9 Fakten zum Kokosöl bei Hunden

Heute zeige ich dir ein natürliches Heilmittel. Es wirkt nicht nur für uns, sondern auch für unsere Hunde wie ein Wundermittel. Gerade beim Schutz gegen Zecken und Ungeziefer. Ich bin mir sicher, dass du durch dieses Wissen auf viele chemische oder synthetische Präparate verzichten wirst. Weil es auch natürliche Alternativen gibt. 

Kokosnussöl
Artikel Übersicht

Die Kokosnuss strotzt nur vor wichtigen Nährstoffen, Mineralstoffen und Vitaminen. Deswegen ist diese Frucht an den Küsten der Kokospalme ein zentrales Nahrungsmittel. Sie enthält Wasser, Fett, Eiweiß, Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C.

Zur Kokospalme & Kokosnuss

Es wird vermutet, dass die Kokospalme (Cocos nucifera) ihren Ursprung in Melanesien hat – eine Inselgruppe nordöstlich von Australien. Inzwischen kann man sie an dem ganzen Küstenstreifen der Tropen finden.

Der Baum ist sehr strapazierfähig und wächst in Regionen, an denen übliche Pflanzen keine Wachstumschancen hätten. Sandiger Boden, Salzwasser, die extreme Hitze und Stürme können der Kokospalme nichts anhaben. 

Sie kann bis zu 60 Jahre lang Früchte geben. Das Wachstum der Früchte ist nicht saisonbedingt. Das heißt, sie kann über das ganze Jahr Nüsse produzieren.

Anbaugebiete sind Indonesien, Philippinen, Indien und Brasilien. 

Wusstest Du? Die Kokosnuss ist gar keine Nuss sondern eine Steinfrucht. Der fleischige Teil (Kopra) im Inneren wird mit einer dicken Faserschicht geschützt.

Diese ist wiederum mit einer wasserdichten Außenhaut ummantelt. Meistens ist sie grün, gelb oder orange. Die Kopra ist mit Kokoswasser gefüllt. Die Nuss kann ein Gewicht bis zu 2,5 kg haben.

Was ist im Kokosöl und wofür kann ich es nutzen?

Kokosnussöl, Kosmetik

Das Kokosöl ist bei Raumtemperatur eine weiße bis gelbliche Fettmasse und wird aus der Kopra, dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Es riecht mild, frisch, wachsartig und hat eine leichte Kokosnussnote.

Das Öl enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Ist reich an Capryl-, Laurin- und Myristinsäure, die antivirale und antibakterielle Eigenschaften vorweisen. Es hat Spuren von Mineralien, Aminosäuren, Vitamin E und Lactone.

Natürliche Quellen von Laurinsäure sind:

  • Muttermilch 5,8 %
  • Kuhmilch 2,2 %
  • Ziegenmilch 4,5 %
  • Palmkernöl 8 %
  • Kokosöl 45 – 53 %.

Damit die Laurinsäure tatsächlich etwas bewirken kann, sollte der Anteil bzw. Gehalt von Laurinsäure mindestens 45 % haben.

Wird das Öl allerdings raffiniert, gehen die wichtigsten Stoffe verloren. 

Es findet Anwendung in der Herstellung von Speisen, Kosmetika, in Technik und Industrie.

In der Kosmetika-Branche wird das Öl bei der Produktion von Shampoos, Rasierseife, Sonnenschutzcreme und -Öl, Massageöl, Creme, Seife eingesetzt. 

Es hat eine feuchtigkeitsspendende Wirkung und einen kühlenden Effekt. Auch hilft es als natürliches Insektenschutzmittel. 

Laut dem Deutschen Grünen Kreuz hilft das Auftragen des Öls auf die Haut als Mückenschutzmittel.

Kokosöl beim Kochen

Kürbissuppe

Das Kokosnussöl kann für die kalte und warme Küche eingesetzt werden. Suppen, Soßen und Curry-Gerichte können damit verfeinert werden.

