American Pit Bull Terrier

Wesen:

Tapfer, Freundlich, Clownhaft
Größe: Mittel
Höhe: 45-55 cm
Gewicht: 17-27 kg
Lebenserwartung: 8-15 Jahre
Felltyp: Kurzhaar
Farben: Schwarz, Braun, Loh, Grau, Blau, Weiß, Stromung, Rot, Rehfarbe
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Die Teilnahme an grausamen Hundekämpfen hat den American Pitbull Terrier in Verruf gebracht. Bei richtiger Erziehung ist die Rasse in der Regel bereit für Unterordnung, denn die Gefahr geht nach wie vor von unzuverlässigen Haltern aus. Sein sanftmütiges und intelligentes macht diese Rasse optimal für sportliche Familien und Kinder. Allerdings sind beim American Pitbull Terrier die Erziehung, die Herkunft und die Sozialisierung von großer Bedeutung.

Charakter & Merkmale

Der American Pitbull Terrier ist in seiner Haltung eher anspruchslos, allerdings reicht es nicht, nur ein paar Runden Gassi zu gehen. Er muss körperlich und geistig ausgelastet sein, schon bei der Erziehung vom Welpen müssen ihm Grenzen aufgezeigt werden.

Der American Pitbull Terrier ist ein aufgeweckter und verspielter Vierbeiner, der sich gerne in der Natur aufhält. Der Pitbull Terrier ist ein kräftiger, mittelgroßer, eindrucksvoller und gleichzeitig ein eleganter Hund. Sein Fell ist kurz, dicht und glänzend, welches glatt am Körper anliegt. Dadurch wird der sportliche und muskulöse Körperbau zusätzlich betont.

Seine Körpergröße beträgt etwa 45 bis 55 Zentimeter groß und hat ein Gewicht zwischen 17 und 27 Kilogramm, wobei ein offizieller Standard einer Zuchtorganisation nicht besteht. Er eignet sich für verschiedene Arten von Hundesport, allerdings steht diese Rasse auf vielen Listen von gefährlichen Hunderassen, vor dem Kauf eines Hundes sollten die Auflagen der jeweiligen Hunderassen beachtet werden.

Fellpflege:

Wenig
Mittel
Intensiv

Haaren:

Wenig
Mittel
Intensiv

Energielevel:

Wenig
Mittel
Viel

Trainierbarkeit:

Wenig
Mittel
Gut

Kinder geeignet:

Weniger
Mit Aufsicht
Perfekt

American Pit Bull Terrier Video

Die richtige Ernährung

Die Gesundheit eines Hundes wird grundsätzlich durch sein Futter bestimmt, welches artgerecht mit einem hohen Fleischanteil gefüttert werden sollte. Ein Welpe erhält mehrmals am Tag kleine Mahlzeiten, dem erwachsenen American Pitbull Terrier genügen hingegen zwei Portionen. Anschließend sollte dem Hund eine Ruhepause gegönnt werden, besser noch ein Schläfchen zur Verdauung.

Der beste Zeitpunkt ist deshalb immer nach einer Gassi-Runde, diese sollte nie zu kurz ausfallen. Bei der Menge vom Futter kann die Orientierung der Hersteller zurate gezogen werden. Der tägliche Energiebedarf ist immer von der Aktivität und Konstitution des Hundes abhängig.

Bei einer Futterumstellung sollte das sehr sanft erfolgen, das bisherige Futter sollte immer mit einer kleinen Menge des neuen Futters ergänzt werden. Von Tag zu Tag kann so immer mehr von dem neuen Futter untergemischt werden, allerdings sollte auch im neuen Futter ein hoher Fleischanteil vorhanden sein.

American Pit Bull Terrier Pflege

Da das Fell dieser Rasse sehr kurz ist, ist es auch entsprechend pflegeleicht. Das Fell sollte einmal in der Woche gründlich gebürstet werden, schon der Welpe sollte an das Bürsten gewöhnt werden. In der Regel genießen die meisten Hunde das Bürsten vom Fell und genießen die zusätzlichen Streicheleinheiten mit der Bürste.

Baden ist nur im Notfall notwendig, dazu sollte ein mildes Hundeshampoo verwendet werden, denn die Hautflora dieser kurzhaarigen Rasse regeneriert sich nur sehr langsam. Die Krallen-Länge sollte regelmäßig kontrolliert werden und bei Bedarf mit einer Krallen-Schere gekürzt werden. Da die Krallen normalerweise abgelaufen werden, ist das Kürzen der Krallen oft erst im Alter notwendig.

