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Dogscooter im Test

Dogscooter sind Tretroller für den Zughundesport: der Hund zieht, du stehst auf dem Trittbrett. Geeignet für lauffreudige Hunde ab 20 kg und mindestens 12 bis 14 Monaten. Einsteigermodelle kosten ab ca. 150 Euro und tragen zwischen 130 und 150 kg. Vor dem Start sollte der Tierarzt Gelenkstatus und Fitness prüfen. Benötigt werden ein spezielles Zuggeschirr (kein Halsband), Zugleine, Rückdämpferleine und eine Hundeantenne, die verhindert, dass die Leine ins Vorderrad gerät.

6 Min. Lesezeit
Zwei Siberian Huskies ziehen einen Schlitten auf einem Feldweg durch kahle Bäume, geführt von einer Person in einer Winterjacke. Die Hunde wirken voller Energie und konzentriert.
Das Wichtigste in Kürze
  • Dogscooter sind für den Zughundesport ausgelegt: der Hund zieht, du stehst auf dem Trittbrett
  • Geeignet für lauffreudige Hunde ab 20 kg und mindestens 12–14 Monaten
  • Vor dem Start Tierarzt konsultieren: Gelenkstatus und allgemeine Fitness prüfen
  • Benötigtes Zubehör: Zuggeschirr, Zugleine, Rückdämpferleine, Hundeantenne
YedooTop Empfehlung

Yedoo

4.8

Dogscooter im Vergleich: welche Modelle sich lohnen, was beim Kauf wichtig ist und für welche Hunde Zughundesport geeignet ist.

  • Stabiler Stahlrahmen
  • absorbiert Vibrationen effektiv
  • große Räder mit breiten Luftreifen

Top 3 im Vergleich

Top 3 im Vergleich

EigenschaftTop EmpfehlungYedooPremiumKickbikePreis-LeistungYedoo S2020 Tretroller
KategorieTop EmpfehlungPremium QualitätPreis-Leistung
Highlight 1Stabiler StahlrahmenIdeal für Schotter und glatte FeldwegeStabiler Stahlrahmen
Highlight 2absorbiert Vibrationen effektivzuverlässige Reifen150 kg Tragkraft
Highlight 3große Räder mit breiten Luftreifenleicht zu tretenScheibenbremsen
Preis prüfenPreis prüfenPreis prüfen

Wie wir geprüft haben

Wir haben alle Dogscooter auf Größe, Verarbeitung, Material, Gewicht, Trittbrett, Bremsen, Eignung und Ausrüstung geprüft.

Für die Eignung ist der erste Schritt zu prüfen, ob der Roller überhaupt für deinen Hund geeignet ist. Ein Dogscooter sollte leichte und schwere Personen befördern können. Das Trittbrett stellt den Kern des Scooters dar und ermöglicht einen sicheren und festen Stand.

Ein besonderes Augenmerk gilt den Rädern. Hunderoller sollten über große, luftgefüllte Reifen verfügen, da du mit deinem Hund eher auf Gelände als auf der Straße fahren wirst. Sollte ein guter Scooter auch über zwei starke Bremsen verfügen: Handbremse und Hinterradbremse. Zuggeschirr, Antenne für die Zugleine und Rückdämpferleine dürfen nicht fehlen.

Was ist ein Dogscooter?

Dogscooter sind grob gesagt Tretroller und werden überwiegend im Zughundesport eingesetzt. Der Hund zieht den Roller, du stehst auf dem Trittbrett und lenkst. Mit einer Hundeantenne wird die Zugleine so geführt, dass sie nicht ins Vorderrad gerät.

Der Zughundesport erfreut sich seit langer Zeit einer großen Beliebtheit: seit 2016 hat sich eine etablierte Dogscooter-Szene entwickelt. Einsteigermodelle kosten ab ca. 150 Euro. Der Scooter lässt sich auch ohne Hund als normaler Tretroller in der Stadt einsetzen.

Kaufratgeber

1. Nicht jeder Hund eignet sich zum Scootern

Grundsätzlich ist der Dogscooter für jeden lauffreudigen Hund geeignet. Aber es gibt Hunderassen, die sich besser eignen. Nordische Schlittenhunde wie Husky oder Malamute haben die besten Voraussetzungen: sie wurden jahrhundertelang für das Ziehen eingesetzt.

Ein mittelgroßer, ausgewachsener Hund mit einem Gewicht von mehr als 20 kg hat die besten Voraussetzungen für den Zughundesport. Ein guter Richtwert ist ein Alter von 12 bis 14 Monaten.

Hunde mit Gelenkproblemen oder eher ruhigem Wesen sind nicht geeignet. Welpen und Junghunde scheiden aus, da ihr Knochenaufbau noch nicht abgeschlossen ist. Bevor du mit dem Hund auf den Roller gehst, Tierarzt konsultieren: er beurteilt Fitness, Gelenke und Organe.