Auch ist es perfekt zum Braten geeignet. Ähnlich wie Butter hat das Fett bei Raumtemperatur eine feste Konsistenz (Schmelzpunkt 24°C, Rauchpunkt 234°C).

Es hat im Vergleich zu den anderen Fetten weniger Kalorien. Somit tust du mit Kokosnussöl nicht nur für deine Gesundheit etwas, sondern auch für deine Figur.

Kokosöl in der Kosmetik

Kokosnuss-Kosmetik

Kokosöl ist ein echter Trumph, auch für deinen Körper, gerade für Haut und Haare. Es sorgt für weiche Haare und bekämpft unreine Haut. Es kühlt und beruhigt die Haut nach der Rasur.

Spendet Feuchtigkeit und reguliert den Säure-Basen-Haushalt der Haut. Damit wirkt es aktiv gegen Fältchen. Auch kann es als Massageöl angewendet werden.

Ihre antivirale Wirkung beschleunigt das Abklingen von Herpes. Die in ihr enthaltene Laurinsäure schützt die Haut aufgrund ihrer antibakteriellen Funktion vor Pilzen, Keimen und Bakterien.

9 Fakten zum Kokosöl beim Hund

Auch unsere lieben Haustiere Hund und Katze können von Kokosöl profitieren. 

Du kannst das Öl zur äußeren Behandlung der Haut oder zur inneren Behandlung wie zum Beispiel als  Nahrungsergänzungsmittel einsetzen. 

Die neun wichtigsten Tipps zeige ich dir jetzt.

1. Für glänzendes Fell

Natürliches Kokosöl lässt das Fell deines Lieblings strahlen. Es wird weicher und somit ist es auch leichter zu kämmen.

Dafür solltest du eine erbsen-walnussgroße Menge in deiner Handfläche verreiben und in das Fell einmassieren. Zu Anfang solltest du die Behandlung zwei- bis dreimal wöchentlich vornehmen. Danach ist einmal in der Woche ausreichend.

Auch kannst du das Öl in eine Sprühflasche einfüllen. Erhitze vor jeder Anwendung die Sprühflasche kurz in einem Wasserbad, damit die feste Masse flüssig wird.

Besprühe deine Fellnase damit. Danach kannst du das Öl einmassieren. Die Behandlung mit der Sprühdose sorgt dafür, dass sich das Öl auf dem Körper leichter und gleichmäßiger verteilt.

2. Bei schuppiger Haut, Pilzen, Ausschlägen und Wunden

Kokosöl kann bei trockener Haut, wund gescheuerten Stellen und Hautpilz heilend wirken.

Nimm eine Nagelspitze vom Öl und trage es direkt auf die betroffenen Stellen auf.

Bei getrockneten Wunden kannst du das Öl ruhig mehrmals täglich anwenden. Es wirkt antibakteriell und hemmt die Entzündungsgefahr. Du kannst auch getrocknete OP-Narben damit behandeln.

Bei zu trockenen oder gerissenen Pfoten kannst du sie nach dem Spaziergang mit lauwarmem Wasser reinigen. Danach nimmst du eine erbsengroße Menge vom Kokosöl in die Handfläche und reibst die Ballen deines treuen Gefährten damit ein. 

Das Öl dringt in die Haut und schützt insbesondere im Winter gegen Witterungseinflüsse und Nebenwirkungen von Streusalz.

