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Die 10 kleinsten Hunderassen der Welt

Der Chihuahua ist mit einer Mindesthöhe ab 15 cm die kleinste anerkannte Hunderasse. Den Rekord hielt Miracle Milly mit 9,65 cm Schulterhöhe. Kleine Rassen brauchen weniger Platz und Auslauf als große, sind in Charakter und Temperament aber oft genauso ausgeprägt. Das Ranking basiert auf der minimalen Schulterhöhe laut Rassestandard.

6 Min. Lesezeit
Eine flache Illustration von zehn kleinen Hunderassen in einer freundlichen Umgebung, spielerisch und charmant dargestellt.
Top 10 im Überblick
  1. Chihuahua: ab 15 cm, kleinste Rasse der Welt
  2. Yorkshire Terrier: ab 18 cm, mutig trotz Minigröße
  3. Zwergspitz: ab 18 cm, weiches Fell wie ein Wollknäuel
  4. Belgischer Zwerggriffon: ab 18 cm, struppiger Charme
  5. Russkiy Toy: ab 20 cm, verspielt wie ein Kuscheltier
  6. Shih Tzu: ab 20 cm, Löwenhund aus Tibet
  7. Malteser: ab 20 cm, Stammbaum seit 4.000 Jahren
  8. Papillon: 20–28 cm, Schmetterlingsohren
  9. Pekinese: ab 20 cm, Palasthund der chinesischen Kaiser
  10. Affenpinscher: ab 25 cm, ausdauernder Wachhund
PlatzRasseSchulterhöheGewichtUrsprung
1Chihuahuaab 15 cm2–3 kgMexiko
2Yorkshire Terrierab 18 cm2,4–3,2 kgEngland
3Zwergspitzab 18 cm2–3,5 kgDeutschland
4Belg. Zwerggriffonab 18 cm2,5–5,5 kgBelgien
5Russkiy Toyab 20 cm2,5–3 kgRussland
6Shih Tzuab 20 cm4–7 kgTibet/China
7Malteserab 20 cm3–4 kgMittelmeerraum
8Papillon20–28 cm3–4,5 kgFrankreich/Belgien
9Pekineseab 20 cm5–5,4 kgChina
10Affenpinscherab 25 cm4–6 kgDeutschland

1. Chihuahua (ab 15 cm)

Ein kleiner weiß-brauner Chihuahua-Welpe mit großen Ohren lugt über einen Haufen zartrosa Rosen.

Die kleinste Hunderasse der Welt, gezüchtet von den Urvölkern Mexikos und bis heute nationales Symbol des Landes. Zum Rasseportrait. Trotz seiner Größe besitzt der Chihuahua ein ausgeprägtes Temperament: aufmerksam, neugierig und anhänglich. Gehört zu den ältesten Rassen Amerikas und erfreut sich weltweit großer Beliebtheit.

2. Yorkshire Terrier (ab 18 cm)

Ein kleiner Yorkshire Terrier sitzt auf einer felsigen Oberfläche. Sein flauschiges Fell glänzt.

Ursprung in Schottland und Nordengland, von der FCI in die Gruppe der Minihunde eingeteilt. Macht durch Mut und Selbstbewusstsein alles wett, was ihm an Größe fehlt. Sein seidiges Fell braucht regelmäßige Pflege. Zum Rasseportrait.

3. Zwergspitz (ab 18 cm)

Zwei flauschige Zwergspitze laufen fröhlich mit wehendem Fell über das grüne Gras.

Das samtig-dichte Fell lässt Welpen wie ein Wollknäuel aussehen, ausgewachsen erinnern sie an einen kleinen Fuchs. Umgänglich, aufgeweckt und für Anfänger geeignet. Neigt stark zum Haaren, regelmäßige Fellpflege ist Pflicht. Zum Rasseportrait.

4. Belgischer Zwerggriffon (ab 18 cm)

Ein kleiner schwarzer Hund mit zotteligem Fell steht auf einer Betonfläche im Wald.

