Dein Hund schmatzt? Vielleicht schluckt oder leckt er auch ständig? Dann ist guter Rat wichtig. Der Ratgeber mit Empfehlungen & Tipps ✓ Geprüft vom Tierarzt

Das Wichtigste in Kürze
Dein Hund schmatzt, schluckt oder leckt ständig? Dann bist du hier richtig. Ich erkläre dir alle Symptome, Ursachen und was genau du dagegen tun kannst. Außerdem haben wir uns für diesen Artikel Beratung vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic eingeholt.
Schmatzen beim Hund kann positive sowie auch negative Gründe haben.
Du bist in der Küche und er weiß: „Frauchen oder Herrchen bereitet mir gerade mein Futter vor.“ Kaum ist der Gedanke da und schon fängt seine Speicheldrüse an zu arbeiten. Er bereitet sich vor. So geht es uns auch gelegentlich mal und das Wasser läuft uns im Mund zusammen.
Oder kurz vor dem Einschlafen. Dein Liebling legt sich hin und versucht zu entspannen. Dabei leckt und schmatzt er vor sich hin, bis er eingeschlafen ist.
Wenn auch nicht so stark ausgeprägt wie bei den Vierbeinern, machen das sogar Babys und Kleinkinder. Sogar im fortgeschrittenen Alter kommt es vor, dass wir kurz vor dem Einschlafen unbewusst unsere Zunge im Mund bewegen. Als ob wir etwas in unserem Mund zergehen lassen. Man geht davon aus, dass ...
Meistens ist der Grund für das Schmatzen deines Hundes eine einfache Angewohnheit oder er hat noch Futterreste zwischen seinen Zähnen stecken. Nimmt das Schmatzen überhand, solltest du die Ursache mit deinem Tierarzt abklären, da sich dahinter auch eine ernste Erkrankung verbergen kann.
Zuerst musst du die Ursache für das Schmatzen herausfinden. Liegt es an Futterresten im Maul, kannst du diese einfach entfernen. Hat sich dein Hund dieses Verhalten angewöhnt, kannst du es ihm abtrainieren. Ist der Grund eine Krankheit, musst du diese vom Tierarzt behandeln lassen.
Du brauchst dazu eine Hundezahnbürste und spezielle Zahnpasta. Gewöhne deinen Hund langsam, ohne Druck und von klein auf daran, seine Zähne zu putzen. Eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in unserem Artikel.
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Es muss nicht immer eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken, wenn dein Schützling viel schmatzt, schluckt und leckt.
Wichtig ist, dass du deinen Liebling aufmerksam beobachtest und die kleinsten Veränderungen sofort erkennst. Auch sind die Begleiterscheinungen wichtig. Schmatzen und Schlecken kann eine Angewohnheit, eine Marotte sein. Dies ist der Fall, wenn dein Vierbeiner das Verhalten immer in denselben Situationen zeigt.
Beispiele dafür sind das Schmatzen beim Einschlafen oder der übermäßige Speichelfluss, wenn dein Liebling bettelnd vor dem Esstisch sitzt.
*In beiden Fällen besteht keine Gefahr, es handelt sich um ein Verhalten deines Vierbeiners, das du bei Bedarf abtrainieren kannst. * Bei akutem und/oder unabdingbarem Lecken und Speichelfluss solltest du die Sache ernster nehmen. Solange im Mund- und Rachenraum (wie in den Zahnzwischenräumen) Essensreste oder Ähnliches festsitzen, kannst du sie meistens selbst entfernen.
In allen anderen Fällen rate ich dir, sofort mit deinem Tierarzt Kontakt aufzunehmen, um die konkreten Ursachen feststellen zu können.