dalmatiner

7 Hundefutter für große Hunde

Ein großer Hund hat andere Bedürfnisse in Sachen Hundefutter als ein kleiner Hund. Er darf nicht zu viele Energiestoffe aufnehmen und auch bestimmte Zutaten sollten für ihn wichtiger sein.

Nach unseren Test können wir euch diese 7 Sorten guten Gewissens empfehlen:

  1. Anifit Gockels Duett
  2. Wolfsblut Wild Duck
  3. Dogs Heart Huhn
  4. Bosch Adult Lamm und Reis
  5. Acana Wild
  6. Wildes Land Kaninchen
  7. Lupo Natural

Unsere Top Empfehlungen:

BILDPRODUKTEigenschaften
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Anifit Gockels Duett
  • Qualitätsfutter aus Schweden
  • 93% Fleischanteil
  • Komplett Gluten- und Getreidefrei
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Trockenfutter Empfehlung
Wolfsblut Getreidefrei & Wildente
Wolfsblut ist eine Marke der du vertrauen kannst. Es ist Glutenfrei, mit Süßkartoffeln und in der Geschmacksrichtung Ente. Für die meisten Hunde, selbst Allergiker, ist es daher gut verträglich.

Für wen ist unser Test?

Hundehalter, die einen großen Hund haben und sich mit dem Thema Hundefutter für große Hunde beschäftigen wollen, sind hier genau richtig. 

Wir haben nicht nur alle wichtigen Informationen auf einen Blick zusammengestellt, sondern auch eine Empfehlung gefunden und einen Preis-Leistungs-Tipp. 

Mehr Informationen findest du übrigens bei unseren großen Hundefutter Test

Die Brocken im Futter für große Hunde müssen eine angemessene Größe aufweisen. Ein großer Hund hat nun mal ein großes Maul. Dementsprechend sollten die Brocken eine bestimmte große Größe haben. 

Zu kleine Brocken werden einfach ohne kauen herunter geschlungen. Das kann zu Magen- und Darmbeschwerden führen. Brocken, die gekaut werden müssen, reinigen die Zähne, sind gut für die Kaumuskulatur und Verdauung. 

 

Worauf sollte für große Hunde achten?

schäferhund

Grundsätzlich sollte klar sein, dass jeder Hund ein anderes Ernährungskonzept benötigt. Das unterscheidet sich anhand des Alters, der Rasse, der täglichen Aktivität und des Gewichts. 

Zudem ist auf eventuelle Unverträglichkeit zu achten. In vielen Futtersorten sind Zutaten enthalten, die bei Deinem Hund eine Futterunverträglichkeit auslösen können. Außerdem sind einige Hunde mit einer genetischen Veranlagung bestückt, die zu Krankheiten führt. 

Gerade große Hunde sind häufig von Knochenbau-Erkrankungen betroffen. Deswegen brauchen sie spezielles Futter, das auf deren Bedürfnisse abgestimmt ist.

 

Krankheitsrisiken großer Hunde

Große Hunde können von verschiedenen Krankheiten betroffen sein. Aufgrund eines hohen Gewichts können große Rassen an Erkrankungen des Knochenbau-Systems betroffen sein. Während des Wachstums nimmt die Körpermasse immens zu. 

Außerdem können Hüftgelenks- und Ellenbogendysplasie auftreten. Viele große Hunde sind von Gelenksarthrose betroffen. Auch werden oft  Herzerkrankungen erkannt oder das Wobbler-Syndrom kann vorkommen.

 

Das richtige Ernährungskonzept

öl für hunde zum fressen

Einige Krankheiten werden durch das falsche Ernährungskonzept hervorgerufen. Ein großer Hund braucht während des Wachstums eine hohe Menge an Energie und Nährstoffe. 

Allerdings ist es sinnvoller, auf ein langsames Wachstum zu bauen, damit keine Krankheiten am Knochenbau entstehen können. Deswegen sollte im Futter nur so viel Energie vorhanden sein, was der Hund auch verbrauchen kann. Somit kannst du Krankheiten am Knochenbau weites gehend vorbeugen.  

Zudem sollte auf eine gute Menge an Calcium, Vitaminen und Mineralstoffen geachtet werden. Für die Herzfunktion sollte L-Carnitin oder Taurin im Futter enthalten sein. Diese Stoffe sind perfekt zur Unterstützung der Herzfunktion.

 

Was sind große Hunde?

Unter dem Begriff große Hunde fallen alle Hunderassen, die eine Mindestschulterhöhe von 60cm haben. Hier ein paar der beliebtesten großen Hunderassen:

  • Schäferhund
  • Berner Sennenhund
  • Bernhardiner
  • Bordeaux Dogge
  • Cane Corso Italiano 
  • Deutsch Drahthaar
  • Boxer 
  • Dobermann
  • Golden Retriewer
  • Collie
  • Neufundländer

Das war nur ein kleiner Ausschnitt. Mehr Informationen und Rassensteckbriefe findest du in unserer Liste der großen Hunderassen

Die wichtigen Inhaltsstoffe

zutaten kaltgepresstes öl

Fleisch ist für den Hund die wichtigste Proteinquelle und sollte deswegen in der Deklaration ganz oben stehen. Die Proteinquelle sollte für einen großen Hund bei mindestens 25% liegen. Diese Angabe zählt meist für Trockenfleisch. 

Frischfleisch hat mehr Wasser und sollte somit in einer höheren Menge vorhanden sein, wenn kein zusätzliches Trockenfleisch oder Fleischmehl enthalten ist. Fleischmehl ist im Grunde dehydriertes, frisches Fleisch. 

