Zum Inhalt springen

Hundezahnpasta im Test

Menschenzahnpasta enthält Fluorid und Detergenzien, die Hunde nicht schlucken dürfen. Hundezahnpasta gibt es mit Hühnchen- oder Rindfleischgeschmack, da Hunde Minze ablehnen. Mindestens 2 bis 3 Mal pro Woche putzen, täglich wäre ideal. 30 bis 60 Sekunden mit sanften Kreisbewegungen reichen pro Sitzung. Anzeichen für Zahnprobleme: Schwierigkeiten beim Kauen, hohe Speichelproduktion, gelb-bräunliche Verfärbungen und schlechter Atem.

5 Min. Lesezeit
Eine lächelnde Frau im Plaid bereitet sich darauf vor, einem entspannten, hellen Welpen, der auf einem roten Handtuch liegt, die Zähne zu putzen. Die Augen des Welpen sind geschlossenen, während sie Hundezahnpasta auf eine Zahnbürste drückt. Daneben steht ein Korb mit Pflegeartikeln für die tägliche Pflege.
Das Wichtigste in Kürze
  • Menschenzahnpasta ist gefährlich für Hunde: enthält Fluorid und Detergenzien, die Hunde nicht schlucken dürfen
  • Hunde mögen keinen Minzegeschmack: Hühnchen- oder Rindfleischgeschmack wird bevorzugt
  • Zähne mindestens 2–3-mal pro Woche putzen, täglich wäre ideal: 30–60 Sekunden reichen
  • Unbehandelte Plaque verhärtet sich zu Zahnstein, der professionell entfernt werden muss
LiladentTop Empfehlung

Liladent

4.8

Hundezahnpasta: Warum Menschenzahnpasta gefährlich ist, welche Inhaltsstoffe helfen und welche vier Modelle im Test überzeugten.

  • Sanfte und effektive Reinigung
  • Ohne künstlichen Geschmack
  • Mit Kokosöl
  • Kurkuma und Papaya-Extrakt

Top 3 im Vergleich

Top 3 im Vergleich

EigenschaftTop EmpfehlungLiladentPremiumTrixiePreis-LeistungEcuphar Orozyme Zahnpflege-Gel
KategorieTop EmpfehlungPreis-Leistung2 In 1
Highlight 1Sanfte und effektive ReinigungHilft Zahnstein vorzubeugenMit Malzgeschmack
Highlight 2Ohne künstlichen GeschmackVerbessert die MaulhygieneLeichte Verabreichung durch Aufsatz
Highlight 3Mit KokosölMit RindfleischgeschmackZur täglichen Pflege
Preis prüfenPreis prüfenPreis prüfen

Wie wir geprüft haben

Wir haben die besten Hundezahnpasten auf Wirksamkeit, Verträglichkeit, Inhaltsstoffe und Geschmacksannahme überprüft.

Entscheidend: Die Zahnpasta muss Plaque wirklich bekämpfen und vom Hund freiwillig toleriert werden.

Kaufratgeber

Warum Hundezahnpasta notwendig ist

Hunde entwickeln dieselben Zahnprobleme wie Menschen: Plaque und Zahnstein bilden sich, Zahnfleischentzündungen entstehen und Zahnstein muss professionell entfernt werden. Trockenfutter und Knochen fördern die Zahnhygiene: ersetzen aber das Zähneputzen nicht.

Plaque bildet sich sechs bis acht Stunden nach dem Zähneputzen neu. Wenn sie verbleibt, verhärtet sie sich zu Zahnstein. Das normale Immunsystem des Mundes kann die Schäden neutralisieren: aber Parodontitis kann trotzdem entstehen. Regelmäßiges Putzen ist die einzige wirksame Vorbeugung.

Menschenzahnpasta darf nie für Hunde verwendet werden: Sie enthält Fluorid und Detergenzien, die nicht geschluckt werden dürfen: Hunde können nicht ausspucken. Auch Minzegeschmack ist für Hunde unangenehm. Hundezahnpasta mit Hühnchen- oder Rindfleischgeschmack macht das Zähneputzen deutlich einfacher.

