- Napf, Wasser, Halsband, Leine und Schlafplatz müssen vor dem Einzug bereitstehen
- Das bisherige Futter vom Züchter oder Tierheim weiter füttern: keine Futterumstellung im Stress
- Welpen brauchen verstellbare Ausrüstung, die mit ihnen mitwächst
- Hund beim Ordnungsamt anmelden und Hundehaftpflicht abschließen
wasser- und schmutzabweisend, kein Druck auf den Hals bei Zug, weich und schont das FellActivity4Dogs Halsband
Erstausstattung Hund: Welche Produkte wirklich nötig sind. Checkliste für Welpen und erwachsene Hunde, von Napf bis Transportbox.
| Produkt | Vorteile |
|---|---|
| Activity4Dogs Halsband | wasser- und schmutzabweisend, kein Druck auf den Hals bei Zug, weich und schont das Fell |
| BELISY Geschirr | weiche Polsterung und reflektierend, standhaltend bei Zugbelastung, praktischer Klickverschluss |
| PetPäl Hundeball | für gesunde Zähne und Zahnfleisch, bissfest, frei von Giftstoffen, mit Leckerli befüllbar |
| Rinti Extra Snack Chicko | 97 % Hühnerfleisch, mit Mineralstoffen |
| SONGMICS Hundebett | kein Haften von Haaren, weich und flauschig, wasserabweisend und pflegeleicht |
| Pogi's Kotbeutel | biologisch abbaubar, extragroß und tropfsicher, mit Frischeduft |
| Karlie Transportbox | stabil, gut verarbeitet, für Langstreckentransport, mit kleinem Napf |
| FURminator Striegel | für Kurz- und Langhaar, effektiv und sanft, keine Hautreizungen |
| AniForte Shampoo | auf pflanzlicher Basis, neutraler Geruch, parfümfrei, hautfreundlich |
In diesem Ratgeber findest du eine Checkliste mit allen Produkten, die bei der Erstausstattung nicht fehlen dürfen.
Warum eine Erstausstattung so wichtig ist
Der Einzug ist für den Hund stressig. Er verlässt seine Mutter, seine Geschwister und seine gewohnte Umgebung: und landet nach einer Autofahrt plötzlich in einem neuen Zuhause.
Mit einer guten Erstausstattung hilfst du dem Hund, sich schneller einzugewöhnen. Er kann das Hundebett erkunden, Spielzeug kennenlernen und durch Leckerlis beruhigt werden. Im Laufe der Zeit kommen viele weitere Hundeartikel dazu. Für den Anfang reichen die grundlegenden Produkte.
Das mitunter wichtigste für Hunde ist genug zu fressen und zu trinken. Näpfe sollten vor dem Einzug bereitstehen. Die Größe hängt davon ab, wie groß der Hund ist und wie viel er täglich bekommt. Für große Hunde bieten sich höhenverstellbare Futternäpfe an: sie fördern eine gesunde Körperhaltung. Für Wasser am besten mehrere Näpfe in verschiedenen Räumen aufstellen.
Für den Anfang solltest du dem Hund das Futter geben, das er auch beim Vorbesitzer bekommen hat: kein zusätzlicher Stress durch Futterumstellung. Sprich vorher mit dem Züchter oder dem Tierheim ab. Nach einigen Wochen kannst du auf anderes Futter umstellen. Unseren Hundefutter-Ratgeber findest du hier.
Von Anfang an braucht der Hund viel Bewegung. Er möchte seine neue Umgebung erkunden und sich auspowern. Dafür sind Halsband und Leine wichtig.
Das Halsband sollte vorher anprobiert werden, damit es nicht zu locker ist oder scheuert. Bei Welpen ist ein verstellbares Halsband sinnvoll: das wächst mit. Wenn du eine normale Leine (1,5–2 m) kaufst, kannst du zusätzlich eine Schleppleine (5+ m) besorgen: die bietet mehr Freiraum beim Erkunden.
Statt eines Halsbandes ist auch ein Hundegeschirr möglich. Es schont den Hals und ist besonders für Welpen geeignet. Bei zuglustigen Hunden gibt es außerdem mehr Kontrolle.
Ob zum Kuscheln, Knabbern oder Toben: Jeder Hund braucht Spielzeug. Es sollte am Tag des Einzugs bereitstehen. Durch die Beschäftigung wird der Hund vom Stress abgelenkt und gewöhnt sich schneller ein. Wichtig: Das Spielzeug darf nicht schnell kaputtgehen oder kleine Teile freigeben, die verschluckt werden können.
Leckerlis zur Eingewöhnung
Die ungewohnte Umgebung macht den Hund im ersten Moment nervös. Leckerlis helfen bei der Beruhigung und beim Aufbau von Vertrauen. Auch für die Hundeerziehung, die früh beginnen sollte, sind sie unverzichtbar. Zum Verstauen bieten sich eine Leckerli-Box für zu Hause und eine Tasche für unterwegs an.
Nach so einem anstrengenden Tag wird der Hund schnell müde. Umso schöner, wenn er einen eigenen weichen Schlafplatz als Hundebett hat. Von Anfang an sollte eine Hundehütte oder ein Hundekorb vorhanden sein: an einem ruhigen Ort, wo er sich zurückziehen kann.
In den ersten Nächten vermisst der Welpe seine Mutter. Frage den Züchter, ob er eine Decke der Hündin mitgeben kann: der vertraute Geruch hilft beim Einschlafen.
Jeder möchte saubere Wege haben. Bei jedem Spaziergang Kotbeutel mitnehmen. Ohne Kotbeutel droht schnell Ärger mit Anwohnern oder ein Bußgeld.
Eine Transportbox wird schon für den ersten Transport nach Hause benötigt. Je nach Hund und Fahrzeug sind Transportbox, Trennwand oder Sicherheitsgurt die richtige Wahl.
Diese Pflegeprodukte sind besonders für Hunde mit längerem Fell wichtig: regelmäßiges Bürsten oder Kämmen und Waschen mit speziellem Hundeshampoo.
In den wärmeren Monaten sind Flöhe und Zecken aktiv. Diese Parasiten übertragen Krankheiten. Von Anfang an mit Zeckenschutzmitteln schützen.
Checkliste für die Erstausstattung
Hier hast du die wichtigsten Produkte im Überblick. Drucke dir die Liste aus und hake ab, was du schon besorgt hast.
Bitte beachte, dass eine ausreichende Hundeapotheke schon vorhanden sein sollte.
Die Erstausstattung bei Welpen ist dieselbe wie bei ausgewachsenen Hunden. Beachte nur: Welpen sind noch verspielter, aktiver und unerfahrener. Besonders vielseitiges Spielzeug und viele Leckerlis für das Training sind wichtig.
Welpen kauen auf allem herum. Spielzeug, Halsband und Leine sollten den Zähnen standhalten. Beseitige vorher mögliche Gefahren: herumliegende Stromkabel, Haushaltsreiniger, Pflanzen und zerbrechliche Gegenstände.
Denke daran, dass der Hund wächst. Verstellbare Halsbänder, ein größeres Hundebett und höhenverstellbare Futternäpfe passen sich an das Wachstum an.
Noch zu erledigen
Auch wenn Ausstattung kaufen mehr Spaß macht: Den Hund bei der Stadtverwaltung zur Hundesteuer anmelden und Hundemarke holen. Bestimmte Hunde müssen auch beim Ordnungsamt angemeldet werden.
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist sehr zu empfehlen: in einigen Bundesländern sogar Pflicht. Sie übernimmt Schäden, die der Hund verursacht. Auch eine Hundekrankenversicherung sollte man bedenken.
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