cbd öl

7 Fakten und die Vorteile zum CBD Öl für Hunden

Schon als Welpe hatte unser Liebling Nacho Angst vor Gewitter, Feuerwerk und anderen lauten Geräuschen. Er zitterte, winselte und war sichtlich gestresst. 

Jeder Hundehalter kann es nachempfinden: Wir wollen unsere Fellnasen nicht weiter so leiden sehen.

Aus diesem Grund probierten wir CBD-Öl aus und waren schnell begeistert:

  • Es hilft nicht nur gegen die Aufregung.
  • Auch das Allgemeinbefinden unseres Kleinen hat sich verbessert.

Wir möchten unsere Erfahrungen mit diesem vielseitigen Produkt gerne teilen. Schließlich wirkt es unterstützend bei fast allen Beschwerden: Unruhe, Verdauungsschwierigkeiten, Fellprobleme, Schmerzen, …

Ein echtes Allround-Talent eben…aber dazu gleich mehr 🙂

Was ist CBD-Öl?

Cannabidiol

CBD ist eine Abkürzung für CannabidiolDieser Wirkstoff wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Aber Moment: Hanf, Cannabis, … ist das nicht gefährlich?

Von den meisten Menschen wird die Hanfpflanze mit ihrer berauschenden Wirkung verbunden. 

Der Rauschzustand wird jedoch nicht von Cannabidiol, sondern von Tetrahydrocannabinol (THC) ausgelöst. Das ist auch der Wirkstoff, der süchtig machen kann.

Ganz im Gegensatz dazu macht CBD weder süchtig, noch kommt es zu Halluzinationen oder sonstigem. 

Es hat sogar tolle Wirkungen für die Gesundheit und wird deswegen auch in der Medizin eingesetzt.

CBD-Öl wird aus Faserhanf hergestellt und besteht hauptsächlich aus Cannabidiol. Oft werden auch noch andere gesunde Wirkstoffe aus der Hanfpflanze hinzugefügt. 

Sicher ist, dass sich in diesem Öl kein THC befindet und es somit ungefährlich für Menschen und Tiere ist.

Wirkung vom CBD

Im Nervensystem von allen Säugetieren gibt es ein Endocannabinoid-System. Es unterstützt wichtige Funktionen im Körper, wie zum Beispiel die Immunabwehr und die Wahrnehmung.

Die Wirkstoffe im CBD-Öl aktivieren die Rezeptoren CB1 und CB2 in diesem System. Sie tragen somit zu diesen Prozessen bei. 

Die Bestandteile wie Cannabidiol werden auch vom Körper selbst gebildet. Sie sind daher keine fremde Stoffe. 

Eine Aufnahme der Wirkstoffe zum Beispiel durch CBD-Öl sorgt dafür, dass sie in größeren Mengen im Körper zur Verfügung stehen. Dadurch können wichtige Körperfunktionen noch besser ausgeführt werden.

Das Endocannabinoid-System ist breit gefächert. Es wirkt an vielen Prozessen, die im Körper stattfinden, mit. 

Deswegen hat CBD auch so ein großes Spektrum an großartigen Wirkungen: Es unterstützt an der Stelle, wo es gebraucht wird.

Trotz der vielen Nutzungsmöglichkeiten sollte CBD-Öl nicht als Medikament gesehen werden. Sondern vielmehr als Nahrungsergänzungsmittel verstanden werden.

Unterschiede zu Hanföl und THC

Aus der Hanfpflanze lassen sich eine Vielzahl verschiedener Öle herstellen. Kein Wunder also, dass wir so schnell durcheinander kommen. 

Hier findest du einen kleinen Überblick über die verschiedenen Öle und ihren Wirkstoffen.

1. CBD-Öl

Wird aus Faserhanf hergestellt. Es enthält den Wirkstoff Cannabidiol, der unter anderem beruhigt und Schmerzen lindert. Der berauschende Bestandteil THC wurde entfernt. 

