

Ein Jäger wie der Wolf findet diese Ballaststoffe im Magen seines Beutetieres. Häufig fressen Wölfe, Hunde und auch Katzen zwischendurch Gräser, welche zum großen Teil aus Ballaststoffen und unverdaulichen Pflanzenfasern bestehen. 

Bekommen die nützlichen Darmbakterien ihre Lieblingsspeise zu fressen, scheiden sie Milchsäure aus. Diese Milchsäure bildet wiederum die Nahrung der Darmwand. Sie hält die Darmwand geschmeidig, dicht und lässt sie für Bakterien, Viren und Schadstoffe undurchdringlich werden. Unerwünschtes passiert die Darmwand entlang und wird ausgeschieden. 

Doch nicht nur Ballaststoffe sind wichtig für eine funktionierende Darmflora. Für reibungslose Abläufe im Darm wie eine gute Durchblutung, eine effektive Erneuerung aller Zellen und ein starkes Immunsystem, benötigt der Hund neben allen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen auch ausreichende Mengen an Proteinen und Fetten aus der Nahrung.

Die Darmbakterien mögen es frisch und chemiefrei

Biohaltung

Biologische, schadstofffreie Kost, welche von Tieren aus artgerechter Haltung und pestizidfreien pflanzlichen Nahrungsmitteln stammt, belastet den Organismus deutlich weniger, als Fleisch aus konventioneller Massenzucht und konventionellem Anbau. 

Tiere aus Massentierhaltung werden häufig stark mit Antibiotika behandelt, um Massenseuchen in den engen, dunklen und meist sehr dreckigen Ställen vorzubeugen. Diese Antibiotika gehen in das Fleisch der Tiere über und somit auch in uns und unsere Hunde, wenn wir dieses Fleisch essen. 

Obst und Gemüse aus herkömmlichem Anbau wird in der Regel stark mit verschiedenen Pestiziden und Antipilzmitteln behandelt. Diese chemischen Mittel saugt die Pflanze mit dem Wasser in sich auf. Waschen bringt demnach wenig, denn die gesamte Pflanze ist mit dieser Chemiekeule durchsetzt. 

Sowohl Antibiotika, als auch chemische Pflanzenschutzmittel töten die wertvollen Darmbakterien des Hundes in kürzester Zeit ab. Auch dann, wenn sie passiv über das Lebensmittel eingenommen werden. 

Nur chemiefreie Kost hält den Darm und den Körper dauerhaft gesund.

Kohlenhydrate in Form von Getreide sind nicht nötig

getreide im futter

Kohlenhydrate, wie sie zum Beispiel in Getreide vorkommen, sind weder für den Hund, noch für den Menschen essenziell und richten häufig mehr Schaden an, als dass sie nützen. 

Hund und Mensch sind beim Fehlen von Zucker und Kohlenhydrate in der Lage, ihre Energie aus Fetten zu beziehen, wenn diese in ausreichender Menge verzehrt werden. 

Diese Form der Energiegewinnung sorgt für einen stabilen Blutzuckerspiegel und ist im Hinblick auf den Zuckergehalt der natürlichen und ursprünglichen Ernährung des Hundes und auch des Menschen am nächsten. 

Wenn Kohlenhydrate verfüttert werden, sollten diese zumindest glutenfrei sein und nicht auf Basis von glutenhaltigem Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste oder Dinkel basieren. 

Gluten ist ein Klebereiweiß und verklebt die Darmzotten. Dieser Prozess lässt die Darmschleimhaut dauerhaft erkranken und verkümmern.

Besser Barf, Nassfutter oder Trockenfutter?

trockenfutter oder nassfutter

Am natürlichsten ist sicherlich die Ernährung mit frischen Lebensmitteln wie es beispielsweise beim Clean Feeling oder auch beim Barfen gemacht wird. 

Aber auch gegen ein hochwertiges Nassfutter spricht nichts. Nassfutter ist dem Trockenfutter grundsätzlich vorzuziehen. Sowohl beim Hund als auch bei der Katze entsteht durch Trockenfutter ein dauerhaftes Feuchtigkeitsdefizit. 

Während Nassfutter einen Feuchtigkeitsgehalt zwischen 70 und 90 Prozent aufweist, liegt der Feuchtigkeitsgehalt eines durchschnittlichen Trockenfutters bei gerade mal 10 Prozent.

Frisst ein Tier ausschließlich Trockenfutter, so nimmt es über die Nahrung 60-80 % weniger Feuchtigkeit auf. 

