Ist Trockenfutter für Hunde schädlich? (9 Probleme)

Wie wir Menschen leiden auch unsere Hunde zunehmend an Zivilisationskrankheiten. Probleme wie Übergewicht, Diabetes mellitus, Leberverfettung, Bluthochdruck und Arthrose mindern die Lebensqualität und die Lebenserwartung deines Hundes. Doch warum treten diese Krankheiten immer häufiger auf?

Trockenfutter
Inhaltsverzeichnis

Im Gegensatz zum heutigen Sofa-Hund war der Urahn Wolf noch ein gesunder, drahtiger Jäger. Heute bekommen unsere Hunde leider oft nur noch Industriefutter statt artgerechter Nahrung. Doch wie schädlich ist es, seinen Hund nur mit Trockenfutter zu füttern? Das verrate ich dir in diesem Artikel.

Die Änderung der Hundenahrung im Lauf der Domestikation

Wolf, Barfen

Der Wolf jagt seine Beute im Rudel. Die soziale Zusammenarbeit mit anderen Rudelmitgliedern ermöglicht es ihm, auch große Beutetiere zu erlegen.

In der Steinzeit gab es noch viele verschiedene Wolfsarten. Sie zeigten keine Scheu, da sie noch nicht vom Menschen verfolgt wurden. Das gemeinsame Jagen brachte beiden Gruppen Vorteile. Die erlegte Beute konnte besser gegen konkurrierende Gruppen verteidigt werden. Die Jungen wurden im Schutz der Höhle aufgezogen.

Im Laufe der Zeit passte sich der Wolf immer mehr an die sozialen Strukturen des Menschen an. Der einstige Jagdpartner wurde zum Arbeitspartner und schließlich zum besten Freund des Menschen.

Im Mittelalter war teures Fleisch eher den höheren Gesellschaftsschichten vorbehalten. Die Jagd- und Arbeitshunde wurden mit Getreidebrei, Knochen und Fleischsuppe gefüttert. In Zeiten der Nahrungsmittelknappheit war Fleisch meist Mangelware. Die Hunde mussten sich mit billigem Getreide begnügen.

Wenig später entdeckten die Futtermittelhersteller den billigen Rohstoff. Vor allem Getreideschrot wurde zur Herstellung von Tierfutter verwendet. Um das Futter für die Tierhalter einfach und attraktiv zu machen, wurden die Rohstoffe verschiedenen Herstellungsverfahren unterzogen. Das Trockenfutter war erfunden.

Ist der Hund ein Allesfresser?

Das Gebiss des Hundes besteht aus 42 Zähnen. Die sechs Schneidezähne im Ober- und Unterkiefer sind klein und flach. Sie dienen hauptsächlich dazu, Fleischreste von Knochen abzuschaben.

Die deutlich längeren Eckzähne greifen die Beute und halten sie fest. Zwischen den Canini und den ersten Backenzähnen befindet sich eine Lücke. Dies erleichtert das feste Umklammern der Beute.

Die hinteren Backenzähne haben breite Kauflächen. Sie können problemlos größere Fleischstücke, Knorpel und Knochen zerkleinern. Mit dem kräftigen Scherengebiss können Fleischstücke mühelos aus der Beute herausgerissen werden. Zähne zum Zerkleinern von Pflanzenteilen sind nicht vorhanden.

Der Verdauungstrakt besteht aus einem großen Magen. Die Magensäure zersetzt Eiweiß und Knochenteile. Die nachgeschalteten Darmabschnitte, in denen die Aufspaltung der Stärke erfolgt, sind im Gegensatz zu den Pflanzenfressern kurz ausgebildet.

Eiweißreiche Beute wird schnell verdaut. Die Energie wird rasch den Zellen zugeführt und gespeichert. Steht einige Tage keine Nahrung zur Verfügung, werden die Energiespeicher mobilisiert. Der Hund hat noch Kraft, um auf Beutejagd zu gehen.

Auch wenn der Hund im Laufe seiner Domestikation Enzyme zur Verdauung pflanzlicher Stoffe entwickelt hat und somit als Allesfresser eingestuft werden kann, zeigen sein Gebiss und seine Physiologie deutlich, dass er eher ein Fleischfresser ist.

Wieso wurde überhaupt Trockenfutter entwickelt?

In der Zwischenkriegszeit und in der Nachkriegszeit waren Lebensmittel nur schwer erhältlich. Vor allem frisches Fleisch war für viele Menschen unbezahlbar.

Die Hunde wurden daher mit billigem Getreide und Gemüse gefüttert. Um das Futter länger haltbar zu machen, wurden spezielle Herstellungsverfahren entwickelt. Dem Hundefutter wurde die Feuchtigkeit entzogen.

