Hundekekse selber backen (+15 Rezepte)
- Enrico Bachmann
- Aktualisiert: 2025-10-31
Welcher Hundebesitzer kennt das nicht? Kaum denkt man daran, seinem liebsten und treuesten Freund ein Leckerli zu geben. Schon steht er neben dir, noch bevor du ihn gerufen oder das Leckerli aus dem Schrank geholt hast.
Am liebsten würde ich ihm noch viel mehr geben. Aber dann schießen mir Fragen durch den Kopf. Die kennst du bestimmt auch: „Ist das überhaupt gesund? Wer weiß, was da alles drin ist?“ Fragen, die uns allen unangenehm sind.
Natürlich gibt es hochwertige Leckerlis auf dem Markt, bei denen ich bedenkenlos zugreifen würde. Aber mit der Zeit wird es sehr teuer.
Beim Backen kann dir dein treuer Freund zwar nicht helfen. Aber auf eines kannst du dich verlassen: Er wird dich von Anfang an beim Backen begleiten. Er weiß genau, dass du ihm etwas mit viel Liebe zubereitest. Gibt es keine Alternativen? Doch, die gibt es: Du kannst die Leckerlis zu Hause selbst backen.
Seine Freude und Dankbarkeit werden dich anstecken und deine Lebensenergie neu entfachen. Das garantiere ich dir! Nach einigen Tipps von Fachleuten und Recherchen im Internet habe ich 15 Rezepte für dich zusammengestellt.
Leckerlis – Wann, wo und wie?
Die Zeiten, in denen Hunde nur Leckerlis bekamen, weil sie ein Kommando richtig ausführten, sind vorbei. Du solltest deinem Hund ab und zu ein Leckerli geben, zum Beispiel wenn ihr gemütlich im Wohnzimmer kuschelt oder du gerade nach Hause kommst.
Achte aber darauf, dass er das nicht als Training versteht. Vermeide es zum Beispiel, ihm regelmäßig Leckerlis zu geben, wenn du am Esstisch sitzt. Denn jedes Mal, wenn du am Esstisch sitzt, wird er dich um Leckerlis anbetteln. Warum? Weil er inzwischen eine falsche Verbindung zwischen Esstisch und Leckerli hergestellt hat. Das kann für euch beide unangenehm werden.
Außerdem sollte dein treuer Freund lernen, dass er diese Leckerlis nicht nur bekommt, wenn er eine „Prüfung besteht“ oder deine Befehle „brav befolgt“. Belohne ihn auch mal grundlos mit einem Leckerli. So merkt er, dass du dich wirklich über ihn freust und nicht nur, wenn er „brav“ war.
Achte aber darauf, dass diese Bindung nicht in Bettelverhalten umschlägt. Gib ihm auf keinen Fall Leckerlis, wenn er dafür bettelt, an dir hochspringt oder dich anbellt. Zwinge ihn auch nicht, dich darum zu bitten und zögere nicht, ihm das Leckerli zu geben.
Vorteile selbstgemachter Leckerlis
- Zucker, Farb-, Lock- und Konservierungsstoffe, die in handelsüblichen Leckerlis enthalten sind, sind in selbstgemachten Leckerlis nicht enthalten.
- Die Zutaten können variiert werden. So können auch Hunde mit chronischen Krankheiten wie Allergien, Diabetes etc. bedenkenlos ihren Snack genießen.
- Du kannst die Zutaten nach dem Geschmack deines Hundes zusammenstellen.
- Du kannst die Größe der Snacks an das Maul deines Hundes anpassen.
Grundausstattung zum Backen
Das Backen von Hundekeksen zu Hause ist eine tolle Möglichkeit, deinem Vierbeiner eine gesunde und individuelle Belohnung zu bieten. Egal, ob du ein Backanfänger oder ein erfahrener Küchenchef bist, mit der richtigen Ausrüstung wird das Backen zum Kinderspiel. Hier findest du alles, was du für den Anfang brauchst.
Küchenutensilien
- Rührschüsseln: Zum Vermischen der Zutaten.
- Handmixer oder Küchenmaschine: Zum Mischen der Zutaten, besonders bei schwer zu mischenden Teigen.
- Nudelholz: Um den Teig auf die gewünschte Dicke auszurollen.
- Keksausstecher: Zum Ausstechen der Kekse in lustige Formen wie Knochen, Herzen oder Tiere.