Dieser Defizit muss durch ausreichendes Trinken von Wasser wieder ausgeglichen werden. Denn ausreichend Feuchtigkeit ist die Grundlage jedes gesunden Lebens im Darm. 

Ein unausgeglichener Wassergehalt kann nicht nur die Darmtätigkeit herabsetzen, sondern auch Nieren- und weitere Organschäden können die Folge sein.

Wie sieht ein gutes Futter aus?

hundefutter

Ein gutes Futter enthält zwischen 70 und 80 Prozent Fleisch biologischen Ursprungs. Tierische Nebenerzeugnisse sollten aus genauestens aufgelisteten Organen bestehen. 

Der Rest darf aus Gemüse und einem kleinen Teil Obst bestehen. Da Nassfutter gekocht wird, dürfen auch Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt werden. 

Keinesfalls sollten Zucker, Geschmacksverstärker oder billige Füllstoffe wie glutenhaltiges Getreide, Mais oder Soja enthalten sein.

Was ist neben einer gesunden Ernährung noch wichtig?

Die Grundlage eines gesunden Darms ist eine artgerechte Ernährung und die Versorgung des Hundes mit allen lebenswichtigen Vitalstoffen. Doch auch andere Faktoren spielen eine große Rolle, wenn es um die Darmgesundheit geht. 

Wichtig sind neben den Ernährungsgewohnheiten ein gutes Gewicht, viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichend soziale Kontakte und eine gute Psychohygiene. 

Das bedeutet: Die Balance zwischen Ruhe- und Stressphasen sollte ausgeglichen sein. Dauerhafter Stress, welcher auch auftreten kann, wenn der Hund nicht ausreichend Beschäftigung und Bewegung bekommt, verschlingt Unmengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, welche für eine gesunde Verdauung dann fehlen. 

Viel Bewegung an der frischen Luft sorgt für eine gute Durchblutung des ganzen Körpers, eine optimale Versorgung mit Sauerstoff und eine ausgeglichene Psyche. Davon profitiert im besonderen Maße die Darmschleimhaut. 

Ein ausgeglichener Hund, welcher genügend Auslauf bekommt und sich sowohl austoben, als auch ausreichend ausruhen darf, bildet ein ausgeglichenes und zufriedenes Wesen aus.

Warum ist ein kaputter Darm eine Gefahr für die Gesundheit?

Ist der Darm durch eine ungesunde Lebensweise bereits geschädigt, können Schadstoffe, gefährliche Bakterien und Viren ungehindert durch die Darmschleimhaut in das Blut und somit in den gesamten Körper gelangen. 

Fehlen die guten Milchsäurebakterien, dessen Ausscheidungen die Milchsäure die Darmschleimhaut dicht und geschmeidig hält, wird die Darmschleimhaut porös. Schlechte Bakterien, wie Kolibakterien, welche sich von Zucker und minderwertigen Abfallstoffen ernähren, machen sich breit. 

Diese scheiden beißende Alkohole aus, welche die Darmschleimhaut angreifen und austrocknen. Dies kann so weit gehen, dass sich sprichwörtlich Löcher bilden. Diese Erkrankung wird auch Leaky Gut oder undichter Darm genannt. 

Ein löchriger Darm tritt häufiger auf als man denkt und ist der Hauptauslöser vieler Erkrankungen. Erst wenn die Darmschleimhaut wiederaufgebaut wird und die Darmflora intakt ist, ist eine nachhaltige Heilung aller Krankheiten möglich.

Was zerstört die Darmflora beim Hund?

1. Antibiotika

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Antibiotika haben eine zerstörerische Auswirkung auf die Darmflora bei Säugetieren. Diese zielen darauf ab, schädliche Bakterien abzutöten. Das Medikament selbst macht allerdings keinen Unterschied zwischen Schädlich und Nützlich und tötet jedes Bakterium ab, welches ihm in den Weg kommt. 

Für die Millionen von Darmbakterien bedeutet eine Antibiotikatherapie gewöhnlich das Ende. Je länger und höher dosiert die Antibiotika eingenommen werden, desto weniger Darmbakterien werden überleben. 

Ein Darm ohne Darmflora kann nicht funktionieren. Schwere Durchfälle, Verstopfungen, Magen-Darm-Krämpfe und starke Pilzinfektionen sind kurzfristige Folgen einer Antibiotikatherapie. 