Die entstandenen Stücke waren trocken und lange haltbar. Die Fütterung des Hundes wurde einfacher. Auch auf längeren Reisen konnte das Hundefutter problemlos mitgenommen werden. Die Vorliebe der Hundebesitzer für Trockenfutter nahm stetig zu. Die Futtermittelindustrie konnte einen großen Markt gewinnbringend abdecken.

So wird es hergestellt

Die Bezeichnung „Frischfleisch“ ist eigentlich nicht zutreffend. Es handelt sich um eine Trockenmasse, der fast die gesamte Feuchtigkeit entzogen wurde.

Bei der industriellen Herstellung werden die Rohstoffe stark erhitzt, wobei ein Großteil der natürlichen Nährstoffe verloren geht. Diese werden nachträglich hinzugefügt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um synthetische Stoffe.

Durch den Zusatz von Konservierungsstoffen wird die Haltbarkeit deutlich verlängert. Der zugesetzte Zucker wird als Traubensüße, Apfelextrakt oder Karamell getarnt.

Warum bevorzugen viele Hundehalter Trockenfutter?

  • Das Futter ist lange haltbar und kann ohne größere Probleme gelagert werden.
  • Die Fütterung ist einfach und komfortabel.
  • Aus dem Futternapf steigt kein intensiver Geruch auf, der insbesondere in warmen Jahreszeiten für sensible Hundehalter*innen ziemlich unangenehm sein kann.
  • Die Menge des abgesetzten Kots wird deutlich reduziert.
  • Die Reinigung der Futterstelle ist wesentlich einfacher.

Welche Inhaltsstoffe sind in Trockenfutter enthalten?

Soja

Es gibt viele verschiedene Arten von Trockenfutter auf dem Markt. Die meisten bestehen zu 60 bis 80 Prozent aus Kohlenhydraten. Tierisches Eiweiß ist nur in geringen Mengen enthalten.

Meist wird eine pflanzliche Eiweißquelle, Soja, verwendet. Diese minderwertige Eiweißquelle kann vom Körper des Hundes kaum verwertet werden. Durch die industrielle Trocknung enthält das Hundefutter sehr wenig Feuchtigkeit. Die meisten billigen Zutaten sind für Hunde kaum verdaulich und liefern nicht genügend Energie.

Auch Trockenfutter ohne Getreide ist nicht gesund. Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Reis in größeren Mengen gehören nicht unbedingt zum natürlichen Speiseplan eines Hundes.

Wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente werden durch synthetische Zusatzstoffe ersetzt. Häufig werden auch verschiedene Zuckerarten zugesetzt, um die Farbe der Futterbrocken attraktiver zu machen.

Oft enthält das Trockenfutter nicht einmal mehr hochwertiges Getreide. Häufig werden Schalen, Hülsen und Spelzen verarbeitet, die bei der Mehlproduktion als Abfall anfallen.

Ist Trockenfutter überhaupt artgerecht?

Trockenfutter reicht deinem Hund zum Überleben. Es ist artgerecht. Es führt nicht zum Aussterben der Spezies Hund. Aber ist es auch artgerecht? Ist diese Art der Ernährung gesund für deinen Hund und deckt sie seine natürlichen Bedürfnisse? Nein, eindeutig nicht.

Um Futter gut verwerten zu können, müssen auch der Geruchs- und der Geschmackssinn angesprochen werden. Trockenfutter riecht nicht, da die Inhaltsstoffe nicht mehr in gelöster Form vorliegen.

Das führt dazu, dass der Hund beim Fressen zu wenig Speichel produziert. Die trockenen Brocken gelangen oft unzerkaut in den Magen. Die Deckung des Energiebedarfs wird nur durch den Zusatz verschiedener Zucker erreicht.

9 Probleme mit Trockenfutter (Die du kennen solltest)

Hunde gehören zu den Schlingern. Die kleinen Kroketten des Trockenfutters werden nicht gekaut, sondern direkt geschluckt.

1. Trockenfutter schadet den Zähnen deines Hundes

Da die Zähne nicht ausreichend mit Speichel umspült werden, bleiben Futterreste in den Zahnzwischenräumen hängen. Der im Trockenfutter enthaltene Zucker dient den Bakterien in der Maulhöhle als Nahrung. Es bildet sich stärkerer Zahnbelag. Bei regelmäßiger Fütterung von Trockenfutter bildet sich harter, brauner Zahnstein.

2. Trockenfutter reizt die Magenschleimhaut

Die harten, trockenen Bröckchen können bei Hunden mit empfindlicher Magenschleimhaut zu Reizungen des Verdauungstraktes führen. Das Problem wird durch die erhöhte Magensäureproduktion noch verstärkt. Der Hund beginnt zu erbrechen. Die trockenen Brocken sind schwer verdaulich, da der Magen nicht genügend Feuchtigkeit enthält, um die Nährstoffe herauszulösen.

