Leinsamen fördern die Verdauung: richtig zubereitet. Was dein Hund wirklich davon hat, welche Form passt und wie viel sinnvoll ist.

Ja: Hunde dürfen Leinsamen essen. Ganze Leinsamen werden jedoch oft unverdaut ausgeschieden und liefern kaum Nährstoffe. Geschrotete oder gemahlene Leinsamen sind die richtige Form: so werden Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe aufgenommen.
Leinsamen sind reich an Alpha-Linolensäure (ALA), einer pflanzlichen Omega-3-Fettsäure. ALA unterstützt Haut und Fell, wirkt entzündungshemmend und kann die Gelenkgesundheit positiv beeinflussen. Ballaststoffe fördern die Verdauung. Die im Leinsamen enthaltenen Schleimstofffe können gereizte Magenschleimhäute beruhigen.
Nur geschrotete oder gemahlene Leinsamen verwenden: ganze Samen passieren den Verdauungstrakt meist ungenutzt. Die Ölsäuren in Leinsamen oxidieren schnell: frisch mahlen oder nur kleine Mengen kaufen und kühl lagern.
Max. 1–2 Teelöffel täglich je nach Körpergröße. Zu viel kann Durchfall verursachen.
Geschrotete Leinsamen direkt unter das Futter mischen. Alternativ Leinöl: 1 Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht: als bequeme Alternative. Leinöl nicht erhitzen.
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