1,4 Millionen Euro für einen Hund? Klingt verrückt, wurde aber für einen Tibet Mastiff in China bezahlt. Auch in Deutschland kosten einige Rassen über 10.000 Euro. Was den Preis treibt: Seltenheit, Zuchtlinie und bei manchen Rassen der Aufwand für gesundheitliche Tests.

| Platz | Rasse | Preisspanne | Ursprung |
|---|---|---|---|
| 1 | Tibet Mastiff | bis 1,4 Mio. € | Tibet |
| 2 | Cavalier King Charles | 1.500–14.000 € | England |
| 3 | Saluki | 2.500–10.000+ € | Persien |
| 4 | Pharaonenhund | ab 6.000 € | Malta |
| 5 | Samojede | bis 9.000 € | Russland |
| 6 | Chow-Chow | 2.000–8.000 € | China |
| 7 | Eskimohund | variiert (selten) | Arktis |
| 8 | Deutscher Schäferhund | bis fünfstellig | Deutschland |
| 9 | Rottweiler | ab 1.500 € | Deutschland |
| 10 | Akita | 1.500–4.000 € | Japan |
Auch Tibet Dogge oder Do Khyi genannt. Herdenschutzhunderasse aus dem Himalaya, durch Größe, Stärke und imposantes dichtes Fell löwenähnlich majestätisch. Exemplare aus tibetischen Klöstern erzielen die höchsten Preise und gelten bei wohlhabenden Asiaten als Statussymbol. Ein Tibet-Mastiff-Rüde wechselte vor einigen Jahren für umgerechnet ca. 1,4 Millionen Euro den Besitzer.
Ca. 30 cm Schulterhöhe, fröhlich und meist unkompliziert in der Erziehung. Guter Familienhund. Da bei der Zucht jahrhundertelang hauptsächlich auf Aussehen geachtet wurde, gibt es leider viele Erbkrankheiten. Welpen ab 1.500 €, bei Premium-Züchtern mit umfangreichen Gesundheitsuntersuchungen bis 14.000 €. Auch die Kreuzung mit dem Pudel („Cavapoo") ist hochpreisig, gilt aber nicht als anerkannte Rasse.
Persischer Windhund, schneller Sichtjäger. Ruhig, sensibel und elegant. Welpen ab 2.500 € beim Züchter. Stammen die Elterntiere aus berühmten arabischen Zuchtlinien, steigt der Preis auf 10.000 € und mehr.
Eleganter Jagdhund aus Malta, erinnert mit seinem edlen Aussehen an den ägyptischen Gott Anubis. Gilt als Vorfahre der spanischen Podencos. Kurzes, glattes Fell in rötlichen Tönen, Stehohren und lange Schnauze. Schneller Läufer, anmutig und sehr selten. Preise ab 6.000 €.
Russische Spitzart, auch als Schlittenhund eingesetzt. Weiches, dickes Fell in hellen Farbvarianten. Am begehrtesten sind reinweiße Tiere aus alten sibirischen Züchtungen, die bis zu 9.000 € kosten. Braucht viel Erziehungsarbeit und Bewegung.
Sehr alte Rasse aus China mit charakteristischer bläulicher Zunge. Zwei Felllängen, immer einfarbig (Schwarz bis Creme). Eigenwillig, kein Anfängerhund. Braucht konsequente Erziehung und regelmäßige Fellpflege. Bei seriösen Züchtern ab 2.000 €, bei preisgekrönten Elterntieren bis 8.000 €.
Schlittenhund aus der Arktis, bei den Inuit auch zum Jagen und Wachen eingesetzt. In Europa sehr selten und kaum zu bekommen. Durch seine Anpassung an arktische Gebiete und seinen hohen Bewegungsdrang nicht als Wohnungshund geeignet.
Häufig als Diensthund bei Polizei und Militär eingesetzt. Ausgeprägte Lernfähigkeit, kräftig und ausdauernd. Je besser die Ausbildung, desto höher der Preis. Für einzelne ausgewachsene, gut ausgebildete Hunde werden Preise im fünfstelligen Bereich verlangt.
Kräftiger Körper und selbstbewusstes Wesen, geeignet als Dienst- oder Schutzhund. Bei guter Erziehung auch als Familienhund geeignet. Welpen ab ca. 1.500 €, ausgebildete Hunde mit abgelegten Prüfungen deutlich teurer.
Unabhängiger japanischer Hund mit dichtem Fell, dreieckigen Ohren und eingerollter Rute. Braucht Erfahrung in der Hundeführung. Hohe Nachfrage bei wenigen seriösen Züchtern treibt die Preise auf 1.500 bis 4.000 €.
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