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Hundezahnpasta im Test

Menschenzahnpasta enthält Fluorid und Detergenzien, die Hunde nicht schlucken dürfen. Hundezahnpasta gibt es mit Hühnchen- oder Rindfleischgeschmack, da Hunde Minze ablehnen. Mindestens 2 bis 3 Mal pro Woche putzen, täglich wäre ideal. 30 bis 60 Sekunden mit sanften Kreisbewegungen reichen pro Sitzung. Anzeichen für Zahnprobleme: Schwierigkeiten beim Kauen, hohe Speichelproduktion, gelb-bräunliche Verfärbungen und schlechter Atem.

Eine lächelnde Frau im Plaid bereitet sich darauf vor, einem entspannten, hellen Welpen, der auf einem roten Handtuch liegt, die Zähne zu putzen. Die Augen des Welpen sind geschlossenen, während sie Hundezahnpasta auf eine Zahnbürste drückt. Daneben steht ein Korb mit Pflegeartikeln für die tägliche Pflege.
Das Wichtigste in Kürze
  • Menschenzahnpasta ist gefährlich für Hunde: enthält Fluorid und Detergenzien, die Hunde nicht schlucken dürfen
  • Hunde mögen keinen Minzegeschmack: Hühnchen- oder Rindfleischgeschmack wird bevorzugt
  • Zähne mindestens 2–3-mal pro Woche putzen, täglich wäre ideal: 30–60 Sekunden reichen
  • Unbehandelte Plaque verhärtet sich zu Zahnstein, der professionell entfernt werden muss
Liladent
Top Empfehlung

Liladent

4.8

Hundezahnpasta: Warum Menschenzahnpasta gefährlich ist, welche Inhaltsstoffe helfen und welche vier Modelle im Test überzeugten.

  • Sanfte und effektive Reinigung
  • Ohne künstlichen Geschmack
  • Mit Kokosöl
  • Kurkuma und Papaya-Extrakt

Top 3 im Vergleich

Top 3 im Vergleich

EigenschaftTop EmpfehlungLiladentPremiumTrixiePreis-LeistungEcuphar Orozyme Zahnpflege-Gel
KategorieTop EmpfehlungPreis-Leistung2 In 1
Highlight 1Sanfte und effektive ReinigungHilft Zahnstein vorzubeugenMit Malzgeschmack
Highlight 2Ohne künstlichen GeschmackVerbessert die MaulhygieneLeichte Verabreichung durch Aufsatz
Highlight 3Mit KokosölMit RindfleischgeschmackZur täglichen Pflege
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Wie wir geprüft haben

Wir haben die besten Hundezahnpasten auf Wirksamkeit, Verträglichkeit, Inhaltsstoffe und Geschmacksannahme überprüft.

Entscheidend: Die Zahnpasta muss Plaque wirklich bekämpfen und vom Hund freiwillig toleriert werden.

Kaufratgeber

Warum Hundezahnpasta notwendig ist

Hunde entwickeln dieselben Zahnprobleme wie Menschen: Plaque und Zahnstein bilden sich, Zahnfleischentzündungen entstehen und Zahnstein muss professionell entfernt werden. Trockenfutter und Knochen fördern die Zahnhygiene: ersetzen aber das Zähneputzen nicht.

Plaque bildet sich sechs bis acht Stunden nach dem Zähneputzen neu. Wenn sie verbleibt, verhärtet sie sich zu Zahnstein. Das normale Immunsystem des Mundes kann die Schäden neutralisieren: aber Parodontitis kann trotzdem entstehen. Regelmäßiges Putzen ist die einzige wirksame Vorbeugung.

Menschenzahnpasta darf nie für Hunde verwendet werden: Sie enthält Fluorid und Detergenzien, die nicht geschluckt werden dürfen: Hunde können nicht ausspucken. Auch Minzegeschmack ist für Hunde unangenehm. Hundezahnpasta mit Hühnchen- oder Rindfleischgeschmack macht das Zähneputzen deutlich einfacher.

Auswahl und Anwendung

Eine weiche, kleine Zahnbürste: entweder speziell für Hunde oder eine normale Kinderzahnbürste: reicht aus. Zahnbürste alle drei Monate oder bei abgenutzten Borsten wechseln. Auf den Zuckergehalt der Zahnpasta achten: Je weniger oder kein Zucker, desto besser.

Enzymhaltige Zahnpasten (mit Laktoperoxidase und Glukoseoxidase) reagieren mit dem Speichel und wirken antibakteriell: das ist ein echter Vorteil gegenüber einfachen Reinigungspasten. Für weißes Fell, verfärbte Zähne oder entzündetes Zahnfleisch gibt es spezialisierte Produkte.

Alternative bei Weigerung: Ein Teil Backpulver mit zwei Teilen Wasser mischen und als natürliches Reinigungsmittel verwenden. Geschmacklich meist weniger angenehm für den Hund, aber wirksam für die mechanische Reinigung. Noch bequemer: Zahnpasta auf das Lieblingsspielzeug streichen und den Hund kauen lassen.

