Milbe

Milben beim Hund (Was du dagegen tun kannst)

Wenn es Deinen Hund juckt und kratzt…

Da Du Dich sicherlich jeden Tag ausgiebig mit Deinem Hund beschäftigst, wird Dir ein übermäßiges Kratzverhalten bestimmt sofort auffallen. Oft hat das lediglich mit harmlosen Gründen zu tun. 

Ein Fellwechsel als Beispiel, verursacht bei vielen Hunden Juckreiz und ein unangenehmes Gefühl auf der Haut. Durch das Kratzen regt der Hund die Durchblutung an und hilft dabei, dass ausgefallene und lose Haare schneller aus dem Fell gelangen. 

Hört das Kratzen aber auch nach dem Fellwechsel nicht auf, solltest Du Dir Gedanken über andere Gründe machen. Eine Ursache dafür können Milben sein, die besonders gerne Hunde und auch Katzen befallen. Sie können fast überall lauern und sind in vielen Fällen hochgradig von Tier auf Tier übertragbar. 

Bitte zögere nicht mit Deinem Hund unverzüglich zum Tierarzt zu gehen, falls Du ein Befall von Milben vermutest. Unaufhörliches Kratzen und Jucken bei Deinem Hund ist nicht normal und schränkt seine Lebensqualität stark ein.

Was Du über sie wissen solltest, wie du vorbeugen kannst sowie weitere Tipps habe ich Dir unten zusammengefasst.

Milben - fast unsichtbare Spinnentiere

Milbe

Milben sind heimtückische kleine Parasiten, die Deinen Hund fast überall befallen können. Sie gehören zu einer Unterklasse der Spinnentiere, die dem Stamm der Gliederfüßer angehört. 

Es gibt sehr viele verschiedene Milbenarten, die unterschiedliche Vorlieben haben und verschiedene Symptome auslösen können. 

Ungefähr gibt es 50.000 bekannte Arten von Milben. Diese Zahl lässt bereits vermuten, dass diese Tiere sehr anpassungsfähig sind und fast überall vorkommen können. 

Hundemilben gibt es einige und ein Befall damit hat nicht unbedingt etwas mit mangelnder Hygiene oder Ungepflegtheit zu tun. 

Selbst Hunde, die sehr gepflegt werden und regelmäßig den Tierarzt aufsuchen, können nicht mit hundertprozentiger Sicherheit gegen die Spinnentiere geschützt werden. 

Das klingt für Dich wahrscheinlich sehr beunruhigend und zugegebenermaßen, ist ein Milbenfall für Deinen Hund in den meisten Fällen auch nicht sehr angenehm. 

Es hilft aber zu wissen, wie Du Hundemilben erkennst.

Dadurch kannst Du versuchen das Risiko einer Ansteckung Deines Hundes zu verkleinern und ihn, im Fall eines Befalls, bei der Bekämpfung unterstützen. 

Ein Milbenbefall zu lokalisieren erweist sich in vielen Fällen schwierig. Das kleine Ungeziefer ist mit dem bloßen Auge normalerweise nicht erkennbar. Hinzu kommt, dass manche Milbenarten nicht einmal eine Reaktion Deines Hundes hervorrufen. 

Trotzdem solltest Du Deinen Hund sehr genau beobachten und auf etwaige Verhaltensänderungen reagieren. 

Ein kleiner Trost ist, dass die Milben Deines Hundes für Dich als Hundebesitzer nur in wenigen Fällen ernsthafte, gesundheitliche Risiken darstellen.

Anders wie Flöhe oder Zecken lassen die häufigsten Hundemilben den Menschen zumeist in Frieden oder können zumindest nicht auf Dir überleben. 

Trotzdem, wenn Du bei Dir selbst Juckreiz an Armen und Beinen feststellst, solltest Du das auf keinen Fall ignorieren und zusätzlich Deinen Arzt und auch den Tierarzt Deines Hundes darüber informieren. 

Wie kannst Du Milben entdecken?

Ohrmilben Hund

Ein Milbenbefall bei Deinem Hund kann verschiedene Symptome auslösen. Je nach Milbenart, von der der Vierbeiner befallen ist, fallen die Reaktionen unterschiedlich aus.

Bei manchen Arten von Milben bleiben sie sogar komplett aus und die Spinnentiere verursachen keinerlei Beschwerden oder gesundheitlichen Risiken. 

