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Feste Fütterungszeiten für deinen Hund?
( Wie oft und Wann soll ich ihm geben? )

Geschrieben von:

Enrico
Enrico
Aktualisiert: 24. November 2018

Ein Hund ist der beste und treuste Freund des Menschen. Er ist jederzeit da und muss gesund ernährt werden, damit er ein langes und glückliches Leben an deiner Seite hat.

Er ist ein sehr genügsames Haustier. Am liebsten würde er den ganzen Tag spielen, schlafen, kuscheln oder fressen. Das liegt in seiner Natur und deswegen solltest du dich um einen ausgeglichenen Tag kümmern. 

In der freien Wildbahn haben Hunde den ganzen Tag mit der Suche nach Beute verbracht, diese gejagt und den Rest des Tages gespielt sowie soziale Interaktionen im Rudel betrieben. 

Heute braucht ein Hund viele dieser Aktivitäten nicht mehr, denn seine Umgebung hat sich grundlegend verändert. Er kann sich den ganzen Tag auf das Spielen, Schlafen und Kuscheln konzentrieren. Die Ernährung wird von dir übernommen. 

Im Verlauf der Jahrhunderte muss der heutige Hund nicht mehr wirklich auf die Jagd gehen und hat das Essverhalten der Menschen angenommen. Somit nimmt er nicht mehr nur Fleisch zu sich, sondern er wird auch vegetarisch ernährt. Auch hat er dabei seinen natürlichen Instinkt des rationalen Fressens weitest gehend verloren. 

Dein Hund braucht unbedingt eine fleischreiche Ernährung, da er ein Fleischfresser ist und diese Inhaltsstoffe benötigt.

 

Ein Hund - der Allesfresser

hund frisst leckerlis

Eigentlich fressen Hunde heutzutage wirklich alles, was sie finden. Beim Gassigehen wird der Boden genau unter die Lupe genommen und sobald etwas Fressbares gefunden wird, wird zugeschnappt. 

Allerdings ist das „Alles“-Fressen schädlich und ungesund. Idealerweise solltest du deinem Hund festgelegte Fütterungszeiten angewöhnen. Sie können dafür sorgen, dass dein Hund automatisch lernt, einen neuen Instinkt für das richtige Futter aufzubauen. 

Die Portionierung des Futters ist der zweite Schritt, um deinem Hund wieder ein ordentliches Fressverhalten beizubringen. Hunde betteln sehr gern und viel und versuchen das Herrchen mit ihren „treuen“ Blicken zu überzeugen. Ein kleines Jaulen oder Winseln unterstützt dabei das Betteln. 

In solchen Momenten ist es sehr wichtig, dass Du standhaft bleibst. 

Zudem musst Du unbedingt auf seine ausgewogene Ernährung achten. Dein Hund sollte nur eine festgelegte Menge an Futter bekommen, damit er auch lange gesund bleibt. 

 

Gassi & Fütterungzeiten
aufeinander abstimmen

zwei hundewelpen

Nicht nur Fütterungszeiten und Portionierung sind wichtig. Es gibt auch andere Faktoren, die bei der Fütterung beachtet werden sollten.

Die Fütterungszeit sollte sich nicht mit der zum Gassi gehen überschneiden. Der Grund ist eine eventuelle Magendrehung.

Nach dem Spaziergang würde dein Hund natürlich sofort zum Fressen greifen. Aber das solltest du auf keinen Fall zulassen. Bei Fütterung direkt nach einem Spaziergang kann es vorkommen, dass der Magen sich beim Fressen umdreht. 

Diese Folge kommt häufierg bei großen Hunden vor. Grundsätzlich sollte die Fütterungszeit mindestens eine Stunde nach dem Spaziergang liegen.

 

Vor oder nach dem Gassigehen füttern?

Am besten sollte mindestens eine Stunde zwischen dem Gassi gehen und der Fütterung liegen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Dein Hund vor dem Gassi gehen oder danach mit seinem Futter versorgt wird. 

