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5 Fakten: Wie du Heilerde richtig dosierst und anwendest

Du möchtest wissen, wofür du Heilerde bei deinem Hund nutzen kannst und warum sie so hilfreich ist? Hier verraten wir dir alles wichtige. Außerdem haben wir uns für diesen Artikel Beratung vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic eingeholt. 

Golden Retriever in Heilerde
Artikel Übersicht

Geschichte zur Heilerde

Der evangelische Pastor und Naturheilkundler Emanuel Felke (1856-1926) beobachtete eines Tages einen verletzten Hund…

Mit offenen Wunden wälzte der sich im Schlamm. Felke gab ihm keine hohe Überlebenschance. Zu schwer waren die Verletzungen und das Infektionsrisiko zu hoch.

Umso erstaunter war er, als er nach nur wenigen Tagen den Hund wiedersah – die Wunden waren verheilt und das Tier wohlauf. 

Konnte es sein, dass der Schlamm auf der Straße zu dieser erstaunlichen Heilung geführt hat? Emanuel Felke widmete sich dieser Frage und begründete als sogenannter „Lehmpfarrer“ Kureinrichtungen, in denen Heilerde gegen vielerlei Beschwerden verabreicht wurde. 

„Was beim Hund hilft, hilft auch beim Menschen“, dachte sich der Pfarrer vielleicht. 

Und wirklich: Heilerde wurde zum festen Bestandteil natürlicher Heilmethoden. Von dort aus kommt das erdige Wundermittel nun wieder „auf den Hund“ zurück. 

Haustierbesitzer stellten fest, dass Heilerde bei ihren Tieren genauso gut Wirkung zeigt, wie beim Menschen. Denn Mensch und Tier können in vielen Fällen gleichermaßen profitieren, weshalb Heilerde in keiner Haustier-Apotheke fehlen sollte.

Was ist Heilerde?

5 Fakten: Wie du Heilerde richtig dosierst und anwendest 1

Heilerde besteht zumeist aus Löß-, Lehm-, Ton- oder Moorerde. Sie werden gereinigt, getrocknet, zerrieben und anschließend durch Hitze keimfrei gemacht. Heilerde enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente, je nach Abbaugebiet (meist Marokko) in unterschiedlicher Zusammensetzung.

Was ist drin?

Heilerde enthält jede Menge lebenswichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, je nach Abbaugebiet in unterschiedlichen Gehalten. Dabei handelt es sich vorwiegend um:

  • Silikat
  • Kalkspat
  • Dreischichttonminerale
  • Feldspat
  • Dolomit
In diesen Mineralien sind unter anderem folgende chemischen Elemente und Spurenelemente verbunden:

Silizium, Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium und Natrium sowie wie Kupfer, Mangan, Nickel, Selen und Zink.
 

Diese Stoffe können einen positiven Einfluss auf das Hautgewebe und die inneren Organe haben. Ist dein Schützling gesund, braucht er keine Futterzusätze. Dafür kann die Heilerde bei kranken Tieren unterstützend wirken. 

Wirkstoffe

Kieselsäure (auch bekannt als Silizium/Silikat) beispielsweise sorgt für eine feste und elastische Hautoberfläche und beeinflusst deren Stoffwechsel. Außerdem ist sie wichtig für gesunde Knochen, ebenso wie das enthaltene Kalzium. Das wiederum trägt zur Zellregenration bei, was Heilprozesse positiv unterstützt. 

Auch Kalium ist lebenswichtig, damit Nerven- und Muskelzellen miteinander kommunizieren können. Eisen ist wichtig für die Bildung des Blutfarbstoffes, Magnesium unterstützt den Stoffwechsel der Muskulatur. Selen fungiert als Schutzschild, Zink hilft bei der Produktion neuen Gewebes, Kupfer hemmt Entzündungen.

All das und noch viel mehr ist in Heilerde enthalten. Deshalb handelt es sich auch um ein Produkt, das so vielseitig eingesetzt werden kann. 

Ob Magen-Darm-Beschwerden oder Hautprobleme, entzündete Gelenke oder eine Verletzung – Heilerde kann die Heilung bei Mensch und Haustier gleichermaßen unterstützen. 