Milben, die die Gesundheit Deines Hundes jedoch beeinträchtigen, verraten sich oft durch den Juckreiz, den sie auslösen. 

Hat Dein Hund kahle Stellen im Fell, die sich immer weiter ausbreiten? Kannst Du kleine schwarze Punkte oder untypische Körner im Fell Deines Hundes beobachten? 

Dann ist ein Befall von Milben sehr naheliegend. 

Am besten kämmst Du das Fell Deines Hundes mit einem feinen Kamm und untersuchst dann die Haare auf einem weißen oder hellen Untergrund. So ist die Chance höher, dass Du Milbeneier oder Milbenlarven entdecken kannst. 

Falls Du ungewöhnliche Körner entdeckt hast, kannst du ein Stück Küchenrolle anfeuchten und die Körner darauf verteilen. Wenn braune oder dunkelrote Flecken entstehen, handelt es sich vermutlich um Milbenkot. 

Dieser besteht aus getrocknetem Blut, das sich auf der nassen Unterlage bemerkbar macht. 

Dieser Test kann aber auch auf Flohkot zutreffend sein. Anders wie bei Milben kannst Du Flöhe im Fell Deines Hundes jedoch relativ einfach mit bloßen Auge erkennen. Oft hüpfen Flöhe auch in der Nähe Deines Vierbeiners herum. 

Kontrolliere daher auch seine Lieblingsecken, wie Kuscheldecken oder Körbe. Zudem beißen Flöhe auch Menschen. Sie haben auf dem Menschen zwar weniger Möglichkeiten sich zu verstecken, doch schlagen Sie eine menschliche Mahlzeit nicht aus. 

Flohbisse kannst du relativ einfach auf Deiner Haut erkennen. Sie jucken mittelstark bis stark und machen sich durch rote Punkte bemerkbar. Meist sind drei rote Punkte, die in einer Linie angeordnet sind, vorhanden. 

Näheres zu Flöhen kannst Du auf unserer Seite hierzu erfahren: Hundeflöhe (15 wertvolle Tipps und Hausmittel die dir heute noch helfen) 

Welche Arten von Hundemilben gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Milben, die Deinen Hund befallen können. Manche bleiben lange oder komplett unbemerkt, da sie keinerlei Symptome oder Reaktionen bei Deinem Hund auslösen. Andere hingegen verursachen starken Juckreiz und sogar Hautausschläge. 

Die Haut Deines Hundes kann durch das Kratzen so stark geschädigt werden, dass sie blutig und wund wird. Zu diesem Stadium solltest Du es auf keinen Fall kommen lassen und schon bei den ersten Anzeichen Deinen Tierarzt konsultieren. 

Der kann herausfinden, um welche Milbenart es sich bei Deinem Hund handelt und Gegenmaßnahmen einleiten. Vor allem Sofortmaßnahmen, die den akuten Juckreiz stillen, helfen Deinem Hund sehr weiter. 

Die bekanntesten Arten von Milben sind Ohrmilben, Räudemilben, Herbstgrasmilben, Haarbalgmilben, Raubmilben und Futtermilben.

1. Ohrmilben

Ohr

Der wissenschaftliche Name für Ohrmilben ist „Otodectes Cynotis“. Ohrmilben kommen bei Katzen etwas häufiger vor als beim Hund. Trotzdem sind viele Hunde von den kleinen Parasiten im Ohr betroffen. 

Die Symptome sind:

  • Vermehrter und sehr dunkler Ohrenschmalz
  • Ohren sind ungewöhnlich dreckig
  • Rote und angeschwollene Ohren
  • Das klebrige Sekret erscheint nach Reinigung der Ohren schnell wieder zurück
  • Ständiges Kratzen am und im Ohr, verkrustete Stellen
  • Ohrentzündung (im fortgeschrittenen Stadium)
  • Häufiges Kopf schütteln
  • Schief legen des Kopfes
  • Gleichgewichtsstörungen

Der Tierarzt kann die Ohren mit einem Otoskop untersuchen und ist so in der Lage, die mikroskopisch kleinen und weißen Milben zu erkennen. Zur direkten Hilfe, solltest Du ihn nach einem Mittel fragen, dass den Juckreiz Deines Hundes stillt. Zudem gibt es Shampoos und Sprays oder auch Spot-Ons. In manchen Fällen kann sich der Tierarzt zur Verabreichung von Injektionen entscheiden.

