🍪 Wir verwenden Cookies. Wenn Sie dem zustimmen, surfen Sie einfach weiter. Produktlinks sind Affiliate-Links, mit denen ggf. Werbeeinnahmen erzielt werden.

Puggle

Wesen:

Lebendig, Eigenwillig, Intelligent
Größe: Klein
Höhe: 20-38 cm
Gewicht: 7-14 kg
Lebenserwartung: 10-15 Jahre
Felltyp: Kurzhaar
Farben: Schwarz, Schwarz-braun, Beige, Grau
Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Share on whatsapp

Der Puggle ist keine offiziell anerkannte Hunderasse, sondern eine Kreuzung aus zwei Rassen. Die kleinen Hunde werden als Begleithunde gezüchtet und sind sehr beliebt. Da die Ursprungsrassen, Beagle und Mops, sehr unterschiedlich sind, gibt es viele Variationen vom Puggle.

Charakter & Merkmale

Seit einigen Jahren werden die Hunderassen Mops (Pug) und Beagle gezielt gekreuzt. Die Welpen werden Puggle genannt und vereinen die Eigenschaften beider Rassen. Neben der Kreuzung von reinrassigen Hunden werden Puggle auch rückgekreuzt.

Puggles sind in der Regel kleine Hunde. Die Größe und das Gewicht können aber stark variieren. Wenn du einen Puggle-Welpen hast, wird dieser wahrscheinlich etwa die Größe seiner Eltern erreichen. Auch das Aussehen der Puggle fällt unterschiedlich aus, da die Merkmale der Elterntiere sich unterschiedlich stark vererben können. Der Kopf der meisten Puggle erinnert deutlich an den Elternteil mit Mops-Genen. Die meisten Puggle besitzen aber eine längere Schnauze als ein Mops und können deswegen relativ gut atmen. Diese Tatsache ist ein Grund für viele Menschen, einen Puggle zu halten.

Da Mops und Beagle in verschiedenen Farben vorkommen, besitzen auch Puggle unterschiedliche Färbungen. Relativ viele Puggle besitzen die typische schwarze Maske des Mopses, sowie ein braunes bis graues Fell. Wie die Elterntiere sind Puggle immer kurzhaarig.

Bei der Kreuzung der Hunderassen steht ein freundlicher Charakter im Mittelpunkt. Viele Puggle sind gute Familienhunde, die gerne Zeit mit ihren Menschen verbringen. Viele Züchter erwarten von der Kreuzung einen verspielten Hund, der wenig bellt und kaum Jagdtrieb hat. Durch die Auswahl der Elterntiere kann der Züchter etwas Einfluss auf den Charakter der Welpen nehmen. Die Welpen werden aber trotzdem immer unterschiedliche Charakterzüge tragen. In manchen Fällen wird sich der Charakter eher nach einem der Elterntiere entwickeln. Möchtest du einen Puggle halten, solltest du dir darüber bewusst sein. Belese dich im Voraus zum Beagle und zum Mops, um gut auf deinen Hund einzugehen.

Der Beagle ist ein Jagdhund, der in der Meute Wild hetzt. Auch Beagle, die als Begleithunde gehalten werden, haben einen ausgeprägten Jagdtrieb. Eine Besonderheit des Beagles ist seine gute Nase, mit der er Tiere aufstöbert. Der Jagdtrieb des Beagles kann eine große Herausforderung für seine Halter sein, denn der Hund möchte artgerecht beschäftigt werden. Diese Neigung kann der Beagle natürlich auch an den Puggle vererben. Möchtest du einen Puggle-Welpen aufnehmen, solltest du dich mit dem Thema Jagdtrieb auseinandersetzen.

