- Die Verdauung beim Hund dauert 12–24 Stunden
- Hochwertiges Futter und ausreichend Wasser sind die Basis
- Regelmäßige Fütterungszeiten fördern eine gesunde Verdauung
Ein gesundes Verdauungssystem ist entscheidend für die allgemeine Gesundheit des Hundes. Im Verdauungstrakt wird die aufgenommene Nahrung aufgespalten, damit der Hund die nötigen Nährstoffe aufnehmen kann. Zum Verdauungstrakt zählen Maul, Speiseröhre, Magen, Dünndarm, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Leber, Dickdarm und After.
Alles beginnt im Maul
Das erste Organ bei der Verdauung ist das Maul. Ein Hund hat 42 Zähne: große Fangzähne und scharfe Backenzähne, aber keine Mahlzähne. Die Nahrung wird deshalb geschlungen und kaum zerkaut. Das Gebiss ist auf die Aufnahme von Fleisch ausgerichtet.
Sobald sich Nahrung im Maul befindet, wird Speichel angereichert. Anders als beim Menschen enthält der Speichel eines Hundes keine Verdauungsenzyme: die Vorarbeit für die spätere Verdauung findet kaum im Maul statt.
Gesunde Verdauung fördern
Hochwertiges Futter und tägliche Bewegung sind die Grundlage für einen gesunden Verdauungstrakt. Gelegentliche Störungen sind in den meisten Fällen harmlos: eine kurze Fastenzeit und Schonkost helfen oft, das Problem von selbst zu lösen. Bei anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Beschwerden den Tierarzt aufsuchen, damit ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen oder frühzeitig behandelt werden können.
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