Viele Hunde sind laktoseintolerant: Kuhmilch verursacht bei ihnen Durchfall. Welche Alternativen passen und wie viel Milch manche Hunde vertragen.

Manche Hunde vertragen Milch, viele nicht. Erwachsene Hunde produzieren weniger Laktase: das Enzym, das Milchzucker abbaut. Ohne ausreichend Laktase landet Laktose unverdaut im Dickdarm und verursacht Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall.
Kuhmilch enthält rund 4,7g Laktose pro 100ml. Welpen vertragen Milch gut, weil ihr Körper noch reichlich Laktase produziert. Bei erwachsenen Hunden nimmt die Laktaseproduktion oft deutlich ab: genau wie bei Erwachsenen der meisten Säugetierarten.
Symptome einer Laktoseintoleranz: Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen innerhalb weniger Stunden nach dem Trinken.
Hunde brauchen keine Milch: ihr Kalziumbedarf wird durch ausgewogenes Hundefutter gedeckt. Milch ist ein Genuss, kein Nährstofflieferant.
Keine große Menge auf einmal. Auch Hunde ohne erkennbare Intoleranz können bei zu viel Milch Verdauungsprobleme entwickeln.
Laktosefreie Kuhmilch ist besser verträglich: Laktose wurde enzymatisch aufgespalten. Ziegenmilch enthält mit rund 4,1g Laktose etwas weniger als Kuhmilch und wird von manchen Hunden besser vertragen.
Kleine Mengen zum Testen: ein paar Schlucke, dann 24 Stunden beobachten.
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