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10 Fakten zum Hanföl bei Hunden

Wer möchte seinen allerliebsten nicht immer nur das Beste geben? 

Liebe und Verantwortung begleiten uns auf diesem Weg Hand in Hand. Insbesondere dann, wenn unsere Liebsten nicht selbst ausdrücken können, was sie brauchen oder was ihnen fehlt. Hier ist Fingerspitzengefühl und Empathie am meisten gefragt. 

Unter den Angeboten an Hundefutter sind leider auch zahlreiche Sorten, die synthetische bzw. chemische Zusatzstoffe enthalten. Deswegen spielen viele von uns mit dem Gedanken, selbst das Futter zuzubereiten oder zu barfen.

Insbesondere bei diesen Fütterungsmethoden und meinen Beratungsgesprächen mit fachkundigen Personen fiel immer das Stichwort Hanföl. Das Öl der seit Jahrzehnten umstrittenen Marihuanapflanze. 

Was darüber ist denn nun richtig und was falsch? Was untertrieben und was übertrieben?

Es wurde Zeit, dass ich mein Wissen über das Hanföl bereichere und mit Fakten auslege, bevor ich mich dazu entscheide, meine Fellnase damit zu ernähren. 

Deswegen habe ich mich intensiv zu diesem Thema befasst. Welche Tipps und Informationen ich herausgefunden habe, verrate ich dir jetzt.

Artikel Übersicht

Die Hanf Pflanze

hanföl Hund

Seit Jahrhunderten ist Hanf bei den Menschen bekannt. Viele Menschen haben Hanf angebaut, um aus ihren Fasern Stoff für Kleidung und Wäsche herzustellen.

Die Hanffasern werden heute noch im Baugewerbe eingesetzt. Sie dienen zur Herstellung von Dämm- und Baustoffen. Außerdem ist die Pflanze eine gute Alternative für die Herstellung von Papier.

Allerdings war und ist ihre berauschende Wirkung auch ein weiterer Grund, um sie anzubauen. Dies führte dazu, dass die Hanfpflanze immer mehr in Verruf geraten ist. Somit ist der Anbau heute weitestgehend verboten oder nur unter strengen Auflagen möglich.

Die hervorragende Wirkung ihres Öls dagegen wurde lange ignoriert. Neben den zahlreichen Nutzen für Menschen bietet das Hanföl auch dem Hund Vorteile. Unsere Vierbeiner können vitaler und gesünder bleiben, wenn sie es regelmäßig einnehmen.

Das Hanföl selbst hat keine gefährlichen bzw. berauschenden Bestandteile.

Wie wird Hanföl hergestellt?

Hanföl ist ein Speiseöl und wird sehr häufig als Nahrungsergänzungsmittel verwendet. Es wird aus den Samen des Nutzhanfs (Cannabis sativa) gewonnen.

Die Substanzen des ätherischen Öls, die für die berauschende Wirkung zuständig sind, befinden sich in den Blüten der Pflanze. Deswegen sollte das Speiseöl der Nutzpflanze nicht mit dem ätherischen Hanföl verwechselt werden.

Die Samen werden nur im reifen Zustand geerntet. Anschließend müssen sie gründlich gereinigt werden. Dazu durchlaufen sie mehrere Wasserbäder. Nach dem Reinigen werden die Hanfsamen getrocknet. Dieser Vorgang dauert mehrere Tage. Erst danach können sie weiter verarbeitet werden. 

Die getrockneten Samen werden durch Pressen zu Öl verarbeitet. Idealerweise wird das Öl mit dem Kaltpress-Verfahren hergestellt. Das ist der Garant dafür, dass die wertvollen Inhaltsstoffe weitestgehend erhalten bleiben. Kalt gepresstes Hanföl erkennst du an der grün-gelblichen Farbe.

Inhaltsstoffe des Hanföls

Das Hanföl enthält Fettsäuren, die in hohen Anteilen vorhanden sind. Der Anteil liegt bei über 80% an ungesättigten Fettsäuren. Allein dieser hohe Anteil macht das Hanföl nicht nur für Vierbeiner als Nahrungsergänzungsmittel so wertvoll.

Der Hauptanteil geht dabei an die Omega-6-Fettsäuren. Sie sind für viele Funktionen des Körpers wichtig.

Allerdings kann der Organismus sie nicht selber bilden und somit müssen sie als Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden.

 

CBD Hanföl für Hunde

Cannabidiol (CBD) ist der heilsame Wirkstoff vom weiblichen Hanf. Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Erbrechen oder Übelkeit. Auch gegen Kopfschmerzen oder Epilepsie wird es empfohlen.

Mehr zur Wirkung und Unterschiede von Hanföl zum CBD findest du in unseren großen CBD Öl Ratgeber.

Wirkung von Hanföl auf meinen Hund?

