Kirschen sind ok: Kerne enthalten aber Blausäure und sind wirklich giftig. Wie viel dein Hund fressen darf und was du beachten musst.

Ja, aber nur das Fruchtfleisch. Kirschen enthalten gesunde Nährstoffe, doch Kerne, Stiele und Blätter sind giftig für Hunde. Nur entsteinte, reife Kirschen in kleinen Mengen: am besten als seltene Leckerei.
Kirschen liefern Vitamine A und C, Antioxidantien, Ballaststoffe sowie Kalium und Magnesium. Das Fruchtfleisch selbst ist für Hunde nicht giftig und kann in Maßen gefüttert werden.
Kirschkerne, Stiele und Blätter enthalten Amygdalin, das im Verdauungstrakt zu Blausäure (Cyanid) umgewandelt wird. Blausäure verhindert, dass Zellen Sauerstoff aufnehmen können: das führt zu Erstickung auf Zellebene. Besonders gefährdet sind kleine Hunderassen und Welpen.
Symptome treten innerhalb von 15 Minuten bis wenigen Stunden auf. Bei Verdacht sofort Tierarzt kontaktieren.
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