Der Mops ist seit Jahrtausenden ein Begleithund. Im Gegensatz zum sportlichen Beagle ist er eher gemütlich. Die meisten Möpse besitzen keinen Jagdtrieb. Ihre kurze Schnauze ist für die Nasenarbeit eher ungeeignet und kann zu gesundheitlichen Problemen führen. Der Mops zeichnet sich durch seine Anhänglichkeit aus, die viele Menschen schätzen. Leider führte die intensive Zucht zu einer problematischen Körperform, unter der viele Möpse leiden.

Viele Puggle vereinen die Eigenschaften beider Rassen und gleichen die Charakterzüge aus. Die gegensätzlichen Eigenschaften der Rassen können aber auch zu Problemen führen. Der Arbeitswille und Fleiß des Beagles steht im Gegensatz zur gemütlichen Art des Mopses. Kreuzungen besitzen so einen nicht immer unkomplizierten Charakter. Trotzdem gelten Puggle insgesamt als eher leichtführige und freundliche Hunde.

Die meisten Puggle sind agile und relativ ausdauernde Begleithunde, die dich gerne überall hin begleiten. Je nach Ausprägung des Jagdtriebes wirst du ihn auch freilaufen lassen können. Der Puggle benötigt eine Grundausbildung und sollte gut beschäftigt werden. Hunde mit viel Beagle-Anteil langweilen sich sonst schnell und fangen an, selbstständig zu stöbern.

Fellpflege:

Wenig
Mittel
Intensiv

Haaren:

Wenig
Mittel
Intensiv

Energielevel:

Wenig
Mittel
Viel

Trainierbarkeit:

Wenig
Mittel
Gut

Kinder geeignet:

Weniger
Mit Aufsicht
Perfekt

Puggle Video

Die richtige Ernährung

Ein Puggle ist in der Regel unproblematisch bei der Fütterung. Du solltest dir aber bewusst sein, dass Beagle und Mops verfressen gelten. Beide Rassen können leicht Übergewicht entwickeln, wenn sie zu viel Futter bekommen. Ihre charmante Art trägt außerdem dazu bei, dass sie öfter ein Leckerchen mehr bekommen. Du solltest deinen Puggle regelmäßig wiegen, um Fettpölsterchen vorzubeugen. Sinnvoll kann es sein, ein Light-Futter zu verfüttern. Wenn du deinem Hund Frischfutter gibst, kannst du die Inhaltsstoffe gut kontrollieren. Hier eignet sich Gemüse gut als Sättigungsbeilage.

Wenn es geht, solltest du dich über die Futtergewohnheiten der Elterntiere erkundigen. Die Besitzer können dir auch sagen, wenn eines der Tiere eher verfressen ist. So kannst du dich schon etwas darauf vorbereiten, wie dein Hund im Erwachsenenalter sein wird. Letzten Endes ist die Futterverwertung aber individuell.

Puggle Pflege

Der Puggle hat ein kurzes und weiches Fell, das nur wenig Pflege braucht. Du kannst deinen Puggle regelmäßig mit einer weichen Bürste verwöhnen, was die Bindung stärkt. Die meisten Hunde genießen diese Massage. Du solltest die Zähne deines Hundes ab und zu kontrollieren. Kleinere Hunde haben öfter Zahnprobleme, denen durch regelmäßiges Kauen vorgebeugt werden kann. Zum Kauen kannst du deinem Puggle getrocknete Tierprodukte geben. Solche Snacks pflegen das Gebiss und sind gesünder, als Leckerlis zum Kauen.

Sowohl Mops, als auch Beagle haben spezifische gesundheitliche Probleme, die sich auf den Puggle vererben können. Wie bei jedem Haustier kann es aber immer zu Erkrankungen kommen, die dann behandelt werden müssen. Eine Kreuzung ist deswegen kein Schutz vor Erbkrankheiten, mit denen immer gerechnet werden muss. Je nach Ausprägung der Gene ist der Puggle ein robuster und agiler Begleiter.

