Unser Hundefuttervergleich beginnt bei der konkreten Rezeptur. Wir lesen die Herstellerdeklaration, prüfen Zutaten und Analysewerte und ordnen diese den veröffentlichten Regeln zu. Daraus entsteht der Hundeo Futter-Score. Ob ein einzelner Hund das Futter gern frisst, verändert diese Bewertung nicht.
Von der Quelle zum Ergebnis
- Produkt eindeutig auswählen. Wir halten Sorte, Futterart und Verwendung fest. Adult-Alleinfutter wird mit Adult-Alleinfutter verglichen. Ergänzungsfutter, Welpenfutter und Spezialdiäten brauchen eine eigene Einordnung.
- Aktuelle Deklaration sichern. Wir erfassen Zutaten, Prozentangaben, analytische Bestandteile, Zusatzstoffe, Originalquelle und Abrufdatum. Ein unbekanntes Rezepturdatum bleibt unbekannt.
- Angaben normalisieren. Originalzustand und Trockenmasse werden getrennt. Brühe zählt nicht automatisch als Fleisch. NfE wird als rechnerische Restgröße bezeichnet; gerundete Herstellerwerte können Rundungsdifferenzen erzeugen.
- Dieselben Regeln anwenden. Die neue Fassung legt für fünf Adult-Nassfutter eindeutige Regel-IDs und Abzüge fest. Fehlende notwendige Eingaben verhindern einen neuen Score, statt als Qualitätsmangel gewertet zu werden.
- Berechnung gegenprüfen. Die drei Einzelnoten werden mit 45 %, 30 % und 25 % gewichtet und auf 100 Punkte umgerechnet. Ein zweiter Rechengang prüft das Ergebnis. Eine andere Marke mit identischen Eingaben muss denselben Wert erhalten.
- Kaufentscheidung einordnen. Wir nennen Proteinquellen, erkennbare Datenlücken, Bezugsweg und datierte Kosten. Diese Faktoren helfen dir bei der Auswahl, verändern aber nicht den Qualitätsscore.
Die vollständigen Regeln mit Rechenbeispielen und der direkte Produktvergleich sind miteinander verknüpft.
Welcher Stand wurde geprüft?
Am 06.09.2026 haben wir Gockels Duett, Fleischeslust Rindermenü, MjAMjAM Rind mit Kartoffeln, GranataPet Fasan & Geflügel und RyDog Ziege & Pferd anhand der Herstellerangaben neu durchgerechnet. Der Datenvergleich zeigt für jedes Produkt die Quelle, Rohwerte, Regeln und Einzelnoten.
Weitere Produkte führen ältere redaktionelle Einzelnoten. Die gewichtete Berechnung bleibt gleich. Eine neue Datumszeile auf dieser Methodenseite bedeutet nicht, dass sämtliche Marken oder Rezepturen erneut geprüft wurden.
Die Zahlen unterscheiden Marken, erfasste Produkte und bewertete Produkte. Sie werden aus derselben Übersicht erzeugt wie die Zahlen auf der Hundefutter-Hauptseite.
Datenprüfung, Labor und Erfahrung auseinanderhalten
Herstellerangaben sind unsere Datenquelle, keine von uns gemessenen Laborwerte. Wir rechnen aus den deklarierten Angaben; wir behaupten damit keine vollständige Bedarfsdeckung, Schadstofffreiheit oder klinisch bestätigte Verträglichkeit.
Wenn ein Bericht eine konkrete externe Analyse verwendet, muss er deren Quelle, Datum und Bezug zum Produkt nennen. Der aktuelle Fünfervergleich beruht auf Herstellerdeklarationen und eigenen Berechnungen. Eine pauschale Aussage, alle Produkte seien im Labor oder mit unseren Hunden getestet worden, wäre dafür nicht zutreffend.
Eigene Fütterungserfahrungen können eine zusätzliche Orientierung sein, wenn sie im jeweiligen Bericht tatsächlich dokumentiert sind. Sie bleiben getrennt von der Punktzahl. Akzeptanz bei einem Hund ist kein allgemeiner Verträglichkeitsnachweis.
Wer bewertet und wie finanziert sich Hundeo?
Enrico Bachmann verantwortet den Produktdatenvergleich, fachlich geprüft hat die Bewertungsmethodik Tierarzt Emin Jasarevic.
Hundeo finanziert sich über die App und über Partnerlinks: Kaufst du über unsere Links, etwa bei Amazon oder im Anifit-Shop, bekommen wir eventuell eine kleine Provision. Enrico ist außerdem Anifit-Fachberater. Auf die Punkte hat das keinen Einfluss, die Rechenregeln kennen weder Marke noch Preis noch Provision.
Bei Trockenfutter prüfen wir außerdem die Ersatz-Kohlenhydrate: stehen mehrere nicht-soja Hülsenfrüchte oder Pulse-Proteine weit oben in der Zutatenliste, ist das ein manuelles Prüfsignal. Hintergrund sind FDA- und Fachliteraturhinweise zu nicht-erblicher dilatativer Kardiomyopathie (DCM) bei Hunden. Das ist kein Beweis, dass Hülsenfrüchte grundsätzlich gefährlich sind, aber auch kein Qualitätsplus für getreidefreie Rezepturen.
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