- Border Collie: lernt Kommandos in unter 5 Wiederholungen
- Pudel: vielseitig einsetzbar, vom Jagdhund zum Begleithund
- Deutscher Schäferhund: beliebtester Diensthund weltweit
- Golden Retriever: bekannt aus Film und Fernsehen
- Dobermann: starker Beschützerinstinkt
- Shetland Sheepdog: intelligent trotz geringer Größe
- Labrador Retriever: beliebtester Therapie- und Begleithund
- Kontinentaler Zwergspaniel: quirliger Minispaniel
- Rottweiler: ausdauernder Hirtenhund seit der Römerzeit
- Australian Cattle Dog: selbstständiger Treib- und Hütehund
| Platz | Rasse | Typ | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| 1 | Border Collie | Hütehund | Lernt Kommandos am schnellsten |
| 2 | Pudel | Jagd-/Begleithund | Hypoallergenes Fell |
| 3 | Deutscher Schäferhund | Diensthund | Stärkste Bindung zum Halter |
| 4 | Golden Retriever | Apportierhund | Sanftestes Wesen |
| 5 | Dobermann | Wachhund | Schnellster Lerner unter den Wachhunden |
| 6 | Shetland Sheepdog | Hütehund | Klein, aber hochintelligent |
| 7 | Labrador Retriever | Apportierhund | Vielseitigster Therapiehund |
| 8 | Kont. Zwergspaniel | Begleithund | Kleinste Rasse im Ranking |
| 9 | Rottweiler | Hirtenhund | Älteste Rasse im Ranking |
| 10 | Australian Cattle Dog | Treibhund | Selbstständigste Arbeitsweise |
1. Border Collie
1576 erstmals vom Leibarzt der Königin Elizabeth I. Beschrieben: Eine Rasse, die mit einem einzigen Handzeichen verirrte Schafe zur Herde zurückbringt und die gesamte Herde an den gewünschten Ort treibt. 450 Jahre später ist der Border Collie immer noch die Nr. 1 in Intelligenztests. Lernt neue Kommandos in unter 5 Wiederholungen und führt sie in über 95% der Fälle beim ersten Mal aus.
2. Pudel
Der Ruf des Pudels hat sich über die Jahrhunderte vom Jagdhund zum Schoßhündchen gewandelt, obwohl die Rasse nach wie vor hochintelligent und lebhaft ist. Markant: das dichte, lockige Fell, das an Schafswolle erinnert. Ursprung in Frankreich, der Name leitet sich vermutlich vom altdeutschen „puddeln" (planschen) ab, da der Pudel als Wasserjagdhund eingesetzt wurde.
3. Deutscher Schäferhund
Ende des 19. Jahrhunderts vom preußischen Hofrittmeister mit dem Ziel gezüchtet, den idealen Diensthund zu schaffen. Heute der gefragteste Arbeitshund in Polizei, Militär und Rettungsdienst. Bindet sich schnell und fest an seinen Halter. Braucht Aufgaben und Auslauf, um ausgelastet zu sein.
4. Golden Retriever
In den 80er-Jahren durch zahlreiche Film- und Fernsehrollen extrem populär geworden. Die Filmhunde wurden gezielt aus besonders cleveren Linien ausgewählt. Im Alltag bestätigt sich das: Golden Retriever werden häufig als Rettungs- und Arbeitshunde eingesetzt. Ihr dichtes Fell macht sie wetterfest.
5. Dobermann
1870 von Friedrich Louis Dobermann gezüchtet, die einzige Rasse, die nach ihrem Züchter benannt wurde. Groß, kraftvoll, mit stark ausgeprägtem Beschützerinstinkt. Bei erfahrener Erziehung sanftmütig und vertrauenswürdig. Lernt neue Kommandos schneller als fast alle anderen Wachhundrassen.
6. Shetland Sheepdog
Stammt von den Shetland-Inseln und ähnelt einem kleinen Langhaar-Collie. Dichtes Fell mit üppiger Mähne und Halskrause. Unkomplizierter Charakter, gut für Anfänger geeignet. Trotz seiner geringen Größe braucht er viel Auslauf und geistige Beschäftigung.
7. Labrador Retriever
Einer der beliebtesten Therapie- und Begleithunde weltweit. Ruhiges, freundliches Wesen mit hoher Lernbereitschaft. Wird gezielt zur Unterstützung traumatisierter Menschen eingesetzt. Ebenso gut als Familienhund geeignet, da er entspannt und anpassungsfähig ist.
8. Kontinentaler Zwergspaniel
Zwei Varianten: Papillon (Stehohren) und Phalène (Hängeohren). Ursprung in Frankreich und Belgien, bei der adligen Gesellschaft schon vor Jahrhunderten beliebt. Zierlich, verspielt und überraschend intelligent für seine Größe. Trotz luxuriöser Ausstrahlung ein Energiebündel, das Bewegung und geistige Herausforderung braucht.
9. Rottweiler
Bereits im Römischen Reich als Hirtenhund eingesetzt. Den Namen erhielt die Rasse im Mittelalter durch ihre Beliebtheit in der Stadt Rottweil. Viehhändler und Metzger schätzten seine Fähigkeiten beim Treiben von Nutztieren. Trotz seines Rufs als Wachhund ist er bei guter Erziehung ein freundlicher Familienhund.
10. Australian Cattle Dog
Treibhund aus Australien mit markant gesprenkeltem Fell. Die Musterung entstand durch einen Gendefekt und macht ihn optisch unverwechselbar. Kräftige Statur, hohe Ausdauer und ausgeprägte Selbstständigkeit. Seine Intelligenz zeigt sich weniger in blindem Gehorsam als in eigenständigem Problemlösen beim Treiben von Vieh.
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