 

 

Fütterungszeiten: Eine Frage des Alters?

senioren hund

Die meisten Menschen schaffen sich einen Hund im Welpenalter an. Die sind dann in etwa zehn Wochen alt. Gerade innerhalb der ersten Wochen braucht der Welpe eine ganz besondere Aufmerksamkeit in Sachen Fütterung. 

Für ein ideales Wachstum bekommt ein Welpe bis zu sechs Portionen Futter am Tag. Nach dem zweiten Monat wird die Menge auf vier Portionen reduziert. Die Fütterungszeiten werden im Alter von drei bis vier Monaten erneut reduziert. 

Dann gibt es nur noch 2x am Tag Futter. Allerdings solltest Du darauf achten, dass der Welpe sich nach dem Fressen vom Futter entfernt, damit er nicht ständigen Zugriff hat. 

Tipp: eine Schale mit frischem Wasser ist immer Pflicht.

Durch die regelmäßige Fütterung schon im Welpenalter lernt dein Hund sich an diese Zeiten zu gewöhnen, ohne hunger haben zu müssen.

Ein erwachsener Hund sollte 1x bis 2x am Tag gefüttert werden.

Natürlich darf dein Hund auch ab und zu Leckerlies bekommen. Diese aber wirklich sparsam und zur Hundeerziehung einsetzen. Einfach nur aus Spaß deinem Hund ständig Leckerlis zu geben ist leider nicht die beste Idee für einen Vierbeiner.

 

Soll ich feste Zeiten haben?

Eine regelmäßige Fütterungszeit kann Fluch und Segen sein. Dein Hund gewöhnt sich am Ablauf und ist von der Verdauung darauf vorbereitet.

Doch: Wenn du ihn jeden morgen in der Früh etwas zu Futtern gibst, dann wird er dich auch vehement daran erinnern! Das kann dir an Wochenenden deinen Schlaf rauben und zu einer Belastung führen.

Da du der Rudelführer bist, sollte dir einfach dein Hund vertrauen. Am besten ist eine Fütterung irgendwann am Vormittag und am Abend.

Theoretisch wäre auch nur eine Fütterung zur Mittagszeit bei einen erwachsenen Hund möglich. 

Jedoch merke dir: Wenn dein Hund das Senioren Alter erreicht, sollte er auch wieder öfter gefüttert werden.

 

 

Hundeleckerlie

Bei 1x Fütterung: Unbedingt Mittags

Zahlreiche Studien und Praxistests wurden durchgeführt, um die beste Fütterungszeit herauszufinden. Mit der Zeit wurde deutlich, dass die beste Fütterungszeit in der Mittagszeit liegt. Zu dieser Zeit nehmen auch wir Menschen ihre Hauptmahlzeit ein. Diese Zeit ist auch für den Hund perfekt. 

Ein großer Vorteil dieser Methode ist, dass dein Hund am Essenstisch nicht bettelt, da er gerade auch selbst etwas zum Fressen hat. 

Nach dem Fressen braucht dein Hund unbedingt Ruhe, um seine Mahlzeit gut zu verdauen. Spielen oder Gassi gehen sollten dann für etwa eine Stunde verschoben werden.

 

Wichtig: Wasser nie vergessen

wassernapf chihuahua

Frisches Wasser sollte für den Hund zu jeder Zeit frei zugänglich sein. Gerade bei der regelmäßigen Gabe von Trockenfutter muss immer ausreichend Trinkwasser neben dem Futter bereitstehen. 

Allerdings sollte auch hier auf die Qualität geachtet werden. Abgestandenes Trinkwasser bekommt einen schmierigen Rand und ist nicht gesund für dein Hund. Die Wasserschale sollte regelmäßig sauber gemacht und mit frischem Wasser gefüllt werden. 

In den Wintermonaten reicht es, wenn die Schale einmal am Tag gereinigt wird. Frisches Wasser sollte immer nachgefüllt werden. 

In den Sommermonaten muss noch mehr auf das Wasser geachtet werden. Da kann es schon vorkommen, dass die Schale mehrfach am Tag gefüllt werden muss.

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