Hast du auch manchmal das Gefühl, dass deine geliebte Fellnase seine Zähne etwas zu oft und zu eifrig einsetzt? Du bist nicht allein! Für fast jedes Beißproblem gibt es eine Lösung. Ich zeige dir, warum Hunde beißen und was du dagegen tun kannst.
Aktualisiert: 22. Januar 2026

Das Wichtigste in Kürze
Hunde beißen nicht grundlos. Stress, Angst, Schmerz oder auch der Spieltrieb können dazu führen. Verstehen ist der erste Schritt zur Lösung.
Beißen ist zunächst ein natürlicher Instinkt des Hundes.
Dabei geht es nicht in erster Linie um Angriff oder Aggression. Es geht in erster Linie um Selbstverteidigung. Hunde beißen also nur, wenn sie sich bedroht fühlen und keinen anderen Ausweg haben.
Leider passiert das bei manchen Hunden viel zu oft: Sie beißen schon zu, wenn ihnen ein fremder Mensch auch nur zu nahe kommt. Das ist ein großes Problem, denn so wird der Hund zur Gefahr für andere und steht unter Dauerstress. Auch für den Halter kann das sehr belastend sein.
Deshalb ist es wichtig, ihm das Beißen so schnell wie möglich abzugewöhnen. Zeige deiner Fellnase, dass ihre Angst in den meisten Fällen unbegründet ist. Es gibt andere Möglichkeiten, mit solchen Situationen umzugehen.
In diesem Artikel findest du einige Trainingsansätze und was du beachten solltest, wenn dein Hund schnell zubeißt.
Beißen ist für Hunde eine wichtige Abwehrmethode, um Gefahren zu begegnen. Der Beißreflex hat sich im Laufe der Evolution entwickelt. Für die Vorfahren unserer Haustiere war er überlebenswichtig.
Hunde beißen normalerweise nur aus zwei Gründen:
Sie zeigen aggressives Verhalten, wenn ihre Nahrung bedroht ist oder ihr Besitzer angegriffen wird. Das Ziel des Beißens ist also, die Bedrohung direkt anzugreifen und zu vertreiben. Manche Pelztiere beißen aber auch, wenn für den Menschen keine offensichtliche Gefahr erkennbar ist. Oft wissen die Besitzer gar nicht, was genau ihren Liebling ängstigt.
Wichtig zu wissen ist, dass ein Hund nie grundlos beißt. Es gibt immer einen Grund, auch wenn du ihn auf den ersten Blick nicht erkennen kannst. Meistens verstehst du nicht, warum dein Hund beißt. Vor allem, wenn du ihm nur die Hand gibst. Du möchtest ihm nicht wehtun. Du willst ihn nur beruhigen oder streicheln.
Aber vielleicht hat er schlechte Erfahrungen gemacht. Vielleicht verbindet er das Hinhalten mit etwas Negativem. Ziel des Hundetrainings ist es daher, deinem Schützling zu zeigen, dass seine Angst in diesem Fall unbegründet ist. Der Beißreflex an sich sollte auf keinen Fall abtrainiert werden.
In bestimmten Situationen kann er für deinen Hund wichtig sein. Viel wichtiger ist es, ihn mit diesen Situationen vertraut zu machen. Zeige deinem Liebling andere Strategien, mit vermeintlichen Bedrohungen umzugehen. So braucht er nicht mehr zuzubeißen.
Das Beißen in die Leine ist oft ein Zeichen von Frustration oder Überreizung. Eine gute Lösung ist, den Spaziergang kurz zu unterbrechen und den Hund mit einer Sitz- oder Platzübung abzulenken. Und warum beißen Welpen in die Leine? Welpen erkunden die Welt oft mit dem Maul. Hier sind Geduld und konsequentes Training gefragt.
Dies deutet auf ein Dominanzproblem oder Stress hin. In solchen Fällen ist oft professionelle Hilfe notwendig.
Wenn dein Hund dich beißt, kann das verschiedene Gründe haben. Es kann Unsicherheit, Schmerz oder eine unklare Rangordnung sein. Wenn du die Situation genau analysierst, kannst du die Ursache herausfinden. Manchmal ist es übermäßige Aufregung oder ein Spiel, das zu weit gegangen ist. In diesem Fall ist es wichtig, dem Hund beizubringen, sein Erregungsniveau zu kontrollieren.
