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Hundebürste im Test

Die richtige Hundebürste hängt von der Fellart ab: Kurzhaar braucht andere Borsten als Langhaar, lockiges oder drahtiges Fell. Auch Kurzhaarrassen profitieren von regelmäßigem Bürsten, weil Schmutz und lose Haare entfernt werden. Für nicht haarende Rassen (Pudel, Malteser, Havaneser) ist tägliches Bürsten besonders wichtig, um Verfilzungen zu verhindern. Beim Bürsten lässt sich gleichzeitig auf Parasiten, Wunden und Hautveränderungen untersuchen.

5 Min. Lesezeit
Ein flauschiger braun-weißer Hund wird sanft mit einer der besten Hundebürsten auf dem Rücken gebürstet. Der Hund wirkt entspannt, mit leicht gedrehtem Kopf blickt er in die Kamera und zeigt einen idealen Moment der Hundepflege vor einem schlichten weißen Hintergrund.
Das Wichtigste in Kürze
  • Die richtige Bürste hängt von der Fellart ab: kurz, lang, lockig, drahtig oder unterwollreich
  • Tägliches Bürsten ist ideal: alle zwei Tage ist ebenfalls ausreichend
  • Beim Bürsten kann gleichzeitig auf Parasiten, Wunden und Hautprobleme untersucht werden
  • Hunde früh an die Bürste gewöhnen: im Welpenalter beginnen ist am einfachsten
FURminatorTop Empfehlung

FURminator

4.8

Hundebürste nach Felltyp: Welche für Kurz-, Lang- und Drahthaar passt und welche fünf Modelle im Test am besten abgeschnitten haben.

  • Für Kurz- und Langhaar
  • Effektiv und sanft
  • Keine Hautreizungen und Ziepen

Top 3 im Vergleich

Top 3 im Vergleich

EigenschaftTop EmpfehlungFURminatorPremiumTrixiePreis-LeistungPetPäl
KategorieTop EmpfehlungPreis-LeistungMit Massageeffekt
Highlight 1Für Kurz- und LanghaarSehr weiche MetallborstenMit Massage-Effekt
Highlight 2Effektiv und sanftFür kurzeFür ein gesundes & strahlendes Deckhaar
Highlight 3Keine Hautreizungen und ZiepenlangeFür sensible Haut
Preis prüfenPreis prüfenPreis prüfen

Wie wir geprüft haben

Wir haben die Produkte auf Material, Verarbeitung, Funktionen, Art, Qualität, Reinigung und Preis überprüft.

Entscheidend sind Typ und Funktion: Kein Fell ist gleich. Eine solide verarbeitete Bürste ist Voraussetzung für effektive Pflege.

Kaufratgeber

Warum regelmäßiges Bürsten wichtig ist

Regelmäßiges Bürsten hält das Fell filz- und knotenfrei und regt das Nachwachsen neuer, gesunder Haare an. Gleichzeitig wird Schmutz entfernt, die Haut massiert und die Durchblutung angeregt.

Beim Bürsten lässt sich das Fell auf Parasiten, Wunden und Hautveränderungen untersuchen: besonders wichtig nach Ausflügen in Wald und Felder. Im Frühjahr und Sommer sind Zecken aktiv; eine regelmäßige Kontrolle während des Bürstens kann ernsthafte Erkrankungen verhindern.

Wann beginnen: am besten im Welpenalter. Junghunde gewöhnen sich schnell daran, und früh gewöhnte Hunde lassen sich auch später problemlos bürsten.

Arten von Hundebürsten

Pinselhandschuh: Gumminoppen-Handschuh, der die Pflege wie eine Massage wirken lässt. Besonders gut für Hunde, die normale Bürsten ablehnen.

Naturhaar-Bürste: Borsten aus Naturhaar laden das Fell nicht statisch auf. Entfernt Staub und lose Haare zuverlässig, verleiht Glanz. Gut für Lang- und Kurzhaar.