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Es ist nicht unbedingt notwendig, auf Produkte zurückzugreifen, die mit diesen zusätzlichen Wirkstoffen versehen sind. Heilerde ist in seiner Urform ein recht preiswertes Produkt. 

Trocken gelagert ist sie lange haltbar. Heilerde ist freiverkäuflich und gilt als Nahrungsergänzungsmittel bzw. Kosmetikprodukt. 

Wichtig ist es, auf Herkunft und Qualität zu achten, sodass eine optimale Wirkung erzielt wird und keine Schadstoffe in den Organismus kommen. 

Außerdem ist sie nicht für den Dauergebrauch gedacht, sondern als Anwendung bei akuten Beschwerden oder als Kur (nicht länger als 6 Wochen).

Welche Heilerde kaufen?

Erhältlich sind Heilerde-Produkte in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien und Internetshops. Es gibt folgende Formen:

  • Pulver
  • Granulat
  • Tabletten
  • Kapseln
  • Salbe

Für deinen Schützling kannst du gerne ein Pulver kaufen, das für Menschen bestimmt ist. Ich empfehle den bekannten Bestseller von Luvos.

Luvos Heilerde
– Zur Linderung von ernährungsbedingten Magen-Darm-Beschwerden
– Bindung von Fetten, Cholesterin, Säuren und Schadstoffen aus der Nahrung
– Bindung von Bakterien auf natürliche Weise
– Ideal zur Unterstützung der Darmsanierung aufgrund der hohen „reinigenden“ Wirkung
– Unterstützend bei Heilfasten, Entgiften und Entschlacken

Wie wirkt Heilerde?

Heilerde kann sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Sie wirkt absorbierend, antibakteriell und basisch. 

Innere Anwendung

Heilerde funktioniert aufgrund ihrer besonderen Struktur wie ein kleiner Schwamm, der schädliche Stoffe aufnimmt und sie dem Körper entzieht. 

So kann sie zum Beispiel bei Durchfall Giftstoffe aufnehmen und überflüssiges Wasser binden. Über den Verdauungstrakt werden die Stoffe dann abtransportiert.

Äußere Anwendung

Bei der äußerlichen Anwendung kann ein Entzündungsprozess von innen nach außen absorbiert werden.

Die Erde wirkt kalt aufgelegt schmerzstillend, juckreiz- und entzündungshemmend. Auch Wundsekret kann mit Heilerde gebunden werden. Warme oder heiße Wickel wirken krampflösend und durchblutungsfördernd. 

Der Stoffwechsel an der jeweils betroffenen Stelle wird angekurbelt und regt die Sauerstoffversorgung an. 

8 Anwendungen von Heilerde

1. Arthrose, Gelenk- und Muskelerkrankungen

Die Besitzer älterer Hunde kennen meist die entzündlichen Veränderungen in den Gelenken ihrer Vierbeiner. Treppensteigen, ins Auto springen, Stöckchen holen oder einfach nur Aufstehen, all das ist mit Schmerzen verbunden.

Arthrose ist nicht heilbar und schreitet mit dem Altern deines Schützlings voran. Aber wir Hundebesitzer können auf den Krankheitsverlauf Einfluss nehmen! Die Anwendung von Heilerde kann ein Mittel sein, deeiner Fellnase so viel Beweglichkeit wie möglich zu erhalten. 

Bewährt haben sich vor allem kalte Umschläge mit Heilerde. Die kann ganz einfach mit Wasser zu einer breiigen Paste angerührt und aufgetragen werden. Nach 15 Minuten sollte alles wieder abgewaschen werden. Dann hat die Erde so viel Körperwärme aufgenommen, dass sie nicht mehr kühlt. Es gibt sogar einen gegenteiligen Effekt, denn sie strahlt Wärme zurück.

Wer sich nicht die Wohnungseinrichtung mit einem schlammverkrusteten Hund ruinieren will, nimmt für die Wickel Baumwolltücher. Die sind durchlässig und leiten die Wirkstoffe an die Haut weiter. Die Behandlung muss kontinuierlich über einen längeren Zeitraum vorgenommen werden, um einen Effekt zu erzielen.