- Backblech: Am besten mit Backpapier auslegen, damit die Plätzchen nicht zusammenkleben.
- Kühlgestell: Zum Abkühlen der Kekse, damit sie nicht zu weich werden.
Welche Zutaten darf ich verwenden, welche nicht?
Mögliche Zutaten sind: Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst, Milchprodukte, Nüsse sowie Eier und Getreide oder Mehl als Bindemittel. Bitte achte bei der Auswahl der Zutaten darauf, dass dein Hund nicht allergisch darauf reagiert. Wenn dein Hund Gluten nicht verträgt, verwende z.B. Mais- oder Buchweizenmehl.
Zutaten für gesunde Hundekekse:
- Vollkornmehl oder eine getreidefreie Alternative: Vollkornmehl ist eine hervorragende Grundlage für Hundekekse. Für getreidefreie Alternativen kannst du Kokosmehl, Kichererbsenmehl oder Buchweizenmehl verwenden.
- Eier: Sie dienen als Bindemittel und liefern zusätzliches Eiweiß.
- Ungesüßtes Apfelmus oder pürierte Früchte: Sie sorgen für natürliche Süße und spenden Feuchtigkeit.
- Natürliche Erdnussbutter: Achten Sie darauf, dass sie kein Xylit enthält, da Xylit für Hunde giftig ist.
- Fleischbrühe (ohne Zwiebeln und Knoblauch) oder Gemüsebrühe: Gibt Geschmack und macht die Kekse unwiderstehlich.
- Frisches Gemüse oder Obst: Karotten, Äpfel oder Kürbis sind gesunde Zutaten.
- Öl: Etwas Kokos- oder Olivenöl kann für zusätzliche Feuchtigkeit sorgen.
Probiere verschiedene Zutaten aus, um herauszufinden, was deinem Hund am besten schmeckt. Achte immer darauf, welche Lebensmittel für Hunde sicher sind. Informiere dich über die Ernährungsbedürfnisse und Allergien deines Hundes, um Zutaten zu vermeiden, die ihm schaden könnten.
Generell solltest du auf die unten aufgeführten Lebensmittel verzichten, da sie auf Hunde toxisch wirken:
- Zucker
- Schokolade
- Kakaopulver
- Backpulver
- Gewürze
- Avocado (manche Sorten enthalten Persin. Nicht gut für den Herzmuskel)
- Knoblauch
- Zwiebel
- rohe Kartoffeln (nur gekocht und ohne Schale geben)
- Auberginen
- Tomaten
- Rohe Hülsenfrüchte
- Rosinen, Weintrauben
Wie lange sind selbstgemachte Hundekekse haltbar?
Vollkornkekse oder Leckerlis ohne Fleisch sind in einer Blechdose oder in einem Karton gekühlt zwei bis drei Wochen haltbar. Snacks mit Fleisch sind nur wenige Tage haltbar und sollten frisch verfüttert werden. Sie können im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Solltest du die Leckerlis in größeren Mengen backen, kannst du sie portionsweise im Gefrierschrank einfrieren und je nach Bedarf auftauen lassen.
Selbstgebackene Hundeleckerlis richtig lagern
Selbstgebackene Hundeleckerlis sind eine wunderbare Möglichkeit, deinem vierbeinigen Freund eine gesunde und liebevolle Belohnung zu bieten. Damit die Leckereien möglichst lange frisch und schmackhaft bleiben, ist die richtige Lagerung entscheidend. Hier erfährst du, wie du selbstgemachte Leckerlis am besten aufbewahrst.
1. Wähle die richtigen Zutaten
Bevor du mit dem Backen beginnst, achte darauf, dass du haltbare Zutaten verwendest. Vermeide frische Lebensmittel, die schnell verderben können, wie z. B. frisches Fleisch oder Fisch, es sei denn, du planst, die Leckereien schnell zu verzehren oder im Kühlschrank aufzubewahren.
2. Abkühlen lassen
Lass die Leckerlis nach dem Backen vollständig abkühlen. Dadurch wird verhindert, dass sich im Aufbewahrungsbehälter Kondenswasser bildet, das die Schimmelbildung fördert.
3. Trocken und knusprig
Wenn die Leckerlis besonders lange haltbar sein sollen, backe sie, bis sie hart und knusprig sind. Die geringere Feuchtigkeit in den Leckerlis verringert das Risiko der Schimmelbildung.