2. Räudemilben oder Grabmilben

Juckreiz

Der wissenschaftliche Name für Grabmilden ist „Sarcoptes“.

Der für Räudemilben „Sarcoptes Canis“.

Diese Milben lösen die Räude-Krankheit aus. Eine Ansteckung erfolgt durch direkten Kontakt zwischen gesunden und infizierten Tieren.

Der Juckreiz, den die Grabmilden auslösen, ist sehr stark und für Deinen Hund fast unerträglich. Er kann dadurch kein normales Leben mehr führen, da er sich ständig Kratzen muss. Die Milbenweibchen legen dabei die Eier direkt unter die Haut. 

Durch das ständige Kratzen wird die Haut stark geschädigt, entzündet und verhornt. Des Weiteren produziert sie mehr Fett, wodurch betroffene Hunde oft ranzig riechen. Die Räude beginnt am Kopf und macht sich dann über den ganzen Körper Deines Hundes breit. 

Falls Dein Hund Anzeichen dieser Krankheit hat, kontaktiere bitte umgehend Deinen Tierarzt. 

Wenn nichts gegen Räude unternommen wird, endet diese Krankheit für Deinen Hund tödlich. 

 

3. Herbstgrasmilben

Bein Pfote

Der wissenschaftliche Name für Herbstgrasmilben ist „Neotrombicula Autumnalis“. Diese Milbenart lauert in der freien Natur. Wie der Name schon sagt, warten sie vor allem im Herbst auf Grashalmen auf ihre Opfer und befallen sie, wenn diese vorübergehen. 

Wenn Dein Hund von der Herbstgrasmilbe befallen ist, kannst Du bei ihm beobachten, dass er oft an seinen Pfoten beißt und fast schon nagt. 

Der Befall mit Herbstgrasmilben kommt relativ oft vor. Fast jeder dritte Hund in Deutschland leidet einmal oder sogar mehrmals im Leben an den Auswirkungen dieser kleinen Parasiten. 

Wenn bedacht wird, dass die Herbstgrasmilbe schon bei einfachen, kurzen Spaziergängen an der frischen Luft eingesammelt werden kann, kann von Glück gesagt werden, dass nicht noch mehr Hunde darunter leiden müssen. 

Die Herbstgrasmilbe weist eine rote bis orange Farbe auf. Sie hat eine Vorliebe für die Räume zwischen den Zehen Deines Hundes. Aber auch die Beine, die Innenseiten der Schenkel und der Bauch sind ein beliebtes Ziel. 

Nicht einmal die Ohren, der Rücken der Nase und die Lefzen sind vom möglichen Befall dieser Milbenart ausgeschlossen. 

Im Stadium von Larve zur ausgewachsenen Milbe, vergrößert sich die Herbstgrasmilbe um circa das Fünffache. Nur die Milbenlarven benötigen zum Überleben einen Warmblüter. 

Sie saugen Zellwasser und Gewebeflüssigkeit aus deinem Hund und ernähren sich davon, um ihr weiteres Entwicklungsstadium zu erreichen. 

In manchen Fällen macht die Herbstgrasmilbe auch vor Menschen nicht halt. Am besten achtest du deshalb auch bei dir selbst auf juckende Symptome. 

Der Speichel der Grasmilbe kann Allergien auslösen. Je nachdem wie empfindlich Dein Hund ist und wie er auf den Speichel reagiert, hat er mit sehr starkem Juckreiz zu kämpfen. 

Eventuell entstehen sogar geschwollene Augen, Geschwüre und Quaddeln auf der Haut. 

Selbst nachdem die Milbe abgefallen ist, hält der Juckreiz meistens noch an. Deshalb sind Folgeerscheinungen, wie schlimme Entzündungen der Haut, keine Seltenheit.

Näheres findest du zu unseren Artikel über Grasmilben.

4. Haarbalgmilben

Der wissenschaftliche Name der Haarbalgmilbe ist „Demodex Canis“. Diese Milbenart gehört eigentlich zu dem normalen Milieu der Haut deines Hundes. Sofern das Gleichgewicht in Takt ist, sollte sie keinerlei Beschwerden oder gesundheitliche Risiken auslösen. 

Die verschiedenen Unterarten der Haarbalgmilbe fühlen sich an Schweißdrüsen, Talkdrüsen und Haarfollikeln wohl. 