Genauso behandelt werden können:

  • Prellungen
  • Quetschungen
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Rheumatische Beschwerden
 Wichtig: Behandlungen immer auch mit dem Tierarzt besprechen!

2. Sodbrennen

Auch unsere Vierbeiner können an einem Überschuss und Aufschäumen von Magensäure leiden. Auslöser können Stress, Futterunverträglichkeiten, ungeeignetes Futter (zu fett, zu kalt, zu heiß, verdorben) oder Magenerkrankungen sein. 

Symptomatisch zeigt dein Schützling häufiges Schmatzen, Leerschlucken, exzessive Leckanfälle oder das suchtartige Fressen von Gras. 

Manche Hunde leiden an einer Übersäuerung, wenn ihr Magen zu leer ist. Hier kann Heilerde auch Abhilfe schaffen. Durch ihre basischen Eigenschaften wird die Magensäure gebunden und der Basen-Säure-Haushalt ausgeglichen. 

Dargereicht wird die Heilerde am besten als Pulver zusammen mit dem Futter. Bei Barfkost und Nassfutter einfach darüber streuen, bei Trockenfutter mit Wasser anmischen und dazugeben. 

Gehen die Symptome nicht zurück oder kehren wieder, dann nimm mit deinem Tierarzt Kontakt auf. Hier gilt es, die Ursache zu finden.

3. Durchfall

Bei Durchfall ist die Gabe von Heilerde ebenfalls sinnvoll. Bei dieser Erkrankung kommt der Mineralienhaushalt des Körpers schnell durcheinander. Heilerde kann das ausgleichen. Außerdem nimmt sie die Gifte im Darm auf und fördert die Ausscheidung. Gleichzeitig bindet sie auch überflüssiges Wasser („stopfende Wirkung“), sodass der Stuhl deines Lieblings bald wieder normal sein sollte.

Wann wird Durchfall gefährlich? 

Dauern die Durchfälle länger an, sind sie besonders stark oder gar blutig, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Kommt Erbrechen und die Verweigerung von Wasser hinzu, kann dein treuer Gefährte schnell in Gefahr geraten. Eventuell muss mit einer Infusion Flüssigkeit gegeben werden. Mögliche Ursachen können unter anderem Infektionen, Wurmbefall oder Allergien sein.

4. Gereizter Darm

Auch bei einem Reizdarm hat sich die innere Anwendung bewährt. Als Kur über mehrere Wochen lässt sich so die Darmflora deines Vierbeiners sanieren. Auch nach Antibiotika-Gaben kann der Darm aus dem Gleichgewicht geraten. Hier empfiehlt sich eine Kuranwendung zur Regeneration.

5. Giardien-Befall

Sind Giardien die Ursache von Durchfall hilft Heilerde ebenfalls. Die Erreger kommen oft bei jungen Hunden und Hunden mit geschwächtem Immunsystem vor. Giardien lieben Kohlehydrate. Diese sollten vom Speiseplan gestrichen werden. Denk daran, dass auch in Obst und so manchem Gemüse Kohlenhydrate enthalten sind.

6. Kot Fressen

Welcher Hundebesitzer kennt das nicht? Gerade junge Hunde mögen es, ihren eigenen oder den Kot ihrer Artgenossen zu fressen. Aber nicht nur die – auch menschlicher Exkremente, Pferdeäpfel, Schafsköttel oder Kuhfladen. Abgesehen davon, dass es ausgesprochen unappetitlich ist, kann es für unsere Vierbeiner auch gesundheitliche Folgen haben.

Warum macht mein Hund das? 

Auf jeden Fall ist Kot fressen ein Anzeichen für einen Mangelzustand. In den Hinterlassenschaften befinden sich besondere Enzyme, die erst durch den Verdauungsprozess aufgespalten werden. Und diese Inhaltsstoffe sind interessant für unsere Hunde. 

Erfahrungswerte zeigen, dass auch hier Heilerde Abhilfe schaffen kann. Diese stattet den Hundehaushalt mit ausreichend Mineralien und Spurenelementen aus.

