Kürbis ist für Hunde gut für Verdauung und Magen. Was dein Hund davon wirklich hat und wie du ihn am besten zubereiten solltest.

Ja: Kürbis ist eines der besten Gemüse für Hunde. Er hilft bei Durchfall und Verstopfung, ist kalorienarm und gut verträglich. Wichtige Ausnahme: Zierkürbisse sind für Hunde giftig und dürfen nicht gefüttert werden.
Kürbis enthält Beta-Carotin (Vitamin A), Vitamin C und E sowie Kalium. Besonders wertvoll sind die Ballaststoffe: Sie regulieren den Darm in beide Richtungen: bei Durchfall absorbieren sie überschüssige Flüssigkeit, bei Verstopfung regen sie die Darmbewegung an.
Kürbiskerne enthalten Cucurbitacin, das Darmparasiten betäubt und hemmt: ein natürlicher Zusatz beim Entwurmen.
Zierkürbisse (dekorative Sorten wie Zitronen- oder Birnkürbis) enthalten Cucurbitacine in giftigen Konzentrationen und sind für Hunde nicht geeignet. Nur Speisekürbisse füttern: Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis.
Keine gewürzten Zubereitungen: Kürbissuppe mit Zwiebeln, Kürbiskuchen mit Zucker oder Zimtkürbis sind ungeeignet. Nur pur, ohne Zusätze.
Kürbis kochen und als Püree oder in Stücken füttern. Hokkaido-Kürbis kann mit Schale gekocht werden. Kürbispüree in Eiswürfelformen einfrieren: ergibt praktische Portionen für die Schonkost. Roher Kürbis in kleinen Mengen ist ebenfalls möglich.
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