Wird der Darm kurzerhand nicht wiederaufgebaut, können sich langfristige Krankheitsbilder ausbilden. Antibiotika sind Fluch und Segen zugleich. Sie können Leben retten und sind in einigen Fällen unausweichliche Hilfsmittel, werden heutzutage jedoch deutlich zu schnell und ohne weitere Aufklärung verschrieben. 

Auch die Darmgesundheit und der Wiederaufbau der Darmflora nach einer Behandlung sprechen nur die wenigsten Ärzte an. Nach jeder Behandlung mit Antibiotika sollte der Darm wiederaufgebaut werden.

2. Wurmkuren

Nach einer chemischen Wurmkur benötigt der Darm eines Hundes zwischen 5 und 7 Monate, um sich wieder vollständig aufzubauen. Chemische Wurmkuren sollen mit Hilfe einer parasitentötenden Chemiekeule unerwünschte Würmer und andere sich im Hund befindliche Insekten abtöten. Sie zerstören jedoch die gesamte Darmflora gleich mit. 

Hier findest du einen hilfreichen und umfassenden Ratgeber zum Thema Wurmkur beim Hund.

Konventionelle Tierärzte empfehlen, Hunde und Katzen alle drei Monate zu entwurmen. Geht ein Hundebesitzer dieser Empfehlung nach, bleibt der gesamte Darm seines Hundes dauerhaft geschädigt. 

Mittlerweile gehen einige Tiermediziner dazu über, den Stuhl des Tieres vor der Gabe einer Wurmkur auf Parasiten zu testen und nur im Falle eines Befalls eine Wurmkur zu verabreichen, um den Schaden so gering wie möglich zu halten. 

Aber auch natürliche, schadstofffreie Mittel können den Hundedarm dauerhaft von Parasiten freihalten. Kuren mit Kokosöl, Kürbiskernöl, frischem Knoblauch oder auch Kurkuma haben sich bewährt und sind gesund. 

Nach jeder chemischen Wurmkur sollte eine Darmsanierung erfolgen.

3. Impfungen

Impfungen sind sowohl bei Mensch als auch beim Tier ein umstrittenes Thema. Unbestritten ist jedoch, dass die Begleitstoffe von Impfungen häufig verschiedene Schwermetalle und andere Schadstoffe enthalten, die der Körper erst einmal wieder ausscheiden muss. 

Während das Immunsystem mit der künstlichen Abwehr verschiedenster toter und halbtoter Erreger beschäftigt ist, müssen die Entgiftungsorgane alle möglichen chemischen Begleitstoffe herausfiltern und wieder ausscheiden. 

Diese Stoffe werden dann über den Darm, vorausgesetzt, die Darmschleimhaut ist dicht und gesund, aus dem Körper transportiert. Auf diesem Weg können sie, je nach körperlicher Verfassung, jedoch bereits großen Schaden anrichten. Schwermetalle sind in der Lage, viele der guten Darmbakterien abzutöten. 

Eine Darmsanierung nach einer Impfung ist immer sinnvoll, um den geschwächten Körper wiederaufzubauen.

4. Krankheiten

Krank

Jede Erkrankung verlangt dem Körper höchste Arbeit ab. Die Abwehr von Viren und Bakterien, die Bereitstellung des Immunsystems und der Wiederaufbau geschädigter Partien im Körper setzen einen riesigen Verbrauch an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen in Gang. 

Waren die Vitalstoffspeicher aufgrund einer jahrelangen schlechten Ernährung relativ leer? Wird während der Erkrankung nicht zusätzlich supplementiert? Dann dauert die Erkrankung deutlich länger und greift die körpereigenen Reserven viel stärker an. 

Besonders der Darm, als Sitz des Immunsystems, wird beansprucht und je nach Vorgeschichte stark in Mitleidenschaft gezogen. 

Nach jeder Erkrankung sollte der Darm wiederaufgebaut werden. Je länger die Erkrankung anhält, desto intensiver sollte der Darm saniert werden.

3 Schritte zur Darmsanierung

Darmgesunde Ernährung und ein ausgeglichener Alltag bilden das Grundgerüst eines gesunden Hundedarms. Ist der Darm jedoch bereits vorgeschädigt, sollte er unbedingt durch zusätzliche Maßnahmen unterstützt werden. 

Dabei sollte die Darmsanierung in drei Schritten aufgebaut werden:

1. Ernährungsumstellung

Alternative

Die Grundlage eines gesunden Darms ist die passende, darmgesunde Ernährung. Damit diverse Mittelchen zur Unterstützung der Darmflora auch helfen können, muss die Ernährung stimmen. 