Die Einnahme von Hanföl hat positive Wirkungen auf den Gesundheitszustand deines Schützlings:

  • Stärkung des Immunsystems
  • dichtes und glänzendes Fell
  • Stopp von Ekzemen und Entzündungen
  • allergische Reaktionen werden reduziert

Falls du deinen Liebling mit der Barf-Methode ernähren solltest, ist es empfehlenswert, wenn du als Zugabe Hanföl verwendest. Somit wird dein treuer Freund mit wichtigen Fettsäuren versorgt.

Wie ist die Dosierung?

hanföl pflanze

Bei der Dosierung solltest du vorsichtig sein. Der Tagesbedarf an Hanföl muss anhand des Gewichts berechnet werden.

Du solltest mit einem Tropfen beginnen und die Dosierung Woche für Woche anpassen, bis die benötigte Menge erreicht ist.

In der Regel reicht die wöchentliche Verabreichung vollkommen aus. Sie sollte wie folgt sein:

  • Kleine Hunde:
    2,5ml – 5,0 ml
  • Mittelgroße Hunde:
    5,0ml – 10,0 ml
  • Große Hunde:
    10,0 ml – 15,0ml

Bei der Dosierung gilt: 1 Teelöffel entspricht etwa 5ml Hanföl

Diese Angaben sind eher als Richtlinie zu beachten und stellen keinen tierärztlichen Rat dar.

Was sind die Nebenwirkungen?

Hanföl ist ein Naturprodukt und wird für Hunde im schonenden Kaltpress-Verfahren hergestellt. Diese beiden Faktoren sorgen dafür, dass bislang keine Nebenwirkungen bekannt sind. 

Allerdings spielt die Dosierung eine wichtige Rolle. Bei einer hohen Dosierung kann es vorkommen, dass der Hund erbricht, Durchfall bekommt oder das Verdauungssystem instabil wird. 

Deswegen solltest du mit wenigen Tropfen beginnen, um die Ration mit der Zeit auf die notwendige Menge zu steigern. 

Ist Hanföl auch für ältere Hunde geeignet?

Senioren können in Bezug auf das Hanföl von der Wirkung genauso profitieren wie jüngere. 

Somit bleiben sie auch bis ins höhere Alter vital und einige Altersbeschwerden können nicht nur abgemildert, sondern vielleicht auch vermieden werden.

Gesundes Fell mit Hanföl

Durch die wöchentliche Beigabe von Hanföl ins Futter wirst du schon nach kurzer Zeit feststellen, dass das Fell deines Lieblings weicher und seidiger wird. Mit der Zeit wird es auch gesünder und dichter.

Hanföl zur äußeren Anwendung

Hanföl kann bei Hunden auch zur äußeren Anwendung bei Hautproblemen angewendet werden.

Gerade bei trockenen oder entzündeten Hautpartien bietet sich Hanföl zum Einreiben an. 

Für die Behandlung einfach ein paar Tropfen Hanföl auf die betroffene Stelle träufeln und mit dem Finger leicht einmassieren. Schon nach wenigen Tagen wird sich die heilende Wirkung sehe lassen.

Häufig gestellte Fragen

Hanföl wird aus der Cannabispflanze gewonnen und wird als Nahrungsergänzungsmittel für Mensch und Tier verkauft. Es ist nicht zu verwechseln mit THC bzw. CBD Öl.

Auch wenn Hanföl aus der Cannabispflanze gewonnen wird unterliegt nur der Wirkstoff THC dem Betäubungsmittel Gesetz und ist somit nur rezeptpflichtig erhältlich. Hanföl kann ganz legal erworben werden.

Nur der in der Cannabispflanze enthaltene Wirkstoff THC kann einen Rausch auslösen. Hanföl hat auch sonst kaum Nebenwirkungen, es könnte höchstens zu einer Unverträglichkeit bei dir oder deinem Hund kommen. In diesem Fall solltest du das Öl absetzen. 

Die Einnahme von Hanföl hat positive Wirkungen auf den Gesundheitszustand deines Schützlings:

  • Stärkung des Immunsystems
  • dichtes und glänzendes Fell
  • Stopp von Ekzemen und Entzündungen
  • allergische Reaktionen werden reduziert

Eine feste Dosierung gibt es nicht, denn es kommt auf die Größe deines Schützlings und den Grund der Einnahme an. Deswegen solltest du deinen Tierarzt fragen, welche Dosierung die richtige ist.

Mein Fazit & Empfehlung

Hanföle werden heute beinah überall angeboten. Allerdings musst du genau auf die Inhaltsstoffe achten. Viele Produkte sind nur mit Hanföl angereichert und enthalten ansonsten einige chemische Inhaltsstoffe.

Beim Kauf solltest du darauf achten, dass es sich um ein Natur-Produkt handelt, das nicht nur kaltgepresst wurde, sondern auch zu 100% rein ist. Chemische Zusatzstoffe und Pestizide sollten nicht vorhanden sein.

Verfasst von Sandra Maier
Verfasst von Sandra Maier

Ich bin Medizin Journalistin und spezialisiert auf das Thema Hunde Gesundheit. Ich bilde mich in diesem Themen laufend fort und aktualisiere regelmäßig die Artikel mit neuen Erkenntnissen und Tipps.

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