4. Luftdichte Behälter
Verwende für die Aufbewahrung luftdichte Behälter. Dadurch werden die Leckerlis vor Feuchtigkeit geschützt und bleiben länger frisch. Ideal sind Glas- oder Metallbehälter mit fest schließendem Deckel.
5. Kühl und dunkel lagern
Bewahre die Behälter an einem kühlen, dunklen Ort auf. Direktes Sonnenlicht oder Wärmequellen können die Haltbarkeit der Leckerlis verkürzen. Ein Schrank in der Küche, der nicht direkt neben dem Ofen oder einem anderen Gerät steht, ist oft ein guter Lagerort.
6. Kühl- oder Gefrierschrank für extra Frische
Für Leckerlis, die frische Zutaten enthalten oder besonders lange haltbar sein sollen, ist die Aufbewahrung im Kühl- oder Gefrierschrank ideal. In einem luftdichten Behälter können die Leckerlis bis zu zwei Wochen im Kühlschrank und mehrere Monate im Gefrierfach aufbewahrt werden.
7. Regelmäßige Kontrolle
Kontrolliere die Leckerlis regelmäßig auf Schimmel oder unangenehme Gerüche. Wenn du Veränderungen feststellst, entsorge die betroffenen Leckerlis, um deinen Hund nicht zu gefährden.
Luftdichte Aufbewahrung
Luftdichte Behälter können tatsächlich dazu beitragen, die Frische von Leckerlis zu erhalten, indem sie sie vor Luft, Feuchtigkeit und Schädlingen schützen. Es ist jedoch wichtig, dass die Leckerlis vollständig abgekühlt und trocken sind, bevor sie in einem luftdichten Behälter verschlossen werden.
Feuchtigkeit im Behälter, sei es durch noch warme Leckerlis oder durch einen hohen Feuchtigkeitsgehalt im Teig selbst, kann zur Schimmelbildung führen. Achte darauf, dass die Leckerlis wirklich trocken sind.
Leckerlis mit einem höheren Feuchtigkeitsgehalt sollten am besten im Kühlschrank aufbewahrt werden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Überlege dir, die Leckerlis in kleineren Portionen aufzubewahren, so dass du nur so viel entnimmst, wie du kurzfristig benötigst. Der Rest kann im Gefrierfach aufbewahrt werden, um die Frische zu erhalten.
Bei feuchteren Snacks oder in feuchten Umgebungen kann eine Lagerung, die eine gewisse Luftzirkulation zulässt, oder eine Lagerung im Kühlschrank die bessere Wahl sein.
Tipps & Tricks
Wähle die Zutaten mit Bedacht
Achte auf giftige Lebensmittel: Einige für Menschen unbedenkliche Lebensmittel können für Hunde giftig sein. Dazu gehören Zwiebeln, Knoblauch, Schokolade, Avocados, Trauben, Rosinen, Macadamianüsse und Süßstoffe wie Xylit.
Verwende hochwertige Proteine: Gekochtes Hühnchen, Rindfleisch, Lamm oder Fisch können tolle Proteinquellen für deine Leckerlis sein. Achte darauf, dass alles gut gekocht und leicht verdaulich ist. Integriere gesunde Fette: Omega-3-Fettsäuren, die in Fischen oder bestimmten Pflanzenölen wie Leinöl gefunden werden, können die Haut und das Fell deines Hundes unterstützen.
Achte auf die richtige Konsistenz
Die Konsistenz von Leckerlis hängt von der Backzeit ab. Längere Backzeiten ergeben härtere Leckerlis, die gut für die Zähne deines Hundes sein können. Weiche Leckerlis eignen sich besonders für ältere Hunde oder Hunde mit Zahnproblemen.
Auf Allergien und Unverträglichkeiten achten
Wenn dein Hund eine Nahrungsmittelallergie oder -unverträglichkeit hat, passe die Rezepte entsprechend an. Getreidefreie oder hypoallergene Varianten können eine gute Wahl sein.
Portionsgrößen
Achte auf die Portionsgröße. Selbstgemachte Leckerlis sollten die normale Ernährung deines Hundes ergänzen und nicht mehr als 10 % seines täglichen Kalorienbedarfs ausmachen. Vermeide Überfütterung! Auch wenn es verlockend sein mag, deinem Hund viele Leckerlis zu geben, ist es wichtig, die Gesamtfuttermenge im Auge zu behalten, um Übergewicht zu vermeiden.
