Wurmkur beim Hund (Definition, Arten, Tipps)

Früher dachte man, dass es nur die konventionellen Wurmkuren gibt und andere Möglichkeiten nicht wirken.

So macht man es doch? Ich fühlte mich damals damit sicher und dachte, dass diese Mittel auch eine vorbeugende Wirkung haben. So wie eine Impfung. Bis mein Hund Bandwürmer bekam und ich zum Tierarzt ging.

Da klärte mich unser Tierarzt auf: 

„Eine regelmäßige Wurmkur hat keine vorbeugende Wirkung wie eine Impfung. Dass ihr Hund sogar zwei Tage nach einer Kur wieder Würmer hat, kann schon vorkommen.“

Ich war verblüfft. Warum pumpte ich dann eigentlich meinen Hund alle drei Monate mit chemischen Inhaltsstoffen voll?

Das kam mir irgendwie merkwürdig vor. ES hörte sich so an, als ob ein Mensch alle drei Monate eine Packung Antibiotika einnimmt, um eine bakterielle Erkrankung zu bekämpfen. Dieses Vorgehen würde uns Menschen kein Arzt empfehlen.

Helminthiasis Toxocara Canis (auch bekannt als Hund Fadenwurm
Helminthiasis Toxocara Canis (auch bekannt als Fadenwurm beim Hund)

Warum machen wir das dann bei unseren lieben Vierbeinern?

Seitdem benutze ich die chemische Wurmkur nur noch, wenn bei meiner Fellnase durch die regelmäßige Kotuntersuchung Wurmbefall nachzuweisen ist.

Falls ein Befall diagnostiziert ist, entscheiden wir uns mit dem Tierarzt, ob eine chemische Wurmkur notwendig ist. Es gibt auch natürliche Mittel, welche bei leichtem Wurmbefall angewendet werden können. Manchmal kann ein natürliches Mittel ausreichend sein. Eine Empfehlung zu einer natürlichen Wurmkur findest du übrigens auch hier.

Außerdem haben wir uns für diesen Artikel Beratung vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic eingeholt. Also sei gespannt.

6 Wurmarten im Überblick

Wurmarten

Dein Schützling kann von einigen Wurmarten befallen werden. Hauptsächlich handelt es sich dabei um:

  • Bandwurm
  • Spulwurm
  • Hakenwurm
  • Herzwurm
  • Peitschenwurm
  • Lungenwurm
In einzelnen Fällen müssen auch Rundwürmer behandelt werden.

1. Bandwurm

Floh
Zwischenwirt des Bandwurms ist u.a. der Floh

Der Gurken- oder Kürbiskernbandwurm tritt beim Hund am häufigsten auf. Er ist weltweit verbreitet. Seine Zwischenwirte sind der Floh oder Haarlinge. Die Wurmeier gelangen über den Floh in den Dünndarm des Vierbeiners.

Ungefähr in 20 Tagen reifen sie dort zum Bandwurm aus. Sie können 10 bis 70 cm lang und 2 bis 3 mm breit werden.

Bei einer ausreichend guten Ernährung kann dein Liebling einige Bandwürmer im Darm tolerieren. Somit zeigen sie oft keine Symptome und stellen eine geringe gesundheitliche Gefahr dar. Es kann jedoch passieren, dass die Larvenstadien den Darm durchbohren und eine Körperwanderung durchführen, welches schwere Schäden zur Folge hat. Dann sind Organe außerhalb des Darms betroffen.

 Symptome:

  • Verdauungsbeschwerden, Verstopfung,
  • Trägheit
  • Schläfrigkeit (Lethargie)
  • gestörtes Immunsystem, Anfälligkeit für Krankheiten
  • Glanzloses Fell
  • Starker Juckreiz im Analbereich („Schlittenfahren“, Lecken des Analbereichs)
Der Bandwurm kann durch Kotuntersuchungen diagnostiziert werden. Dein Tierarzt wird dir nach dem Ergebnis je nach Stärke des Befalls eine angemessene Behandlung empfehlen.

2. Spulwurm

Zwischenwirt des Spulwurms sind Nagetiere

Der Spulwurm ist zusammen mit den Giardien mit Abstand der am häufigsten vorkommende Magen-Darm-Parasit bei unseren Pelzträgern.