7. Hautprobleme

Jeder fünfte Hund in Deutschland leidet an Allergien. An erster Stelle steht dabei die sogenannte „atopische Dermatitis“ – eine Überempfindlichkeit gegenüber Fremdstoffen. An zweiter Stelle folgt die Flohallergie, an dritter Futtermittelunverträglichkeiten

Unabhängig von der Ursache können Hautausschläge mit Heilerde behandelt werden. Die Erde selbst gilt als nicht-allergen. Sie kühlt, lindert Juckreiz, trocknet aus und saugt Wundsekret auf. Entzündungen können schneller abheilen.

8. Hüpfende Untermieter

Heilerde kann auch bei der Bekämpfung von Flöhen hilfreich sein. Durch ihre Saugfähigkeit hat sie auch eine austrocknende Wirkung auf Flöhe, indem sie sich in ihrem Chitinpanzer festsetzt. 

Du kannst damit schwer zugängliche Stellen wie Ritzen in deiner Wohnung bestreuen. Das Puder muss regelmäßig angewendet werden und vor jeder neuen Anwendung gut abgesaugt werden.

Achtung! Aufgrund der trocknenden Wirkung ist es nicht zu empfehlen, die Heilerde als loses Puder auf die Haut oder das Fell deines Hundes anzuwenden. Auf trockener Haut kann das Puder Hautprobleme wie Juckreiz verursachen. 

Dosierung von Heilerde

Grundsätzlich gilt es, zunächst eine kleinere Menge als die angegebene Dosis am Tier zu testen. Wird das gut vertragen, kann man die Dosis auf das entsprechende Level erhöhen.

Pulver, Tabletten oder Kapseln?

Beim Heilerde-Pulver gibt es verschiedene Mahlgrade, je nachdem ob es für die innere oder äußere Anwendung gedacht ist. Daher solltest du den Herstellerhinweisen folgen. 

Ansonsten gilt für die Einnahme von Pulver, Kapseln oder Tabletten folgende Faustregel:

  • Kleine Hunde: 0,5-1 Teelöffel / 1-2 Kapseln/Tabletten 
  • Mittlere Hunde: 1 Teelöffel / 2 Kapseln/Tabletten 
  • Große Hunde: 1-1,5 Teelöffel / 3 Kapseln/Tabletten 
  • Sehr große Hunde: 1 Esslöffel / 3-4 Kapseln/Tabletten
 Auch hier gilt es, auf die Herstellerhinweise zu achten!

 

So geht´s am besten

Auf Nassfutter und Barfkost kann Heilerde einfach aufgestreut werden. Bei Trockenfutter hat es sich bewährt, die Erde mit Wasser anzumischen und vom Trockenfutter aufsaugen zu lassen. Heilerde hat keinen besonderen Eigengeschmack, lässt sich also auch gut in Leberwurst- oder Käsehäppchen verstecken.

Umschläge, Wickel, Kompressen

Für die äußere Anwendung empfiehlt sich bei kleinerem Bedarf eine handelsfertige Paste. Ansonsten wird Heilerde einfach mit Wasser angerührt (je nach Indikation mit kaltem oder warmen Wasser) und als Kompresse aufgelegt oder als Wickel platziert. Nach 15 Minuten solltest du die Behandlung beenden oder die Heilerde austauschen. 

 

Nebenwirkungen

Wissenschaftlich wurde die Wirksamkeit von Heilerde noch nicht nachgewiesen. Doch das Erfahrungswissen der Anwender bezeugt ihre Heilkraft. Und alles was wirkt, kann natürlich auch Nebenwirkungen haben. 

Vorsicht bei Medikamenten

So können bei der Einnahme von Heilerde die Wirkstoffe ebenfalls eingenommener Medikamente beeinträchtigt werden. Bekanntlich funktioniert Heilerde wie ein Schwamm und bindet Stoffe an sich, so auch die aus den Medikamenten. Deshalb empfiehlt sich ein Abstand von zwei Sunden zwischen Heilerde- und Medikamenteneinnahme. 

Die Nieren im Auge behalten

Diskutiert wird auch, ob durch die erhöhte Siliziumzufuhr die Bildung von Harnsteinen unterstützt wird. Auch steht die Heilerde im Verdacht, die Nieren anzugreifen. Doch dazu fehlen Studien. 