Im Überblick:

  • Wirkt bei Ekzemen, Flohallergien, Kontaktdermatitis und Juckreiz
  • Vermindert allergische Reaktionen und steigert die Gesundheit der Haut
  • Macht Haut und Fell geschmeidiger, glänzender
  • Mildert den Körpergeruch
  • Verhindert und wirkt gegen Pilzinfektionen, einschließlich Candida
  • Desinfiziert Wunden und fördert deren schnellere Heilung
  • Schützt vor Flöhen, Zecken und Milben
  • Beruhigt und heilt trockene und gerissene Pfoten

3. Maul, Auge und Ohren

Maul
Auge
Ohr

Mundgeruch bei deinem Liebling ist ein Zeichen dafür, dass er zu viele Bakterien im Maul hat. Mit einer richtigen Zahnpflege und regelmäßigen Kontrollen beim Tierarzt kannst du dieses Problem aus der Welt schaffen.

Hier ist das Kokosnussöl ein wahrer Retter. Mische für die Zahnpflege deiner Fellnase eine kleine Menge Kokosöl unter seine Zahnpasta und reibe mit der Zahnbürste bzw. mit einem Fingerling Zahn und Zahnfleisch ein. Das verhindert den Mundgeruch und beugt vor Entzündungen im Maul.

Auch hilft es bei Augen- und Ohreninfektionen. Du kannst das Öl im Wasserbad flüssig werden lassen und als Augen- bzw. Ohrentropfen anwenden. Diese Tropfen dürfen jedoch nicht in das Auge verabreicht werden, sondern nur in der Augenumgebung angewendet werden. 

4. Für mehr Lebendigkeit und ein starkes Immunsystem

Das Kokosöl als Nahrungsergänzungsmittel schenkt insbesondere älteren Vierbeiner mehr Energie und stärkt ihr Immunsystem. 

Eine innere Behandlung macht deinen Schützling weniger anfällig für Würmer. Zudem sorgt es für ein gesundes Nervensystem und eine gute Gehirnfunktion. Es hilft auch, Demenz zu verhindern.

Dosierung: Eine tägliche Ration von einem halben Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht reicht aus, um das Immunsystem deiner Fellnase zu stärken. Du kannst das Öl einfach dem Futter beimischen. 

Zu Anfang ist es ratsam, wenn du mit 1/4 der empfohlenen Menge anfängst. Damit kannst du vermeiden, dass der Kot zu weich wird. Sollte dein Liebling die Anfangsration gut vertragen haben, kannst du sie schrittweise bis zur empfohlenen Menge erhöhen.

Im Überblick:

  • Enthält antibakterielle, antivirale und antifungale Wirkstoffe, die vor Infektionen und Krankheiten schützen
  • Kann Krebsrisiko vermindern
  • Reguliert den Insulinspiegel und kann somit gegen Diabetes wirken oder dabei helfen, sie unter Kontrolle zu halten
  • Fördert die normale Schilddrüsenfunktion
  • Erhöht die Lebensenergie und hilft, das Gewicht zu reduzieren

5. Für starke Gelenke und Muskel

Die Fettsäuren im Kokosöl töten Mikroorganismen, die für Gelenkkrankheiten wie Arthritis und Arthrose verantwortlich sind. Auch leisten sie einen großen Beitrag zur Stärkung der Knochen.

Hier wird eine Kokosöl-Kur von vier Wochen empfohlen, um die Infekte und Schmerzen zu reduzieren. 

Dosierung: Täglich 10 ml Kokosöl pro 10 Kg Körpergewicht. Fang am Anfang mit einer kleineren Ration an, um Durchfall zu vermeiden. Sollte dein  das Öl gut vertragen, kannst du die Ration schrittweise an die empfohlene Dosierungsmenge anpassen.

6. Gegen Würmer und Darmparasiten

Zum natürlichen Entwurmen kannst du täglich das Kokosöl unters Futter mischen (1TL pro 10 kg Körpergewicht).

Starken Wurmbefall solltest du allerdings mit deinem Tierarzt abklären.

7. Kokosöl gegen Zecken

Zecken im Überblick

Es gibt auf der Welt rund 800 Zeckenarten. Davon sind 19 in Deutschland beheimatet. 

Die braune Hundezecke, Buntzecke und der Gemeine Holzbock sind im Allgemeinen die Zecken, die unsere Hunde befallen. 