Problematisch werden sie dann, wenn sie sich überdurchschnittlich vermehren und das Gleichgewicht nicht mehr gewährleistet ist. Dadurch können sich Teile der Haut Deines Hundes verändern. Sie werden rot. Außerdem kannst Du an diesen Stellen oft Haarausfall beobachten. 

Werden die Auswirkungen immer stärker entwickelt sich eine Demodikose. Diese Hautkrankheit bei Hunden wird hauptsächlich durch die Haarbalgmilbe ausgelöst. Oft sind junge Hunde davon betroffen. 

Demodikose macht sich, neben den schon beschriebenen Symptomen, des Weiteren durch schuppige Haut bemerkbar. Sehr oft befinden sich die haarlosen Stellen am Bauch, am Hals, Kopf und auch am Rumpf oder den Beinen. 

Wusstest du, dass Haarbalgmilben nicht von Tier zu Tier oder Tier zu Mensch übertragbar sind? 

Lediglich Welpen erhalten durch den Kontakt zu ihrer Mutter schon in den ersten Tagen Haarbalgmilben. Diese sind jedoch, wie bereits erwähnt, in gesunder Anzahl ein normaler Bewohner des Milieus der Haut von Hunden. 

In seltenen Fällen können Haarbalgmilben in die Blutbahn und Lymphbahn gelangen. Dann können sie in den Lymphknoten nachgewiesen werden. 

Normalerweise erkranken Hunde mit einem gesunden Immunsystem nicht an Demodikose. Außerdem bleibt die Krankheit oft unerkannt und regeneriert sich von alleine. 

Es gibt verschiedene Arten von Demodikose. Um sie zu diagnostizieren schabt der Tierarzt oberflächige Schichten der Haut ab, um sie anschließend zu untersuchen. Danach entscheidet er, welche Therapie die sinnvollste ist.

5. Raubmilben

Der wissenschaftliche Name der Raubmilbe ist „Cheyletiella parasitivorax“. Die Raubmilden übertragen sich durch Nähe, also dem direkten Kontakt zwischen Tieren, von denen eins mit Raubmilben infiziert ist. 

Daher sind sie Wirtsunspezifisch. Tiermediziner gehen zudem davon aus, dass eine indirekte Übertragung durch anderes Ungeziefer möglich ist. Beispielsweise Fliegen, Läuse oder Flöhe.

Raubmilben leben auf der Haut und im Fellkleid. Sie ernähren sich hauptsächlich von Hautschuppen und Gewebeflüssigkeiten des betroffenen Tiers. Um an die Gewebeflüssigkeit zu gelangen, bohren sie ihr Mundwerkzeug in die Hautoberfläche des Wirts. Weibliche Tiere legen dabei ihre Eier unter die Haut, sodass sich der gesamte Entwicklungsprozess auf dem betroffenen Tier abspielt. 

Achte besonders darauf, dass Du verschiedene Fellbürsten verwendest, wenn Du mehrere Hunde hast. Die Raubmilbe ist nämlich hochgradig ansteckend und kann durch die Verwendung derselben Bürste von einen auf den anderen Hund übertragen werden.

Raubmilben fühlen sich auf Hunden am wohlsten. In einzelnen Fällen überträgt sie sich jedoch auf Menschen oder andere Tierarten.

Häufig bleiben Symptome aus. Dies betrifft vor allem ältere Tiere. Wenn Symptome auftreten, werden sie meist durch starke Schuppenbildung am Rücken und am Kopf sichtbar. Außerdem kannst Du ein vermehrtes Kratzen beobachten, dass auf einen starken Juckreiz zurückzuführen ist. 

In den meisten Fällen sind die Symptome bei jungen Hunden sehr stark ausgeprägt. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zudem zu Haarausfall kommen.

Da Raubmilben verhältnismäßig groß sind, können sie meist schon mittels einer Lupe aufgespürt werden. Tierärzte bringen oft einen Klebestreifen auf der Haut des Hundes an und ziehen ihn vorsichtig ab. So können sie die abgelösten Hautschuppen genau unter dem Mikroskop untersuchen.

Bei der Behandlung sollte die Umgebung mit behandelt werden. Die Behandlung am Hund selbst erfolgt meist durch die Hilfe von Akarizid, ein spezielles Mittel zur Bekämpfung von Milben.