Rauhaariger Kleinhund, über lange Zeit im Umkreis von Brüssel beliebt. Sanftmütig und quirlig, als Familienhund bestens geeignet. Gewöhnt sich schnell an andere Hunde. Anfänger haben es dank seines unkomplizierten und zutraulichen Wesens leicht.

5. Russkiy Toy (ab 20 cm)

Ein kleiner brauner Russkiy Toy sitzt auf einem flauschigen weißen Teppich und blickt mit großen Augen nach oben.

„Toy" bedeutet Spielzeug, und der Name ist Programm: aufgeweckt, quirlig, sieht aus wie ein Kuscheltier. Immer liebenswürdig, verspielt und kaum zu Angst oder Aggressionen neigend. Idealer Begleiter für Kinder und Menschen, die ihren Hund überallhin mitnehmen.

6. Shih Tzu (ab 20 cm)

Ein flauschiger Shih Tzu läuft fröhlich über eine Wiese. Sein langes Fell ist mit einer Schleife verziert.

In tibetischen Klöstern gezüchtet, um das Aussehen eines kleinen Löwen zu erreichen. Der erleuchtete Buddha soll der Legende nach einen Hund besessen haben, der sich in einen Löwen verwandeln konnte. Lebensfrohe, verspielte Natur, steht am liebsten im Mittelpunkt.

7. Malteser (ab 20 cm)

Ein flauschiger weißer Malteser steht auf einer Holzfläche im Freien.

Eine der ältesten Rassen überhaupt, der Stammbaum reicht 4.000 Jahre zurück bis ins alte Ägypten. Zum Rasseportrait. Wird oft als Schoßhündchen belächelt, hat aber deutlich mehr Energie und Charakter, als sein Aussehen vermuten lässt. Sehr einfach zu halten.

8. Papillon (20–28 cm)

Papillon

Gehört zur Gruppe der Kontinentalen Zwergspaniels. Der Name (französisch für Schmetterling) kommt von den großen, aufgerichteten Ohren. Ursprung in Frankreich und Belgien, eine der ältesten Zwerghunderassen. Freundlich, aufgeweckt, leicht zu trainieren. Glänzt sogar bei Hundesportarten wie Agility.

9. Pekinese (ab 20 cm)

Ein kleiner, flauschiger Pekinese steht auf einem Ziegelweg. Sein Schwanz ist buschig und über den Rücken gerollt.

Wurzeln in China, wo nur die Kaiserfamilie einen Pekinesen besitzen durfte (daher der Name Peking-Palasthund). Langes Fell mit löwenartiger Mähne. Schlau und liebenswert, bezaubert durch sein Auftreten.

10. Affenpinscher (ab 25 cm)

Eine Nahaufnahme eines kleinen, flauschigen schwarzen Affenpinschers mit weißem und grauem Bart.

Stammt vermutlich aus Süddeutschland. Pinscher und Schnauzer begleiteten im Mittelalter fahrende Kaufleute und bewachten nachts deren Waren. Trotz seiner geringen Größe braucht er viel Auslauf. Hohe Intelligenz, langweilt sich schnell und braucht Abwechslung.

Bonus: Miracle Milly

Ein winziger Chihuahua mit Pullover und Perlenkette sitzt in einem großen roten Becher.

Miracle Milly war von 2014 bis 2018 der kleinste Hund der Welt: 9,65 cm Schulterhöhe, 0,5 kg Gewicht. Bei der Geburt wog sie 28,3 Gramm und passte als Welpe in einen Teelöffel. Sie lebte in San Juan, Puerto Rico, bei ihrer Halterin Vanessa Semmler.

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Häufig gestellte Fragen

Claudia Weise

Geschrieben von

Claudia Weise

Chefredakteurin & Hundeexpertin

Chefredakteurin bei HundeoAktiv im TierschutzHundebesitzerin seit Kindheit

Claudia ist seit Kindheit Hundebesitzerin und im Tierschutz sehr aktiv. Als Chefredakteurin bei Hundeo ist es ihre Mission, die Bindung zwischen Mensch und Hund zu stärken.

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