Damit dein Hund mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird, sollte eine ansprechende Menge an pflanzlichen Bestandteilen wie Gemüse, Obst und Kräuter vorhanden sein. 

Auf Getreide sollte verzichtet werden, denn Getreide ist nur ein Füllstoff und besitzt unverdauliche Zellwände. Für die Kohlenhydrate eignen sich Vollkornprodukte oder Kartoffeln. 

Tierische Fette sollten im Hundefutter auf jeden Fall enthalten sein. Sie liefern nicht nur Energie, sondern auch Proteine und Kohlenhydrate. Ideal sind gesättigte Fettsäuren, die sind auch gut für Haut und Fell. 

Pflanzliche Öle sollten nur hochwertig verwendet werden;  Olivenöl, aber auch Fischöl ist hervorragend. Sie sind gut für den Muskelaufbau, Augen und Nerven. 

Wasser sollte im Trockenfutter mit etwa 10% bedacht sein. Bei Nassfutter liegt die Menge bei etwa 60 bis 80%. Trotzdem sollte der Hund immer auf frisches Wasser zugreifen können.

 

Welche Futtermenge?

Die genaue Futtermenge für einen großen Hund kann man nicht pauschalisieren. Sie hängt nicht nur von der jeweiligen Rasse ab, sondern auch von der Lebenssituation des Hundes. Zudem spielt das Gewicht eine entscheidende Rolle und auch die tägliche Bewegung muss mit bedacht werden. 

Jeder Hersteller bestückt sein Hundefutter mit einer Fütterungstabelle. Sie gilt allerdings nur als Richtlinie. Die Mengen müssen für jeden Hund individuell zusammengestellt werden. Ein ausgewachsener Hund braucht etwa 2 bis 4% des eigenen Körpergewichts an Futter.

 

Nass- oder Trockenfutter?

trockenfutter oder nassfutter

Es gibt heute eine große Auswahl an Nass- und Trockenfutter auf dem Markt. Mittlerweile hat jeder Hersteller Trocken- und Nassfutter im Programm. Dabei hat jede Futtervariante seine Vor- und Nachteile. 

Hinsichtlich Preis, Haltbarkeit und Verträglichkeit liegt Trockenfutter weit vorn. Allerdings punktet Nassfutter mit einem hohen Anteil an Feuchtigkeit und Geschmack, aufgrund der saftigen Soße. 

Im Grunde spielt es keine Rolle, ob Du mit Nass- oder Trockenfutter fütterst. Hauptsache dein Hund bekommt eine ausgewogene und passende Ernährung für seine Bedürfnisse. 

Eine gesunde Mischung ist am idealsten.

Verfasst von Enrico Bachmann
Verfasst von Enrico Bachmann

Ich bin zertifizierter Ernährungsberater für Hunde und Gründer von Hundeo. Meine Mission ist es, mit einfachen und klaren Empfehlungen dich im Dschungel der Informationen zu führen.

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7 Kommentare zu „7 Hundefutter für große Hunde“

  1. Hallo,
    ich habe einen Dalmatiner Rüden mit 5 Monaten. Welches Trockenfutter können Sie mir empfehlen, da man bei den Dalmatinern auf den Purin Wert im Trockenfutter achten
    soll.

    Vielen Dank

    Manuela R.

  2. Guten Tag !

    Unser Welpe ist 7 Wochen jung und ist ein deutscher Schäferhund.Seit genau 3 Tagen füttern wir ihn mit dem Hundefutter
    Virbac Veterinary HPM Baby Small & Toy. Denken aber das es eher ungeignet ist da es um eine mittelgroße Hunderasse geht.
    Die Tagesmenge ist auch unklar. Bitte deshalb uns zu helfen,d.h. geeigneteres Futter und hauptsächlich was die Tages Menge an geht.
    Herzlichen Dank !
    Ihr,
    Adrian Molitor

    1. HUNDEO Redaktion

      Hallo Adrian, vielen Dank für deinen Beitrag. Das von dir erwähnte Hundefutter ist laut Hersteller für Welpen kleiner Rassen geeignet. Ein Schäferhund gehört zu den großen Rassen. Gerne kannst du in unserer Seite „Welpenfutter (Die 10 besten Sorten)“ herum stöbern. Hier sind neben Futterempfehlungen auch gute Tipps zur Ernährung von Welpen enthalten.

  3. Guten Tag
    Ich habe einen vier Monate alten Schäferhund. Soll ich ihm immer noch Welpenfutter geben, wenn ja, wie lange? Er bekam Sensitive Gold vom Vorbesitzer mit. Ich möchte ihn gesund ernähren.
    Lieben Gruss

    1. HUNDEO Redaktion

      Liebe Liselotte, als Faustregel gilt, dass Welpen großer Rassen etwa zwischen dem 12. bis 15. Monat ihre körperliche Reife erreichen. Bis dahin sollten sie mit Welpenfutter gefüttert werden. Um sicher zu gehen, wann genau dein Hund seine körperliche Reife erreicht, damit er auf Adult-Futter umsteigen kann, empfehlen wir dir, deinen Tierarzt mit einzubeziehen. Er/Sie kann dir genau sagen, wann du auf Erwachsenen-Futter umsteigen sollst. Gerne kannst du auf unserer Seite Welpenfutter (Die 10 besten Sorten) herumstöbern. Dort findest du auch gute Tipps zur Welpenernährung. Wir wünschen dir und deinem neuen Familienmitglied für die Zukunft alles alles Gute.

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