American Akita

Wesen:

Eigenständig, Selbstbewusst, Personenbezogen
Größe: Groß
Höhe: 60 – 72 cm
Gewicht: 30 – 40 kg
Lebenserwartung: 11 – 13 Jahre
Felltyp: Mittelhaar
Farben: Alle Fellfarben, gestromt oder gefleckt
FCI Gruppe: Spitze – Hunde vom Urtyp
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Share on whatsapp

Der American Akita gehört zu den beeindruckendsten Hunderassen überhaupt. Er fällt vor allem durch seinen kräftigen Körperbau, der gerollten Rute und der ausgewogenen Fellgestaltung auf.

Es handelt sich um einen eigenständigen, selbstbewussten und personenbezogenen Hund mit Jagdtrieb. Er gehört in erfahrene Hände und benötigt eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Charakter & Merkmale

Der Amerikanische Akita ist eine vom größten kynologischen Dachverband, dem Fédération Cynologique Internationale anerkannte Hunderasse. Der FCI ordnete die Rasse der Gruppe 5, Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 5, asiatische Spitze und verwandte Rassen zu. Die Standardnummer ist 344, ohne Arbeitsprüfung.

Die körperliche Erscheinung des Vierbeiners ist ausgewogen. Er ist groß und kräftig und länger als hoch. Der Knochenbau setzt sich aus starken und schweren Knochen zusammen.

Der markante Kopf hat eine breite und leicht dreieckige Form. Sein Fang liegt tief. Die dunkelbraunen Augen sind nicht sehr groß. Auffallend sind die aufmerksam stehenden und spitz- zulaufenden Ohren. Sie scheinen stets zu lauschen.

Das Fell besteht aus Stockhaar. Sein kräftiger Wuchs weisen auf die nahe Verwandtschaft zu den nordischen Hunderassen. Das Oberhaar ist kurz. Das Unterhaar ist kräftig, weich und ebenfalls kurz.

Die typische Rute ist eingerollt und wird auf dem Rücken getragen. Das Haar der Rute ist buschig. Es unterscheidet sich von der übrigen Fellgestaltung durch eine größere Länge und Dichte. Ebenso sind die Haare am Widerrist und an der Kruppe deutlich länger.

Beim American Akita sind alle Fellfarben zugelassen. Es gibt auch gestromte und gescheckte Varianten. Gemäß dem Rassestandard ist die Farbgestaltungen an Kopf und Körper eindeutig angelegt.

Gescheckte Rassen zeigen auf weißem Grund gleichmäßig angeordnete Flecken. Sie verteilen sich über den Kopf und den ganzen Körper. Manche Tiere besitzen Maske und Blesse sowie unterschiedlich farbiges Unterhaar und Deckhaar.

Der American Akita ist für Menschen geeignet, die einen Hund mit einem eigenständigen, starken und gleichzeitig sensiblen Charakter bevorzugen. Er gilt als unerschrocken und erhaben. Er ist dafür bekannt, dass er auch in schwierigen Situationen die Ruhe und Gelassenheit behält.

Das von den Japanern anerzogene Jagdverhalten hat sich die Rasse bis heute bewahrt. Diesen Trieb kannst du nur durch eine konsequente Erziehung und starke Bindung an dich zähmen.

Herausragend ist die Bezogenheit des Hundes auf eine Leitperson und seine Intelligenz. Außerdem ist er freundlich, gelehrig, folgsam und arbeitet konzentriert. Diese Eigenschaften sind gute Voraussetzungen für eine gelungene Erziehung. Sie können auch bei auftretender Sturheit helfen.

Ein ausgewachsener Akita hält oftmals Distanz zu seinen Artgenossen. Vor allem Rüden, aber auch Hündinnen neigen zu Dominanzverhalten bei einem Treffen. Dieser Eigenart verliert sich oftmals durch viel positiven Kontakt im Welpen- und Jugendalter.

Grundsätzlich lässt sich der Vierbeiner gut in die Familie eingliedern. Auch mit Kindern kommt er gut aus. Da er einen starken Beschützerinstinkt aufweist, muss seine Rolle im Rudel klar sein.