Zur Pflege der Zähne und um Zahnstein zu vermeiden, kann eine spezielle Hundezahnbürste genutzt werden. Als Alternative können dem Hund Zahnpflegesnacks oder trockene Kauprodukte wie getrocknete Rinder- und Schweinsohren angeboten werden.

Passendes Zubehör

Neben einem Wasser- und einem Fressnapf wird außerdem ein Hundekorb, eine Hundedecke oder ein Hundebett benötigt, hier kann sich der Hund zurückziehen und in aller Ruhe schlafen. Zum Spazierengehen wird ein Halsband und eine Leine benötigt, beides sollte aus Leder bestehen, um den Hund auch sicher halten zu können.

Da in einigen Bundesländern auch ein Beißkorb verlangt wird, sollte dieser immer genutzt werden, wenn der Hund sich außerhalb des Hauses aufhält. Bei einer Auflage mit dem Beißkorb sollte der Hund frühzeitig daran gewöhnt werden. Dieser sollte immer die richtige Größe haben und perfekt am Kopf des Hundes befestigt werden können. Zudem sollte der Beißkorb nicht einschneiden und dem Hund keine Schmerzen bereiten, beim Kauf sollte deshalb immer auf die richtige Wahl des Materials vom Beißkorb geachtet werden.

Das Futter wird je nach Größe und Alter des Hundes gewählt, ein hoher Fleischanteil ist bei dieser Rasse Voraussetzung. Verschiedene Trocken-Kauartikel können dem Hund als Belohnung angeboten werden. Zum Spielen eignen sich verschiedene Bälle, Fresbee-Scheiben, Seile oder anderes Spielzeug je nach Vorliebe des Hundes.

American Pitbull Geschichtsbild

Herkunft & Geschichte

Der heutige American Pitbull Terrier entstammt eine in England und den USA seit etwa 200 Jahren gezüchteten Hunderasse. Neben dem Terrier zählen auch die Bulldoggen zu seinen Vorfahren. In Nordamerika und England haben Hundekämpfe eine alte Tradition. Die Tierkämpfe wurden später offiziell verboten, wurden aber illegal fortgeführt. Bulldoggen wurden mit Terriern gekreuzt, das war offiziell ebenfalls verboten, denn die so entstandenen Mischlinge wurden als gefährlich eingestuft.

So entstanden im 19. Jahrhundert die Bull and Terrier England und wurden schnell in den USA bekannt. Hier wurde die Rasse Pit Bull genannt. Im Jahr 1898 wurde der United Kennel Club gegründet, welcher heute noch besteht. Der UKC ist auch noch heute ein professioneller Veranstalter von Hundekämpfen. So spalteten sich die Liebhaber um diese Hunde, denn die eigentlichen Freunde des Pitbulls verurteilten die Hundekämpfe, denn diese wollten einen freundlichen Familienhund.

Zwischenzeitlich konnte sich der Pitbull Terrier ein hohes Ansehen in den USA erarbeiten und wurde zum Freund der Kinder und Beschützer der Familie. Um die Hunde von der unseriösen Szene abzugrenzen, wurden die Pitbulls Staffordshire Terrier genannt. Diese Rasse wurde vom American Kennel Club und später von der FCI offiziell anerkannt. Der seriöse Pitbull wird auch heute noch vom American Staffordshire Terrier Club of America betreut, hier wurden von Anfang die Hundekämpfe verurteilt.

Innerhalb von Deutschland wird der American Staffordshire Terrier von seriösen Vereinen im VDH betreut. Der Pitbull ist heute ein Oberbegriff für den American Staffordshire Terrier, den ähnlich aussehende und auch wesensgleiche Hunde ohne die offiziellen Anerkennungen werden hier vereint. Nicht selten entstehen hier Hunde, die unter zwielichtigen Haltern in die Negativ-Schlagzeilen geraten. Zahlreiche Mischlinge, die als Pit Bull bezeichnet werden und im Tierschutz ein Zuhause fanden, suchen Menschen mit Hunde-Erfahrung neue Halter. So geben diese einem Hund ein neues Zuhause, wo der Hund verantwortungsvoll gehalten wird. Die neuen Halter sollten sich unbedingt mit Hunden auskennen und prüfen, ob die neue Umgebung den Bedürfnissen des Hundes entspricht.