Langfristige Lagerung
Gut getrocknete Leckerlis sind länger haltbar. Du kannst sie einige Stunden bei niedriger Temperatur im Backofen trocknen lassen, um ihre Haltbarkeit zu verlängern. Für eine längere Lagerung kannst du die Leckerlis einfrieren und bei Bedarf auftauen.
Beobachte die Reaktion deines Hundes
Achte auf Allergien oder Unverträglichkeiten. Beobachte, wie dein Hund auf neue Leckerlis reagiert. Symptome wie Juckreiz, Verdauungsprobleme oder Lethargie können auf eine Unverträglichkeit hinweisen.
15 Rezepte für Leckerlis & Co.
Viel Spaß beim Backen! Dein Hund wird sich bei Dir bedanken. Gut auch zu wissen, dass er nicht so anspruchsvoll ist, wenn es beim ersten Mal nicht so toll aussehen sollte. Hauptsache, die Inhalte stimmen und schmecken.
1. Leberwurst-Plätzchen
Zutaten:
- 200 g grobe Haferflocken
- 200 g feine Haferflocken
- 300 g Hüttenkäse
- 200 g Leberwurst *(nur Leberwurst verwenden, die auch für Hunde geeignet sind)
- 1 bis 2 EL Olivenöl
- 1 Ei
- Backpapier
Zubereitung:
- Die Zutaten in einer Schüssel geben und zu einem festen Teig verkneten (Falls die Konsistenz des Teigs zu zäh sein sollte, ein wenig Wasser beimischen).
- Den Teig ausrollen und mit einer Plätzchenform ausstechen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Leckerlis darauf legen.
- Das Backblech in den kalten Ofen schieben. Temperatur auf 180 °C (Umluft) einstellen und ca. 30 Minuten backen.
- Backblech herausholen und Kekse kühlen lassen.
2. Leckerlis mit Thunfisch und Karotten
Zutaten:
- 100 g Mehl
- 1 Dose Thunfisch mit eigenem Saft
- 2 Karotten
- 1 Ei
- Backpapier
Zubereitung:
- Backofen auf 180 °C vorheizen
- Möhren raspeln.
- Nach der Reihe Ei, Thunfisch mit Saft und Mehl beimischen.
- Gut durchkneten, sodass eine wenig klebrige Masse entsteht.
- Ein Teil von der Masse, ungefähr die Größe einer Walnuss entnehmen und sie zu einer Kugel rollen. Danach die Kugel ein wenig flach drücken und auf das Backpapier legen.
- Vorgang wiederholen, bis Teigmasse fertig verarbeitet ist.
- Bei 180 °C vorgeheiztem Backofen ca. 20 Minuten backen.
- Nach 20 Minuten Backblech herausholen und die Kekse wenden.
- Nochmals für etwa 10 Minuten backen.
- Backblech herausholen und Kekse kühlen lassen.
3. Rinderhack-Quark Leckerlis
Zutaten:
- 150 g Quark
- 6 EL Milch
- 6 EL Sonnenblumenöl
- 1 Eigelb
- 200 g Vollkornmehl
- 100 g bis 200 g Rinderhack
- Backpapier
Zubereitung:
- Backofen auf 200 °C vorheizen.
- Alle Zutaten miteinander vermengen.
- Teig ausrollen und mit einer Plätzchenform ausstechen.
- Ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Plätzchen drauflegen.
- 30 Minuten im Ofen backen.
- Backblech herausholen und Kekse kühlen lassen.
4. Leckerlis mit Rindertartar und Roggenmehl (für Hunde mit Weizenallergie)
Zutaten:
- 100 g Rindertartar
- 200 g Roggenmehl
- 50 g Haferflocken fein
- 1 Ei
- 50 ml Bio-Fleischbrühe (ohne Zusätze wie Glutamat und Hefe)
- Backpapier
Zubereitung:
- Backofen auf 160 °C (Umluft) vorheizen.
- Bis auf die Fleischbrühe alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einem Mixer gut vermengen.
- Fleischbrühe langsam dazu geben und weiterrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht.
- Der Teig muss eine Konsistenz haben, sodass er mit den Händen geknetet werden kann und sich ausrollen lässt.
- Ausgerollten Teig mit Plätzchenform ausstechen und auf Backpapier legen.
