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Hundeleckerlis im Vergleich

Viele Hundeleckerlis enthalten Zucker oder unklare Zutaten, und die Kalorien werden selten von der Tagesration abgezogen. 5 Sorten im Vergleich, die ohne unnötige Zusätze auskommen.

9 Min. Lesezeit
Tierärztlich geprüft · Emin Jasarevic
Ein Mops sitzt auf einem gefliesten Boden und hat ein großes braunes Leckerli im Maul. Eine Hand hält das Leckerli. Im Hintergrund sind ein Heizkörper und eine Tür zu sehen.
Das Wichtigste in Kürze
  • Gute Leckerlis kommen mit klarer Zutatenliste und ohne unnötige Zuckerzusätze aus

  • Kalorien abziehen: Leckerlis gehören zur Tagesration

  • Größe beachten: Das Leckerli sollte zur Hundegröße passen

  • Welpen dürfen Leckerlis bekommen, aber nur in kleinen Mengen

  • Selbst backen: Haferflocken, Hackfleisch und Karotten sind typische Basiszutaten

Gute Hundeleckerlis passen zum Alltag deines Hundes: mit klaren Zutaten, angemessener Größe und Kalorien, die in die Tagesration eingeplant werden. Dieser Vergleich hilft dir bei der Einordnung.

Zwei Beispiele aus dem Vergleich

Besonders fleischreich

Rinti Chicko

  • Das Rinti Extra Snack Chicko Huhn besteht zu 97 % aus Hühnerfleisch
  • Vervollständigt wird der Snack durch Mineralstoffe und pflanzliche Nebenerzeugnisse
  • Die analytischen Bestandteile haben uns voll überzeugt.

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Preisbewusste Option

Josera Knuspies

  • Mit einer Mischung aus 15 % Ente und 17 % Geflügel konnte das Josera Knuspies überzeugen
  • Die Leckerlies sind in Kugelform und für alle Hunderassen perfekt geeignet
  • Die Kugeln haben eine gute Mischung aus Härte und Weichheit, ideal für das Gebiss des Hundes.

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Für wen dieser Vergleich hilfreich ist

Dieser Vergleich ist für Hundehalter gedacht, die Leckerlis bewusster auswählen und Inhaltsstoffe, Größe und Kalorien besser einordnen möchten. Auf dem Markt ist die Auswahl an Hundeleckerli recht groß. Unzählige Marken, verschiedene Varianten und dann noch die unterschiedlichen Preise machen die Auswahl nicht einfach.

Wir haben zahlreiche Produkte gesichtet und fünf repräsentative Leckerlis für diesen Vergleich ausgewählt.

Nach diesen Kriterien haben wir ausgesucht

Für diesen Vergleich haben wir darauf geachtet, welche Hinweise von Züchtern, Hundeexperten und Tierärzten in der Praxis immer wieder genannt werden: Zutatenliste, Deklaration, Größe und Eignung für unterschiedliche Hunde.

Danach haben wir uns unzählige Sorten und Marken liefern lassen und sie genau unter die Lupe genommen. Wir haben die Zutaten überprüft auf Inhalte, Deklaration und Größe.

Wie wir testen

Zuerst haben wir uns genau die Inhaltsstoffe angesehen. Bei einem Hundeleckerli solltest du genauso auf die Inhaltsstoffe achten. Genauso wie bei einem guten Hundefutter.

Zucker und Geschmacksverstärker sollten vermieden werden. Sie sind für die Zähne des Hundes ungesund und können zu Karies führen. Außerdem haben wir uns die Größen der Leckerli angeschaut. Bei einem großen Hund sollten die Leckerli auch entsprechend groß sein, damit er sie nicht in einem Stück verschlucken kann.

Allerdings sind große Leckerli für einen kleinen Hund recht schwer zu kauen. Deshalb sollte bei der Wahl des Leckerlies unbedingt auf die Größe des Hundes geachtet werden. Die Vielfalt war ein weiterer Punkt auf unserer Liste. Heute gibt es Leckerlis in vielen Varianten, Konsistenzen und Proteinquellen.

