Hausaufgaben-Karten 10 Übungen für die Woche zwischen deinen Trainingsstunden
So übst du mit den Karten Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten, so wie es auf der Karte steht. Belohne jeden kleinen Erfolg. Wird es zu schwer, geh einen Schritt zurück. Bring die Karte zur nächsten Stunde mit und erzähl, wie es lief. Alle Übungen arbeiten mit Belohnung, ohne Druck und ohne Strafe. Jeder Hund lernt in seinem eigenen Tempo.
Scann den QR-Code auf der Karte: In der Hundeo-App gibt es noch mehr Übungen mit Videos und deinen eigenen Trainingsplan.
Die 10 Übungen Name heißt: Schau zu mir Rückruf: neu und sicher aufbauen Sitz, und dann bleib kurz Die Decke ist der Ruheplatz Lockere Leine: ziehen bringt nichts Nasen-Touch an die Hand Tauschen statt Wegnehmen Warten lohnt sich Andere Hunde: schauen und zurückschauen Kurz allein bleiben Name heißt: Schau zu mir Dein Hund lernt, dass sein Name immer etwas Gutes bedeutet und er dich dann anschaut.
So geht's Sag den Namen 1 Mal, freundlich und ruhig. Schaut er dich an, sag sofort dein Markerwort („Yes“ oder „Fein“) und gib ein Leckerli. Schaut er nicht: kurz warten, nicht wiederholen. Geh einen Schritt weg und versuch es neu. Erst drinnen, dann im Garten, dann auf ruhigen Wegen. Geschafft, wenn er dich in 8 von 10 Fällen in ruhiger Umgebung anschaut.
Typischer Fehler: Den Namen zum Schimpfen benutzen oder 5 Mal hintereinander rufen.
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Rückruf: neu und sicher aufbauen Ein Rückrufsignal, das nur Gutes bedeutet und das du nie verbrennst.
So geht's Such dir ein neues Signal aus, zum Beispiel einen Pfiff oder „Hier“. Ruf nur, wenn du sicher bist, dass er kommt. Anfangs 2 bis 3 Meter, ohne Ablenkung. Gleich nach dem Rufen ein paar Schritte rückwärts laufen, das macht Kommen leichter. Bei dir: großes Fest, mehrere Leckerli nacheinander, danach darf er wieder los. Pro Tag 5 Rufe am Tag, verteilt
Geschafft, wenn er auf dein Signal sofort losläuft, auch wenn er kurz geschnüffelt hat.
Typischer Fehler: Rufen, um den Spaß zu beenden, oder rufen, wenn er sicher nicht kommt.
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Sitz, und dann bleib kurz Dein Hund bleibt im Sitz, bis du ihn auflöst.
So geht's Sitz geben, 1 Sekunde warten, belohnen, mit „Okay“ auflösen. Steigere immer nur eins: erst länger (Sekunden), dann weiter weg (Schritte), dann mit Ablenkung. Wird es zu schwer, geh einen Schritt zurück. Er soll fast immer gewinnen. Belohne im Sitz, nicht nach dem Aufstehen. Geschafft, wenn er 10 Sekunden sitzen bleibt, während du 2 Schritte weggehst.
Typischer Fehler: Länger, weiter und mehr Ablenkung auf einmal steigern.
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Die Decke ist der Ruheplatz Dein Hund lernt, auf seiner Decke zu entspannen, zu Hause und unterwegs.
So geht's Leg die Decke hin. Jeder Schritt auf die Decke bekommt ein ruhiges Leckerli. Legt er sich hin, belohne ruhig und langsam auf der Decke. Bleib dabei, sitz einfach daneben, lies etwas. Ruhe ist das Ziel, nicht ein Kommando. Später: Decke mit ins Café oder zu Besuch nehmen. Pro Tag 1 bis 2 Mal am Tag, 5 Minuten
Geschafft, wenn er von selbst zur Decke geht und sich dort hinlegt.
Typischer Fehler: Die Decke als Strafplatz benutzen.
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Lockere Leine: ziehen bringt nichts Dein Hund merkt: Bei lockerer Leine geht es weiter, bei Zug bleibt alles stehen.