Das Öl ist also ungefährlich und sehr gesund. Umgangssprachlich wird es auch Cannabis-Öl genannt.

2. Hanföl

Wird aus den Samen des Faserhanfs gewonnen. Es enthält keinerlei Wirkstoffe wie Cannabidiol, dafür viele ungesättigte Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. 

Diese sind sehr gesund und sollten bei einer ausgewogenen Ernährung nicht fehlen. 

Hanföl kann als Zusatz zum normalen Futter gegeben werden. Oft ist es auch Bestandteil des CBD-Öls, um die Wirkung der anderen Bestandteile zu verbessern.

3. THC-Öl

Wird aus der Cannabispflanze hergestellt. Der Hauptbestandteil dieses Öls ist THC, das Rauchzustände auslöst. Es ist in Deutschland verboten und darf nur zu medizinischen Zwecken genutzt werden.

4. Haschischöl

Wird ebenfalls aus der Cannabispflanze gewonnen und besteht fast ausschließlich aus THC. 

Es kann mit dem THC-Öl verglichen werden und wird lediglich anders hergestellt. Auch dieses Öl ist in Deutschland verboten.

CBD-Öl: Ein Alleskönner

CBD Öl

Cannabidiol und viele weitere Wirkstoffe der Hanfpflanze haben sehr viele positive Wirkungen im Körper. Man sollte lieber fragen, bei welchen Beschwerden es nicht hilft. 

Trotzdem muss betont werden, dass CBD-Öl keine Krankheiten heilen kann. Es lindert lediglich Symptome und Beschwerden. 

Wie bereits oben erwähnt, kann Cannabidiol zur Beruhigung beitragen. Es kann also sowohl bei Angststörungen, Stress oder Hyperaktivität gegeben werden. 

Reagiert dein Hund in bestimmten Situationen ängstlich? Das Hundetraining gelingt nicht, weil er sich von allem ablenken lässt? Dann kann ich dir CBD-Öl nur empfehlen.

Cannabidiol hilft bei Beschwerden des Verdauungssystems. Außerdem regt es den Appetit an. Leidet dein Liebling in letzter Zeit an Appetitlosigkeit, solltest du CBD-Öl ausprobieren. 

Auch bei…

Auch bei Haut- und Fellproblemen, Entzündungen, Zerrungen, Verstauchungen und Knochenbrüchen wirkt das Öl unterstützend. Es lindert nicht nur Schmerzen, sondern beschleunigt auch die Heilung der Wunden. 

Bei regelmäßiger Einnahme können Alterserscheinungen wie Arthrose und Arthritis gelindert werden. Der Verlauf der Krankheit verlangsamt sich. 

Neueste Studien zeigen, dass CBD-Öl auch gegen die Symptome von Krebs und Epilepsie wirkt. Es gibt einen vorbeugenden Effekt. 

Doch auch bei anderen Erkrankungen erzielt der Wirkstoff positive Effekte. Da er fast jegliche Form von Schmerzen lindert. 

Aber auch ohne Beschwerden oder Krankheit kann das Öl eingenommen werden. Es trägt zu einem funktionierenden Immunsystem bei und sorgt so für ein besseres Wohlbefinden deines Hundes.

Hier findest du eine Zusammenfassung über die Beschwerden, die CBD-Öl nachweislich lindert:

  • Schmerzen
  • Entzündungen
  • Appetitlosigkeit
  • Beschwerden des Verdauungssystems
  • Immunschwäche
  • Haut- und Fellprobleme
  • Alterserscheinungen wie Arthrose, Arthritis
  • Zerrungen, Verstauchungen, Knochenbrüche
  • Krebs
  • Epilepsie
  • Angststörungen

Mögliche Nebenwirkungen

Normalerweise hat dieser homöopathische Wirkstoff keine Nebenwirkungen oder Nachteile. Es könnte lediglich zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen.