Durch sein ausgeprägtes Jagdverhalten und dem territorialen Verhalten, neigt er zu großer Aufmerksamkeit und Wachsamkeit. Bei Bedarf schlägt er durch lautes Bellen an.

Der American Akita mag ruhige aber auch fordernde Zeiten. Er möchte seine Kraft messen und benötigt täglich ausreichend Bewegung. Der Anspruch der des Auslaufes und der Beschäftigung hängen vom Alter und vom Bewegungsbedürfnis des Tieres ab.

Ein Welpe oder ein junger Hund braucht mehrmals am Tag kurze Spaziergänge. Ein erwachsener Hund dagegen benötigt mindestens dreimal am Tag einen anderthalb bis zweistündigen Auslauf. Schnüffeln und Markieren sind selbstverständlich eingeschlossen.

So wie der Mensch braucht auch der Hund einen sicheren Platz im Haus. Dieser dient als Rückzugsort, Ruhe- und Schlafplatz. Du solltest diesen dort einrichten, wo der Hund seine Umgebung zumindest zum Teil überblicken kann. Er sollte am Familienleben teilhaben können.

Fellpflege:

Wenig
Mittel
Intensiv

Haaren:

Wenig
Mittel
Intensiv

Energielevel:

Wenig
Mittel
Viel

Trainierbarkeit:

Wenig
Mittel
Gut

Kinder geeignet:

Weniger
Mit Aufsicht
Perfekt

American Akita Video

Die richtige Ernährung

Der American Akita ist mit normalen Hundefutter zufrieden. Eine optimale Ernährung ist ausgewogen und abwechslungsreich. Das betrifft genauso gesunde Leckerlis und Snacks.

Die tägliche Menge und Qualität des Futters sind dem Alter und der Aktivitäten des Hundes anzupassen. Eine Gabe von kleinen Mengen über den Tag verteilt ist für die Verdauungsarbeit oft besser als eine große Futterration.

Zu verwenden ist eine artgerechte Tiernahrung für Hunde großer Rassen. Die richtige Ernährung beginnt schon beim Welpen, setzt sich beim Jugendlichen und Erwachsenen fort. Alte und kranke Tiere brauchen unbedingt spezielles Futter.

Qualitätsvolle Nahrung setzt sich aus tierischen Proteinen zusammen. Dazu kommen alle notwendigen Nährstoffe und Vitamine. Fettreiche Nahrung, Geschmacksverstärker, Zusatz- und Farbstoffe gehören nicht ins Fressen. Gekochte Knochen sind zu vermeiden, da sie beim Zerkauen verletzende Splitter bilden.

Hin und wieder ist die Gabe von einem getrockneten Rinderziemen, ein Rinderohr oder einem Kauknochen ratsam. Solche Leckereien sorgen für eine schmackhafte Abwechslung. Außerdem stärken sie die Kaumuskulatur, fordern das Gebiss und die Geschicklichkeit des Tieres heraus.

Immer frisches Wasser aus einem sauberen Napf ist selbstverständlich. Achte darauf, dass der Hund nach Bedarf an seinen Napf gelangt. Nach dem Essen sollte er ruhen und verdauen. Auf diese Weise können keine unvorhergesehenen Verdauungsprobleme entstehen.

American Akita Pflege

Die richtige Pflege bezieht sich auf das Fell, die Zähne, die Ohren, die Pfoten und die Krallen. Um Verfilzungen und Parasiten entgegenzuwirken, ist das Fell regelmäßig zu bürsten. Mehrmals in der Woche genügt.

Der Fellwechsel erfolgt zweimal im Jahr. In der Zeit darfst du deinen Hund täglich bürsten. Auf diese Weise hilfst du ihm sich der überflüssigen Haare leichter zu entledigen. Dazu braucht er sich nicht so oft kratzen und schont die Haut. Eine Nass- Reinigung ist nur bei wirklichen Bedarf notwendig.

Ebenso musst du den der Akita regelmäßig nach einem möglichen Befall durch Parasiten zu untersuchen. Dies gilt vor allem dann, wenn er sich ungewöhnlich oft kratzt und schüttelt.