So geht's Üb zuerst drinnen oder im Garten, ohne große Ablenkung. Wird die Leine straff, bleib stehen wie ein Baum. Kein Ruck, kein Zerren. Kommt er zurück und die Leine hängt locker: Markerwort, Leckerli an deinem Bein, weitergehen. Belohne oft, wenn er neben dir läuft, gerade am Anfang. Pro Tag 2 Mal am Tag, 5 Minuten
Geschafft, wenn er auf 20 Metern ruhigem Weg die Leine locker lässt.
Typischer Fehler: Mal stehen bleiben und mal mitziehen lassen. Das ist für ihn ein Glücksspiel.
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Nasen-Touch an die Hand Dein Hund stupst auf Signal mit der Nase deine Handfläche an. Das hilft beim Umlenken und Herankommen.
So geht's Halte die offene Hand 10 Zentimeter neben seine Nase. Stupst er sie an: Markerwort und Leckerli aus der anderen Hand. Klappt es sicher, sag dein Signal dazu, zum Beispiel „Touch“. Hand weiter weg, höher, tiefer halten oder dabei ein paar Schritte gehen. Geschafft, wenn er auf „Touch“ zu deiner Hand kommt, auch wenn du 1 Meter entfernt stehst.
Typischer Fehler: Die Hand zum Hund hinschieben. Er soll zu dir kommen.
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Tauschen statt Wegnehmen Dein Hund gibt Dinge gern her, weil Hergeben sich lohnt.
So geht's Gib ihm ein Spielzeug, das ihm nicht so wichtig ist. Halte ein sehr gutes Leckerli vor seine Nase. Lässt er los: „Aus“ sagen, Leckerli geben. Gib das Spielzeug danach oft zurück. So lernt er: Hergeben heißt nicht Verlieren. Erst später mit wichtigeren Sachen üben. Geschafft, wenn er auf „Aus“ loslässt, bevor du das Leckerli zeigst.
Typischer Fehler: Hinterherjagen oder das Ding aus dem Maul ziehen. Dann hält er nur fester.
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Warten lohnt sich Dein Hund lernt Geduld: Wer ruhig wartet, bekommt das Leckerli.
So geht's Halte ein Leckerli in der geschlossenen Hand vor ihn. Er schnüffelt und schubst? Hand bleibt zu. Warte einfach. Nimmt er die Nase kurz weg, öffne die Hand und gib ihm das Leckerli mit der anderen Hand. Später: Hand offen lassen, Napf hinstellen und erst auf dein „Okay“ freigeben. Geschafft, wenn er 3 Sekunden vor der offenen Hand wartet.
Typischer Fehler: „Nein“ rufen. Die geschlossene Hand sagt es schon.
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Andere Hunde: schauen und zurückschauen Dein Hund kann andere Hunde in Ruhe ansehen, statt zu bellen oder zu ziehen.
So geht's Such dir einen Ort, an dem andere Hunde weit genug weg sind, sodass dein Hund noch ruhig bleibt. Schaut er zum anderen Hund: Markerwort, Leckerli. Bald schaut er von selbst zu dir zurück. Das belohnst du besonders gut. Den Abstand nur verkleinern, wenn er dabei entspannt bleibt. Pro Tag Bei jeder Begegnung auf dem Spaziergang
Geschafft, wenn er einen Hund in 20 Metern sieht und von selbst zu dir schaut.
Typischer Fehler: Zu nah rangehen. Bellt er schon, war der Abstand zu klein.
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Kurz allein bleiben Dein Hund lernt in winzigen Schritten, dass du immer wiederkommst.
So geht's Gib ihm etwas zum Kauen und geh in ein anderes Zimmer. Tür auf, nach 5 Sekunden zurück. Komm ruhig zurück, ohne große Begrüßung. Steigere langsam: 10 Sekunden, 30 Sekunden, 1 Minute. Immer bevor er unruhig wird. Erst dann Tür zu, dann Schuhe an, dann kurz vor die Wohnungstür. Pro Tag 3 bis 5 Mal am Tag
Geschafft, wenn er 5 Minuten ruhig bleibt, während du in einem anderen Raum bist.
Typischer Fehler: Zu schnell steigern. Jault er, warst du zu lange weg. Nächstes Mal kürzer.
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