3. Dein Hund bildet während der Verdauung mehr Gase im Verdauungstrakt

Durch den hohen Anteil an minderwertigen Kohlenhydraten kommt es zu einer vermehrten Gasbildung im Verdauungstrakt. Über Nacht sammeln sich die Gase im Magen an. Das Risiko einer Magendrehung ist sehr hoch.

4. Trockenfutter fördert die Entstehung von Allergien

Durch die Aufnahme von minderwertigen Nahrungsbestandteilen wird die Darmschleimhaut durchlässiger. Dein Hund leidet häufiger an Magen-Darm-Entzündungen. Größere Moleküle aus der Nahrung gelangen durch die Darmbarriere in den Blutkreislauf.

Das Immunsystem reagiert verstärkt auf diese Stoffe. Gleichzeitig wird durch das enthaltene Gluten vermehrt Immunglobulin E gebildet. Aus einer anfänglichen Futtermittelunverträglichkeit wird eine Futtermittelallergie. Dein Hund leidet immer wieder unter Blähungen und chronischem Durchfall.

5. Trockenfutter verändert die Zusammensetzung der Bakterienflora im Darm

Die Bakterienflora im Darm gerät aus dem biologischen Gleichgewicht. Die einzelnen Nahrungsbestandteile können nicht mehr richtig abgebaut werden. Dein Hund kann nicht mehr genügend Energie aus dem Futter gewinnen und ist weniger leistungsfähig.

6. Trockenfutter schädigt die Bauchspeicheldrüse

Durch die erhöhte Zufuhr von Kohlenhydraten und Zucker können die einzelnen Zellen die Energie nicht mehr richtig speichern. Da der Blutzuckerspiegel nach der Nahrungsaufnahme stark ansteigt, wird vermehrt Insulin ausgeschüttet. Die Zellen werden gegen das Insulin resistent. Es kommt zur Zuckerkrankheit, dem Diabetes mellitus.

7. Dein Hund entwickelt durch Trockenfutter womöglich Übergewicht

Du führst dem Körper deines Hundes ständig zu viel und zu schlechte Energie zu. Das Gewicht steigt. Die Gelenke werden überbeansprucht. Arthrose (chronischer Gelenkverschleiß) entsteht.

8. Trockenfutter schadet Leber, Herz und Blutgefäßen

Außerdem lagern sich vermehrt Fettdepots in der Leber ab. Die Leberzellen können ihre Entgiftungsfunktion nicht mehr ausreichend erfüllen. Fettablagerungen lagern sich an den Wänden der Blutgefäße ab. Der Blutdruck und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen.

9. Trockenfutter verursacht Nierenschäden

Der geringe Feuchtigkeitsgehalt des Trockenfutters belastet die Nieren des Hundes. Stoffwechselendprodukte werden nicht mehr in ausreichender Menge aus dem Harn gefiltert. Sie lagern sich in inneren Organen, Blut- und Lymphgefäßen ab.

Die dabei entstehenden freien Radikale führen zu chronischen Entzündungen. Das Risiko für Tumorwachstum steigt. Nimmt dein Hund über längere Zeit zu wenig Flüssigkeit auf, kann er an Tagen mit hohen Temperaturen leichter dehydrieren. Die Nieren werden dauerhaft geschädigt.

Es kommt zu einer chronischen Nierenschwäche (Niereninsuffizienz). Der Wassergehalt eines Beutetieres beträgt 70 – 80 Prozent. Diese Flüssigkeitsmenge kann durch Wassertrinken nicht ersetzt werden.

Die Vorteile vom Trockenfutter?

Trockenfutter hat nur Vorteile für den Hundehalter, nicht aber für den Hund.

Das Futter riecht nicht und kann auch in kleinen Räumen gut gelagert werden. Es ist billig und lange haltbar. Selbst bei hohen Temperaturen verdirbt Trockenfutter im Napf nicht.

Dein Hund wird schnell satt, weil die trockenen Brocken im Magen aufquellen. Dein Hund braucht kleinere Futterportionen. Er setzt weniger Kot ab. Der Kot riecht nicht unangenehm. Die Industrie kann aus günstigen Rohstoffen minderwertiges Futter herstellen und eine hohe Gewinnspanne erzielen.

Die Nachteile vom Trockenfutter?

Für deinen Hund hat Trockenfutter fast nur Nachteile.

