Die 10 intelligentesten Hunderassen der Welt

Hast du dich auch schon mal gefragt: Wer ist der schlaueste Hund der Welt? (Außer deinem Hund natürlich 🐶) Ich zeige dir die Top 10 der schlauesten Hunderassen. Vielleicht ist ja auch deine Fellnase dabei.

Illustration von 10 intelligenten Hunderassen in harmonischer Umgebung, die ihre einzigartigen Merkmale betont.
Inhaltsübersicht

Australian Cattle Dog

Ein Blue Heeler mit schwarz-blau gesprenkeltem Fell steht auf grünem Gras und blickt über seine Schulter zurück.

Der Australian Cattle Dog hat es durch seine Popularität auf Platz 10 unserer Liste geschafft. Er ist ein begabter Treib- und Hütehund und wegen seiner Treue und Loyalität ein exzellenter Gefährte. Wegen seiner einzigartigen Muster im Fell und seiner kräftigen Statur hat er ein markantes Äußeres. Sein gemustertes Fell entstand durch einen Gendefekt und lässt ihn neben anderen Hunderassen besonders hervorstechen. Durch seine Intelligenz und Selbstständigkeit kann er seinen Halter ganz schön fordern.

Rottweiler

Ein Rottweiler, eine der 10 beliebtesten Hunderassen, liegt mit seinem glänzenden Fell und dem Kettenhalsband im grünen Gras und hechelt glücklich unter einem klaren, sonnigen Himmel, umgeben von üppigem Grün.

Es gibt Belege dafür, dass Rottweiler bereits im Reich der Römer wegen ihrer Intelligenz als Hirtenhunde genutzt wurden. Ihren Namen erhielt die Rasse im Mittelalter, weil sie zu dieser Zeit im Gebiet der Stadt Rottweil ausgesprochen beliebt war. Dieser intelligente und ausdauernde Vierbeiner wurde bevorzugt von Viehhändlern und Metzgern gehalten, da er einzigartige Fähigkeiten beim Treiben von Nutztieren besaß. Der Rottweiler hat außerdem einen Ruf als erbarmungsloser Wachhund, den er bei Bedarf auch erfüllt. Trotzdem hat er ein sehr freundliches Wesen und ist ein ausgezeichneter Familienhund.

Kontinentaler Zwergspaniel

Zwei kleine Kontinentaler Zwergspaniels mit langen, flauschigen Schwänzen und schwarz-weiß-braunem Fell stehen wachsam auf einem von Gras gesäumten Weg. Einer blickt direkt in die Kamera, während der andere zur Seite blickt.

Diese Rasse hat zwei Formen: den Papillon und den Phalène. Sie unterscheiden sich in ihrer Ohrform. Die Zwergspaniels sind sehr zierliche Hunde und haben ihre Herkunft in Frankreich und Belgien. Die quirligen, verspielten Minispaniels waren schon vor Hunderten Jahren bei der noblen Gesellschaft sehr populär. Sein wunderschönes Fell und geschmackvolles Auftreten gibt dem Zwergspaniel eine luxuriöse Aura. Sehr lange wird dieses kleine Energiebündel trotzdem nicht auf dem Schoß verharren.

Labrador Retriever

Drei Labrador Retriever – einer schokoladenbraun, einer gelb und einer schwarz – liegen auf dem grünen Gras in einem Park. Diese verspielten Labrador Retriever hecheln mit heraushängender Zunge und genießen offensichtlich das sonnige Wetter.

Der Labrador Retriever ist eine weit bekannte Rasse. Sein angenehmer Charakter hat ihn in letzter Zeit sehr beliebt werden lassen. Auch als Therapie- oder Begleithund wird diese Rasse gerne wegen ihrer ruhigen Art eingesetzt. Durch seine Freundlichkeit kann er traumatisierten Menschen in ihrem Leid helfen. Nicht nur für die Therapie-, sondern auch als Familienhund eignet sich diese entspannte Rasse. Hast du dich einmal auf einen Labrador eingelassen, wirst du bald die Vorzüge dieser Rasse zu schätzen wissen.

Shetland Sheepdog

Ein flauschiger Shetland Sheepdog mit braun-weißem Fell steht auf einer üppigen grünen Wiese, die mit zarten weißen Blumen übersät ist, umrahmt von einer sanft verschwommenen natürlichen Kulisse.

Der Shetland Sheepdog hat seinen Ursprung auf den Shetland Inseln. Er ähnelt in seiner Erscheinung stark einem Langhaar Collie. Die beiden Rassen haben gemeinsame Wurzeln, der Sheltie ist jedoch um einiges kleiner. Besonders auffällig ist sein dichtes Fell, die üppige Mähne und die Halskrause. Er ist ein idealer Anfängerhund, da er einen liebenswerten und unkomplizierten Charakter hat. Als angehender Halter sollte man trotzdem nicht unterschätzen, wie viel Lebenskraft in diesem kleinen Hund steckt. Wird dem Sheltie genügend Auslauf geboten, wird sich eine wunderbare Freundschaft zwischen Hund und Halter entwickeln.

