Honig ist nicht giftig, aber sehr zuckerreich. Ob er wirklich therapeutische Wirkung hat und wie viel dein Hund davon fressen darf.

Ja: Hunde dürfen Honig in kleinen Mengen essen. Honig enthält Vitamine, Antioxidantien und hat antibakterielle Eigenschaften. Der hohe Zuckergehalt begrenzt aber die sinnvolle Menge: ein kleiner Teelöffel gelegentlich reicht aus.
Honig ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Antioxidantien, die das Immunsystem unterstützen. Er hat antibakterielle Eigenschaften und kann äußerlich auf kleine Wunden aufgetragen werden, um die Heilung zu fördern. Bei Husten oder gereiztem Hals kann ein kleiner Teelöffel Honig die gereizte Schleimhaut beruhigen. Roher Honig kann zudem lokal produzierten Pollen enthalten, was bei pollenallergischen Hunden unterstützend wirken kann.
Honig enthält viel Zucker: zu viel führt zu Übergewicht und Zahnproblemen. Hunde mit Diabetes dürfen keinen Honig bekommen. Welpen unter 12 Monaten keinen Honig geben, da ihr Immunsystem rohen Honig (einschließlich möglicher Botulismus-Sporen) noch nicht ausreichend verarbeiten kann.
Die Menge auf einen halben bis ganzen Teelöffel gelegentlich begrenzen.
Honig pur löffeln lassen, über das Futter träufeln oder in selbstgemachte Hundekekse einarbeiten. Als einfaches Backrezept eignet sich: 1 Tasse Haferflocken, ½ Tasse Mehl, 1 Ei und 2 EL Honig mischen, zu kleinen Keksen formen und bei 180 °C ca. 15 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.
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