Durch den fehlenden Geruch werden viele Hunde beim Fressen mäkelig. Die Gesundheit deines Hundes wird nachhaltig geschädigt. Durch die schlechter verwertbaren Nährstoffe steht deinem Hund zu wenig Energie zur Verfügung.

Dein Hund leidet an Zivilisationskrankheiten. Seine Lebensqualität wird eingeschränkt. Seine Lebensdauer verkürzt sich. Trockenfutter enthält durch den hohen Getreideanteil oft Schimmelpilze und Milben. Diese lösen Futtermittelallergien und Verdauungsstörungen aus. Juckreiz, chronische Hautentzündungen und Ohrenentzündungen sind häufig.

Ist getreidefreies Trockenfutter besser?

Trockenfutter bleibt Trockenfutter.

Das Problem der fehlenden Feuchtigkeit besteht auch bei getreidefreiem Futter. Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais oder Reis können hochwertiges tierisches Eiweiß nicht ersetzen.

Außerdem kann die regelmäßige Fütterung von Mais zu psychischen Problemen führen. Mais enthält zu wenig der essentiellen Aminosäure Phenylalanin. Dadurch werden im Gehirn zu wenig Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin gebildet. Depressionen und Verhaltensstörungen sind die Folge.

Enthält das getreidefreie Futter einen hohen Anteil an Erbsenprotein, kann es zu Fruchtbarkeitsstörungen kommen. Die Hündin wird nicht mehr regelmäßig läufig. Fehldeckungen treten häufiger auf.

Ist Trockenfutter wirklich billiger als natürliches, tiergerechtes Futter?

Der Kauf von Futtermitteln ist billiger als der Kauf von hochwertigen, natürlichen und frischen Zutaten. Durch die häufigeren Krankheiten sind aber zusätzliche Tierarztbesuche notwendig. Diese und die notwendigen Medikamente kosten mehr Geld als hochwertiges Futter.

Will dein Hund vielleicht nur Trockenfutter?

Trockenfutter enthält oft Getreide und Zucker. Das ist eigentlich Junkfood. Ist dein Hund erst einmal auf die Lockstoffe im Futter konditioniert, wird er danach verlangen. Um die Futtergewohnheiten deines Hundes umzustellen, kannst du anfangs die Brocken in Wasser einweichen. Nach und nach kannst du dann das Trockenfutter durch gesundes, hochwertiges Futter ersetzen.

Benötigt dein Hund rund um die Uhr Futter?

Frisches Futter kann bei hohen Temperaturen nicht lange ungekühlt stehen. Aber wird dein Hund hungrig, wenn er nicht ständig Futter zur Verfügung hat? Auch in der Natur gibt es nicht immer Beute. Dein Hund kann durchaus einige Stunden ohne Futter auskommen. Verwende als Alternative einen gekühlten Futterautomaten, der zu festgelegten Zeiten kleine Portionen freigibt.

Benötigt dein Hund wirklich Trockenfutter-Spezialsorten?

Hochwertiges, frisches Futter enthält bessere Inhaltsstoffe und deckt die Bedürfnisse deines Hundes besser ab als Trockenfutter.  Wie viel Energie dein Hund benötigt, kannst du durch verschiedene Portionsgrößen regeln. Diät-Trockenfutter belastet den Körper deines Hundes zusätzlich und bringt oft nicht die gewünschte Hilfe.

Mein Fazit & Tipp

Trockenfutter ist bequem, kann aber der Gesundheit deines Hundes schaden. Wenn du die beste Lösung für deinen Hund suchst, versuche es mit Barfen oder Nassfutter. Trockenfutter ist nicht die beste Wahl und kann sogar schädlich sein. Hier findest du alle bisher geprüften Hundefutter Marken.

Verfasst von Enrico Bachmann
Verfasst von Enrico Bachmann

Ich bin zertifizierter Ernährungsberater für Hunde und Gründer von Hundeo. Meine Mission ist es, mit einfachen und klaren Empfehlungen dich im Dschungel der Informationen zu führen.

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2 Kommentare zu „Ist Trockenfutter für Hunde schädlich? (9 Probleme)“

    1. Generell sind getrocknete Hühnerfüße als Snack für Hunde geeignet. Sie enthalten in der Regel keine künstlichen Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel und können die Zahngesundheit eines Hundes unterstützten (Zahnbelag). Sie sind reich an Proteinen und schmecken vielen Hunden sehr gut. Beachtet werden sollte jedoch, dass sie kalorienreich sind und daher in Maßen verfüttert werden sollten. Hunde mit Magen-Darm-Trakt-Problemen könnten Schwierigkeiten dabei haben, Hühnerfüße vollständig zu verdauen. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Hühnerfüße von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen, ordnungsgemäß getrocknet und gelagert wurden, um Keimkontaminationen zu vermeiden.

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