Sie halten sich gerne an feuchten und schattigen Plätzen auf. Deswegen befinden sie sich generell im Unterholz, auf feuchten nicht gemähten Wiesen und in der Nähe von Gewässern auf. 

Sie befallen unsere Vierbeiner nicht von einem Baum oder Busch aus an, sondern halten sich in Bodennähe auf. Sobald unsere Haustiere mit ihrem Fell vorbeistreifen, springen die Zecken auf den Körper unsere Lieblinge.

Zecken übertragen beim Stich aufgrund ihrer Lebensweise häufig Krankheitserreger zwischen den Wirten, ohne jedoch selbst zu erkranken. Es handelt sich dabei um mehr Arten von Krankheitserregern als bei jeder anderen parasitischen Tiergruppe. 

Auch Menschen sind durch Erkrankungen wie Borreliose, Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), Babesiose, Ehrlichiose, Rickettsiosen oder Neoehrlichiose betroffen.

Zecken sind sehr robust, sie überstehen auch tiefe Temperaturen, wodurch fast das ganze Jahr über die Gefahr besteht, gebissen zu werden.

Sie können die gefährlichen Krankheiten nicht nur auf deinen Hund übertragen, auch du kannst davon betroffen sein.

Eines dieser gefährlichen Krankheiten ist die Borreliose. Sie kann sehr langwierig sein, weil sie oft nicht erkannt oder zu spät diagnostiziert wird. Die Borreliose kann nur durch gezielte Suche des Krankheitserregers festgestellt werden. 

Lange Zeit war in der Schulmedizin nur die Zecke als Überträger der Borreliose bekannt. Mittlerweile werden auch Stechmücken, Bremsen und andere Insekten als mögliche Überträger genannt.

Symptome einer Borreliose:

  • Rötung der Haut an der Bissstelle
  • Fieber
  • Schläfrigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • scheinbare Anzeichen einer Sommergrippe

Bei diesen Symptomen solltest du unbedingt deinen Tierarzt aufsuchen!

Schutzmaßnahmen gegen Zecken und Ungeziefer

Um dich beim Aufenthalt in Feld, Wiese und Wald vor diesen Bissen und Stichen zu schützen, musst du also langärmlige Oberbekleidung und lange Hosen tragen. Auch solltest du feste Schuhe anziehen. Die Socken oder Kniestrümpfe sollten dabei über die Hosenbeine gezogen werden.

Da gibt es leider auch keine Ausnahme oder Alternativen in der Sommerzeit und kann einem das Leben schon schwer machen.

Die zweite Schutzmaßnahme für dich und deinen Vierbeiner sind chemische Insektenschutzmittel. 

Für deinen Schützling gibt es dafür Halsbänder oder Tropfen, die du auf den Nacken träufelst. Die darin enthaltenen Inhaltsstoffe dringen durch die Fettschicht der Haut und zum Teil in den Blutkreislauf und sorgen für den Schutz vor Stichen oder Bissen.  

Um einen zuverlässigen Schutz zu bieten, müssen diese Produkte regelmäßig angewendet werden.

Leider wird dein Liebling dadurch mit chemischen Mitteln belastet. Diese Mittel haben mögliche Nebenwirkungen. Also ist es ratsamer, wenn wir nach natürlichen Alternativen suchen. 

Selbstverständlich kannst du auch nach jedem Spaziergang den Körper deines treuen Gefährten auf Zecken durchchecken und diese mit einer Zeckenzange entfernen. 

Bei Tieren mit besonders dichtem Fell kann es allerdings sehr oft vorkommen, dass du die eine oder andere Zecke übersiehst. Deswegen müssen auf jeden Fall zusätzliche Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Hier kommt uns Mutter Natur mit dem Kokosnussöl zu Hilfe.

Kokosöl gegen Zecken, Flöhe, Milben & Co.

