Du interessierst dich für die Anwendungsmöglichkeiten von Bachblüten beim Hund? Wir zeigen dir 7 Möglichkeiten ✅ Tipps ✅Empfehlungen ✅ Ratgeber

Das Wichtigste in Kürze
Was sind Bachblüten und was genau bewirken sie beim Hund? Wie du sie richtig anwendest und was du vorher unbedingt wissen solltest, zeige ich dir in diesem Beitrag. Alles zur Wirkung, Verwendung und der richtigen Dosierung sowie meine persönliche Empfehlung verrate ich dir.
Genau wie für uns Menschen gibt es auch für Hunde alternative Medikamente gegen Stresssymptome, Angst oder Aggression. Eines der bekanntesten sind die Bachblüten.
Der Namensgeber der Bachblüte beziehungsweise der Bachblütentherapie ist der Arzt Dr. Edward Bach. Er gilt als der Erfinder dieser Therapie, bei der einzelne Essenzen von Pflanzen eingesetzt werden.
Genauer gesagt gelten als Bachblüten unterschiedliche Pflanzen, die sehr stark verdünnt und daraufhin erst mit anderen vermischt werden. So können sie für die verschiedensten Einsatzgebiete angewandt werden. Mittlerweile gibt es über 38 verschiedene Bachblüten. Dazu zählen neben Wild Rose, Elm auch Aspen. Diese festgelegte Anzahl an Bachblüten erschließen unterschiedliche Wirkungen.
Die Bachblütentherapie ist eine alternative und sehr schonende Behandlungsart. So konnten bereits viele Hunde- und Tierhalter im Allgemeinen positive Erfahrungen verzeichnen. Bis dato gibt es allerdings noch keine wissenschaftlichen Beweise für deren Wirksamkeit.
Angeboten werden Bachblüten in den verschiedensten Mischungen. Je nach Bedürfnis können diese fertig gemischt, gekauft oder selbst zusammengestellt werden. Dadurch lassen sie sich auf die Art der Beschwerden sowie auf den Charakter des Hundes anpassen.
Bachblüten werden hauptsächlich bei Verhaltensauffälligkeiten unterschiedlichster Art verwendet. Das Ziel ist es, für mehr Ausgeglichenheit zu sorgen. Des Weiteren sollen die Unstimmigkeiten im Gefühlshaushalt dadurch bereinigt werden. Wenn dein Liebling**Schmerzen** hat, seien sie nun physischer oder psychischer Natur, dann weisen Symptome daraufhin. Sobald du bemerken solltest, dass dein Schützling Verhaltensauffälligkeiten zeigt, gilt festzustellen, ob es sich um ein Symptom einer Krankheit oder um ein psychisches Leiden handelt.
Viel Bellen oder ständiges Jaulen können auf Einsamkeit oder auch Schmerzen hindeuten. Aus diesem Grund sollte von einem Tierarzt festgestellt werden, ob eine Erkrankung vorliegt oder nicht. Angst, Aggression oder Erschöpfung können durch körperliche, als auch geistige Schmerzen hervorgerufen werden.
Das Bellen gehört zu einem Hund einfach dazu. Es sollte ihm deshalb auch nicht verboten werden. Ständiges Bellen allerdings kann sehr anstrengend und sogar schon Ruhestörung sein. Ein entspannter und glücklicher Hund ist aber auch nicht ständig am Bellen.
Wenn dein Hund nun extrem viel bellt, dann tust du auch ihm etwas Gutes, wenn dies abgestellt wird. Genau dies kann mit Bachblüten erreicht werden. Sie lassen ihn ruhiger und gelassener auf gewisse Ereignisse reagieren. Verwendet werden dafür Stechpalme, Springkraut und Weinreben.
Das dein Vierbeiner nicht mehr auf Sauberkeit achtet, kann viele Ursachen haben. Um dies herauszufinden, kann eine Bachblütentherapie sehr unterstützend sein. Sollte der Auslöser für dieses Verhalten auf eine übertriebene Ängstlichkeit zurückzuführen sein, dann können folgende Mischungen weiterhelfen: Aspen, Impatiens oder Mimulus.
Ängste sind oftmals der Grund dafür, warum sich ein Hund unterwürfig, demütig oder auch schneller aggressiv zeigt. Typische Verhaltensauffälligkeiten lassen sich dadurch beschreiben. Auch hier sorgt eine Bachblütenmischung dafür, dass deine Fellnase gelassener und entspannter ist. Das ist vor allem an lauten Events wie Silvester oder einem Gewitter der Fall. Je nachdem welche Art von Angst dein Kleiner verspürt und welches Verhalten er zeigt, gibt es eine Bachblütenmischung.