Die Eier des Spulwurms sind sehr resistent und können einige Jahre überleben. Ein ausgewachsener Spulwurm kann eine Länge von 10 bis 18 cm erreichen.

Nachdem der Vierbeiner die Eier aufnimmt, schlüpfen die Larven. Sie bohren sich in die Darmwand und gelangen von dort aus in die Blutgefäße. 

Der Blutkreislauf überträgt sie weiter an Leber und Lunge. Danach kriechen sie über die Luftröhre in den Rachen und der Hund schluckt sie herunter. So kommen sie wieder in den Darm und reifen zu Spulwürmern aus. Sie können dort tausende Eier pro Tag legen.

Nicht alle Larven gelangen über die Lunge und Rachenraum wieder in den Darm. Manche nisten sich in einem Organ und warten auf einen günstigen Moment, wie die Trächtigkeit. So gehen sie ihren Weg weiter in die Gebärmutter oder Milchdrüsen. 

Somit sind die Welpen bereits im Mutterleib von diesen Würmern befallen.

Symptome:

  • Erbrechen
  • Durchfall – schleimig, teilweise blutig
  • aufgeblähter Bauch (Spulwurmbauch)
  • Wachstumsstörungen
  • Appetitverlust
  • Müdigkeit
  • Blutarmut
  • wiederkehrendes Fieber
  • Husten, Schnupfen

Der Spulwurm kann durch Kotuntersuchungen diagnostiziert werden. Dein Tierarzt wird dir nach dem Ergebnis eine für den Befall angemessene Behandlung empfehlen.

Da vor allem Welpen durch den Spulwurm sterben können, empfehlen Tiermediziner, neu geborenen Welpen ab der zweiten Woche eine regelmäßige Wurmkur. Insbesondere, wenn bei der Mutter davor Spulwürmer diagnostiziert wurden.

3. Hakenwurm

Hakenwürmer erreichen eine Länge von 3 bis 18 mm. Im Gegensatz zu den Spulwürmern gelangen nicht die Eier, sondern die Larven in den Körper des Hundes. 

Die Wanderung im Körper ähnelt der des Spulwurms. Der ausgereifte Hakenwurm beißt sich in der Darmwand fest und fängt dort an, Blut zu saugen.

Hakenwürmer können auch in die Milchdrüse einer trächtigen Hündin gelangen. Es besteht keine Ansteckungsgefahr der Welpen im Mutterleib. Dies erfolgt nach der Geburt, wenn sie an der Mutter saugen.

Symptome:

  • Blutarmut, Anämie
  • Gewichtsverlust
  • Ermüdung
  • Durchfall, teilweise blutig
  • Verstopfung
  • glanzloses Fell
  • Schmerzen im Magen- Darmbereich
  • Husten
  • Hautentzündungen, besonders an den Pfoten (aufgrund Larven, die über die Haut dringen)
Auch der Hakenwurm kann durch Kotuntersuchungen diagnostiziert werden. Dein Tierarzt wird dann die richtige Behandlung vollziehen.

4. Herzwurm

Zwischenwirt des Herzwurms ist die Mücke

Die Mücke ist der Zwischenwirt der Herzwurm-Larve. Im erwachsenen Stadium können sie 20 bis 30 cm lang und bis zu 1 mm dick werden. Die Larven wandern in die Blut- und Lymphgefäße und können bis zum Herzen vordringen. Besonders häufig sind sie in der rechten Herzkammer anzutreffen. Dort entwickeln sie sich zu erwachsenen Würmern.

Eine Infektion kann jahrelang verborgen bleiben. Die Symptome entwickeln sich schleichend:

  • Müdigkeit
  • Gewichtsverlust
  • Bronchial- und Atembeschwerden
  • Schwaches Herz
  • Glanzloses Fell
  • Vergrößerung des Unterleibs
  • Leber-, Lunge-, Nierenschaden
Die Diagnose des Herzwurms erfolgt durch eine Blutuntersuchung. Solange kein starker Befall vorhanden ist, kann eine Behandlung mit Medikamenten ausreichend sein. 

Sollten die Würmer schon im Herz sein, muss auch mit einem operativen Eingriff gerechnet werden.
 
Diese Würmer sind in den Südländern verbreitet. Deswegen ist es als Vorbeugungsmaßnahme sehr wichtig, eine Reise dorthin mit deinem Tierarzt abzuklären. Er wird dir geeignete Präparate empfehlen, die deinen Liebling vor dem Zwischenwirt, der Mücke, schützen.