Außerdem gibt es spezielles Leckerli für allergische Hunde, für Hunde die auf Diät sind und für nierenkranke Hunde. Jeder Hund kann mit dem richtigen Leckerli versorgt werden.

Wie oft darf ich Hundeleckerli geben?

Jeder Hund liebt Leckerlies. Mittlerweile gibt es eine so große Auswahl auf dem Markt, so dass ein frischer Hundebesitzer kaum eine Entscheidung treffen kann.

Schon die Frage, wie oft ein Leckerli gegeben werden darf, kann heiße Diskussionen auslösen. Ein Hund sollte nicht zu viele Leckerli bekommen, denn sie sind auf Dauer nicht gut für die Zähne. Viele Leckerli enthalten Geschmacksverstärker und Zucker, die auch die Gesundheit belasten.

Es gibt unterschiedliche Situationen, in denen ein Leckerli durchaus sinnvoll sein kann:

  • Als Belohnung Nach dem Ausführen eines Befehls oder nach dem Training greifen viele Hundebesitzer gern zu einem Leckerli. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber achte darauf, dass nicht nach jedem Befehl ein Leckerli gegeben wird. Der Hund gewöhnt sich das schnell an und fordert immer häufiger sein Leckerli. Denk an seine Figur und seine Gesundheit. Es darf gern mal ein Kauknochen sein, auch ein Hundekeks ist eine gute Alternative zu den üblichen Leckerstangen.

  • Beim Tierarzt Niemand geht gerne zum Arzt, da machen Hunde auch keine Ausnahme. Auch ein Hund muss regelmäßig zum Tierarzt, ist aber vor jeder Untersuchung sehr aufgeregt. Nach dem Besuch kann das Leckerli durchaus sinnvoll sein, damit er beim nächsten Tierarztbesuch wieder ruhig bleibt. Gut für die Zähne wären ein Ochsenziemer, der an der Luft getrocknet worden ist. Er stärkt auch gleichzeitig die Kaumuskeln.

Es gibt natürlich auch gesunde Alternativen im Bereich der Leckerlies. Kauknochen aus Büffelhaut sind gut für die Kaumuskulatur, aber auch für die Reinigung der Zähne. Harte Biskuite können ebenfalls empfohlen werden. Hier ist der große Vorteil, dass Biskuits schnell selbst hergestellt werden können. So sind die Inhaltsstoffe bekannt und können frei gewählt werden.

Pflanzliche Faserstoffe sollten in jedem Leckerli sein, denn sie sorgen für Vitamine und Nährstoffe, die der Hund benötigt.

Joghurt für den Hund?

Ein Hund braucht eine gute Menge an Eiweißen und Calcium. Gerade in Hundeleckerlis kommen diese Inhaltsstoffe meist zu kurz. Aber mit einem Stück Käse oder einer kleinen Menge Joghurt kann der Hund mit Eiweiß und Calcium versorgt werden.

Neben den unzähligen Leckerlies, die in den Geschäften angeboten werden, besteht die Möglichkeit, selbst welche zu machen. Dazu muss auf die Inhaltsstoffe geachtet werden. Nicht jede Zutat darf verarbeitet werden. Beispielsweise Schokolade. Hunde essen gern Schokolade, aber sie ist nicht gesund und kann sogar zum Erblinden führen. Die folgenden Zutaten können bedenkenlos in Leckerlies verarbeitet werden:

  • Haferflocken
  • Maiskleie
  • Mehl aus Weizen, Dinkel oder Mais
  • Leberwurst
  • Hackfleisch vom Rind
  • Schinken (gewürfelt)
  • Bananen
  • Karotten
  • Maiskeimöl oder Olivenöl (nur hochwertig)
  • Eier (hartgekocht)

Die Zubereitung von Leckerlies

Die Zubereitung ist sehr einfach. Die ausgesuchten Zutaten werden gut miteinander vermengt. Dadurch entsteht eine Masse, die einfach ausgestochen werden kann. Die Form bleibt dir selber überlassen. Allerdings sollte die Größe deinem Hund angemessen sein.

