Süßkartoffeln sind erlaubt und vitaminreich: aber nur gegart. Was dein Hund davon wirklich hat und wie viel er davon fressen darf.

Ja: Süßkartoffeln sind für Hunde gut geeignet. Im Gegensatz zu normalen Kartoffeln enthalten Süßkartoffeln kein Solanin. Sie liefern viel Beta-Carotin und sind leicht verträglich. Immer gegart füttern: nie roh.
Süßkartoffeln sind reich an Beta-Carotin (Provitamin A), Vitamin C, Vitamin B6 und Kalium. Beta-Carotin ist besonders wichtig für Sehvermögen, Immunsystem und Hautgesundheit. Ballaststoffe unterstützen die Verdauung und können bei leichtem Durchfall oder Verstopfung helfen. Für Hunde mit Getreideunverträglichkeit sind Süßkartoffeln eine gute glutenfreie Kohlenhydratalternative.
Rohe Süßkartoffeln enthalten schwer verdauliche Stärke: immer kochen, backen oder dämpfen. Keine Zusätze: kein Salz, Zucker, Butter oder Gewürze.
Süßkartoffeln sind kohlenhydratreich: max. 10% der täglichen Futtermenge. Bei Übergewicht oder Diabetes sparsam einsetzen.
Süßkartoffel schälen, in Würfel schneiden und in ungesalzenem Wasser ca. 15–20 Minuten kochen. Alternativ bei 180°C ca. 45 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen. Als Püree oder in Stücken füttern.
Richtwerte:
| Hundegröße | Menge (gekocht) | Häufigkeit |
|---|---|---|
| Bis 5 kg | 1 TL bis 1 EL | 2–3× pro Woche |
| 5–15 kg | 1–2 EL | 2–3× pro Woche |
| 15–30 kg | 2–3 EL | 2–3× pro Woche |
| Über 30 kg | 3–4 EL | 2–3× pro Woche |
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