Durch Cannabidiol werden andere Wirkstoffe nicht so schnell abgebaut. Sie wirken somit länger. Im ersten Moment klingt das nicht wie ein Problem. 

Doch sobald das Medikament erneut zugeführt wird, kann es zu einer Überdosis kommen. Schließlich befindet sich der Wirkstoff zu großen Teilen noch im Körper.

Deswegen sollte die Einnahme von CBD-Öl vorher mit einem Tierarzt abgesprochen werden. Dieser kann dir auch Tipps für die Dosierung geben. 

In seltenen Fällen kann Cannabidiol zu Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Erbrechen oder Hyperaktivität führen. Treten diese Symptome nach der Einnahme von CBD-Öl ein? Dann solltest du es deinem Hund nicht mehr geben.

Lasse deinen Liebling am besten von einem Tierarzt untersuchen. So kannst du andere Krankheiten auszuschließen.

Die richtige Dosierung für deinen Hund

Cbd Öl Dosierung

CBD-Öl hat sowohl beim Menschen als auch bei Hunden eine tolle Wirkung. Du solltest aber aufpassen, dass du deiner Fellnase keine zu hohe Dosis gibst. 

Fange mit wenigen Tropfen an und erhöhe die Menge nur langsam. So kann sich der Körper deines Hundes richtig auf den Wirkstoff einstellen.

Eine feste Dosierung gibt es nicht, denn es kommt auf die Größe des Hundes und den Grund der Einnahme an. Deswegen solltest du deinen Tierarzt fragen, welche Dosierung die richtige für deinen Hund ist. 

Dort kann auch gleich überprüft werden, ob es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen könnte.

Die Einnahme sollte regelmäßig sein. Es dauert einige Tage, bis sich die ersten positiven Veränderungen zeigen. 

Die beste Wirkung wird erzielt, wenn das CBD-Öl möglichst lange im Mundraum bleibt. Gib es also nicht auf das Futter, sondern mit der Pipette direkt in das Maul deines Lieblings. 

Anfangs sträubt sich dein Hund sicherlich noch dagegen, aber er wird sich schon bald daran gewöhnen. Vielleicht schaffst du es sogar, ihm einen Befehl beizubringen. Bei dem du ihm das Öl ganz einfach ins Maul träufeln kannst.

Unsere Erfahrungen

Wir haben uns umfassend über das Öl und den Wirkstoff informiert. Danach gaben wir unserem Nacho täglich wenige Tropfen gegen die Unruhe und Ängstlichkeit.

Schon nach einigen Tagen gab es Fortschritte: Beim Hundetraining war unser Liebling viel konzentrierter. Er ließ sich nicht mehr von anderen Einflüssen ablenken.

Auch insgesamt wirkt Nacho nun viel ruhiger und entspannter. Das ist besonders vorteilhaft, wenn es aufregende Situationen gibt. Er neue Menschen und Hunde kennenlernt oder eine längere Autofahrt ansteht.

Nicht einmal von einem Gewitter lässt er sich aus der Ruhe bringen. So viel Angst er auch früher hatte, nun scheint es ihm nichts mehr auszumachen.

Nacho profitiert nicht nur von der beruhigenden Wirkung. Auch sein Immunsystem wurde gestärkt. Er ist viel seltener krank als früher und wirkt einfach fitter.

Und auch uns als stolze Hundehalter macht das glücklich: Wir wissen, dass er ein gesundes Nahrungsergänzungsmittel zu sich nimmt und mögliche Krankheiten dadurch vorgebeugt werden

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CBD-Öl ist frei verkäuflich. Die THC-Grenze muss aber unter den gesetzlich vorgeschriebenen 0,2% liegen. 

▶ Achte beim Kauf: Es muss aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen bestehen. Es darf nicht durch andere Substanzen gestreckt sein. 

Verfasst von Claudia Weise
Verfasst von Claudia Weise

Claudia Weise ist seit November 2017 Chefredakteurin bei Hundeo

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