5. Peitschenwurm

Peitschenwürmer sind nicht so weit verbreitet wie Spul- und Hakenwürmer. Sie werden 4 bis 7 cm lang. Im Gegensatz zu ihrem langen dünnen Vorderteil ist das Hinterteil dick. Durch diese Peitschenform bekamen sie ihren Namen.

Nach dem Schlucken der Eier wandern sie direkt in den Darm und entwickeln sich dort zu erwachsenen Würmern. Der Wurm dringt mit seinem dünnen Vorderteil in die Darmschleimhaut des Hundes ein und bildet Tunnelgänge. Dort ernährt er sich von Gewebeflüssigkeit und Blut.

Symptome:

  • Blut im Kot
  • Gewichtsverlust
  • Müdigkeit
  • Lecken an der Magengegend
  • Blähungen
  • Verzögerung der Entwicklung
Der Peitschenwurm kann durch Kotuntersuchungen diagnostiziert werden. Dein Tierarzt wird deinen Schützling entsprechend der Stärke des Befalls behandeln.

6. Lungenwurm

Zwischenwirt des Lungenwurms ist die Schnecke

Der Lungenwurm ist auch als „Französischer Herzwurm“ bekannt. Je nach Gattung kann er 1 – 2,5 cm lang werden. Er besiedelt Lunge, Atemwege und die Blutgefäße des Hundes. Der Zwischenwirt des Lungenwurms ist die Schnecke.

Dein treuer Gefährte kann sich durch die Schnecken infizieren, indem er sie frisst. Oder er kann durch die Grashalme infiziert werden, auf denen sich eine infizierte Schnecke befand.

Sobald die Larve im Hund gelandet ist, wandert sie über die Blutbahn in die Leber und Lunge. In der Lunge angelangt entwickelt sich die Larve zum erwachsenen Wurm und legt dort Eier. 

Daraus schlüpfen Larven, die sich in der Lunge herum bewegen. Dies führt zu Reiz und Entzündungsherden in der Lunge. Durch Husten kommen diese Larven in den Rachen und dein Vierbeiner schluckt sie herunter. So gelangen sie in den Darm. 

Von dort gelangen sie über den Kot wieder in die freie Umwelt und zum nächsten Wirt.

Symptome:

  • Husten, teilweise blutig
  • vermehrtes Räuspern
  • Atemnot
  • Trägheit
  • Nasenbluten
  • Blaue Flecken auf der Haut
  • Anämie
Der Lungenwurm kann durch Kotuntersuchungen oder in der bronchialen Lavage-Flüssigkeit diagnostiziert werden. Dein Tierarzt wird dir nach dem Ergebnis je nach Stärke des Befalls eine angemessene Behandlung empfehlen.

3 Entwurmung Tipps

Zuerst einmal eine kleine Infografik, die du dir merken solltest. Danach zeige ich dir, wie oft du entwurmen solltest und was du unbedingt beachten musst.

Wurmkur

Wie oft sollte ich meinen Hund entwurmen?

Die meisten Tierärzte empfehlen eine Entwurmung viermal im Jahr mit einem Abstand von 3 Monaten.

Sollte dein Schützling mit Babys oder älteren Menschen zusammen leben, dann sollte man nach Absprache mit dem Tierarzt häufigere Entwurmungen in Erwägung ziehen. 

Damit schützt du Senioren oder Babys. Denn sie haben eine schlechtere Immunabwehr und könnten sich schneller anstecken.

Wie oft und wann sollte ich beim Welpen entwurmen?

Hund Wurmkur

Beim Welpen ist gerade zum Anfang die Entwurmung wichtig. Welpen können sich schon im Mutterleib und über die Muttermilch mit Spulwürmern anstecken.

Deshalb kann man hier schon mit zwei Wochen bis zur 8. Lebenswoche mit 2 – 4 Wochen Abstand entwurmen. Im Anschluss wird eine monatliche Entwurmung bis zum 6. Lebensmonat empfohlen. Danach sollte eine prophylaktische Entwurmung oder eine parasitologische Kotuntersuchung 2 – 4 x/Jahr erfolgen.

Chemische Wurmkuren

Chemische Wurmkuren werden im Allgemeinen bei erwachsenen Vierbeinern alle drei Monate verabreicht.