Zecken – auch Milben und Flöhe – können den Inhaltsstoff Laurinsäure im Kokosöl im wahrsten Sinne des Wortes „nicht riechen“. Sobald sie den Geruch bemerken, ergreifen sie die Flucht.

Damit du deinen Liebling vor diesen lästigen „Gästen“ gut schützen kannst, solltest du unmittelbar vor jedem Spaziergang seinen Bauch, Kopf, Beine, Hals und Ohren mit Kokosnussöl einreiben. 

Hierzu reicht je nach Größe deines Hundes maximal eine walnussgroße Menge aus. Du kannst das Kokosöl auch mit Hilfe einer Sprühflasche auf dem Hundekörper gleichmäßig verteilen und danach einreiben.

Bitte beachte, das Kokosnussöl ein natürliches Mittel ist und deswegen nicht dieselbe Wirkungszeit hat wie ein chemisches Mittel. Falls du einen mehrstündigen Ausflug mit deinem Schützling vorhaben solltest, ist es sinnvoll das Öl mitzunehmen. Somit kannst du ihn auch damit behandeln, falls euer Ausflug länger dauern sollte.

Sollte dein Vierbeiner Ohrmilben haben, kannst du ein Tuch oder Watte in flüssiges Kokosöl tränken und die Milben damit vorsichtig aus den Ohren wegwischen.

Starken Befall solltest du immer mit deinem Tierarzt abklären!

Was tun, wenn eine Zecke trotz Schutzmaßnahmen zugebissen hat?

Hier darfst du auf keinen Fall Kokosöl verwenden. Die Zecke würde sich in die Einstichstelle übergeben und damit viel mehr Bakterien in die Blutbahn übertragen als normalerweise.

Jetzt musst du der Zecke mit einer Zeckenzange zu Leibe gehen. Je schneller du die Zecke entfernst, desto schwieriger wird es für die Bakterien sich in die Blutbahn zu übertragen. Denn die Bakterien brauchen etwa 12 – 36 Stunden  bis sie sich im Körper deines Vierbeiners ausgebreitet haben. 

Achte darauf, dass du die Zecke komplett herausgezogen hast. Gehe deswegen vorsichtig und langsam vor. Nachdem du die Zecke entfernt hast, kannst du die Einstichstelle mit ein wenig Alkohol desinfizieren. 

Nochmals zur Erinnerung: Sollte sich die Einstichstelle gerötet haben, angeschwollen sein oder heiß werden, solltest du sofort deinen Tierarzt aufsuchen. Dies gilt auch, wenn du die Zecke nicht komplett herausziehen konntest!

8. Der Vorteil natürlicher Schutzmittel wie dem Kokosöl

Natürlich sind die im Handel angebotenen Schutzmittel wirksam und haben eine längere Wirkungsdauer als natürliche Mittel. Allerdings handelt es sich dabei um chemische Mittel, die mögliche Nebenwirkungen auslösen können. 

Labortests der FU Berlin zeigten, dass zwischen 81 und 100 Prozent der Zecken sich bereits von einer Lösung mit nur 10 % Laurinsäure abschrecken ließen. 

Auch beim Menschen wirkte die Lösung abschreckend. Als man die Zecken bewusst auf die vorbehandelte Haut der Versuchspersonen setzte, ließen sich die Tiere sofort fallen. Die schützende Wirkung der Laurinsäure hielt über sechs Stunden an.

9. Auf was muss ich beim Kauf achten?

Achte darauf, dass es sich beim Kokosöl um eines in Bio Qualität handelt. Denn viele der im Handel angebotenen Kokosöle sind zu lange bearbeitet, erhitzt oder gefiltert. Somit ist in diesen Ölen keine Laurinsäure oder Vitamin E mehr vorhanden.

Es werden auch andere Öle (z.B. Palmöl) mit Kokosduft bereichert und als Kokosöl verkauft.