Gegen schreckhaftes Verhalten werden hauptsächlich Aspen verwendet. Springkraut soll den nervösen und ungeduldigen Hund beruhigen. Rock Rose beseitigt panisches Verhalten sowie Angstzustände. Bei Platzangst wird oftmals Mimulus eingesetzt.
In unterschiedlichen Formen und an verschiedenen Opfern kann dein Hund seine Aggressivität herauslassen. Diese kann sich gegen Menschen oder anderen Hunden richten. Gelassenheit und Ruhe soll eine Bachblütentherapie auch hier hervorrufen. Um dies zu erreichen, werden Rotbuche und Stechpalme verwendet.
Das Verhalten eines Hundes kann wie beim Menschen durch eine Veränderung der Lebensumstände beeinflusst werden. Ein eher entspannter Hund kann plötzlich Stress und innere Anspannungen ausgesetzt sein.
Hervorrufen kann dies etwa ein Umzug oder eine Veränderung des Tagesablaufes. Auch ein neues Familienmitglied kann diese Veränderung herbeiführen. Bachblüten unterstützen deinen Vierbeiner, mit dieser neuen Situation umzugehen. Hier werden Mischungen mit Geißblatt verwendet. Bei Einsamkeit kann Heidekraut der Schlüssel zum Erfolg sein.
Verhaltensauffälligkeiten lassen sich nicht nur durch Ängste, Aggression oder Unsauberkeit erkennen. Übertriebener Enthusiasmus kann ebenfalls eine sein. In den meisten Fällen wird dieser hervorgerufen, weil das Herrchen sich sehr enthusiastisch verhält.
So kann es schon einmal vorkommen, dass überschwängliche Begrüßungen mit urinieren verbunden werden. Damit der Hund in dieser Situation mehr Ruhe hat, können Springkraut und Eisenkraut helfen. Durch Eiche kann ein erhöhter Drang nach Aktivität gezügelt werden.
Mensch als auch Hund können gleichermaßen an Epilepsie leiden. Bei den unterschiedlich auftretenden epileptischen Anfällen setzen die Wahrnehmung, Motorik und auch die vegetativen Funktionen für einen Augenblick aus. In dieser Situation sind Mensch oder Tier hilflos. Das kann Folgen auf die Gefühle nach sich ziehen.
Bachblütenmischungen können diese Erkrankung zwar nicht heilen, aber die Anfälle und die Nebenwirkungen lassen sich mit ihnen lindern. Neben der konventionellen Behandlung dieser Krankheit kann eine Bachblütenmischung als ergänzende Therapie angewandt werden. Verwendet werden hierfür weiße Waldrebe, Herbstenzian, Stechpalme und Rosskastanie.
Spezielle Bachblüten-Notfalltropfen können bei Notfällen und besonderen Ereignissen eingesetzt werden. Die sogenannte Rescue Remdey Auswahl soll dem Vierbeiner in extremen Belastungssituationen unter die Arme greifen. Diese Tropfen können nach einem traumatischen Ereignis beruhigend wirken, bis d...
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> Die Höhe der Dosierung kann je nach Beschwerde und Körpergewicht variieren. Als grundsätzlicher Richtwert gelten aber 24 Tropfen beziehungsweise Globuli pro Tag. Verabreicht wird dies über den Tag verteilt. Beispielsweise sechsmal am Tag immer vier Tropfen/Globuli. Sollte es sich um eine Langze...
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Das Produkt oben kann ich guten Gewissens empfehlen, falls du selbst die Bachblüten ausprobieren magst. Das Ziel ist es, dass Stresssymptome abgemildert werden. Auch Aggressivität und Angst können damit behandelt werden.
Bachblüten lassen sich als Tropfen oder Globuli erwerben und sorgen für mehr Ruhe und Gelassenheit bei deinem treuen Begleiter. Sie haben in den unterschiedlichsten Situationen bereits positive Ergebnisse liefern können. Sei es bei Veränderungen des Zuhauses oder der Tagesordnung, bei Stress, Angst und bei Notfällen. Nebenwirkungen oder Abhängigkeiten sind bis heute nicht bekannt. Aber auch die tatsächliche Wirkung ist noch nicht wissenschaftlich belegt worden.
Wenn du dich also dazu entscheiden solltest, deiner Fellnase mit Bachblüten zu helfen, dann solltest du einen Heilpraktiker oder Tierarzt hinzuziehen. Gemeinsam könnt ihr so die richtige Mischung und Dosis herausfinden.