Auswahl und Anwendung

Eine weiche, kleine Zahnbürste: entweder speziell für Hunde oder eine normale Kinderzahnbürste: reicht aus. Zahnbürste alle drei Monate oder bei abgenutzten Borsten wechseln. Auf den Zuckergehalt der Zahnpasta achten: Je weniger oder kein Zucker, desto besser.

Enzymhaltige Zahnpasten (mit Laktoperoxidase und Glukoseoxidase) reagieren mit dem Speichel und wirken antibakteriell: das ist ein echter Vorteil gegenüber einfachen Reinigungspasten. Für weißes Fell, verfärbte Zähne oder entzündetes Zahnfleisch gibt es spezialisierte Produkte.

Alternative bei Weigerung: Ein Teil Backpulver mit zwei Teilen Wasser mischen und als natürliches Reinigungsmittel verwenden. Geschmacklich meist weniger angenehm für den Hund, aber wirksam für die mechanische Reinigung. Noch bequemer: Zahnpasta auf das Lieblingsspielzeug streichen und den Hund kauen lassen.

Produktberichte im Detail

Top-Empfehlung: Liladent

Mit Papain, Kurkuma und Kokosöl für sanfte aber effektive Reinigung. Natürliche Inhaltsstoffe. Verhindert Zahnbelag, Zahnstein und schlechten Atem. Beugt Zahnfleischerkrankungen und Entzündungen vor. Neutraler Geschmack: einfach anzuwenden, auch auf das Lieblingsspielzeug auftragen möglich.

Preis-Leistungs-Empfehlung: Trixie

Beliebte Hundezahnpasta mit angenehmen Fleischgeschmack. Zahnsteinvorbeugende Eigenschaft, frischer Atem. Auch in Minzegeschmack erhältlich. Überzeugt durch gute Qualität zu einem fairen Preis.

2-in-1: Ecuphar Orozyme

Set aus Zahnpflege-Gel und Aufsatz zur einfachen Verabreichung. Enzymhaltige Formel beugt Zahnbelag und Zahnstein vor. Bei entzündeten Zahnfleischtaschen geeignet. Malzgeschmack. Verhindert schlechten Atem.

Tierarzt-empfohlen: Petosan

Von Tierärzten empfohlen. Bei regelmäßiger Anwendung werden Verfärbungen sichtbar reduziert. Entfernt Zahnbelag und beugt Zahnsteinbildung vor. Milder Geflügelgeschmack. Positive Ergebnisse bereits nach kurzer Zeit sichtbar.

Vorteile
Sanfte und effektive Reinigung
Ohne künstlichen Geschmack
Mit Kokosöl
Kurkuma und Papaya-Extrakt
Nachteile
Tägliche Anwendung nötig für Wirkung
Hund muss ans Zähneputzen gewöhnt werden

Hast du aufgepasst?

Frage 1 von 3

Warum ist Menschenzahnpasta für Hunde gefährlich?

Alle Themen rund um die Hundehaltung findest du bei Hundeo Pro. Von Erziehung über Ernährung bis Gesundheit: strukturierte Kurse mit Videoanleitung, Trainings-Tracking und bei Problemen persönliche Hilfe von echten Trainern.

Häufig gestellte Fragen

Claudia Weise

Geschrieben von

Claudia Weise

Chefredakteurin & Hundeexpertin

Chefredakteurin bei HundeoAktiv im TierschutzHundebesitzerin seit Kindheit

Claudia ist seit Kindheit Hundebesitzerin und im Tierschutz sehr aktiv. Als Chefredakteurin bei Hundeo ist es ihre Mission, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken.

Trainingstipps direkt aufs Handy

Hundeo kombiniert Expertenwissen mit interaktiven Übungen. Lade die App und starte das Training mit deinem Hund.

Kostenlos starten4,7 Sterne bei 5.000+ Bewertungen