Metallborstige Bürste: Effektiv für das Entfernen von Unterwolle und losen Haaren. Für kurze, lange, lockige und raue Haare geeignet.

Hundestriegel: Für drahthaarige Rassen. Reinigt das Fell, sondern regt auch die Durchblutung an.

Doppelseitige Bürste: Kombiniert Edelstahlstifte (Entfilzen) mit weichen Borsten (Glätten): ein Allrounder für viele Fellarten.

Wie oft bürsten?

Das hängt von Rasse, Fellbeschaffenheit und Jahreszeit ab. Langhaarrassen täglich, besonders während des Fellwechsels. Kurzhaarrassen alle zwei Wochen. Außerhalb des Fellwechsels reicht auch bei Langhaarrassen jeder zweite Tag.

Für nicht haarende Rassen (Pudel, Malteser, Havaneser, Shih Tzu): Bürsten zum Entwirren und Lösen von Knoten, mindestens zweimal pro Woche.

Produktberichte im Detail

Top-Empfehlung: FURminator

Ansprechendes Design, für Kurz- und Langhaar geeignet. Effektive und sanfte Fellpflege: Verschmutzungen, Verfilzungen und Knoten werden herausgelöst. Abgerundete Edelstahlzinken verhindern Hautreizungen und Ziepen. Auch für Katzen geeignet.

Preis-Leistungs-Empfehlung: Trixie

Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Plastikgehäuse mit sehr weichen Metallborsten, schonende Pflege. Rutschfeste Gummieinlage im Griff. Für kurze, lange, lockige und raue Haare geeignet. Striegelt Unterwolle heraus und löst alte Haare. Kann mit teuren Markenmodellen mithalten.

Mit Massageeffekt: PetPäl

Sanfte Gummi-Noppen stimulieren die Talgdrüsen für gesundes, strahlendes Deckhaar. Entfernt Staub und lose Haare ohne das Fell zu schädigen. Speziell für sensible Haut. Passt sich den natürlichen Körperkonturen an. Handschlaufe mit Klettverschluss für bequemen Halt auch bei Nässe.

Für empfindliche Hunde: Peony

Abgerundete Borsten verhindern Hautreizungen. Spezielle Borstenform beugt Verfilzungen vor. Borsten kehren schnell in ihre ursprüngliche Form zurück. Handlich, ideal für kleine und mittelgroße Hunde. Speziell für nicht haarende Rassen: nicht zum Entfernen von Unterwolle geeignet. Ideal für Pudel, Zwergpudel, Malteser, Havaneser und Shih Tzu.

Doppelseitige Variante: BluePet

2-in-1: Weiche Borsten für Glanz und Schmutzentfernung, Edelstahlstifte für Entwirren und Lösen von Knoten. Ideal für die tägliche Fellpflege. Für alle Fellarten und Rassen geeignet: auch für Welpen, Pferde und Kaninchen.

Vorteile
Für Kurz- und Langhaar
Effektiv und sanft
Keine Hautreizungen und Ziepen
Nachteile
Empfindliche Hunde reagieren auf Unterfellbürsten gereizt
Verschiedene Felltypen brauchen verschiedene Bürsten

Hast du aufgepasst?

Frage 1 von 3

Was kann beim regelmäßigen Bürsten neben der Fellpflege noch kontrolliert werden?

Alle Themen rund um die Hundehaltung findest du bei Hundeo Pro. Von Erziehung über Ernährung bis Gesundheit: strukturierte Kurse mit Videoanleitung, Trainings-Tracking und bei Problemen persönliche Hilfe von echten Trainern.

Häufig gestellte Fragen

Claudia Weise

Geschrieben von

Claudia Weise

Chefredakteurin & Hundeexpertin

Chefredakteurin bei HundeoAktiv im TierschutzHundebesitzerin seit Kindheit

Claudia ist seit Kindheit Hundebesitzerin und im Tierschutz sehr aktiv. Als Chefredakteurin bei Hundeo ist es ihre Mission, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken.

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