- 15 bis 20 Minuten im Ofen backen lassen.
- Backblech herausholen und Kekse kühlen lassen.
5. Glutenfreie Leberwurst Kekse
Zutaten:
- 100 g Maismehl
- 200 g Leberwurst oder Thunfisch *(nur Leberwurst verwenden, die auch für Hunde geeignet sind)
- 1 Ei
- Backpapier
Zubereitung:
- Backofen auf 160 °C vorheizen.
- Alle Zutaten miteinander vermengen.
- Den Teig zu Bällchen formen und auf Backpapier auf ein Backblech legen.
- 30 Minuten im Ofen backen.
- Backblech herausholen und Bällchen gut kühlen lassen.
6. Muffins mit Möhren und Äpfel
Zutaten:
- 3 Tassen Mehl
- 125 g weiche Butter
- 1 Tasse Buttermilch
- 2 Eier
- 1 Tasse geriebene Möhren
- 1 Tasse geriebene Äpfel
- Muffin-Förmchen
- Muffin-Backform
Zubereitung:
- Den Backofen auf 180° vorheizen.
- Mehl, Butter, Buttermilch und Eier mit einem Rührgerät verrühren.
- Möhren und Äpfel hinzugeben und verrühren.
- Den Teig in die Muffin-Förmchen füllen.
- Förmchen in die Backform stellen und für ca. 20 Minuten im Backofen backen.
- Muffins danach gut kühlen lassen.
7. Magerquark-Röllchen
Zutaten:
- 200 g Haferflocken
- 150 g Magerquark oder körniger Frischkäse
- 1 Eigelb
- 3 EL Milch
- 3 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl
- Backpapier
Zubereitung:
- Backofen auf 150 °C heizen
- Alle Zutaten mit dem Knethaken gut durchkneten.
- Aus dem Teig fingerlange Röllchen formen und auf Backpapier legen.
- Die Röllchen 20–25 Minuten backen und gut auskühlen lassen.
8. Leckerlis mit Trockenfutter und Käse
Zutaten:
- 1 Wasserglas Trockenfutter
- 1 Wasserglas geriebener Käse
- 3 EL Milch
- 2 Eier
- Backpapier
Zubereitung:
- Trockenfutter in der Küchenmaschine zerkleinern.
- Restliche Zutaten beimengen und gut durchrühren, bis ein homogener Teig aus der Masse entsteht.
- Entweder mit der Hand Teilchen formen oder die Portionen einfach mithilfe eines Messlöffels auf das Backpapier legen. Natürlich kannst Du den Teig auch in eine Silikonform füllen.
- Bei 180 °C für ungefähr 20 Minuten backen und auskühlen lassen.
9. Nassfutter-Bällchen
Zutaten:
- 1 Dose Nassfutter (je nach Belieben)
- bei Bedarf gestampfte Kartoffeln oder Haferflocken zur Regulierung der Konsistenz
- Backpapier
Zubereitung:
- Zuerst das Nassfutter mit einer Gabel oder einem Mixer ganz fein pürieren. Sollte die Masse zu zähflüssig sein, kann die Konsistenz durch Zugabe von gestampften Kartoffeln, Haferflocken etc. reguliert werden.
- Jeweils einen halben Teelöffel von der Masse nehmen und auf das Backpapier geben.
- Die Teilchen auf dem Backpapier z. B. mit einer Gabel oder mit dem Teelöffel flach streichen.
- Backblech bei 150 °C Ober- und Unterhitze auf die mittlere Schiene des Backofens schieben.
- 20 bis 30 Minuten backen.
- Leckerlis danach gut kühlen lassen.
(Leckerlis mit Bio-Babynahrung)
10. Leckerlis mit Lachs-Babynahrung
Zutaten:
- 125 g Bio-Babynahrung Lachs
- 50 ml Wasser
- 200 g Buchweizenmehl
- 1–2 Petersilienröschen
- Backpapier
Zubereitung:
- Zutaten vermengen und mit dem Mixer gut rühren.
- Der Teig sollte nicht klebrig sein und mit dem Nudelholz gut zu bearbeiten sein.
- Teig ausrollen und mit Plätzchenform ausstechen.
- Plätzchen auf Backpapier legen.
- Bei 180 °C für ca. 20 Minuten backen.
- Über Nacht trocknen lassen.
