🍪 Wir verwenden Cookies. Wenn Sie dem zustimmen, surfen Sie einfach weiter. Produktlinks sind Affiliate-Links, mit denen ggf. Werbeeinnahmen erzielt werden.

Das 1x1 der Hundeschule

Du hast bestimmt schon einmal von Hundeschulen gehört. Aber du weißt nicht, wie du dir den Unterricht dort vorstellen sollst. Was es mit der Hundeschule auf sich hat, ob die Schule überhaupt nötig ist für deinen Vierbeiner und wie hoch die Kosten sind, erfährst du hier.

Die richtige Erziehung ist für Hundewelpen genauso wichtig wie für menschliche Kinder. Nur durch das richtige Maß an Freiheiten und Grenzen kann dein Schützling aufblühen. Schenk deiner Fellnase viel Aufmerksamkeit und Verständnis. Aber schreite ein, wenn er sich fehlverhält oder in eine Gefahrensituation kommt.

Bist du erfolgreich in deiner Hundeerziehung, wirst du einen selbstbewussten und folgsamen Begleiter haben. In diesem Fall ist es nicht nötig, eine Hundeschule aufzusuchen.

Einen Welpen aufzuziehen ist sehr viel einfacher, als einen erwachsenen Hund umzuerziehen. Zeigt dein Kleiner trotzdem Auffälligkeiten und will nicht hören, oder hast du deinen Pelzträger erst bekommen, als er schon älter war? Du kennst dich noch gar nicht mit der Hundeerziehung aus? Dann bietet sich der Besuch einer Hundeschule an. Denn nicht nur dein pelziger Gefährte lernt dort etwas.

Viele Hunde sind im Großen und Ganzen gut erzogen, haben aber spezielle Problempunkte. Zu diesen Auffälligkeiten gehören ständiges Bellen, an der Leine Zerren, das Fressen von Müll oder das zerstören von Möbeln. Diese Macken können in der Hundeschule korrigiert werden.

Je nach Schule gibt es verschieden Kursformen. Für Welpen bis zur 20. Woche gibt es Spielkurse. Hier dürfen die Kleinen vor Allem miteinander toben. Durch das Spielen lernen die Welpen, ein gesundes Sozialverhalten mit ihren Artgenossen aufzubauen.

Isolierte Hundewelpen neigen nämlich später zu Aggressionen, werden ängstlich oder unsicher. Hast du dir einen einzelnen jungen Fellträger zugelegt, sind Welpen-Spielkurse sehr empfehlenswert. Du kannst auf sie verzichten, wenn du regelmäßig in gut besuchte Hundeparks gehst. Oder wenn du schon andere Vierbeiner hast – darunter zählen auch Katzen. Die Welpen-Gruppenkurse sind mit um die 10 Euro pro Stunde am preiswertesten.
Für ältere Pelzträger sind Gruppenkurse in der Regel auch die beste Wahl.

Hier bauen sie ihre Sozialkompetenzen weiter aus. Gleichzeitig wird dir beigebracht, richtig Kommandos zu geben, sodass deine Fellnase diese auch strikt befolgt. Die Gruppenkurse liegen bei etwa 20 bis 40 Euro pro Stunde.
Einzelstunden sind dann sinnvoll, wenn dein Liebling verhaltensauffällig wird und nicht gut im Umgang mit Artgenossen ist. Hier gehen die Preise von 50 Euro aufwärts.

Ein Spezialfall sind Vierbeiner, die sehr starke Aggressionen gegenüber anderen Hunden und Menschen zeigen. Ist dein Schützling dermaßen außer Kontrolle geraten, hilft meist nur noch ein Problem-Hundetraining. Die Kosten für dieses Training beginnen jedoch ab ungefähr 1000 Euro.
Damit weder du noch dein haariger Freund in so eine missliche Lage gelangt, solltest du dich von Anfang an um eine richtige Erziehung bemühen. Prävention ist einfacher und günstiger als einen Problemhund zu haben.

Fazit

Nicht jeder Hund muss in eine Hundeschule. Bist du noch ein Laie, was Hundehaltung angeht, kann dir die Hundeschule viele Mühen ersparen. Ein erzogener Hund bedeutet auch einen entspannten Alltag für euch beide. Welche Kursform für dich inrage kommt, ist stark von deiner Fellnase abhängig. Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du einfach mal eine Schnupperstunde bei der nächsten Hundeschule für euch beide vereinbaren.