Je nach Lebensumständen kann sich der Abstand zwischen den Kuren verkürzen oder auch verlängern. So werden Hunden, die auf dem Land leben und oft Kontakt zu Aas oder Mäusen haben, kürzere Abstände empfohlen.

Chemische Wurmkuren gibt es als Tabletten oder Spot-on Präparate. Sehr gerne verabreicht wird hier Milbemax.

Dabei handelt es sich um ein Entwurmungsmittel für Hunde und Katzen gegen Lungen-, Herz-, Band-, Haken- und Spulwürmer. Als Wirkstoffe haben die Tabletten Inhaltsstoffe wie Milbemycin-Oxim und Praziquantel. Die Dosierung richtet sich nach Alter und Gewicht des Tieres. Es kann oral oder über das Futter erfolgen.

Chemische Wurmkuren können somit in der richtigen Dosierung Parasiten und Würmer im Darm oder in der Blutbahn abtöten. 

Um Parasiten im Körper absterben zu lassen, sind starke chemische Mittel notwendig, die leider Nebenwirkungen für deinen Schützling haben können. 

Diese Mittel greifen die Darmflora an. Somit sind auch die gesunden Bakterien davon betroffen und schädliche Bakterien bekommen den Freiraum, sich zu vermehren. 

So kann es durchaus vorkommen, dass die Darmflora ihr Gleichgewicht verliert und dein Liebling Magen- und Darmbeschwerden bekommt. Auch können das Immunsystem und die Leber damit belastet werden.

Deswegen ist es sehr wichtig, dass du nach der chemischen Behandlung deinem haarigen Freund natürliche Probiotika verabreichst. Dies sorgt für eine schnelle Stabilisierung der Darmflora. Sie werden deiner Fellnase auch dabei helfen, sein natürliches Immunsystem wieder aufzubauen. 

Tipp: Die probiotischen Inhaltsstoffe in Anifit – Power Darm helfen den guten Darmbakterien dabei, sich zu vermehren. Dagegen werden die schädlichen Darmbakterien gebunden und durch den Kot ausgeschieden. Somit kommt die Darmaktivität deines Vierbeiners wieder auf Vordermann.

Natürliche Wurmkuren

Naturmedizin

Im Internet und Foren gibt es zahlreiche Diskussionen und Empfehlungen über natürliche und homöopathische Mittel. Diese Produkte sollen dem Wurmbefall vorbeugen.

Hier solltest du vorsichtig sein! 

Gerade bei homöopathischen Rezepten, die nur von der Wirkung der Pflanze selbst abgeleitet sind. Das ist ein falscher Ansatzpunkt. Denn ein pflanzliches Mittel und das von der Pflanze hergestellte homöopathische Mittel haben nicht unbedingt dieselbe Wirkung.

Hier besteht immer das Risiko, dass unsere Liebsten bei einem akuten Befall zu lange auf eigene Faust mit einem natürlichen Mittel behandelt werden. 

Ob diese Mittel wirklich effektiv und zeitgerecht wirken sind ohne weiteres nicht gänzlich belegt. Dabei geht viel Zeit verloren und unsere treuen Gefährten leiden weiterhin an den Symptomen.

Es gibt einige Hausmittel, die sich bewährt haben

Sie haben eine unterstützende Funktion und sind sehr verträglich. Dennoch solltest du immer mit deinem Tierarzt im Kontakt bleiben und nicht auf eigene Faust handeln. 

Zu den natürlichen Hausmitteln gehören unter anderem:

  • Kokosöl
    Über einige Tage je nach Größe deines Schützlings einen ½ Teelöffel bis 1 Esslöffel täglich dem Futter beimischen. Du kannst auch statt dem Öl Kokosraspeln verwenden.
  • Möhren bzw. Karotten
    Sollte ein Befall vorhanden sein, kannst du deine Fellnase ein paar Tage vermehrt mit pürierten oder geraspelten Karotten füttern.
  • Geschälte KürbiskernePro 10 kg Köpergewicht 1 EL zwei bis dreimal täglich eine Woche lang ins Futter beimischen.

Es haben sich auch mittlerweile einige pflanzliche Wurmkuren in BIO Qualität bewährt.