Wurde der Hund viele Jahre lang mit schlechtem, konventionellen Futter ernährt, sollte das neue Futter langsam eingeführt werden, um den Darm daran zu gewöhnen. 

Am besten wird der Darm schonend innerhalb eines Monats umgestellt und das neue Futter langsam unter das alte gemischt.

2. Darmreinigung

Häufig bleiben klebrige Kotstücke und mikroskopisch kleine Überbleibsel von Medikamenten an den Darmwänden kleben. Damit der Darm sauber wird, eignet sich eine Kur mit Zeolith und Flohsamenschalen am besten. 

Zeolith ist ein besonderes Mineralgestein. Es ist in der Lage, Giftstoffe, Medikamentenreste und Schwermetalle an sich zu binden und mit dem Stuhl auszuleiten. 

Flohsamenschalen sind die Schalen der indischen Flohsamen und bestehen beinahe zu 100 Prozent aus Ballaststoffen. Sie sind zusammen mit Wasser um das 50-fache ihres Eigengewichts quellfähig und bilden eine große, glibberige Masse. Diese Masse hüllt den gesamten Darm aus und nimmt alles mit, was sich dort festgesetzt hat. 

Zeolith und Flohsamenschalen bilden eine perfekte Symbiose. Beide werden mit ausreichend Wasser angerührt und können zusammen übers Futter eingenommen werden. Empfehlenswert ist eine zweimal jährliche Kur von 6 – 8 Wochen, und immer nach Medikamentengaben, Wurmkuren, Impfungen und Erkrankungen.

Dosierung Zeolith:
Täglich 0,02 % des Körpergewichts beim Hund / Mindestabstand zu anderen Medikamenten sollte mindestens 1 Stunde sein, da Zeolith eine bindende Wirkung hat. (Dosierungsanweisung des Herstellers beachten)

Dosierung Flohsamenschalen:
Täglich 1/4 bis 1 TL beim Hund, je nach Gewicht und Verträglichkeit (Dosierungsanweisung des Herstellers beachten)

Die Anwendung sollte zwei Mal täglich erfolgen, da sowohl Zeolith, als auch Flohsamenschalen bei zu wenig Wassergabe eine Verstopfung auslösen können. 

Flohsamenschalen sollten mit der 10-fachen Wassermenge aufquellen, bevor sie ins Futter gemischt werden. 

Es sollte darauf geachtet werden, dass der Hund während der Behandlung immer ausreichend trinkt. Auch Trockenfutter sollte während der Behandlung tabu sein.

3. Wiederaufbau der Darmflora

Joghurt

Probiotika sind Lebensmittel, die wichtige Milchsäurebakterien enthalten oder auch fertige Präparate, die die wichtigsten Bakterienstämme enthalten und mit der Nahrung aufgenommen werden können. 

Gute probiotische Lebensmittel sind Sauerkraut und Joghurt. Fertige Präparate sind in Pulverform, als Kapsel oder in flüssiger Form erhältlich. Werden diese täglich eingenommen, kann der Darm schnellstmöglich mit den passenden Bakterien rückbesiedelt werden. 

Probiotika sollten täglich, und je nach Zustand des Darms, über einen Zeitraum von 8 Wochen bis hin zu 6 Monaten eingenommen werden. 

Wichtig zu wissen ist, dass die wertvollen Bakterien sich nur dann dauerhaft ansiedeln können, wenn durch die richtige Ernährung ein Darmmilieu geschaffen wird, in welchem sie sich wohlfühlen und auch Nahrung finden.

Mein Fazit

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Kurz gesagt: Der Darm ist das „zweite Gehirn“. 

Er ist nicht nur ein Teil des Verdauungssystems, sondern auch die Quelle psychoaktiver Substanzen, die die Gemüts- und Stimmlage beeinflussen.

Der Volksmund wusste das schon seit Jahrhunderten: 

Ausdrücke wie „komisches Bauchgefühl“ oder „aus dem Bauch heraus handeln“ haben schon immer darauf gedeutet, dass nicht nur unser Gehirn für unser Tun und Lassen verantwortlich ist, sondern der Darm tüchtig dabei mitwirkt.

Bei unseren lieben Vierbeinern ist es nicht viel anders.

Je gesünder, glücklicher und lebensfreudiger der Darm, desto ausgeglichener ist Körper und Psyche.

Deswegen ist eine regelmäßige Sanierung des Darms notwendig. Als Produkt kann ich dir das Zeolith Pulver von AniForte sehr an´s Herz legen:

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