Träger Darm

Durch seine wasserbindenden Eigenschaften kann es bei der inneren Anwendung zu Verstopfung kommen. Wichtig ist es, darauf zu achten, immer genug Flüssigkeit zuzugeben. 

Kein direkter Hautkontakt mit trockenem Pulver

Auch sollte Heilerde als Pulver nicht direkt auf die Haut gebracht werden, da sie diese zu sehr austrocknet. Das kann Juckreiz und Entzündungen zur Folge haben. 

Heilerde gilt als nicht-allergen und kann gut von Laien angewendet werden. Sie lässt sich leicht verabreichen, sollte aber nicht als Dauergabe fungieren. Die Anwendung erfolgt symptombezogen oder als Kur. Bleiben oder verschlimmern sich Symptome, ersetzt die Anwendung von Heilerde nicht den Tierarztbesuch!

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Häufig gestellte Fragen

Heilerde besteht zumeist aus Löß-, Lehm-, Ton- oder Moorerde. Sie werden gereinigt, getrocknet, zerrieben und anschließend durch Hitze keimfrei gemacht. Heilerde enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente.

Heilerde enthält Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • Silikat
  • Kalkspat
  • Dreischichttonminerale
  • Feldspat
  • Dolomit

In diesen Mineralien sind unter anderem folgende chemischen Elemente und Spurenelemente verbunden:

Silizium, Kalzium, Eisen, Kalium, Magnesium und Natrium sowie wie Kupfer, Mangan, Nickel, Selen und Zink.

Erhältlich sind Heilerde-Produkte in Apotheken, Reformhäusern, Drogerien und Internetshops. Es gibt sie in verschiedenen Formen. Für deinen Schützling kannst du auch ein Pulver kaufen, das für Menschen bestimmt ist.

Du kannst die Heilerde bei deinem Hund sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden. Innerlich hilft sie bei Sodbrennen, Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall. Äußerlich kann sie Wundheilung fördern, Arthrose lindern und Flöhe abtöten.

Es gibt verschiedene Mahlgrade, je nachdem ob es für die innere oder äußere Anwendung gedacht ist. Daher solltest du den Herstellerhinweisen folgen. 

Ansonsten gilt diese Faustregel:

  • Kleine Hunde: 0,5-1 Teelöffel / 1-2 Kapseln/Tabletten 
  • Mittlere Hunde: 1 Teelöffel / 2 Kapseln/Tabletten 
  • Große Hunde: 1-1,5 Teelöffel / 3 Kapseln/Tabletten 
  • Sehr große Hunde: 1 Esslöffel / 3-4 Kapseln/Tabletten

Empfehlung vom Tierarzt

Wie du siehst, wirkt Heilerde bei vielen Erkrankungen. Entweder lindert sie die Symptome oder hat sogar eine heilende Wirkung.

Ich persönlich habe eine Packung der Kapseln vorrätig zu Hause in meiner Haustier-Apotheke und setze sie ein, wenn mein Hund ab und zu mal leichtes Sodbrennen hat.

Bitte beachte, dass Heilerde nicht den Besuch zum Tierarzt ersetzt.

Empfehlen kann ich dir dieses Pulver. Ich nutze es auch selbst gerne für mich (Bei Stress oder Magenproblemen ist es ein echtes Wunder)

Luvos Heilerde
– Zur Linderung von ernährungsbedingten Magen-Darm-Beschwerden
– Bindung von Fetten, Cholesterin, Säuren und Schadstoffen aus der Nahrung
– Bindung von Bakterien auf natürliche Weise
– Ideal zur Unterstützung der Darmsanierung aufgrund der hohen „reinigenden“ Wirkung
– Unterstützend bei Heilfasten, Entgiften und Entschlacken
Geprüft vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic
Geprüft vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic

Ich bin Tierarzt und Autor für Tiergesundheitsthemen. Tiere sind meine Leidenschaft und es ist mir ein persönliches Anliegen, medizinisch akkurate Artikel und Videos zu erstellen, um Tierbesitzer so gut es geht zu informieren.

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