Ein sehr gern von uns verwendetes Kokosöl wäre das von Barf Alarm.

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100% Bio Qualität und kaltgepresst von einer der beliebtesten Marken, wenn es um Barf Produkte geht

Auch wenn Palmin aus Kokosnussöl besteht, hat es keine Wirkung wie das Kokosöl selbst. Das Palmin wird zu sehr behandelt, dass es die Wirkung gegen Zecken verliert.

Folgende Eigenschaften sollten auf jeden Fall auf der Packung klar deklariert sein:

  • Nicht raffiniert
  • Nativ
  • Kaltgepresst
  • Angabe des Laurinsäure (sollte ca. 50% sein)
  • Bio- Zertifiziert /Ausgewiesene Herkunft

Auch ist es ratsam, darauf zu achten, dass das Öl in einem Glasbehälter angeboten wird, anstatt in Plastikdöschen.

Häufig gestellte Fragen

Das Kokosöl ist bei Raumtemperatur eine weiße bis gelbliche Fettmasse und wird aus der Kopra, dem getrockneten Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Es riecht mild, frisch, wachsartig und hat eine leichte Kokosnussnote.

Das Öl enthält einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. Ist reich an Capryl-, Laurin- und Myristinsäure, die antivirale und antibakterielle Eigenschaften vorweisen. Es hat Spuren von Mineralien, Aminosäuren, Vitamin E und Lactone.

  • Wirkt bei Ekzemen, Flohallergien, Kontaktdermatitis und Juckreiz
  • Vermindert allergische Reaktionen und steigert die Gesundheit der Haut
  • Macht Haut und Fell geschmeidiger, glänzender
  • Mildert den Körpergeruch
  • Verhindert und wirkt gegen Pilzinfektionen, einschließlich Candida
  • Desinfiziert Wunden und fördert deren schnellere Heilung
  • Schützt vor Flöhen, Zecken und Milben
  • Beruhigt und heilt trockene und gerissene Pfoten
  • Enthält antibakterielle, antivirale und antifungale Wirkstoffe, die vor Infektionen und Krankheiten schützen
  • Kann Krebsrisiko vermindern
  • Reguliert den Insulinspiegel und kann somit gegen Diabetes wirken oder dabei helfen, sie unter Kontrolle zu halten
  • Fördert die normale Schilddrüsenfunktion
  • Erhöht die Lebensenergie und hilft, das Gewicht zu reduzieren

Täglich 10 ml Kokosöl pro 10 Kg Körpergewicht. Fang am Anfang mit einer kleineren Ration an, um Durchfall zu vermeiden. Sollte dein  das Öl gut vertragen, kannst du die Ration schrittweise an die empfohlene Dosierungsmenge anpassen.

Empfehlung vom Tierarzt

Ob als Insektenschutzmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder für die Hautpflege.

Ein Döschen davon zu Hause bereitzuhalten, wird sowohl dir als auch deinen lieben Freund auf jeden Fall nicht schaden.

Ganz abgesehen von all den guten Eigenschaften, die das Kokosnussöl in sich verbirgt, um die Gesundheit und Vitalität deines Hundes zu fördern: 

Wird sich deine Fellnase als Abwechslung zu einem Leckerli auch sicherlich über eine kleine Massage freuen. 

In seinen Blicken und seiner Haltung wirst du auf jeden Fall die Luftballon-Herzchen entdecken, die er für dich in den Himmel steigen lassen wird, während du ihn mit einer Kokos-Massage verwöhnst.

Geprüft vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic
Geprüft vom Tierarzt Mag.med.vet. Emin Jasarevic

Ich bin Tierarzt und Autor für Tiergesundheitsthemen. Tiere sind meine Leidenschaft und es ist mir ein persönliches Anliegen, medizinisch akkurate Artikel und Videos zu erstellen, um Tierbesitzer so gut es geht zu informieren.

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