Hanf Pflanze

Hanföl (Wie gesund ist es für meinen Hund)

Wer möchte seinen allerliebsten nicht immer das Beste geben? 

Da ist es mit unseren Hunden nicht anders. Liebe und Verantwortung begleiten uns auf diesem Weg Hand in Hand. Insbesondere dann, wenn unsere liebsten nicht selbst ausdrücken können, was sie brauchen oder ihnen fehlt. Hier ist Fingerspitzengefühl, Empathie am meisten gefragt. 

Auch begleiten uns Fragen wie: 

  • „Gebe ich ihm denn auch alles, was er braucht?“
  • „Was könnte ich noch machen, um sein Leben, seine Gesundheit am besten zu gestalten?“ 
  • „Wie kann ich dafür sorgen, damit er sich wohl fühlt und gesund bleibt?“

Unter den Angeboten an Hundefutter sind leider auch zahlreiche Sorten, die synthetische bzw. chemische Zusatzstoffe enthalten. Deswegen spielen auch viele von uns mit den Gedanken, ob es nicht gesünder wäre, wenn wir unseren lebenslangen treuen Freunden nicht selbst ihr Futter zubereiten oder Barfen.

Insbesondere bei diesen Fütterungsmethoden und meinen Beratungsgesprächen mit fachkundigen Personen fiel immer das Stichwort Hanföl. Die seit Jahrzehnten, sogar Jahrhunderten umstrittene Pflanze Hanf..

Was darüber ist denn nun richtig und was falsch? Was untertrieben und was übertrieben?

Es wurde Zeit, dass ich mein Wissen über das Hanföl bereichere und diese mit Fakten auslege, bevor ich mich dazu entscheide, meinen Hund damit zu ernähren. 

Deswegen habe ich mich intensiv zu diesem Thema befasst. Was dabei herauskam, möchte ich jetzt gerne mit Euch teilen. Ich bin mir sicher, dass es auch Euch einige Schritte weiterführen wird. 

Auch wird es Euch dabei unterstützten, den dichten Nebel um dieses Thema herum ausreichend aufzulösen. So könnt Ihr es mit einem neuen Ansatz bewusster angehen.

Zur Hanf-Pflanze

Hanfpflanze, Hanföl

Seit Jahrhunderten ist Hanf bei den Menschen bekannt. Viele Menschen haben Hanf angebaut, um aus ihren Fasern Stoff für Kleidung und Wäsche herzustellen. 

Die Hanffasern werden heute noch im Baugewerbe eingesetzt. Sie dienen zur Herstellung von Dämm- und Baustoffen. Auch ist die Pflanze eine gute Alternative für die Herstellung von Papier.

Allerdings war und ist ihre berauschende Wirkung auch ein weiterer Grund, um sie anzubauen. Dies führte dazu, dass die Hanfpflanze immer mehr in Verruf geraten ist. Somit ist der Anbau heute weitestgehend verboten oder nur unter strengen Auflagen möglich.

Die hervorragende Wirkung ihres Öls dagegen wurde viel später entdeckt. Neben den zahlreichen Nutzen für Menschen bietet das Hanföl auch dem Hund Vorteile. Hunde können vitaler und gesünder bleiben, wenn sie regelmäßig Hanföl bekommen. Das Hanföl selbst hat keine gefährlichen bzw. berauschenden Bestandteile.

Wie wird Hanföl hergestellt?

Hanföl ist ein Speiseöl und wird sehr häufig als Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Es wird aus den Samen des Nutzhanfs (Cannabis sativa) gewonnen. 

Die Substanzen des ätherischen Öls, die für die berauschende Wirkung zuständig sind, befinden sich in den Blättern der Pflanze. Deswegen sollte das Speiseöl der Nutzpflanze nicht mit dem ätherischen Hanföl verwechselt werden.

Die Samen werden nur im reifen Zustand geerntet. Anschließend müssen sie gründlich gereinigt werden. Dazu durchlaufen sie mehrere Wasserbäder. Nach dem Reinigen werden die Hanfsamen getrocknet. Dieser Vorgang dauert mehrere Tage. Erst danach können sie weiter verarbeitet werden. 

Die getrockneten Samen werden durch Pressen zu  Öl verarbeitet. Idealerweise wird das Öl mit dem Kaltpress-Verfahren hergestellt. Das ist der Garant dafür, dass die wertvollen Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Kalt gepresstes Hanföl erkennst Du an der grün-gelblichen Farbe.

Inhaltsstoffe des Hanföls

Das Hanföl enthält Fettsäuren, die in hohen Anteilen vorhanden sind. Der Anteil liegt bei über 80% an ungesättigten Fettsäuren. Allein dieser hohe Anteil macht das Hanföl nicht nur für Hunde als Nahrungsergänzungsmittel so wertvoll. 