Dobermann

Dobermann

Der Dobermann ist eine recht junge Hunderasse aus Deutschland. Er wurde um 1870 von seinem Namensgeber „Friedrich Louis Dobermann“ gezüchtet. Somit ist der Dobermann die einzige Hunderasse, die nach ihrem Züchter benannt wurde. Er gehört zu den größeren Hunden und hat viel Kraft. Trotz seines Rufs als aggressiver Wachhund hat er einen treuen und liebenswerten Charakter. Das heißt aber nicht, dass er nicht sehr wachsam wäre. Er hat einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt. Der Dobermann kann sehr sanftmütig und vertrauenswürdig sein, wenn er von einem erfahrenen Halter erzogen wird.

Golden Retriever

Ein glücklicher Golden Retriever, eine der beliebtesten Hunderassen, liegt auf leuchtend grünem Gras, umgeben von verstreuten gelben Blättern. Die Zunge des Hundes hängt heraus und seine Ohren sind gespitzt, was für eine lebhafte und freundliche Atmosphäre sorgt.

Der Golden Retriever hatte in den 80er-Jahren durch viele Artgenossen in Film und Fernsehrollen einen Popularitäts-Boom, wodurch er auch heute noch zu den beliebtesten Rassen überhaupt gehört. Es wurden oft besonders clevere Hunde von Golden Retrievern in Filmen gespielt. Das trifft auch auf die Realität zu, denn die liebenswürdigen Goldens gehören zu den schlauesten Rassen überhaupt. Sie werden oft als Rettungs- oder Arbeitshunde verwendet, wobei sie mit ihrem dichten Fell auch dem widrigsten Wetter trotzen können. 

Deutscher Schäferhund

Ein Deutscher Schäferhund, eine beliebte Hunderasse, liegt auf grünem Gras in einem Waldstück. Er hat die Ohren gespitzt und blickt aufmerksam in die Kamera. Überall liegen verstreute Blätter, die auf eine herbstliche Kulisse hindeuten.

Der Deutschen Schäferhund wurde mit dem Ziel gezüchtet, einen idealen Diensthund zu schaffen. Das geschah am Ende des 19. Jahrhunderts unter der Hand des damaligen preußischen Hofrittmeisters. Dieses Ziel hat er erreicht, denn der Schäferhund ist heute ein gefragter Arbeitshund und wird für verschiedene Arbeitsbereiche verwendet. Er ist besonders intelligent und begeistert sich für seine Halter zu arbeiten. Außerdem bindet er sich schnell und fest an seine Besitzer. Durch diese Eigenschaften können ihm andere Rassen bei den meisten Aufgaben nicht das Wasser reichen. Er sollte am besten von Menschen gehalten werden, die ihn auch mit vielen Aufgaben und Auslauf fordern.

Pudel

Pudel 2 1

Der Ruf des Pudels hat in den Jahrhunderten einen starken Wechsel vom Jagdhund zum Schoßhündchen durchgemacht. Dabei ist diese Rasse nicht nur durch ihr wunderliches Erscheinungsbild besonders, sie besitzt ein hohes Maß an Intelligenz und Lebhaftigkeit. Das markanteste Merkmal des Pudels ist sein langes Fell. Es ist sehr dicht und erinnert wegen seiner Form an Schafswolle. Frankreich gilt als sein Ursprungsland. Seinen Namen erhielt die Rasse aber vermutlich aus einer Ableitung eines altdeutschen Wortes. Puddeln lässt sich mit Planschen übersetzen, diesen Namen bekam der Pudel wahrscheinlich wegen seiner Tätigkeit als Arbeitshund.

Border Collie

Ein schwarz-weißer Border Collie rennt aufgeregt über eine Wiese und hält dabei ein buntes Spielzeug im Maul. Als Hütehund ist seine Energie grenzenlos. Die verschwommenen grünen Bäume im Hintergrund lassen an einen Park oder eine Außenumgebung denken.

Der Border Collie oder auch Scottish Sheepdog wurde das erste Mal 1576 vom Leibarzt der Königin Elizabeth I. beschrieben. Laut ihm kann diese Hunderasse jedes verirrte Schaf zu seiner Herde zurückbringen und die ganze Herde an genau den Ort treiben, wo der Hirte sie haben will. Dafür braucht es nur ein einziges Handzeichen vom Herrchen. Der Border Collie war also schon vor knappen 500 Jahren berühmt-berüchtigt für seine erstaunlichen Leistungen als Hirtenhund. Auch heute noch schafft es der aus Großbritannien stammende Border Collie auf Platz 1 unserer Top 10. Für diese Rasse ist keine geistige oder körperliche Aufgabe ein Hindernis.

Fazit

Das waren die 10 schlauesten Hunderassen, gemessen nach ihrer Fähigkeit Kommandos auszuführen. Ob sie wirklich die intelligentesten Rassen sind, ist schwer zu sagen. Einige Forscher vermuten, dass andere Hundearten vielleicht sogar viel intelligenter sind als diese 10. Sie wollen jedoch wegen ihrer Eigensinnigkeit einfach nicht auf die Kommandos der Menschen hören. Für mich ist die wichtigste Eigenschaft eines Hundes, ein wunderbarer Freund und Begleiter zu sein. Und darin sind nun mal alle Fellnasen unübertroffen.

Bild von Verfasst von Claudia Weise
Verfasst von Claudia Weise

Ich bin Chefredakteurin bei Hundeo und wenn es um Hunde geht, schlägt mein Herz höher. Mein Ziel ist es, die besten Hunde-Ratgeber im Netz zu veröffentlichen. In jedem Artikel steckt viel Leidenschaft und ich freue mich über jedes Feedback, um unsere Inhalte stetig zu verbessern.

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