2. Der Scooter sollte stabil genug sein

Die Teile sollten aus hochwertigem Material bestehen und belastbar sein. Ein guter Scooter hält mindestens 120 kg aus: unter 100 kg sollte die Grenze nicht fallen. Je ausgewogener die Balance zwischen maximaler und realer Belastbarkeit, desto länger hält der Scooter.

3. Räder und Trittbrett sind wichtig

Räder sollten breit und groß sein: besonders auf sandigem oder kieseligem Untergrund. Das Vorderrad leicht größer als das Hinterrad erleichtert das Anfahren. Das Trittbrett sollte niedrig für einfaches Abstoßen, nicht zu niedrig für Geländefahrten, und rutschfest mit ausreichend Breite für beide Füße sein.

Vorn und hinten starke Bremsen sind bei hoher Geschwindigkeit unverzichtbar. Der Hund weiß ohne Signal nicht, dass du bremsen willst: die Initiative liegt immer bei dir.

Eine Hundeantenne verhindert, dass die Zugleine ins Vorderrad gerät. Ein geeignetes Zuggeschirr ist Pflicht: kein normales Halsband oder Brustgeschirr, da die Zugkraft sich gleichmäßig auf den Körper verteilen muss. Eine Rückdämpferleine absorbiert Zug bei unerwartetem Rucken.

Produktberichte im Detail

Top-Empfehlung: Yedoo

Robuster Stahlrahmen mit optimaler Steifigkeit und Geometrie. Absorbiert Vibrationen effektiv, hoher Fahrkomfort. Teilintegrierter Steuersatz für mehr Stabilität und Langlebigkeit. Tragfähigkeit: 130 kg.

Ausgestattet mit großen Rädern (Big Wheel) und breiten Luftreifen (Pannenschutzreifen) für Ausflüge auf jedem Untergrund. Trittbrett tief angebracht, rutschfest, in zwei Stufen höhenverstellbar für Straße und Gelände. Räder per Schnellspannhebel abnehmbar. Ergonomische Griffe.

Premium-Empfehlung: Kickbike

Kickbike Cross Fix mit starrer Gabel, erhältlich in Weiß. Rahmen und Gabel aus Rigid-Alu-Cross ohne Federung. Mechanische Scheibenbremse von Shimano BR-M375. Trittbretthöhe 7–9,5 cm, max. Zuladung 140 kg, Gewicht 10,2 kg. Geliefert mit Schutzblechen, Seitenständer und Klingel.

Ideal für Kies- oder Feldwege ohne harte Steinpfade. Leichter zu treten und günstiger als Full-Cross-Modelle. Shimano-Bremsen leicht einstellbar.

Preis-Leistungs-Empfehlung

Stabiler Stahlrahmen mit 150 kg Tragkraft. Big-Wheel-Räder mit breiterer Luftbereifung und doppelwandigen Felgen. Ergonomische Griffe mit doppelter Befestigung. Scheibenbremsen an beiden Rädern für Sicherheit bei Nässe, Laub und Schlamm. Rutschfestes Trittbrett. Schnellspannhebel an beiden Rädern.

Höhenverstellbare Variante

Große Räder für Stabilität auf Radwegen und in der Stadt. Breite Reifen mit Kevlar-Pannenschutz und glattem Profil. Stabiler Stahlrahmen. Trittbrett mit Antirutschstreifen, höhenverstellbar. V-Bremsen leicht zu bedienen. Räder per Schnellspannhebel abnehmbar. Lenker höhenverstellbar. Max. Zuladung 150 kg, Gewicht 9,3 kg.

Die leichte Variante

Aluminiumrahmen, Gesamtgewicht nur 7,8 kg. Big-Wheel mit Kevlar-Pannenschutz für jeden Untergrund. Niedrig gelagertes Trittbrett schont das Standbein. Zwei verstellbare Positionen der Hinterradgabel: 4/6 cm Trittbretthöhe für Straße und Gelände. Max. Zuladung 130 kg. Schnellspannhebel an Vorder- und Hinterrad.

Vorteile
Stabiler Stahlrahmen
absorbiert Vibrationen effektiv
große Räder mit breiten Luftreifen
Nachteile
Nicht für kleine oder alte Hunde geeignet
Braucht Eingewöhnungszeit für den Hund

Hast du aufgepasst?

Frage 1 von 3

Welche Hunde eignen sich am besten für den Dogscooter?

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Häufig gestellte Fragen

Claudia Weise

Geschrieben von

Claudia Weise

Chefredakteurin & Hundeexpertin

Chefredakteurin bei HundeoAktiv im TierschutzHundebesitzerin seit Kindheit

Claudia ist seit Kindheit Hundebesitzerin und im Tierschutz sehr aktiv. Als Chefredakteurin bei Hundeo ist es ihre Mission, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken.

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