Dein Hund hat eine Bindehautentzündung? Dann bist du hier richtig ✅ Hier findest du 5 Gründe tränender Augen bei Hunden. Mit umfassenden Ratgeber

Das Wichtigste in Kürze
Du möchtest alles über die Bindehautentzündung beim Hund wissen? In diesem Artikel findest du alle wichtigen Informationen und welche Arten es genau gibt. Außerdem haben wir uns für diesen Artikel Beratung vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic eingeholt. Also sei gespannt!
Augenausfluss ist ein häufiges Problem bei Hunden. Bei einigen Arten ist das völlig normal, während es bei anderen mit Erkrankungen verbunden sein kann. Um zu bestimmen, wann professionelle Hilfe notwendig ist, musst du die verschiedenen Arten von Augenausfluss und die Bedeutung jeder einzelnen davon verstehen.
Es ist normal am Anfang Krankheitssymptome beim eigenen Hund zu übersehen. Ich stand als neuer Hundebesitzer auch vor diesem Problem. Mit der Zeit lernt man, die Verhaltensweisen des neuen Familienmitglieds richtig zu deuten. Eines Morgens wachte ich auf und war sehr überrascht, dass mein Vierbeiner noch viel Wasser im Napf hatte. Nach dem ersten Blick wurde mir klar, da stimmte etwas nicht mit ihren Augen. Sie tränten und waren rot angelaufen. Den Verdacht hatte ich schon, aber ließ es noch einmal vom Tierarzt bestätigen: „Bindehautentzündung“ 🙁
So schlimm es sich auch anhört, der Heilprozess verläuft schnell 🙂 Lass uns einen Blick darauf werfen, wie du damit umgehen und zur Genesung mitwirken kannst.
Tränen spielen eine wesentliche Rolle bei der Aufrechterhaltung der Augengesundheit. Sie versorgen die Hornhaut (die klare Gewebeschicht an der Vorderseite des Auges) mit Sauerstoff und Nährstoffen. Dabei werden Ablagerungen, die sich dort verfangen können, entfernt werden. Tränen entweichen normalerweise durch Kanäle, die sich an den inneren Seiten der Augen befinden. Manchmal sammelt sich dort ein wenig Kruste an. Dieses Material besteht aus getrockneten Tränen, Öl, Schleim, abgestorbenen Zellen und Staub. Am Morgen hat sich über die Nacht für gewöhnlich die meiste Kruste gebildet.
Sie sollte leicht mit einem warmen, feuchten Tuch entfernt werden können. Die Augen sollten nicht rot sein und deine Fellnase sollte keine Anzeichen von Augenbeschwerden zeigen (Reiben, Schielen, Blinzeln und Lichtempfindlichkeit). Die Menge der Kruste, die dein Liebling jede Nacht (oder nach langen Nickerchen) produziert, sollte relativ konstant bleiben. Wenn du eine Verschlechterung des Zustands bemerkst, vereinbare einen Termin beim Tierarzt.
Allergien, Reizstoffe, Fremdkörper im Auge, anatomische Anomalien, blockierte Tränendrüsen, Hornhautwunden und Glaukom sind häufige Ursachen für Epiphora bei Hunden.
Sie Symptome sind hervorstehende Augen, gerollte Augenlider oder erhöhter Augeninnendruck.
*Hat dein Schützling eine relativ leichte Zunahme des Tränenflusses? Aber seine Augen sehen in jeder Hinsicht normal aus und er hat keine Beschwerden? *Dann überwache erst einmal die Situation. Dein treuer Begleiter hat vielleicht nur Pollen oder Staub ins Gesicht bekommen.
Wenn die Epiphora anhält oder dein Liebster rote, schmerzhafte Augen oder andere Arten von Augenausfluss entwickelt, vereinbare einen Termin mit dem Tierarzt.
Hell gefärbte Hunde entwickeln oft eine rotbraune Verfärbung des Fells unterhalb des inneren Augenwinkels. Dies geschieht, weil Tränen ein Pigment namens Porphyrin enthalten. Bei längerer Lufteinwirkung nimmt diese rötlich-braune Farbe an.
In Ermangelung anderer Probleme ist eine Tränenfärbung in diesem Bereich normal und nur ein kosmetisches Problem.
Falls du eine Zunahme der Menge, eine Veränderung in der Qualität der Tränenfärbung oder die Augen rot und schmerzhaft bemerkst: Vereinbare einen Termin mit dem Tierarzt für eine Augenuntersuchung.
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Sorge vor und halte deinen Liebling gesund!