Produktberichte im Detail

Top-Empfehlung: Liladent

Mit Papain, Kurkuma und Kokosöl für sanfte aber effektive Reinigung. Natürliche Inhaltsstoffe. Verhindert Zahnbelag, Zahnstein und schlechten Atem. Beugt Zahnfleischerkrankungen und Entzündungen vor. Neutraler Geschmack: einfach anzuwenden, auch auf das Lieblingsspielzeug auftragen möglich.

Preis-Leistungs-Empfehlung: Trixie

Beliebte Hundezahnpasta mit angenehmen Fleischgeschmack. Zahnsteinvorbeugende Eigenschaft, frischer Atem. Auch in Minzegeschmack erhältlich. Überzeugt durch gute Qualität zu einem fairen Preis.

2-in-1: Ecuphar Orozyme

Set aus Zahnpflege-Gel und Aufsatz zur einfachen Verabreichung. Enzymhaltige Formel beugt Zahnbelag und Zahnstein vor. Bei entzündeten Zahnfleischtaschen geeignet. Malzgeschmack. Verhindert schlechten Atem.

Tierarzt-empfohlen: Petosan

Von Tierärzten empfohlen. Bei regelmäßiger Anwendung werden Verfärbungen sichtbar reduziert. Entfernt Zahnbelag und beugt Zahnsteinbildung vor. Milder Geflügelgeschmack. Positive Ergebnisse bereits nach kurzer Zeit sichtbar.

Vorteile
  • Sanfte und effektive Reinigung
  • Ohne künstlichen Geschmack
  • Mit Kokosöl
  • Kurkuma und Papaya-Extrakt
Nachteile
  • Tägliche Anwendung nötig für Wirkung
  • Hund muss ans Zähneputzen gewöhnt werden

Hast du aufgepasst?

Frage 1 von 3

Warum ist Menschenzahnpasta für Hunde gefährlich?

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Häufig gestellte Fragen

Wie putze ich meinem Hund richtig die Zähne?

Hund zunächst an die Zahnbürste gewöhnen: schnuppern und lecken lassen. Paste sparsam verwenden. Mit den leicht erreichbaren Frontzähnen beginnen, dann zu den Seiten und hinteren Zähnen vorarbeiten. Sanfte Kreisbewegungen: wie beim eigenen Zähneputzen. 30–60 Sekunden reichen. Hund während des Putzens loben und nicht schimpfen, wenn es nicht sofort klappt.

Wie gewöhne ich meinen Hund ans Zähneputzen?

Bei Welpen früh beginnen: sie gewöhnen sich schneller. Bei erwachsenen Hunden die Erfahrung so positiv wie möglich gestalten: mit ein oder zwei Zähnen anfangen und Leckerlis als Belohnung einsetzen. Niemals Gewalt anwenden oder den Hund festhalten: das erzeugt negative Verknüpfungen. Schrittweise steigern und viel loben. Tägliches Putzen ist leichter zu etablieren als wöchentliches: kurze Sitzungen reichen.

Wie erkenne ich Zahnprobleme bei meinem Hund?

Hunde verbergen Schmerzen oft lange: genau beobachten. Anzeichen: Schwierigkeiten beim Kauen, Weigerung zu fressen, Lustlosigkeit, hohe Speichelproduktion, Reiben an der Schnauze, gelb-bräunliche Verfärbungen an den Zähnen, schlechter Atem, Zahnfleischbluten oder -rötung. Bei diesen Symptomen sofort zum Tierarzt: Zahnschmerzen sind ernstzunehmen.

Was tun, wenn mein Hund Zahnschmerzen hat?

Tierarzttermin vereinbaren. Bis dahin: Kaltes Wasser oder fein geschabtes Eis kann kurzfristig lindern. Hunde können für bis zu zwei Tage ein geeignetes Schmerzmittel vertragen: mit dem Tierarzt absprechen. Kann der Hund wegen der Schmerzen nicht fressen: Babynahrung oder andere weiche Nahrungsmittel anbieten. Keine Selbstmedikation mit Humanpräparaten.

Claudia Weise

Geschrieben von

Claudia Weise

Chefredakteurin, zertifizierte Ernährungsberaterin & Tierschutz-Praxis

Chefredakteurin bei HundeoZertifizierte Ernährungsberaterin für HundeTäglich im Tierschutz und mit Hunden aktiv

Claudia begleitet Hundeo seit der Anfangszeit eng an Enricos Seite. Sie ist zertifizierte Ernährungsberaterin für Hunde, arbeitet täglich mit Tierschutzthemen und Hunden und bringt diese Praxis als Chefredakteurin in Gesundheits-, Pflege-, Rassen- und Zubehörinhalte ein.

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