Welches Öl ist das Richtige für Hunde? Öle sind eine sinnvolle Ergänzung für die meisten Ernährungsformen beim Hund. In diesem Beitrag zeige ich dir 7 gesunde Öle und wann du sie am besten einsetzen kannst.
Aktualisiert: 4. Februar 2026

🫒
7
Öle im Vergleich
🐟
Omega-3
Essentielle Fettsäuren
🥄
½ TL
Tagesdosis (kleine Hunde)
✅
100%
Kaltgepresst empfohlen
| Eigenschaft | Lachsöl | Kokosöl | Schwarzkümmelöl | Hanföl | CBD-Öl | Kürbiskernöl | Nachtkerzenöl |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Hauptwirkung | Fell, Haut & Gelenke | Fell, Haut & Pfoten | Zecken- & Flohschutz | Darm & Immunsystem | Beruhigung & Schmerz | Vitalität & Blase | Haut & Allergien |
| Omega-3 | |||||||
| Omega-6 | |||||||
| Äußerlich anwendbar | |||||||
| Gegen Zecken/Flöhe | |||||||
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Für eine gesunde Ernährung spielen Öle auch beim Hund eine enorm wichtige Rolle. Besonders wichtig sind wertvolle, kaltgepresste Öle.
Sie enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vom Organismus benötigt werden. Sie können weder im menschlichen Körper noch im Körper deines Hundes gebildet werden. Deswegen müssen sie bei der Nahrungsaufnahme mit aufgenommen werden. Sie sind wichtig für die Gehirnleistung deiner Fellnase und für ein glänzendes, strahlendes Fell.
Vorteile
Stärken das Immunsystem und den Zellaufbau
Sorgen für dichtes, glänzendes Fell
Unterstützen Gehirnleistung und Sehvermögen
Pflegen Haut und Pfoten (äußerlich)
Kaum Nebenwirkungen bei richtiger Dosierung
Nachteile
Nicht bei futterbedingten Allergien verwenden
Überdosierung führt zu Verdauungsproblemen
Vorsicht bei Nierenbeschwerden und älteren Hunden
Trächtige Hunde und Welpen vertragen Öl manchmal nicht
Gesättigte Fettsäuren sind für das Spenden von Energie zuständig. Ungesättigte Fettsäuren aktivieren hingegen den Zellaufbau und stärken das Immunsystem.
Wo kommen Fettsäuren vor?
Grundsätzlich sind in vielen hochwertigen Futtersorten kalt gepresste Öle enthalten. Bei einem hochwertigen Futter braucht dein Liebling keine zusätzlichen Öle.
Bei der Rohfutter- bzw. BARF-Ernährung enthält das Futter keine Zugaben. Damit dein Hund trotzdem ausreichend Öl bekommt, füge es seinem Futter hinzu. Bei der Wahl des Öls solltest du unbedingt darauf achten, dass es ein kalt gepresstes Öl ist.
Achtung: Öl-Mangel
Die Folgen bei Öl-Mangel können schwerwiegend sein. Es treten nicht nur Mangelerscheinungen auf, dein Hund wird auch schneller krank. Sobald er mit ausreichend Öl versorgt wird, wirst du schnell Verbesserungen feststellen — ein gesünderes Aussehen, dichteres Fell und eine geschmeidigere Haut.
Ein gutes Hundefutter hat eine transparente Deklaration. Die Deklaration zeigt genau an, welche Zusammensetzung und welche Inhaltsstoffe im Futter enthalten sind. Hier sollte auch die Ölmenge und die Sorte aufgelistet werden.
In der Regel befinden sich im guten Hundefutter entweder Fischöl oder Leinöl. Achtung bei der Nicht-Angabe von Ölen und Fetten — dann handelt es sich meist um schlechte Öle.
Wie viel Öl dein Vierbeiner benötigt, hängt von seiner Größe ab.
| Hundegröße | Tagesdosis |
|---|---|
| Klein bis mittelgroß (bis 10 kg) | ½ Teelöffel |
| Mittelgroß (10–20 kg) | 1 Teelöffel |
| Groß (20–40 kg) | 1–2 Teelöffel |
| Sehr groß (40+ kg) | 2 Teelöffel |
Tipp
Bleibe nicht bei einer Ölsorte, sondern wechsle regelmäßig. In jedem Öl sind unterschiedliche Vitamine und spezielle Fettsäuren enthalten. Gib nicht mehr als nötig, sonst kann dein Hund Gewichtsprobleme und Verdauungsbeschwerden bekommen.
Verschiedene Öle sind nicht nur für die Ernährung unerlässlich. Sie können auch äußerlich verwendet werden — für die Pfotenpflege, bei Wunden, Schuppen, Hautproblemen und Ekzemen.
Zu den bekanntesten Ölen für die äußerliche Anwendung gehören Nelken-, Thymian-, Nachtkerzen-, Teebaum- und Schafgarbe-Öl. Sie sind antibakteriell und heilend. Außerdem können sie sogar gegen Viren und Pilze eingesetzt werden.
Kein Öl verwenden bei
Grundsätzlich gilt: Beobachte deinen Hund aufmerksam, wenn du Öl verabreichst. Sobald eine Veränderung im negativen Sinne auftritt, muss die Gabe sofort gestoppt werden.
Allgemein gilt
Viele Ölsorten sind in Ordnung und oft ist Abwechslung am besten. Gute Alternativen sind auch Olivenöl, Rapsöl, Distelöl oder Leinöl. Hauptsache kalt gepresst — bei diesem Prozess bleiben die wichtigen Fettsäuren und Vitamine erhalten.
Ja! Lachsöl hat wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die für deinen Hund lebensnotwendig sind. Er kann sie nicht selber bilden, sondern muss sie über die Nahrung aufnehmen.
Hanföl stärkt das Immunsystem, sorgt für dichtes und glänzendes Fell, stoppt Ekzeme und Entzündungen und reduziert allergische Reaktionen.
Nein. Auch wenn Hanföl aus der Cannabispflanze gewonnen wird, unterliegt nur der Wirkstoff THC dem Betäubungsmittelgesetz. Hanföl kann ganz legal erworben werden.
Solange dein Hund keine Unverträglichkeit hat und du die empfohlene Dosierung einhältst, haben Öle kaum Nebenwirkungen.
Nachtkerzenöl hat eine heilsame Wirkung auf Hautkrankheiten. Es hilft gegen Juckreiz, Irritationen, Allergien und Parasitenbefall. Außerdem enthält es wertvolle Omega-6-Fettsäuren, Mineralien und Vitamin E.
Im Supermarkt gibt es mittlerweile eine gute Auswahl an hochwertigen kaltgepressten Ölen. Idealerweise greifst du auf speziell für Hunde abgestimmte Öle von vertrauenswürdigen Marken zurück.
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