Dies kann auf eine Allergie, Parasiten oder Stress hinweisen. Ein Besuch beim Tierarzt ist ratsam.
Das kann Ressourcenverteidigung sein. Tauschspiele können hier Abhilfe schaffen.
Leider gibt es auch Hunde, die aufgrund ihrer Rasse als gefährlich eingestuft werden oder vermutet wird, dass sie gefährlich sind. Dabei handelt es sich auch um sogenannte Kampfhunde. Sie werden explizit für Kämpfe gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt.
Die Einfuhr dieser Rassen nach Deutschland sind untersagt. Dennoch werden sie über verschiedenste illegale Wege nach Deutschland geschmuggelt. Für die Haltung dieser Hunde gibt es gesetzliche Einschränkungen. Allerdings unterscheiden sich die Auflagen je nach Bundesland.
Zu den Rassen zählen unter anderem:
Hunderassen, die abhängig vom Bundesland zur Rassenliste gehören, sind meist zu einem Wesenstest verpflichtet. Dazu gehören auch Kreuzungen aus diesen Rassen.
Nimm beim Erwerb eines Hundes nur mit seriösen Hundehändlern Kontakt auf. Entscheide sorgfältig, welche Rasse für dich und deine Familie geeignet ist. Bitte denk daran, du „kaufst“ nicht nur einen Hund. Du schließt mit diesem Hund eine lebenslange Vereinbarung ab. Das Wohl des Vierbeiners und deiner Mitmenschen liegt vollkommen in deiner Verantwortung.
Jeder weiß, dass ein Hund gereizt ist, wenn er knurrt, zuschnappt und beißt. Doch dann ist es meist schon zu spät. Indem du vorher schon merkst, dass dein Vierbeiner angespannt ist, kannst du das Beißen verhindern.
Dein Liebling wird nicht von der einen zur anderen Sekunde aggressiv. Er wird durch verschiedene Faktoren mehr und mehr gereizt. Ist er dann in einer bedrohlichen Situation, beißt er auch zu. Doch auch schon vorher zeigt er mit seiner Körpersprache, dass er sich unwohl fühlt.
Beobachte deinen Schützling aufmerksam. So erkennst du eine anbahnende Aggression schon sehr früh. Die Signale, die er dann zeigt, treten durch Stress auf. Ist dein Hund gestresst, wird sein Puls schneller. Natürlich kann man das von außen nicht sehen. Achte in diesem Moment auf die Atmung. Ist sie schnell und flach, ist deine Fellnase gereizt.
Was von vielen Hundehaltern oft nicht bemerkt wird, ist der starre Blick. Dabei sind die Augen weit aufgerissen und auf einen Punkt fixiert. Dein Hund scheint wie eingefroren und zeigt keine Regung. Auch der gesamte Körper ist unter Stress angespannt. Er bewegt sich kaum und wirkt starr. In extremen Fällen sind sogar die Rückenhaare aufgestellt.
Auch Angst oder Unsicherheit kann zu einer Aggression führen. Hat dein Hund seine Rute zwischen seine Beine geklemmt? Oder ist sie gesenkt? Dann hat er Angst. Kommt er mit der Situation nicht klar? Oder wird er unbewusst noch mehr unter Druck gesetzt? Dann kann es unerwünschte Konsequenzen haben.
Wenn du diese Signale an deinem Vierbeiner bemerkst, solltest du vorsichtig sein. Er steht nun unter starkem Stress und ist gereizt. Gerät er jetzt in eine für ihn unangenehme Situation, beißt er vielleicht zu.
Kommst du ihm dann zu nahe und möchtest ihm helfen, könnte er das falsch verstehen. Dadurch wird er nur noch gereizter. Deswegen solltest du Abstand halten! Warte, bis sich dein Liebling wieder beruhigt hat.
