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Hausaufgaben-Karten für deine Hundeschule

10 Übungen für die Woche zwischen den Stunden, zum Mitgeben oder als Foto für die Kursgruppe. Trag den Namen deiner Hundeschule ein und, wenn du Hundeo-Partner bist, deinen Partnercode. Dann druckst du die Karten oder speicherst sie als PDF.

Ohne Partnercode führt der QR-Code direkt zu Hundeo. Mit deinem Code testen deine Kunden 14 Tage gratis und sparen danach 20 %, und du bekommst 30 % Provision.

So nutzt du die Karten

  1. Am Ende der Stunde gibst du deinem Kunden die passende Karte mit, gedruckt oder als Foto.
  2. Unten auf der Karte ist Platz für deine Notiz, zum Beispiel „nur drinnen üben“.
  3. Der QR-Code führt zu Hundeo. Dort gibt es noch mehr Übungen mit Videos und einen Trainingsplan.

Im Druckfenster kannst du „Als PDF speichern“ wählen. Gedacht für A4, 2 Karten pro Seite.

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Hundeo

Hausaufgaben-Karten

10 Übungen für die Woche zwischen deinen Trainingsstunden

So übst du mit den Karten

  1. Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten, so wie es auf der Karte steht.
  2. Belohne jeden kleinen Erfolg. Wird es zu schwer, geh einen Schritt zurück.
  3. Bring die Karte zur nächsten Stunde mit und erzähl, wie es lief.

Alle Übungen arbeiten mit Belohnung, ohne Druck und ohne Strafe. Jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo.

Scann den QR-Code auf der Karte: In der Hundeo-App gibt es noch mehr Übungen mit Videos und deinen eigenen Trainingsplan.

Die 10 Übungen

  1. Name heißt: Schau zu mir
  2. Rückruf: neu und sicher aufbauen
  3. Sitz, und dann bleib kurz
  4. Die Decke ist der Ruheplatz
  5. Lockere Leine: ziehen bringt nichts
  6. Nasen-Touch an die Hand
  7. Tauschen statt Wegnehmen
  8. Warten lohnt sich
  9. Andere Hunde: schauen und zurückschauen
  10. Kurz allein bleiben

Bei Angst, Aggression oder Schmerzen gehört dein Hund zum Tierarzt oder ins Einzeltraining deiner Hundeschule.

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Übung 1Hundeo

Name heißt: Schau zu mir

Dein Hund lernt, dass sein Name immer etwas Gutes bedeutet und er dich dann anschaut.

So geht's

  1. Sag den Namen 1 Mal, freundlich und ruhig.
  2. Schaut er dich an, sag sofort dein Markerwort („Yes“ oder „Fein“) und gib ein Leckerli.
  3. Schaut er nicht: kurz warten, nicht wiederholen. Geh einen Schritt weg und versuch es neu.
  4. Erst drinnen, dann im Garten, dann auf ruhigen Wegen.

Pro Tag

2 Runden à 10 Mal

Geschafft, wenn

er dich in 8 von 10 Fällen in ruhiger Umgebung anschaut.

Typischer Fehler: Den Namen zum Schimpfen benutzen oder 5 Mal hintereinander rufen.

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Übung 2Hundeo

Rückruf: neu und sicher aufbauen

Ein Rückrufsignal, das nur Gutes bedeutet und das du nie verbrennst.

So geht's

  1. Such dir ein neues Signal aus, zum Beispiel einen Pfiff oder „Hier“.
  2. Ruf nur, wenn du sicher bist, dass er kommt. Anfangs 2 bis 3 Meter, ohne Ablenkung.
  3. Gleich nach dem Rufen ein paar Schritte rückwärts laufen, das macht Kommen leichter.
  4. Bei dir: großes Fest, mehrere Leckerli nacheinander, danach darf er wieder los.

Pro Tag

5 Rufe am Tag, verteilt

Geschafft, wenn

er auf dein Signal sofort losläuft, auch wenn er kurz geschnüffelt hat.

Typischer Fehler: Rufen, um den Spaß zu beenden, oder rufen, wenn er sicher nicht kommt.

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Übung 3Hundeo

Sitz, und dann bleib kurz

Dein Hund bleibt im Sitz, bis du ihn auflöst.

So geht's

  1. Sitz geben, 1 Sekunde warten, belohnen, mit „Okay“ auflösen.
  2. Steigere immer nur eins: erst länger (Sekunden), dann weiter weg (Schritte), dann mit Ablenkung.
  3. Wird es zu schwer, geh einen Schritt zurück. Er soll fast immer gewinnen.
  4. Belohne im Sitz, nicht nach dem Aufstehen.

Pro Tag

3 Runden à 5 Mal

Geschafft, wenn

er 10 Sekunden sitzen bleibt, während du 2 Schritte weggehst.

Typischer Fehler: Länger, weiter und mehr Ablenkung auf einmal steigern.

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Übung 4Hundeo

Die Decke ist der Ruheplatz

Dein Hund lernt, auf seiner Decke zu entspannen, zu Hause und unterwegs.

So geht's

  1. Leg die Decke hin. Jeder Schritt auf die Decke bekommt ein ruhiges Leckerli.
  2. Legt er sich hin, belohne ruhig und langsam auf der Decke.
  3. Bleib dabei, sitz einfach daneben, lies etwas. Ruhe ist das Ziel, nicht ein Kommando.
  4. Später: Decke mit ins Café oder zu Besuch nehmen.

