7 gesunde Öle für Hunde im Vergleich: Wirkung, Dosierung und wann welches Öl sinnvoll ist. Mit Tabelle und FAQ.

| Eigenschaft | Lachsöl | Kokosöl | Schwarzkümmelöl | Hanföl | CBD-Öl | Kürbiskernöl | Nachtkerzenöl |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Hauptwirkung | Fell, Haut & Gelenke | Fell, Haut & Pfoten | Zecken- & Flohschutz | Darm & Immunsystem | Beruhigung & Schmerz | Vitalität & Blase | Haut & Allergien |
| Omega-3 | |||||||
| Omega-6 | |||||||
| Äußerlich anwendbar | |||||||
| Gegen Zecken/Flöhe | |||||||
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Für eine gesunde Ernährung spielen Öle auch beim Hund eine enorm wichtige Rolle. Besonders wichtig sind wertvolle, kaltgepresste Öle.
Sie enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vom Organismus benötigt werden. Sie können weder im menschlichen Körper noch im Körper des Hundes gebildet werden. Deswegen müssen sie bei der Nahrungsaufnahme mit aufgenommen werden. Sie sind wichtig für die Gehirnleistung und für ein glänzendes, strahlendes Fell.
Gesättigte Fettsäuren sind für das Spenden von Energie zuständig. Ungesättigte Fettsäuren aktivieren hingegen den Zellaufbau und stärken das Immunsystem.
Wo kommen Fettsäuren vor?
Grundsätzlich sind in vielen hochwertigen Futtersorten kalt gepresste Öle enthalten. Bei einem hochwertigen Futter braucht der Hund keine zusätzlichen Öle.
Bei der Rohfutter- bzw. BARF-Ernährung enthält das Futter keine Zugaben. Damit dein Hund trotzdem ausreichend Öl bekommt, füge es seinem Futter hinzu. Bei der Wahl des Öls solltest du unbedingt darauf achten, dass es ein kalt gepresstes Öl ist.
Die Folgen bei Öl-Mangel können schwerwiegend sein. Es treten nicht nur Mangelerscheinungen auf, dein Hund wird auch schneller krank. Sobald er mit ausreichend Öl versorgt wird, wirst du schnell Verbesserungen feststellen: ein gesünderes Aussehen, dichteres Fell und eine geschmeidigere Haut.
Ein gutes Hundefutter hat eine transparente Deklaration. Die Deklaration zeigt genau an, welche Zusammensetzung und welche Inhaltsstoffe im Futter enthalten sind. Hier sollte auch die Ölmenge und die Sorte aufgelistet werden.
In der Regel befinden sich im guten Hundefutter entweder Fischöl oder Leinöl. Achtung bei der Nicht-Angabe von Ölen und Fetten: dann handelt es sich meist um schlechte Öle.
Wie viel Öl ein Hund benötigt, hängt von seiner Größe ab.
| Hundegröße | Tagesdosis |
|---|---|
| Klein bis mittelgroß (bis 10 kg) | ½ Teelöffel |
| Mittelgroß (10–20 kg) | 1 Teelöffel |
| Groß (20–40 kg) | 1–2 Teelöffel |
| Sehr groß (40+ kg) | 2 Teelöffel |
Bleibe nicht bei einer Ölsorte, sondern wechsle regelmäßig. In jedem Öl sind unterschiedliche Vitamine und spezielle Fettsäuren enthalten. Gib nicht mehr als nötig, sonst kann dein Hund Gewichtsprobleme und Verdauungsbeschwerden bekommen.
Verschiedene Öle sind nicht nur für die Ernährung unerlässlich. Sie können auch äußerlich verwendet werden: für die Pfotenpflege, bei Wunden, Schuppen, Hautproblemen und Ekzemen.
Zu den bekanntesten Ölen für die äußerliche Anwendung gehören Nelken-, Thymian-, Nachtkerzen-, Teebaum- und Schafgarbe-Öl. Sie sind antibakteriell und heilend. Außerdem können sie sogar gegen Viren und Pilze eingesetzt werden.
Grundsätzlich gilt: Beobachte deinen Hund aufmerksam, wenn du Öl verabreichst. Sobald eine Veränderung im negativen Sinne auftritt, muss die Gabe sofort gestoppt werden.
Viele Ölsorten sind in Ordnung und oft ist Abwechslung am besten. Gute Alternativen sind auch Olivenöl, Rapsöl, Distelöl oder Leinöl. Hauptsache kalt gepresst: bei diesem Prozess bleiben die wichtigen Fettsäuren und Vitamine erhalten.
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