- Giftige Pflanzen: Weihnachtsstern, Mistel, Christrose (außer Reichweite stellen)
- Schokolade: Theobromin ist für Hunde giftig, Bitterschokolade am gefährlichsten
- Kerzen: LED-Kerzen verwenden, offene Flammen nie unbeaufsichtigt
- Weihnachtsbaum: Kein Lametta, Kugeln hoch hängen, Baumständerwasser abdecken
- Essensreste: Kein Festtagsbraten, keine Knochen, keine gewürzten Reste
- Rückzugsort: Ruhiger Platz abseits vom Trubel für den Hund
Stress reduzieren
Weihnachten bringt den Alltag des Hundes durcheinander: Besuch, Lärm, ungewohnte Gerüche, veränderte Routinen. Biete einen ruhigen Rückzugsort an (Hundebox oder Hundebett in einem ruhigen Zimmer). Spaziergänge beibehalten, am besten morgens oder abends, wenn es ruhig ist. Hund nicht zum Weihnachtsshopping oder auf Weihnachtsmärkte mitnehmen (Menschenmassen, Lärm, Essensreste auf dem Boden).
1. Giftige Pflanzen
Weihnachtsstern: Gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse. Blätter und Zweige enthalten giftigen Milchsaft. Symptome: Erbrechen, starker Speichelfluss, Durchfall, Krämpfe, Zittern. Im schlimmsten Fall Lungenödem. Bei Verdacht sofort zum Tierarzt.
Mistel und Christrose: Ebenfalls giftig. Symptome ähnlich wie beim Weihnachtsstern.
Lösung: Pflanzen außerhalb der Reichweite aufstellen oder ganz darauf verzichten. Mehr über giftige Pflanzen: Giftige Pflanzen für Hunde
2. Kerzen und Brandgefahr
Offene Kerzen auf dem Couchtisch oder Adventskranz: Der Hund kann sie umstoßen, sich das Fell versengen oder Wachs verschlucken (Verstopfungsgefahr). LED-Kerzen sind die sicherste Alternative. Wenn echte Kerzen: außer Reichweite aufstellen, nie unbeaufsichtigt brennen lassen.
Erste Hilfe bei Verbrennungen: Mit lauwarmem Wasser kühlen (kein Eis, kein eiskaltes Wasser). Keine Brandsalben oder Wundpuder. Sofort zum Tierarzt, das Ausmaß zeigt sich oft erst später.
3. Kein Festessen für den Hund
Weihnachtsgans, Truthahn und Soße sind zu stark gewürzt. Mögliche Folge: Erbrechen, Durchfall, Bauchspeicheldrüsenentzündung. Besonders gefährlich: gekochte Knochen. Sie splittern und können Speiseröhre, Magen oder Darm verletzen.
Alternative: Getrocknete Rinder- oder Kaninchenohren, rohe fleischige Knochen (roh splittern sie nicht). Oder ein eigenes Hundemenü aus gekochtem Hühnchen ohne Gewürze.
4. Schokolade und Süßigkeiten
Schokolade enthält Theobromin, das Hunde nur langsam abbauen. Je dunkler die Schokolade, desto mehr Theobromin. Bitterschokolade und Kochschokolade sind am gefährlichsten. Auch Weihnachtskekse enthalten problematische Zutaten: Zucker, Zimt, Bittermandeln, Rosinen, Xylit.
Symptome einer Schokoladenvergiftung: Hyperaktivität, vermehrter Durst, Durchfall, Erbrechen, schneller Herzschlag, Zittern, Krämpfe, Atemnot.
Erste Hilfe: Kohletabletten geben (bindet Giftstoffe). Schokoladenreste oder Verpackung mitnehmen (Tierarzt schätzt die Theobrominmenge ein). Sofort zum Tierarzt.
Prävention: Adventsteller, Plätzchendosen und Schokolade nie offen stehen lassen.
5. Weihnachtsbaum absichern
Standfestigkeit: Der Baum muss so stabil stehen, dass er nicht umkippt, wenn der Hund daran schnüffelt oder dagegen stößt.
Dekoration: Kugeln und Schmuck hoch hängen. Holzschmuck ist ungefährlicher als Plastik oder Metall (kann giftige Stoffe enthalten). Kein Lametta und keine Geschenkbänder (Verschluckungsgefahr, Darmverschluss). Zerbrochene Glaskugeln sofort aufsammeln (Schnittverletzungen an Pfoten und Maul).
Baumständerwasser: Kann Dünger, Harz oder Konservierungsmittel enthalten. Abdecken oder den Hund nicht in die Nähe lassen.
Geschenke: Hund nicht unbeaufsichtigt mit verpackten Geschenken lassen (Verpackungsmaterial, Schleifen, Kleinteile).
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