Er muss das Leckerli gut kauen können und nicht einfach herunterschlucken. Die ausgestochenen Formen werden im Backofen gebacken. Dazu wird der Backofen auf 180 Grad vorgeheizt. Bei Ober- und Unterhitze bleiben die Leckerli etwa 30 Minuten im Ofen, bis sie gut durchgebacken sind. Dann müssen sie in Ruhe trocknen. Nur durch das Trocknen bekommen sie eine schöne harte Form. Danach können die Leckerli in ein Geschirrhandtuch eingewickelt werden. Damit bleiben sie länger haltbar.

Leckerlis für Welpen

Das Gute ist: Ja! Du darfst deinen Welpen Leckerlis geben. Gerade Welpen sind noch sehr aktiv und können durch ihre Aktivität schnell ihre Kalorien abarbeiten.

Doch Welpen sind noch klein und brauchen weniger Kalorien.

Deshalb gilt: Nur in Maßen solltest du die Leckerlis deinen Liebling geben. Leckerlis sind zur Belohnung geeignet und er bekommt auch noch sein normales Welpenfutter. Je nach Größe kannst du über die Menge entscheiden. Eine ungefähre Angabe findest du auch oft auf der Verpackung des Herstellers.

Hat Stiftung Warentest Leckerlis getestet?

Zum heutigen Zeitpunkt nicht. Das ist auch einer der Gründe, wieso wir uns für diesen Testbericht entschieden haben. Damit wir bei der Wahl geeigneter Leckerlis euch helfen.

Alternativen

Food4Pets Hühnerfüße

  • Hühnerfüße sind gesunde Snacks zum Kauen für den Hund.
  • Durch die Form und die Härte sind sie perfekt für die Zahnpflege. Neben der Zahnreinigung können sie auch die Kaumuskeln stärken.
  • Sie sind sehr nährstoffreich und bestehen aus schlachtfrischen Rohprodukten.

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Chewies Hundeleckerli Multipack

  • Die Chewies Hundeleckerli im Multipack punkten mit einer großen Geschmacksvielfalt.
  • (Geflügel, Rinder, Lachs, Lamm, Pansen und Wild).
  • Die Leckerli sind glutenfrei und mit wenig Fett, so darf dein Hund auch mal ein Leckerli mehr bekommen

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Animonda Dog Snacks Fleischsticks

  • Der Hersteller verzichtet auf Zucker, Soja, Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Farbstoffe.
  • Mit einer Länge von 15cm sind sie perfekt, um die Kaumuskeln deines Hundes anzuregen
  • und können nicht ohne Kauen verschluckt werden.

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Anifit Leckerlis

Anifit Picco Train Geflügel

Anifit Picco Train Geflügel

Kleine, halbfeuchte Trainingsleckerlis aus Geflügel. 500 g Großpackung, geeignet für häufiges Belohnen beim Training.

  • Kleine Stücke, gut portionierbar fürs Training
  • 500 g Vorratspackung
  • 2,94 €/100 g
  • Mit Code HUNDEO10 sparst du 10 %

14,69 €

Anifit Hühnerherzen (gefriergetrocknet)

Anifit Hühnerherzen (gefriergetrocknet)

Gefriergetrocknete Hühnerherzen, 100 % Fleisch. Durch die Gefriertrocknung bleiben Nährstoffe und Geschmack erhalten.

  • Einzelzutat: 100 % Hühnerherzen
  • Gefriergetrocknet, leicht und handlich
  • 35 g (ca. 140 g vor Trocknung)
  • Mit Code HUNDEO10 sparst du 10 %

6,50 €

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Hast du aufgepasst?

Frage 1 von 3

Wie oft und wann sollte ein Hund Leckerlis bekommen?

Häufig gestellte Fragen

Enrico Bachmann

Geschrieben von

Enrico Bachmann

Gründer & Zertifizierter Ernährungsberater

Hundeo GründerZertifizierter Ernährungsberater für HundeExperte für belohnungsbasiertes Training

Enrico gründete Hundeo, nachdem er sich seit der Adoption von Nacho im Sommer 2016 intensiv mit Hundeernährung, Allergien und später auch Training beschäftigte. Aus eigenen Hundefutter-Tests und Gesprächen mit Tierärzten und weiteren Experten entstand zuerst eine Website, später die Hundeo-App.

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