Diese Mittel sind von den Inhaltsstoffen her so abgestimmt, dass sie auch effektiv wirken können. Da es sich hier um pflanzliche Mittel handelt, ist der Körper unserer Lieben nicht so sehr belastet wie bei chemischen Mitteln.

Bei diesen solltest du beachten, dass die meisten der Mittel nicht für trächtige Hündinnen geeignet sind

Hier noch eine Empfehlung, wenn du eine natürliche Wurmkur in Bio Qualität suchst.

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Unsere Erfahrungen

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Niemand möchte seinen Hund umsonst belasten!

Trotzdem ist komplett auf konventionelle Medizin verzichten und sich nur an pflanzliche Lösungen zu wenden nicht immer richtig.

Jeder Hund ist individuell. Manche sind anfälliger, manche nicht. Manche reagieren auf eine Behandlung schnell, manche langsam. Auch die Umgebung, Lebensumstände eines Hundes sind sehr ausschlaggebend bei so einer Entscheidung.

Das Beste ist, den Mittelweg zu finden. 

Mit einer regelmäßigen parasitologischen Kotuntersuchung (alle drei Monate) ist man auf der sicheren Seite. 

Falls dein Schützling bei diesen Kotuntersuchungen negativ sein sollte, kann man die natürlichen Mittel anwenden, damit er hoffentlich wurmfrei bleibt. 

Falls jedoch ein Wurmbefall in der Kotuntersuchung nachgewiesen wird, sollte man mit seinem Tierarzt absprechen, ob eine chemische Entwurmung nicht die bessere Wahl ist. 

Wenn du in dieser Form vorgehst, schonst du die Darmflora und verwendest chemische Entwurmungsmittel nur nach Bedarf. 

Achte bitte bei den pflanzlichen Mitteln darauf, dass es noch sehr wenige Studien über die tatsächliche Wirkung gibt. Deswegen darf der Hersteller nur auf eine positive bzw. unterstützende Wirkung hinweisen.

Hier empfehle ich dir, deinen Tierarzt oder einen Tierheilpraktiker mit zu Rat zu ziehen. Denn sie können die individuellen Umstände und weitere Faktoren besser beurteilen.

Hast du noch Fragen? Wie verlief deine Wurmkur? Wir freuen uns auf deine Erfahrungen und Meinung. 

Häufig gestellte Fragen

Zu den drei häufigsten Wurmarten, die deinen Hund befallen können, gehören der Bandwurm, Spulwurm, Hakenwurm, Herzwurm, Peitschenwurm und Lungenwurm.

Ja, Würmer können sich vom Hund über den Kot auf den Menschen übertragen. Indem Hygiene Maßnahmen angewandt werden, kann dieses Risiko minimiert werden.

Welpen sollten bis sie sechs Monate alt sind jeden Monat entwurmt werden. Ab dem 6. Monat reicht es alle drei Monate auf Wurmbefall zu testen. Ist der Test beim Tierarzt positiv solltest du deinen Hund entwurmen.

Die Symptome unterscheiden sich nach Art der Würmer, von denen dein Hund befallen ist. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • Verdauungsbeschwerden, Verstopfung,
  • Trägheit
  • Schläfrigkeit (Lethargie)
  • gestörtes Immunsystem, Anfälligkeit für Krankheiten
  • Glanzloses Fell
  • Starker Juckreiz im Analbereich („Schlittenfahren“, Lecken des Analbereichs)

Die Würmer gelangen meistens durch einen Zwischenwirt in den Körper deines Hundes. Beim Bandwurm ist das beispielsweise der Floh und beim Lungenwurm die Schnecke. Dein Hund kommt also vor allem in der Natur in Kontakt mit den Parasiten.

Empfehlung vom Tierarzt

Das Thema Entwurmen von Hund und Katze wird oft vernachlässigt oder unterschätzt. Wenn dein Vierbeiner Würmer hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du diese auch bekommen kannst.

Wenn du deinen Liebling und dich vor Parasiten schützen willst, dann schau dir das Video bis zum Schluss an und erfahre mehr dazu!!

Geprüft vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic
Geprüft vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic

Ich bin Tierarzt und Autor für Tiergesundheitsthemen. Tiere sind meine Leidenschaft und es ist mir ein persönliches Anliegen, medizinisch akkurate Artikel und Videos zu erstellen, um Tierbesitzer so gut es geht zu informieren.

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