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Shikoku

Der Shikoku ist eine ursprüngliche und unabhängige Hunderasse mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt.

Gewicht
15.9–24.9kg
Höhe
43.2–55.9cm
Lebenserwartung
10–12Jahre
Größe: MittelFelllänge: KurzhaarVergleichen
Shikoku
PflegeleichtAufmerksamer WachhundHohes Energielevel

Du suchst einen treuen, unabhängigen Begleiter mit wilder Seele? Der Shikoku ist eine seltene japanische Hunderasse, die einst für die Jagd gezüchtet wurde und bis heute ihren mutigen, loyalen Charakter bewahrt hat.

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Wo wird der Hund leben?

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Fünf kurze Fragen zu deinem Lebensstil

Charakter & Wesen: Shikoku

Der Shikoku zeichnet sich durch sein Wesen und seine Anpassungsfähigkeit aus. Hier die wichtigsten Punkte auf einen Blick.

Für Anfänger
Für AnfängerErfahrung nötig
Bewegung
BewegungViel
Kinderfreundlich
KinderfreundlichWeniger
Wohnung
WohnungBedingt
Fellpflege
FellpflegeWenig
Haaren
HaarenMittel
Wachsamkeit
WachsamkeitHoch

Steckbrief: Shikoku

Höhe
Höhe43.2-55.9 cm
43.2-55.9 43.2-55.9
Gewicht
Gewicht15.9-24.9 kg
15.9-24.9 15.9-24.9
Lebenserwartung
Lebenserwartung10-12 Jahre
Steckbrief: Shikoku
RasseShikoku
FCI-GruppeSpitze und Hunde vom Urtyp
FellfarbenSesam (Mischung schwarzen, roten und weißen Haaren), Rot, Schwarz
CharakterDer Shikoku ist eine ursprüngliche und unabhängige Hunderasse mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt.

Pro & Contra: Shikoku

Passt am besten zu:

Wer geduldig mit Pflege und Bewegung ist und sich auf eine lange Beziehung einlässt.

Aktiver Lebensstil mit viel Bewegung
Erfahrung in der Hundeerziehung

Vorteile

  • Pflegeleichtes Fell mit wenig Aufwand
  • Toller Begleiter für aktive Menschen und Sportler
  • Aufmerksamer Wachhund

Nachteile

  • Erziehung erfordert Erfahrung und Geduld
  • Weniger für Familien mit kleinen Kindern geeignet
  • Braucht viel Bewegung und Beschäftigung

Wusstest du? Shikoku

Der Shikoku hat einen ausgeprägten Wachinstinkt und behält seine Umgebung genau im Blick

Der Shikoku hat einen eigenständigen Charakter und braucht eine konsequente Erziehung

Merkmale

Der Shikoku ist ein mittelgroßer, athletischer Hund mit einem harmonisch proportionierten Körperbau. Sein dichtes, wetterfestes Fell liegt eng an und zeigt sich in verschiedenen warmen Farbtönen mit typischer heller Zeichnung an Brust, Bauch und Läufen. Die spitzen, aufrecht stehenden Ohren und die mandelförmigen, dunklen Augen verleihen ihm einen wachsamen und entschlossenen Ausdruck. Auffällig ist auch seine buschige Rute, die meist über dem Rücken eingerollt oder sichelförmig getragen wird. Seine Erscheinung erinnert an die ursprünglichen japanischen Jagdhunde, mit denen er eng verwandt ist, und unterstreicht seine robuste und bewegliche Natur.

Informationen

Der Shikoku ist eine ursprüngliche und unabhängige Hunderasse mit einem ausgeprägten Jagdinstinkt. Er zeigt sich loyal gegenüber seiner Familie, bleibt jedoch oft reserviert gegenüber Fremden. Durch seine hohe Intelligenz und Wachsamkeit lernt er schnell, benötigt jedoch eine konsequente Erziehung mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Sein ausgeprägter Bewegungsdrang und seine Ausdauer machen ihn zu einem idealen Begleiter für aktive Menschen. Trotz seiner Eigenständigkeit baut der Shikoku eine enge Bindung zu seinen Bezugspersonen auf und zeigt ihnen gegenüber eine treue und anhängliche Seite.

Ernährung

Der Shikoku ist ein aktiver und ursprünglicher Hund, der eine ausgewogene und hochwertige Ernährung benötigt, um gesund und vital zu bleiben. Eine artgerechte Fütterung sollte sich an den Bedürfnissen eines Fleischfressers orientieren und aus hochwertigen tierischen Proteinen bestehen. Besonders gut eignet sich ein hochwertiges Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil und ohne unnötige Zusatzstoffe, da es dem natürlichen Beuteschema des Hundes näherkommt und eine bessere Feuchtigkeitsversorgung bietet. Trockenfutter hingegen enthält oft viele Füllstoffe und kann auf Dauer die Nieren belasten, da der Hund deutlich mehr Wasser aufnehmen muss, um es auszugleichen. Neben einer guten Futterqualität ist es wichtig, die Mahlzeiten an das Aktivitätsniveau des Shikoku anzupassen, um eine optimale Versorgung mit Nährstoffen sicherzustellen.