Der Hauptanteil geht dabei an die Omega-6-Fettsäuren. Sie sind für viele Funktionen des Körpers wichtig. 

Allerdings kann der Organismus sie nicht selber bilden und somit müssen sie als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

Wirkung von Hanföl auf meinen Hund?

Die Einnahme von Hanföl hat positive Wirkungen auf den Gesundheitszustand Deines Hundes:

  • Stärkung des Immunsystems
  • dichtes und glänzendes Fell
  • Stopp von Ekzemen und Entzündungen
  • allergische Reaktionen werden reduziert

Falls Du Deinen Hund mit der Barf-Methode ernähren solltest, ist es empfehlenswert, wenn Du als Zugabe Hanföl verwendest. Somit wird Dein Hund mit wichtigen Fettsäuren versorgt.

Wie ist die Dosierung?

hanföl pflanze

Bei der Dosierung solltest Du vorsichtig sein. Der Tagesbedarf an Hanföl muss anhand des Gewichts berechnet werden. 

Gerade zu Beginn der Gabe solltest Du mit einem Tropfen beginnen und die Dosierung Woche für Woche anpassen, bis die benötigte Menge erreicht ist.

In der Regel reicht die wöchentliche Verabreichung vollkommen aus. Sie sollte wie folgt sein:

  • Kleine Hunde:
    2,5ml – 5,0 ml
  • Mittelgroße Hunde:
    5,0ml – 10,0 ml
  • Große Hunde:
    10,0 ml – 15,0ml

Bei der Dosierung gilt: 1 Teelöffel entspricht etwa 5ml Hanföl

Diese Angaben sind eher als Richtlinie zu beachten und stellen keinen tierärztlichen Rat dar.

Was sind die Nebenwirkungen?

Hanföl ist ein Naturprodukt und wird für Hunde im schonenden Kaltpress-Verfahren hergestellt. Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass bislang keine Nebenwirkungen bekannt sind. 

Allerdings spielt die Dosierung eine wichtige Rolle. Bei einer hohen Dosierung kann es vorkommen, dass der Hund erbricht, Durchfall bekommt oder das Verdauungssystem instabil wird. 

Deswegen solltest Du mit wenigen Tropfen beginnen, um die Ration mit der Zeit auf die notwendige Menge zu steigern. 

Ist Hanföl auch für ältere Hunde geeignet?

Senioren sind in vielen Fällen eher abgegrenzt. Aber in Bezug auf das Hanföl können sie von der Wirkung genauso profitieren wie jüngere. 

Somit bleiben sie auch bis ins höhere Alter vital, und einige Altersbeschwerden können nicht nur abgemildert, sondern vielleicht auch vermieden werden.

Gesundes Fell mit Hanföl

Durch die wöchentliche Beigabe von Hanföl ins Futter wirst Du schon nach kurzer Zeit feststellen, dass das Fell Deines Hundes weicher und seidiger wird. Mit der Zeit wird das Fell Deines Hundes auch gesünder und dichter.

Hanföl zur äußeren Anwendung

Hanföl kann bei Hunden auch zur äußeren Anwendung wie Hautproblemen angewendet werden. 

Gerade bei trockenen oder entzündeten Hautpartien bietet sich Hanföl zum Einreiben an. 

Für die Behandlung einfach ein paar Tropfen Hanföl auf die betroffene Stelle träufeln und mit dem Finger leicht einmassieren. Schon nach wenigen Tagen wird sich die heilende Wirkung sehe lassen.

Unsere Empfehlung

Hanföle werden heute beinah überall angeboten. Allerdings musst Du genau auf die Inhaltsstoffe achten. Viele Produkte sind nur mit Hanföl angereichert und enthalten ansonsten viele chemische Inhaltsstoffe. 

Beim Kauf solltest Du darauf achten, dass es sich um ein Natur-Produkt handelt, das nicht nur kaltgepresst wurde, sondern auch zu 100% rein ist. Chemische Zusatzstoffe und Pestizide sollten nicht vorhanden sein.

Ich persönliche kann dir hier guten Gewissens das Hanföl für Hunde von AniForte empfehlen. Es ist eine vertrauensvolle Marke und das Öl ist kaltgepresst. Also genau das Richtige für deinen Hund.

AniForte kaltgepresstes Hanföl 1 Liter
11 Bewertungen
AniForte kaltgepresstes Hanföl 1 Liter
100% Naturprodukt. Ideal zum Barfen und hat eine hohe Akzeptanz bei Hunden. Es gibt Kraft und Kondition bei Belastungen und das wichtige: Es unterstützt das Fell, Organismus und Stoffwechsel.

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