Ein Hund, der sich unwohl fühlt und beißen könnte, sendet in der Regel eine Reihe von Warnsignalen aus. Diese können je nach Sozialisation und Persönlichkeit des Hundes unterschiedlich sein. Es ist wichtig, diese Signale frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln, um unangenehme Situationen zu vermeiden. Im Folgenden sind einige der häufigsten Warnsignale aufgeführt, von den subtilsten bis zu den offensichtlichsten:
Wegdrehen des Kopfes oder des ganzen Körpers: Der Hund versucht, sich von der Stresssituation zu distanzieren. Erhöhter Puls oder verstärktes Hecheln: Die körperliche Erregung nimmt zu. Knurren: Ein tiefer Laut als Warnung, dass er sich unwohl fühlt. Starrer Blick: Ein intensiver, starrer Blick kann einer Aggression vorausgehen.
Zähne zeigen: Der Hund fletscht die Zähne, um seine Unzufriedenheit zu zeigen. Steife Haltung: Der ganze Körper ist angespannt. Aufgerichtete Rute: Die Rute ist aufgerichtet und eventuell gesträubt. Lautes Knurren oder Knurren mit einem Wuff: Eine letzte Warnung vor einem möglichen Biss.
Zuschnappen: Ein kurzer, schneller Biss, oft ohne Kontakt, als letzte Warnung. Beißen: Wenn alle vorherigen Signale ignoriert wurden, kann es zu einem
tatsächlichen Biss kommen. Es ist wichtig zu betonen, dass nicht jeder Hund alle diese Signale in dieser Reihenfolge zeigt. Manche Hunde überspringen einige der subtileren Signale und gehen direkt zu den deutlicheren über, besonders wenn sie in der Vergangenheit gelernt haben, dass ihre subtileren Signale ignoriert werden.
Wenn du die Körpersprache deines Hundes aufmerksam beobachtest und respektierst, kannst du viele Konflikte vermeiden und zu einer sichereren und harmonischeren Beziehung zwischen dir und deinem Hund beitragen.
Dein Hund beißt eher, wenn er vorher gereizt ist. Es gibt also einige Faktoren, die aggressives Verhalten fördern. Die wichtigsten haben wir hier für dich zusammengefasst: Wenn dein Hund gestresst ist, reagiert er sehr stark auf kleine Bedrohungen. Das bedeutet auch, dass er schneller zubeißt. Es gibt viele Ursachen für Stress bei deiner Fellnase.
Sorge deshalb dafür, dass er so wenig Stress wie möglich hat. Dann bleibt er wahrscheinlich auch ruhiger. Auch in Situationen, in denen er vorher aggressiv war. Ist ein anderer Vierbeiner in der Nähe? Dann muss dein Liebling viel aufmerksamer sein. Er muss schließlich aufpassen.
Der Konkurrent darf nicht zu nahe an sein Revier, sein Futter und seinen Besitzer kommen. Das kann für ihn sehr anstrengend und ärgerlich sein. Es ist eine große Belastung für deinen Hund, wenn er sich nicht entscheiden kann. Muss er abwägen, welche Alternative besser wäre oder wie er ein bestimmtes Problem lösen soll? Dann ist er starkem Stress ausgesetzt. Wenn er dann in eine unangenehme Situation gerät, reagiert er schnell aggressiv. Schmerzen bedeuten für deinen Hund Dauerstress. Das Problem ist, dass viele Fellnasen ihre Schmerzen verbergen. Man sieht es ihm gar nicht an. Verhält sich dein Hund in letzter Zeit aggressiver als sonst? Überlege, ob es sich um eine Krankheit handeln könnte.
Dein Hund hat oft seine eigenen Vorstellungen und will Dinge tun, die er nicht darf. Darf man ihm sein Futter wegnehmen? Darf er nicht mit dem Hund auf der anderen Straßenseite spielen? Oder will er auf dem Spaziergang schneller laufen als du?
Das kann für ihn sehr frustrierend sein. Ein gesunder und entspannter Hund zeigt weniger aggressives Verhalten als ein gestresster Hund. Mit diesem Wissen kannst du Aggressionen bei deinem Hund ganz einfach vermeiden.
