Welches Hundefutter ist am besten für Hunde mit empfindlichem Magen? Verdauungsprobleme gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Hunden. Das richtige Futter kann Durchfall, Blähungen und Erbrechen deutlich reduzieren. In diesem Test findest du die 5 besten Futtersorten für sensible Mägen.


4.9
93% Fleischanteil aus schwedischer Produktion. Leicht verdauliche Proteine, die das Verdauungssystem schonen und die Nährstoffaufnahme fördern. Gluten- und getreidefrei.

4.6
Veterinär-Diätfutter speziell für Magen-Darm-Probleme. Ausgewogene Krokettengröße und magenschonende Inhaltsstoffe mit Präbiotika für eine gesunde Darmflora.

4.5
92% Fleischanteil mit exotischen Proteinquellen. Ziege und Pferd sind selten Allergieauslöser und besonders schonend für empfindliche Mägen. Ohne künstliche Zusätze.

4.2
Magenschonendes Trockenfutter mit Lamm und Reis — eine bewährte Kombination für sensible Hunde. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bei hoher Verträglichkeit.

4.0
Leichtes Futter mit reduziertem Fettgehalt. Ideal für ältere Hunde oder Hunde mit Übergewicht, die gleichzeitig eine empfindliche Verdauung haben.
| Eigenschaft | Testsieger Anifit Gockels Duett | Royal Canin GI | RyDog Ziege & Pferd |
|---|---|---|---|
| Fleischanteil | 93% | Mittel | 92% |
| Getreide | |||
| Futterart | Nassfutter | Trockenfutter | Nassfutter |
| Präbiotika | |||
| Besonderheit | Schwedische Produktion | Veterinär-Diät | Exotische Proteinquellen |
| Gesamtbewertung | 4.9 / 5 | 4.6 / 5 | 4.5 / 5 |
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Futter für Hunde mit empfindlicher Verdauung muss bestimmte Kriterien erfüllen, um den Magen-Darm-Trakt nicht zusätzlich zu belasten.
Merkmale von gutem Schonfutter
Leicht verdauliche Proteine — Lamm, Huhn, Pute oder exotische Quellen wie Pferd und Ziege belasten den Magen weniger als Rind oder Schwein.
Reduzierter Fettgehalt — Fett verlangsamt die Magenentleerung und kann Übelkeit und Erbrechen verstärken. Fettarmes Futter entlastet die Verdauung.
Wenige, hochwertige Zutaten — Je weniger Zutaten, desto geringer das Risiko für Unverträglichkeitsreaktionen. Monoprotein-Futter ist ideal.
Präbiotika und Probiotika — Fördern eine gesunde Darmflora und stärken das Immunsystem. FOS (Fructo-Oligosaccharide) und Inulin sind bewährte Präbiotika.
Keine künstlichen Zusätze — Farbstoffe, Aromen und Konservierungsmittel reizen den empfindlichen Magen-Darm-Trakt zusätzlich.
Monoprotein als Lösung
Bei chronischen Magen-Darm-Problemen empfehlen wir Monoprotein-Futter — also Futter mit nur einer tierischen Proteinquelle. So lässt sich leichter feststellen, welches Protein dein Hund verträgt. Exotische Proteine wie Pferd, Ziege, Känguru oder Insekten sind besonders selten Allergieauslöser.
Wann zum Tierarzt?
Wenn dein Hund länger als 2 Tage unter Durchfall oder Erbrechen leidet, Blut im Stuhl hat, apathisch wirkt oder nichts mehr frisst, solltest du sofort einen Tierarzt aufsuchen. Chronische Magen-Darm-Probleme können auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen, die behandelt werden müssen.
Vorteile Nassfutter
Leichter verdaulich durch hohen Wassergehalt
Weiche Konsistenz — schont den Magen
Höhere Akzeptanz bei appetitlosen Hunden
Unterstützt Flüssigkeitsaufnahme bei Durchfall
Vorteile Trockenfutter
Längere Haltbarkeit nach dem Öffnen
Spezielle Veterinär-Diäten verfügbar (z.B. Royal Canin GI)
Kroketten können Zahnreinigung unterstützen
Einfacher zu dosieren
Bei akuten Magen-Darm-Problemen ist Nassfutter fast immer die bessere Wahl. Der hohe Wassergehalt unterstützt die Flüssigkeitsversorgung — besonders wichtig bei Durchfall. Für die Langzeitfütterung bei chronischen Problemen kann auch hochwertiges Trockenfutter geeignet sein.
📅
5–7 Tage
Umstellungszeit
🍽️
3–4×
Kleine Mahlzeiten pro Tag
🌡️
Lauwarm
Futter leicht anwärmen
Hausmittel bei akutem Durchfall
Als Sofortmaßnahme bei akutem Durchfall: 24 Stunden Futterentzug (nur Wasser), danach Schonkost aus gekochtem Hühnerfleisch mit Reis im Verhältnis 1:2. Langsam über 3–4 Tage auf das reguläre Futter umstellen. Bei anhaltendem Durchfall (über 2 Tage) immer den Tierarzt aufsuchen.
Weitere Kategorien
Nicht automatisch. Viele Hunde vertragen Reis und Hafer problemlos — beides ist sogar Bestandteil klassischer Schonkost. Getreidefreies Futter ist nur dann besser, wenn eine nachgewiesene Getreideunverträglichkeit vorliegt. Wichtiger als 'getreidefrei' ist die Gesamtqualität des Futters.
Erste Verbesserungen zeigen sich oft nach 3–5 Tagen. Für eine vollständige Beurteilung solltest du das neue Futter mindestens 4–6 Wochen konsequent füttern. Die Darmflora braucht Zeit, sich anzupassen. Geduld ist wichtig.
Am leichtesten verdaulich: Huhn, Pute und Lamm. Bei Verdacht auf Allergie gegen häufige Proteine empfehlen sich exotische Quellen wie Pferd, Ziege, Känguru oder Insektenprotein — diese sind selten Allergieauslöser und besonders schonend.
Bei akuten Problemen ist Nassfutter die bessere Wahl — leichter verdaulich, hoher Wassergehalt, weiche Konsistenz. Für die langfristige Fütterung kann auch hochwertiges Trockenfutter geeignet sein, solange es leicht verdaulich und fettarm ist.
Möglich. Häufige Ursachen: zu schnelles Fressen, zu große Portionen, Futtermittelunverträglichkeit oder minderwertiges Futter. Versuche kleinere Mahlzeiten, einen Anti-Schling-Napf und hochwertiges Futter. Erbricht dein Hund regelmäßig oder erbricht Blut, unbedingt zum Tierarzt.