Zu den häufigsten Verursachern der Leiden gehören Zecken, Flöhe, Milben aber auch Allergien. Deutliche Anzeichen sind Juckreize, verklebte Ohren und Augen sowie Verletzungen und an den Weichteilen. Ein frühzeitiger Besuch beim Tierarzt bringt Aufklärung und verhindert Schlimmeres.

Mit einer regelmäßigen Reinigung der Ohren wirkst du einem Parasitenbefall und möglichen Gehörblockaden entgegen. Mit der Reinigung der Zähne entfernst du Zahnstein. Du verhinderst Entzündungen und Fäulnis.

Nicht zuletzt sind regelmäßige Impfungen sowie die Sicherstellung des notwendigen Impfschutzes bedeutend. Wichtig kann die Durchführung von Wurmkuren und Milbenschutz sein.

Wer sich einen Amerian Akita anschafft, gibt ihm ausreichend Beschäftigung. Als Ausgleich zum Jagdtrieb eignen sich das Arbeiten mit der Nase, Suchspiele oder Mantrailing. Des Weiteren sind Hundesportarten wie Obedience, Agility, Dogdance, Longieren und Trickdrainig passend.

Diese Aufgaben beschäftigen den Hund körperlich und geistig. Außerdem unterstützen die Übungen das Lernen von Gehorsam. Ein großer Garten mit Auslauf am Haus oder in ländlicher Umgebung wäre wünschenswert.

Wie für alle Hunde ist die beste Beschäftigung auch für den American Akita der Kontakt mit Artgenossen. Dieser unterstützt eine gelungene Sozialisation und fördert das Wohlbefinden.

Passendes Zubehör

Der geeignete Liegeplatz des American Akita befindet sich an einem festen Ort. Idealerweise innerhalb des Wohnbereiches der Menschen. Dort ist es ruhig, trocken und nicht zugig. Die Unterlage besteht aus einer bequemen und pflegeleichten Decke. Der Korb enthält eine bequeme Einlage.

Der Platz ist groß genug, damit sich dein Vierbeiner bei Bedarf ausstrecken und drehen kann. Jeder Hund benötigt zwei Fressnäpfe. Einer ist für das Fressen und einer für das Wasser. Für große Hund gibt es in der Höhe verstellbare Näpfe. Damit kann der große Vierbeiner bequemes Fressen und Trinken.

Das richtige Laufgeschirr passt dem Hund genau. Es beengt ihn nicht und schmerzt nicht. Es hilft dir, deinen Freund beim Spaziergang zu führen. Eine Fährt der Hund im Auto mit, benötigt er eine Transportbox oder ein Haltegurt für die notwendige Sicherheit.

Die Spielutensilien dürfen vom Hund nicht in kleine Teile zerlegt werden können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass er diese verschluckt und daran Schaden nimmt.

Herkunft & Geschichte

Der Amerikanische Akita ist eine sehr alte japanische Hunderasse. Wissenschaftler entdeckten schon in Jahrtausenden alten Steinzeichnungen ähnliche Hundedarstellungen. Im Jahre 1603 wurden in der Akita Region die ersten „Akita Matagis“ gezüchtet.

Dabei handelt es sich um eine mittelgroße Hunderasse. Sie dienten vorrangig als treue Begleiter der Samurai. In anderen Ländern fanden die Tiere ihren bevorzugten Nutzen bei der Bärenjagd und bei Hundekämpfen.

1956 begannen die Amerikaner mit einer eigenen Züchtung. Es entstand der Amerikanische Akita oder American Akita. Die Abkommen tragen auch heute noch hauptsächlich dunkle Gesichtsmasken. Sie besitzen eine kräftige Statur und einen ausgeglichenen Charakter.

Die Japaner erkannten diese Vorkommen nicht als Rasse an. Sie begannen mit erneuten Züchtungen. Es entstanden der japanische Akita, auch Akita Inu genannt.

Die entstandenen Vorkommen sind weiß, rot, toast- beziehungsweise brindelfarben. Sie sind kleiner und nicht so stämmig. Ihr Charakter gilt als ausgeglichener und aggressiver, als der von den amerikanischen Verwandten.

Wie gut gefällt dir dieses Rasse Portrait?