Hat dein Hund eine Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit? Juckreiz, Durchfall, Hautrötungen: die Symptome sind vielfältig und belastend. Hypoallergenes Hundefutter kann Linderung bringen. In diesem Test findest du die 5 besten hypoallergenen Futtersorten im Vergleich.

Testsieger93% Fleischanteil aus schwedischer Produktion. Gluten- und getreidefrei, ohne künstliche Zusätze. Leicht verdaulich und besonders verträglich für Allergiker-Hunde.
Platz 2: Exotische Proteine92% Fleischanteil mit Ziege und Pferd: exotische Proteinquellen, die selten Allergien auslösen. Ideal für die Ausschlussdiät und für Hunde, die auf gängige Proteine reagieren.
Platz 3: MonoproteinMonoprotein-Nassfutter mit Kaninchen als einziger tierischer Proteinquelle. Ideal für empfindliche Hunde und zur Identifikation von Allergieauslösern.
Platz 4: Veterinär-DiätVeterinär-Diätfutter mit hydrolysiertem Sojaprotein. Die Proteine werden so stark zerkleinert, dass das Immunsystem sie nicht als Allergieauslöser erkennt.
Platz 5: GetreidefreiGetreidefreies Trockenfutter mit Kartoffel statt Getreide. Große Kroketten fördern langsames Kauen. Gut geeignet für Hunde mit Getreideunverträglichkeit.
| Eigenschaft | TestsiegerAnifit Gockels Duett | RyDog Ziege & Pferd | Wildes Land Kaninchen |
|---|---|---|---|
| Fleischanteil | 93% | 92% | Hoch |
| Getreide | |||
| Monoprotein | |||
| Futterart | Nassfutter | Nassfutter | Nassfutter |
| Besonderheit | Schwedische Produktion | Exotische Proteinquellen | Kaninchen-Monoprotein |
| Gesamtbewertung | 4.9 / 5 | 4.8 / 5 | 4.5 / 5 |
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Hypoallergenes Futter ist speziell für Hunde mit Futtermittelallergien oder -unverträglichkeiten entwickelt. Es verzichtet auf häufige Allergieauslöser und setzt auf gut verträgliche Zutaten.
Häufige Allergene im Hundefutter
Selten allergieauslösende Proteine
Futtermittelallergien entwickeln sich über Zeit: ein Hund kann jahrelang Huhn fressen und plötzlich eine Allergie entwickeln. Je häufiger ein Protein gefressen wird, desto wahrscheinlicher ist eine Sensibilisierung.
Eine echte Futtermittelallergie ist eine Immunreaktion (IgE-vermittelt): relativ selten, aber mit deutlichen Symptomen. Eine Futtermittelunverträglichkeit (Intoleranz) betrifft die Verdauung und ist deutlich häufiger. In beiden Fällen hilft hypoallergenes Futter: die Behandlung ist ähnlich.
Die Symptome einer Futtermittelallergie überschneiden sich stark mit anderen Erkrankungen (Flohallergien, Umweltallergien, Hautinfektionen). Eine sichere Diagnose ist nur durch eine Ausschlussdiät unter tierärztlicher Begleitung möglich. Bluttests auf Futtermittelallergien sind leider unzuverlässig.
Die Ausschlussdiät (Eliminationsdiät) ist der Goldstandard zur Diagnose von Futtermittelallergien:
Verwende während der Ausschlussdiät ein Monoprotein-Futter mit möglichst wenigen Zutaten (z.B. Wildes Land Kaninchen oder RyDog Ziege & Pferd). So hast du die beste Kontrolle über die Inhaltsstoffe. Informiere alle Familienmitglieder: ein einziges Leckerli kann die gesamte Diät ruinieren.
Futtermittelallergien können bei jeder Rasse auftreten. Statistisch häufiger betroffen sind:
Auch Mischlinge können Futtermittelallergien entwickeln. Die genetische Veranlagung spielt eine Rolle, ist aber nicht der einzige Faktor.