Pro Tag

1 bis 2 Mal am Tag, 5 Minuten

Geschafft, wenn

er von selbst zur Decke geht und sich dort hinlegt.

Typischer Fehler: Die Decke als Strafplatz benutzen.

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Übung 5Hundeo

Lockere Leine: ziehen bringt nichts

Dein Hund merkt: Bei lockerer Leine geht es weiter, bei Zug bleibt alles stehen.

So geht's

  1. Üb zuerst drinnen oder im Garten, ohne große Ablenkung.
  2. Wird die Leine straff, bleib stehen wie ein Baum. Kein Ruck, kein Zerren.
  3. Kommt er zurück und die Leine hängt locker: Markerwort, Leckerli an deinem Bein, weitergehen.
  4. Belohne oft, wenn er neben dir läuft, gerade am Anfang.

Pro Tag

2 Mal am Tag, 5 Minuten

Geschafft, wenn

er auf 20 Metern ruhigem Weg die Leine locker lässt.

Typischer Fehler: Mal stehen bleiben und mal mitziehen lassen. Das ist für ihn ein Glücksspiel.

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Übung 6Hundeo

Nasen-Touch an die Hand

Dein Hund stupst auf Signal mit der Nase deine Handfläche an. Das hilft beim Umlenken und Herankommen.

So geht's

  1. Halte die offene Hand 10 Zentimeter neben seine Nase.
  2. Stupst er sie an: Markerwort und Leckerli aus der anderen Hand.
  3. Klappt es sicher, sag dein Signal dazu, zum Beispiel „Touch“.
  4. Hand weiter weg, höher, tiefer halten oder dabei ein paar Schritte gehen.

Pro Tag

2 Runden à 10 Mal

Geschafft, wenn

er auf „Touch“ zu deiner Hand kommt, auch wenn du 1 Meter entfernt stehst.

Typischer Fehler: Die Hand zum Hund hinschieben. Er soll zu dir kommen.

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Übung 7Hundeo

Tauschen statt Wegnehmen

Dein Hund gibt Dinge gern her, weil Hergeben sich lohnt.

So geht's

  1. Gib ihm ein Spielzeug, das ihm nicht so wichtig ist.
  2. Halte ein sehr gutes Leckerli vor seine Nase. Lässt er los: „Aus“ sagen, Leckerli geben.
  3. Gib das Spielzeug danach oft zurück. So lernt er: Hergeben heißt nicht Verlieren.
  4. Erst später mit wichtigeren Sachen üben.

Pro Tag

5 Mal am Tag

Geschafft, wenn

er auf „Aus“ loslässt, bevor du das Leckerli zeigst.

Typischer Fehler: Hinterherjagen oder das Ding aus dem Maul ziehen. Dann hält er nur fester.

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Übung 8Hundeo

Warten lohnt sich

Dein Hund lernt Geduld: Wer ruhig wartet, bekommt das Leckerli.

So geht's

  1. Halte ein Leckerli in der geschlossenen Hand vor ihn.
  2. Er schnüffelt und schubst? Hand bleibt zu. Warte einfach.
  3. Nimmt er die Nase kurz weg, öffne die Hand und gib ihm das Leckerli mit der anderen Hand.
  4. Später: Hand offen lassen, Napf hinstellen und erst auf dein „Okay“ freigeben.

Pro Tag

2 Runden à 5 Mal

Geschafft, wenn

er 3 Sekunden vor der offenen Hand wartet.

Typischer Fehler: „Nein“ rufen. Die geschlossene Hand sagt es schon.

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Übung 9Hundeo

Andere Hunde: schauen und zurückschauen

Dein Hund kann andere Hunde in Ruhe ansehen, statt zu bellen oder zu ziehen.

So geht's

  1. Such dir einen Ort, an dem andere Hunde weit genug weg sind, sodass dein Hund noch ruhig bleibt.
  2. Schaut er zum anderen Hund: Markerwort, Leckerli.
  3. Bald schaut er von selbst zu dir zurück. Das belohnst du besonders gut.
  4. Den Abstand nur verkleinern, wenn er dabei entspannt bleibt.

Pro Tag

Bei jeder Begegnung auf dem Spaziergang

Geschafft, wenn

er einen Hund in 20 Metern sieht und von selbst zu dir schaut.

Typischer Fehler: Zu nah rangehen. Bellt er schon, war der Abstand zu klein.

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Übung 10Hundeo

Kurz allein bleiben

Dein Hund lernt in winzigen Schritten, dass du immer wiederkommst.

So geht's

  1. Gib ihm etwas zum Kauen und geh in ein anderes Zimmer. Tür auf, nach 5 Sekunden zurück.
  2. Komm ruhig zurück, ohne große Begrüßung.
  3. Steigere langsam: 10 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute. Immer bevor er unruhig wird.
  4. Erst dann Tür zu, dann Schuhe an, dann kurz vor die Wohnungstür.

Pro Tag

3 bis 5 Mal am Tag

Geschafft, wenn

er 5 Minuten ruhig bleibt, während du in einem anderen Raum bist.

Typischer Fehler: Zu schnell steigern. Jault er, warst du zu lange weg. Nächstes Mal kürzer.

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