11. Leckerlis mit Karotten-Babynahrung (glutenfrei)
Zutaten:
- 125 g Bio-Babynahrung Karotte
- 1 Ei
- 150 g Polenta (Maismehl)
- 50 g Buchweizenmehl
- Backpapier
Zubereitung:
- Zutaten vermengen und mit dem Mixer gut rühren.
- Der Teig sollte nicht klebrig sein und mit dem Nudelholz gut zu bearbeiten sein.
- Teig ausrollen und mit Plätzchenform ausstechen.
- Plätzchen auf Backpapier legen.
- Bei 180 °C für ca. 20 Minuten backen.
- Über Nacht trocknen lassen.
12. Erdnussbutter-Kürbis-Kugeln
Zutaten:
- 1 Tasse Kürbis-Püree
- 1/4 Tasse Erdnussbutter (sicherstellen, dass es kein Xylitol enthält! Xylitol ist für Hunde giftig!)
- 1/4 Tasse Milch
- 3 Tassen Haferflocken
Zubereitung:
- Kürbis-Püree, Erdnussbutter und Milch mit dem Rührgerät 1 bis 2 Minuten gut durchrühren.
- Auf niedrigste Stufe umschalten und langsam 2,5 Tassen Haferflocken beimengen, bis ein homogener Teig entstanden ist.
- Ein Stück vom Teig nehmen und mit der Hand zu einer Kugel rollen. Hierfür kann auch ein Eisportionierer verwendet werden.
- Die Kugeln in der restlichen halben Tasse Haferflocken gut wenden.
- Die Kugeln ca. 1 Stunde im Kühlschrank aufbewahren, bis sie fest geworden sind.
- Die Kugeln können in einem luftdichten Gefäß bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahrt werden.
13. Hundepralinen aus Früchten und Hundeschokolade
Zutaten:
- 1 Tafel Hundeschokolade
- Gefriergetrocknete Früchte nach Wahl (darauf achten, ob sie hundegeeignet sind. Achtung! Keine Rosinen)
- Nach Wunsch Haferflocken
- Pralinenform
- Schmelzschale
Zubereitung:
- Hundeschokolade in Stückchen brechen und in eine Schale geben.
- Die Hundeschokolade im Wasserbad schmelzen lassen.
- In der Zwischenzeit die gefriergetrockneten Früchte grob-fein hacken und der Hundeschokolade vermengen.
- Pralinenform mit der geschmolzenen Hundeschokolade auffüllen
- Pralinenform in den Kühlschrank legen, bis die Hundeschokolade fest geworden ist (ca. 1 Stunde)
14. Gummibärchen
Zutaten:
- ½ Rote Bete
- 1 Teelöffel Wasser
- 1 Packung gemahlene Gelatine
- 125 ml Fleischbrühe
- Pralinen- bzw. Gummibärchenform
Zubereitung:
- Rote Bete mit dem Stabmixer pürieren
- Püree durch Sieb gehen lassen
- Saft mit Gelatine vermengen
- Fleischbrühe aufkochen
- Gelatinemischung beimengen und gründlich durchrühren
- In (Gummibär-)Förmchen gießen
- Ungefähr 1 Stunde auskühlen lassen
15. Joghurt-Erdnuss Eisplätzchen (für heiße Tage als Erfrischung)
Zutaten:
- 900 g Joghurt
- 3 TL Erdnussbutter (sicherstellen, dass es kein Xylitol enthält! Xylitol ist für Hunde giftig!)
- 1 große Banane, reif
- 1 TL Honig (optional)
- Silikonförmchen
Zubereitung:
- Banane in Scheiben schneiden
- Alle Zutaten im Blender gut durchrühren, bis die Masse cremig wird.
- Creme in Silikonförmchen füllen
- Für mind. 2 Stunden einfrieren
- Die Eisplätzchen können in einem luftdichten Behälter im Gefrierfach aufbewahrt werden.
Ich hoffe, dir haben die Rezept-Ideen gefallen. Das waren nur einige von unseren über 200 Rezepten zum Selbermachen. Lade sie dir doch einfach mal herunter und habe immer deine Rezepte dabei.
Ich bin zertifizierter Ernährungsberater für Hunde, Buchautor und Gründer von Hundeo. Meine Mission ist es, mit einfachen und klaren Empfehlungen dich im Dschungel der Informationen zu führen.
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