Getreidefreies Hundefutter ist nicht automatisch besser, kann aber bei Allergien oder Unverträglichkeiten sinnvoll sein. Wir ranken alle getesteten getreidefreien Sorten nach Fleischqualität, Zusammensetzung und Deklaration.
Den futterart-übergreifenden Gesamtvergleich findest du im Hundefutter-Test 2026 mit Methodik und Explorer.
Bestenliste getreidefrei
Daten automatisch generiert aus unseren Testberichten. Methodik: Testkriterien.
Die vollständige Liste aller als getreidefrei deklarierten Produkte mit Filter nach Futterart (Nass-/Trockenfutter), Protein und Monoprotein findest du im Hundefutter-Explorer.
Warum getreidefreies Hundefutter?
Getreide ist kein natürlicher Bestandteil der Hundeernährung. Während viele Hunde Getreide problemlos vertragen, gibt es gute Gründe, auf getreidefreies Futter zu setzen.
Vorteile von getreidefreiem Futter
Getreidefreies vs. Getreidehaltiges Hundefutter
Nein. Getreide ist nicht per se schlecht für Hunde. Viele Hunde vertragen Getreide wie Reis, Hafer oder Hirse problemlos. Getreidefreies Futter ist vor allem sinnvoll bei: nachgewiesener Getreideallergie, chronischen Verdauungsproblemen, häufigen Blähungen oder Hautproblemen, die auf Futtermittelunverträglichkeiten hindeuten.
Getreide-Alternativen im Hundefutter
Getreidefreies Futter verwendet alternative Kohlenhydratquellen. Nicht alle sind gleichwertig:
Hochwertige Getreide-Alternativen
Weniger empfehlenswerte Alternativen
- Süßkartoffeln: Liefern Ballaststoffe, Beta-Carotin und sind leicht verdaulich. Die beliebteste Alternative.
- Kartoffeln: Gut verträgliche Kohlenhydratquelle, aber weniger nährstoffreich als Süßkartoffeln.
- Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen): Liefern zusätzlich pflanzliches Protein, können aber in großen Mengen Blähungen verursachen.
Getreidefreies Futter enthält trotzdem Kohlenhydrate: nur aus anderen Quellen. Achte darauf, dass der Fleischanteil trotzdem hoch ist und Kartoffel oder Süßkartoffel nicht als erste Zutat auf der Liste stehen. Ein getreidefreies Futter mit 20 % Fleisch und 50 % Kartoffel ist nicht hochwertiger als ein getreidehaltiges mit 60 % Fleisch.
Wann ist getreidefreies Futter sinnvoll?
Klare Indikatoren
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Getreideallergie: Diagnostiziert durch Ausschlussdiät oder Allergietest beim Tierarzt. Symptome: Juckreiz, Hautrötungen, Ohrentzündungen.
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Glutenunverträglichkeit: Besonders bei Irish Settern genetisch bedingt (Gluten-sensitive Enteropathy). Aber auch andere Rassen können betroffen sein.
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Chronische Verdauungsprobleme: Häufige Blähungen, weicher Kot, Durchfall oder Erbrechen nach Mahlzeiten.
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Hautprobleme: Wiederkehrende Hotspots, stumpfes Fell, übermäßiges Kratzen ohne Parasitenbefall.
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Wunsch nach artgerechter Ernährung: Getreide spielt in der natürlichen Hundeernährung keine Rolle.
Bevor du dauerhaft auf getreidefreies Futter umstellst, empfehlen wir eine Ausschlussdiät über 8–12 Wochen unter tierärztlicher Begleitung. Nur so lässt sich sicher feststellen, ob Getreide tatsächlich der Auslöser für die Beschwerden ist: und nicht eine andere Zutat wie Huhn oder Rind.
Getreidearten im Überblick
Nicht alle Getreidearten sind gleich problematisch:
Wenn dein Hund kein spezielles Getreideproblem hat, aber du trotzdem auf Weizen verzichten möchtest: Reis ist die verträglichste Getreidesorte und wird auch bei Schonkost empfohlen. Viele hochwertige Futtersorten setzen auf Reis statt Weizen: das ist oft ein guter Mittelweg.
Futterumstellung auf getreidefrei
So stellst du richtig um:
- Tag 1–3: 25 % neues Futter, 75 % altes Futter
- Tag 4–7: 50 % neues, 50 % altes Futter
- Tag 8–10: 75 % neues, 25 % altes Futter
- Ab Tag 11: 100 % neues Futter
Beobachte während der Umstellung Kotqualität, Verdauung und Hautbild. Erste Verbesserungen zeigen sich oft erst nach 3–4 Wochen konsequenter Fütterung.
Alle getreidefreien Marken im Test
Getreidefreie Marken im Hundeo-Test
Weitere Futterarten im Überblick
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Frage 1 von 3Ist getreidefreies Hundefutter automatisch besser als getreidehaltiges?
