Pflege

Der Shikoku ist eine ursprüngliche, agile Hunderasse, die eine konsequente, aber einfühlsame Erziehung benötigt. Aufgrund seines ausgeprägten Jagdtriebs und seiner Eigenständigkeit ist eine frühzeitige Sozialisierung besonders wichtig. Er fühlt sich in einem Zuhause wohl, das ihm viel Bewegung und geistige Beschäftigung bietet, idealerweise mit Zugang zu einem gesicherten Garten. Tägliche Spaziergänge und sportliche Aktivitäten helfen, seinen Bewegungsdrang zu stillen. Sein dichtes Fell erfordert regelmäßiges Bürsten, um lose Haare zu entfernen und die Haut gesund zu halten. Da der Shikoku eine enge Bindung zu seiner Bezugsperson aufbaut, sollte er nicht über längere Zeit allein gelassen werden. Ein liebevolles, konsequentes Umfeld mit ausreichend Beschäftigung ist essenziell für sein Wohlbefinden.

Zubehör

Der Shikoku ist ein aktiver und intelligenter Hund, der eine konsequente Erziehung und ausreichend Beschäftigung benötigt. Passendes Zubehör ist wichtig, um seinen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ein gut sitzendes Geschirr eignet sich besonders für Spaziergänge und sportliche Aktivitäten, da es dem Hund genügend Bewegungsfreiheit bietet und gleichzeitig für Sicherheit sorgt. Da der Shikoku eine hohe Ausdauer hat, sind robuste und langlebige Spielzeuge ideal, die sowohl körperliche als auch geistige Herausforderungen bieten. Bürsten mit mittelharten Borsten helfen, das dichte Fell regelmäßig zu pflegen und lose Haare zu entfernen. Zudem ist ein gemütlicher Liegeplatz wichtig, an dem sich der Hund nach einem aktiven Tag entspannen kann.

Geschichte

Der Shikoku ist eine ursprünglich aus Japan stammende Hunderasse, die ihren Namen von der gleichnamigen Insel im Süden des Landes erhielt. Diese Hunde wurden seit Jahrhunderten von Jägern in den bergigen Regionen gezüchtet, um vor allem Wildschweine zu verfolgen und zu stellen. Ihre Widerstandsfähigkeit, Ausdauer und ihr unabhängiges Wesen machten sie zu geschätzten Begleitern in der anspruchsvollen Umgebung. Die Rasse ist eng mit anderen japanischen Spitzarten verwandt und zeigt deutliche Einflüsse der einheimischen Hunde, die schon vor langer Zeit auf den japanischen Inseln lebten. Trotz ihrer langen Geschichte blieb der Shikoku über die Jahrhunderte hinweg eine eher seltene Rasse, da er vor allem in abgelegenen Regionen gehalten wurde. Heute wird der Shikoku als Jagdhund und als treuer Begleiter geschätzt, wobei sein natürliches Temperament und seine ursprünglichen Instinkte erhalten geblieben sind.

Gesundheit

Der Shikoku gilt als robuste und widerstandsfähige Hunderasse, die bei guter Pflege ein hohes Alter erreichen kann. Dennoch gibt es einige erblich bedingte Gesundheitsprobleme, die auftreten können. Dazu gehören unter anderem Gelenkerkrankungen, die bei mittelgroßen und aktiven Hunderassen nicht ungewöhnlich sind. Auch bestimmte Augenkrankheiten wurden in der Rasse beobachtet, weshalb regelmäßige Untersuchungen sinnvoll sind. Eine artgerechte Ernährung, ausreichend Bewegung und eine verantwortungsbewusste Zucht tragen dazu bei, das Risiko gesundheitlicher Probleme zu minimieren und das Wohlbefinden des Shikoku zu erhalten.

Trainierbarkeit

Der Shikoku ist ein ausdauernder und aktiver Hund, der viel Bewegung und geistige Auslastung benötigt. Ursprünglich als Jagdhund gezüchtet, besitzt er einen ausgeprägten Bewegungsdrang und zeigt sich draußen äußerst agil und aufmerksam. Seine Intelligenz und Lernfähigkeit machen das Training grundsätzlich effektiv, allerdings erfordert seine unabhängige Art eine konsequente, aber einfühlsame Erziehung. Mit einer geduldigen und positiven Herangehensweise lässt er sich gut führen, doch ein gewisses Maß an Eigenständigkeit wird er sich immer bewahren.

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Wie schwer wird ein Shikoku?

Häufig gestellte Fragen

Claudia Weise

Geschrieben von

Claudia Weise

Chefredakteurin & Hundeexpertin

Chefredakteurin bei HundeoAktiv im TierschutzHundebesitzerin seit Kindheit

Claudia ist seit Kindheit Hundebesitzerin und im Tierschutz sehr aktiv. Als Chefredakteurin bei Hundeo ist es ihre Mission, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken.

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