6. Futtermilben

Bei unsachgemäßer Futterlagerung können sich Milben auch im Futter Deines Hundes ansiedeln. So können Sie später auf Deinen Hund gelangen. 

Achte darauf, dass das Futter immer luftdicht verschlossen ist und trocken bleibt. Außerdem sollte es weit entfernt vom Schlafplatz gelagert werden. 

Wie behandel ich Milben?

Hund Diagnose und Vorbeugung

Die Behandlung richtet sich je nach Milbenart, von der Dein Hund befallen ist. Achte während der Zeit des Milbenbefalls übermäßig auf eine ausreichende Hygiene und behandle unbedingt alle Tiere, auch wenn Du den Eindruck haben solltest, dass nur ein Tier von Milben betroffen ist.

So beugst du richtig vor

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Oft werden alte und kranke Hunde mit einem geschwächten Immunsystem von Milben befallen. Achte deshalb darauf, dass Dein Hund ein gesundes Leben führt. 

Regelmäßiger Auslauf an der frischen Luft, Vorsorgeuntersuchungen beim Tierarzt und eine ausgewogene Ernährung sind Pflicht. Versorge Deinen Hund zusätzlich mit Omega-3-Fettsäuren. Auch Omega-6-Fettsäuren wirken positiv. Diese kannst Du als Nahrungsergänzungspräparat kaufen und nach Anleitung benutzen. 

Gegen Grasmilben kann die präventive Behandlung mit entsprechenden Spot-Ons empfehlenswert sein. Außerdem solltest Du Deinen Hund oft kämmen und allgemein auf die Hygiene achten. 

Welche Hausmittel helfen wirklich?

Es gibt verschiedene Hausmittel gegen den Milbenbefall beim Hund. Die Wirksamkeit testest Du am besten persönlich aus. 

Erwärmtes Kokosöl kann den Juckreiz stillen und die Milben auf der Haut ersticken. Achte unbedingt darauf, dass es nicht heiß ist, sondern gerade so warm, dass es flüssig wird. 

Massiere das Öl vorsichtig in die Haut ein und trage dabei Handschuhe. Falls Dein Hund es akzeptiert, lass das Öl mehrere Stunden einwirken. Danach kannst Du das übermäßige Öl mit einem Handtuch aufsaugen. Die Behandlung sollte morgens und abends wiederholt werden. 

Die Verabreichung von täglich einem Esslöffel Lachsöl pro 10 kg Körpergewicht unterstützt durch Omega-3-Fettsäuren das Immunsystem und die Gesundheit der Haut. 

Bei Haarbalgmilden und Grabmilden kann verdünnter Apfelessig Wirkung zeigen. Verdünne dabei Apfelessig mit Wasser im Verhältnis 1:1 und besprühe damit das Fell deines Hundes. Verteile ihn danach gut mit einem Handschuh, sodass die Hautoberfläche bedeckt ist. Bitte sei vorsichtig, dass Du Deinem Hund keinen Essig in die Augen sprühst. 

Des Weiteren kann eine Behandlung mit Teebaum- und Neemöl helfen. Dabei werden wenige Tropfen der Öle im Badewasser verwendet. 

Aloe Vera kann ebenso bei der Heilung der wunden Hautstellen helfen.

Bitte beachte, dass manche ätherische Öle Hunden nicht bekommt, da sie überempfindlich darauf wirken. Deswegen ist es empfehlenswert, dass Du vor der Anwendung das mit Deinem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker absprichst.

Mein Fazit

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Egal zu welcher Art sie gehören: Milben können Deinen Hund befallen, auch wenn Du alle Vorkehrungen vorgenommen haben solltest. Das ist nicht Deine Schuld, wenn es mal passieren sollte. Vorsichtsmaßnahmen können das Risiko vermindern, aber nicht ganz aus der Welt schaffen.

Sollte es doch mal der Fall sein und Dein Hund sollte starken Juckreiz oder andere Auffälligkeiten zeigen, solltest Du sofort Deinen Tierarzt einschalten.

Bitte behalte dabei Deine Ruhe und strahle weiterhin Deine Fürsorglichkeit an Deinen treusten Freund weiter. Das wird Euch beiden gut tun. Wie Du die Sache speziell in Deinem Fall anzugehen hast, wird Dir Dein Tierarzt auf jeden Fall mitteilen.

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