Passendes Zubehör

Für deinen Puggle benötigst du kein spezielles Zubehör. Wie bei jedem Hund brauchst du ein Halsband und eine Leine zum Spazierengehen und für die Erziehung. In der Welpenzeit kannst du deinem Puggle ein weiches Geschirr anlegen. Trotzdem solltest du die Leinenführigkeit von Anfang an trainieren. Gerade durch die Atemprobleme des Mopses sollte der Hund nicht an der Leine ziehen.

Für den Alltag benötigst du eine kurze Führleine. Eine Schleppleine eignet sich gut, um den Rückruf zu üben. Das ist besonders wichtig, da der Beagle ein passionierter Jäger ist.

Dein Puggle benötigt außerdem einen Futternapf, den du leicht reinigen kannst. Es gibt spezielle Näpfe, die das Schlingen verhindern. Sie sind für verfressene Hunde gut geeignet. Stelle deinem Hund immer einen großen Wassernapf zur Verfügung.

Ein Puggle benötigt, wie jeder Hund, Auslastung und Beschäftigung. Dazu gehört es auch, dass du mit ihm spielst. Welches Spielzeug du für deinen Puggle brauchst, kann unterschiedlich sein. Hat dein Puggle sehr dominante Beagle-Gene wirst du ihm mit Jagdspielzeugen eine Freude machen können. Der Mops ist zwar verspielt, aber eher ruhig. Reagiert dein Puggle stark auf quietschende Spielzeuge, solltest du sie ihm nicht immer zur Verfügung stellen. Für Hunde mit starkem Jagdtrieb ist unter Umständen ein Tau besser geeignet, als ein quietschendes Spielzeug.
Stelle deinem Puggle einen gemütlichen Schlafplatz zur Verfügung. Für kleinere Hunde gibt es eine große Auswahl an Hundebetten. Welches Bett deinem Hund gefällt, wirst du mit der Zeit merken. Die meisten Hunde mögen gerne Körbe oder Kissen, die Wärme und Schutz bieten.

Zum Autofahren sollte dein Puggle gut angebunden werden. Ein Geschirr und ein Autogurt verhindern, dass dein Hund im Auto herumspringt. Im Falle eines Unfalls schützt der Gurt nicht nur deinen Hund, sondern auch dich.

Puggle Geschichte

Herkunft & Geschichte

Der Puggle ist eine von vielen Kreuzungen zweier Hunderassen. Die ersten Puggle wurden in Amerika gezüchtet. Der Züchter Wallace Havens mischte nicht nur Beagle und Mops, sondern kreuzte auch andere Rassen gezielt. Im Gegensatz zu anderen Kreuzungen, mit denen Wallace experimentierte, kommt der Puggle eher häufig vor.

In Europa ist der Puggle keine anerkannte Rasse. In den USA gibt es aber bereits einige Vereine, die den Puggle als eigenständige Form anerkennen. Es gibt jedoch keinen einheitlichen Rassestandard, der den Puggle und seinen Charakter beschreibt.

Die verschiedenen Puggle unterscheiden sich durch ihre Elterntiere. Ein Tier aus der sogenannten F1 Generation hat Eltern der Rassen Mops und Beagle. Ob die Tiere reinrassig sind und einer anerkannten Zuchtlinie entstammen, ist die Entscheidung des Züchters. Da der Puggle keine anerkannte Rasse ist, müssen die Eltern weder Gesundheitszeugnisse noch einen Stammbaum besitzen. Die Wahl der Eltern obliegt dem Züchter, der dir Auskunft über ihre Herkunft und ihre Gesundheit geben kann.

Einige Puggle stammen aus Rückkreuzungen. Das bedeutet, dass ein Puggle der F1-Generation mit einem Mops oder einem Beagle gekreuzt werden. Ein Puggle der F2-Generation hat wahrscheinlich mehr Eigenschaften der dominanten Rasse.

Meistens wird zur Zucht eine Beagle-Hündin eingesetzt. Die Ursache dafür ist, dass Mops-Hündinnen durch ihre kurze Schnauze oft Probleme bei der Pflege der Welpen haben.