Befindet ihr euch in der Trainingsphase und du möchtest deinem Hund das Beißen abgewöhnen? Dann sollte dein Liebling nicht in schwierige Situationen geraten. Fühlt er sich unwohl und beißt zu, verschwindet die Gefahr normalerweise. Er merkt also, dass es funktioniert und macht es immer wieder.
Wenn er aber längere Zeit nicht mehr zubeißen musste, lässt er sich auch viel eher auf das Training ein. Denn dann lernt er Alternativen kennen, die ebenfalls die Bedrohung verschwinden lassen. Beobachte daher, was deine Fellnase reizt und in welchen Situationen er sich aggressiv verhält. Genau diese Situationen sollten dann in den nächsten Wochen vermieden werden.
Wird dein Hund etwa aggressiv, wenn fremde Menschen in der Nähe sind? Dann sollte er in nächster Zeit nur noch in Ausnahmefällen mit anderen Personen konfrontiert werden. Dadurch wird er nicht gestresst und er greift niemanden an.
Kommt es trotzdem zu einer Situation, die ihn reizt, so gehe sofort mit ihm weg und halte Abstand. Auch du solltest ihm nun nicht näher kommen und ihn erst einmal in Ruhe lassen. Es ist auch sehr hilfreich, wenn er zu Hause einen Rückzugsort hat. Das kann unter anderem ein Hundebett oder ein eigener Raum sein.
Er weiß dann, dass er dort ungestört ist und geht immer hin, wenn er gestresst ist und in Ruhe gelassen werden möchte. So lernt er es viel besser, schwierigen Situationen aus dem Weg zu gehen. Beim Spazierengehen solltest du ihn anleinen und die Leine kurz halten. So kannst du kontrollieren, wo ihr hingeht. Im Notfall kannst du ihn schnell wieder von den Sachen wegbringen, die ihn aggressiv machen.
Ein Maulkorb sollte nur bei schwierigen Fällen angelegt werden. Beispielsweise, wenn der Kontakt mit anderen nicht vermieden werden kann. Dadurch wird zwar ein Biss verhindert, dein Hund ist aber trotzdem weiterhin aggressiv. Wenn dein Hund schon ein wenig gereizt ist, darfst du ihn auf keinen Fall erschrecken. Gehe nur behutsam an ihn heran.
Du kannst ihn auch gerne ablenken, indem er gewohnte Dinge tun soll. Das könnten insbesondere Kommandos sein, die er beherrscht. Er beruhigt sich auch viel schneller, wenn du positive Gefühle in ihm auslöst. Streichle ihn dann oder raschle mit dem Futterbeutel.
Identifiziere die Ursache: Warum hat der Hund gebissen?
Du solltest ihm auch klarmachen, dass es Situationen gibt, die für ihn keine Gefahr darstellen. Belohne ihn also, wenn er in bestimmten Situationen ruhig bleibt. Empfindet er Menschen normalerweise als Bedrohung?
Befindet er sich in der Nähe eines Fremden und hat noch kein aggressives Verhalten gezeigt? Dann hat er sich ein Leckerli verdient. Gehen Sie mit ihm ein paar Schritte von der „Bedrohung“ weg und belohnen Sie ihn dort.
So merkt er gleichzeitig, dass er die Situation jederzeit verlassen kann. Geht er beim nächsten Mal von selbst weg, solltest du ihn ebenfalls belohnen. Überfordere deinen Hund nie mit diesem Training. Wenn er sich bedroht fühlt und aggressiv wird, müsst ihr wieder von vorn anfangen.
Bring ihn deshalb auch nicht mit Menschen zusammen, die schnell hektisch reagieren. Wenn dein Liebling die Anspannung der anderen spürt, wird er selbst gereizt. Deine Fellnase muss sich langsam an das neue Verhalten gewöhnen. Übe deshalb mit ihm Schritt für Schritt, auch wenn es etwas länger dauert.
Es kann hilfreich sein, diese Übungen auch im Alltag durchzuführen. In diesen Situationen soll er schließlich richtig reagieren. Trotzdem sollte dein Hund am Anfang keinen Ablenkungen ausgesetzt sein. Suche dir deshalb ruhige Orte, die ihn nicht überfordern.
Viele Hundehalter versuchen, ihren Hund an Menschen zu gewöhnen, indem sie ihn mit Futter anlocken. Das kann aber genau das Gegenteil bewirken. Denn nun steht er vor dem Konflikt, ob er sich für ein Leckerli in eine bedrohliche Situation begeben soll.
Das stresst ihn noch mehr. Eigentlich soll ihm gezeigt werden, dass er einfach weggehen soll, wenn er sich unwohl fühlt. Wenn ihm also jemand fremdes Futter geben will, soll er es ein paar Meter von sich wegwerfen. Dann merkt dein Hund, dass er für das Wegbleiben belohnt wird.
Wende diese Tipps konsequent an und übe sie immer wieder mit deinem Vierbeiner. So lernt er schnell eine Alternative zum Beißen. Wenn er das nächste Mal eine Situation als bedrohlich empfindet, wird er nicht aggressiv. Er geht einfach weg.
Wenn er sich doch einmal zu sehr ärgert und anfängt zu knurren, solltest du auf keinen Fall mit ihm schimpfen. Dein Hund hat nichts falsch gemacht. Im Gegenteil: Er zeigt, dass er sich bedroht fühlt und gibt ein Warnsignal. Schimpfen und Strafen würden ihn zu sehr stressen. Im schlimmsten Fall überspringt er das Knurren und beißt beim nächsten Mal gleich zu.
Achte also lieber darauf, dass solche Situationen gar nicht erst entstehen. Und wenn dein Hund doch mal ärgerlich wird, geh mit ihm einfach ein paar Schritte weg. So lernt er schnell, dass Abstand mehr bringt als Angriff.
Es gibt immer einen Grund, warum ein Hund beißt. Normalerweise fühlt sich ein Hund bedroht und will sich mit einem Biss verteidigen. Leider können Menschen nicht immer erkennen, wenn ein Hund sich unsicher oder bedroht fühlt.
Der Geschädigte kann Strafanzeige erstatten und hat in der Regel Anspruch auf Schmerzensgeld. Außerdem kann der Hund einem Wesenstest unterzogen werden und je nach Ergebnis einen Maulkorb tragen müssen. Die rechtlichen Folgen können gravierend sein. Von Geldstrafen bis zur Beschlagnahmung des Hundes ist alles möglich.
Es kommt darauf an, wie stark der Hund zugebissen hat. Ist die Wunde nur oberflächlich, heilt sie in der Regel ohne Komplikationen. Tiefere Wunden können sich leicht entzünden und müssen unbedingt von einem Arzt behandelt werden.
Aggressives Verhalten kann viele Ursachen haben. Meistens ist es Stress. Es kann aber auch sein, dass dein Hund wegen einer Krankheit Schmerzen hat und deshalb aggressiv reagiert. Da Hunde Schmerzen gerne verbergen, kann es für dich schwierig sein, sein Verhalten zu verstehen.
Halte unbedingt Abstand und lass deinem Hund Freiraum und Zeit, um sich zu beruhigen. Vermeide Situationen, die deinen Hund beunruhigen und lobe ihn, wenn er sich in stressigen Situationen entspannt verhält.
Beißen ist ein natürliches Verhalten von Hunden. Sie beißen, um sich vor einer Bedrohung zu schützen. Leider empfinden viele Hunde auch harmlose Situationen als bedrohlich. Sie werden aggressiv. Das passiert vor allem dann, wenn sie unter Stress stehen.
Erkenne frühzeitig die Stresssymptome bei deinem Hund. So kannst du aggressivem Verhalten vorbeugen.
Sei vorsichtig. Bring ihn dann so schnell wie möglich aus der Situation heraus und lass ihn seine gewohnten Dinge tun. Vermeide stressige Situationen. So gibt es weniger Rückschläge. Dein Hund lernt die neuen Strategien zur Konfliktlösung viel schneller.
Zeige ihm, dass er sich einfach zurückziehen kann, wenn er sich bedroht fühlt. Belohne ihn, wenn er sich ein paar Schritte von der „Gefahr“ entfernt, ohne aggressiv zu werden. Nach einiger Zeit wird er das immer öfter tun und nicht mehr beißen.