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Hundefutter für große Hunde 2026: Test & Empfehlungen

Bei großen Hunden zählt nicht nur die Packungsgröße. Diese Empfehlungsliste zeigt Futter, das zu großen Rassen passt und im Hundeo Futter-Score nachvollziehbar abschneidet.

Empfehlungen für große Hunde im Hundeo-Test

  1. Gockels Duett von Anifit — Zum Testbericht
    Anifit Gockels Duett im Futter für große Hunde Test

    Anifit

    Testsieger

    Gockels Duett

    100 Punkte93 % Fleischanteil
  2. Classic Rindermenü mit Pastinake & Haselnuss von Fleischeslust — Zum Testbericht
    Fleischeslust Classic Rindermenü mit Pastinake & Haselnuss im Futter für große Hunde Test

    Fleischeslust

    Platz 2

    Classic Rindermenü mit Pastinake & Haselnuss

    86 Punkte75 % Fleischanteil
  3. Taste Toppers Hähnchenbrust in Brühe von Applaws — Zum Testbericht
    Applaws Taste Toppers Hähnchenbrust in Brühe im Futter für große Hunde Test

    Applaws

    Platz 3 · geteilt

    Taste Toppers Hähnchenbrust in Brühe

    85 Punkte75 % Fleischanteil
  4. Leckeres Rind an gekochten Kartoffeln von MjAMjAM — Zum Testbericht
    MjAMjAM Leckeres Rind an gekochten Kartoffeln im Futter für große Hunde Test

    MjAMjAM

    Platz 3gleicher Platz

    Leckeres Rind an gekochten Kartoffeln

    85 Punkte63 % Fleischanteil

4 getestete EmpfehlungenScore aus Fleischqualität, Rezeptur und DeklarationMethodik: Testkriterien

Große Hunde fressen mehr, belasten ihre Gelenke stärker und reagieren empfindlicher auf falsche Portionsgrößen. Ein „Large Breed"-Hinweis auf der Packung reicht deshalb nicht aus.

Diese Liste ist der schnelle Einstieg für Halter großer Rassen: Wir schauen auf Futterqualität, Deklaration, sinnvolle Energieversorgung und darauf, ob die Rezeptur im Alltag wirklich zu einem großen Hund passt.


Portionsplanung für große Hunde mit Küchenwaage, Nassfutter-Portionen und Wassernapf neben einem großen Berner Sennenhund.

Worauf bei Futter für große Hunde achten?

Große Hunde ab 25 kg stellen besondere Anforderungen an ihr Futter. Die richtige Ernährung beeinflusst direkt Gelenkgesundheit, Lebenserwartung und Lebensqualität.

Die wichtigsten Besonderheiten

  1. Gelenkunterstützung: Große Rassen belasten ihre Gelenke stärker. Futter mit Glucosamin, Chondroitin oder Grünlippmuschel ist besonders wichtig. Mehr zur Grünlippmuschel →

  2. Kontrolliertes Wachstum: Welpen großer Rassen wachsen langsam (bis zu 24 Monate). Zu energiereiches Futter führt zu Wachstumsstörungen und Gelenkproblemen.

  3. Angepasste Krokettengröße: Bei Trockenfutter sollten die Kroketten groß genug sein, damit der Hund sie tatsächlich kaut statt sie unzerkaut zu schlucken.

  4. Magendrehung vorbeugen: Große Rassen sind anfällig für Magendrehungen. Mehrere kleine Mahlzeiten statt einer großen, und Ruhe nach dem Fressen sind essentiell.

  5. Hoher Fleischanteil: Bei einem Tagesbedarf von 500–1000g Nassfutter ist die Qualität des Fleisches entscheidend für die Nährstoffversorgung.


Gelenkgesundheit bei großen Hunden

Gelenkprobleme sind das häufigste Gesundheitsproblem großer Rassen. Die richtige Ernährung kann Arthrose und Gelenkbeschwerden vorbeugen oder lindern:

Gelenkunterstützende Inhaltsstoffe

GlucosaminChondroitinGrünlippmuschelOmega-3 (EPA/DHA)MSMHyaluronsäureVitamin CKollagen
  • Glucosamin und Chondroitin schützen den Gelenkknorpel und fördern die Regeneration
  • Omega-3-Fettsäuren (aus Lachsöl oder Fischöl) wirken entzündungshemmend
  • Grünlippmuschel ist eine natürliche Quelle für Glycosaminoglykane und Omega-3
Präventiv füttern

Warte nicht, bis dein großer Hund Gelenkprobleme zeigt. Beginne frühzeitig mit gelenkunterstützender Ernährung: idealerweise schon ab dem 2. Lebensjahr. Besonders wichtig bei Rassen wie Labrador, Schäferhund, Golden Retriever, Rottweiler und Berner Sennenhund.


Fütterungsempfehlungen

2–3×Mahlzeiten pro Tag
3–4 %des Körpergewichts (Nassfutter)
1–1,5 %des Körpergewichts (Trockenfutter)

Beispiel für einen 30 kg schweren Hund:

  • Nassfutter: 900–1200g pro Tag, verteilt auf 2–3 Mahlzeiten
  • Trockenfutter: 300–450g pro Tag, verteilt auf 2 Mahlzeiten

Fütterungshinweis

Bei großen Hunden ist der Tagesbedarf deutlich höher. Ein 40 kg schwerer Hund frisst 3–4× so viel wie ein 10 kg schwerer Hund. Umso wichtiger ist die Qualität jeder einzelnen Mahlzeit.

Nassfutter vs. Trockenfutter für große Hunde

Vorteile Nassfutter
  • Höherer Fleischanteil und bessere Verdaulichkeit
  • Hoher Wassergehalt entlastet die Nieren
  • Weniger Blähungen und bessere Kotqualität
  • Höhere Akzeptanz
Vorteile Trockenfutter
  • Einfacher zu portionieren bei hohem Tagesbedarf
  • Einfachere Lagerung (weniger Platz)
  • Große Kroketten unterstützen Zahngesundheit
  • Praktischer bei Reisen und Ausflügen
Lagerung bei großen Gebinden

Große Hunde brauchen große Mengen. Bei Trockenfutter (12–15 kg Säcke) ist die richtige Lagerung entscheidend: kühl, trocken und luftdicht verschlossen. Innerhalb von 6 Wochen nach dem Öffnen verbrauchen. Bei Nassfutter sind 12er-Packs praktisch, da Dosen ungeöffnet lange haltbar bleiben.


Futtermenge nach Gewichtsklasse

Die Richtwerte für einen 30 kg Hund passen nicht für jeden großen Hund. Je nach Gewichtsklasse unterscheiden sich Portionsgröße und Gelenkvorsorge.

Große Rassen (25-35 kg): Labrador, Border Collie, Australian Shepherd. 750 bis 1200g Nassfutter oder 250 bis 420g Trockenfutter pro Tag. Zwei bis drei Mahlzeiten. Bei dieser Gewichtsklasse reicht meist hochwertiges Standard-Futter ohne spezielle Large-Breed-Formel.

Sehr große Rassen (35-50 kg): Schäferhund, Rottweiler, Berner Sennenhund. 1050 bis 1750g Nassfutter oder 350 bis 600g Trockenfutter. Zwei Mahlzeiten mit mindestens 8 Stunden Abstand. Gelenkunterstützung ab dem 3. Lebensjahr empfohlen.

Riesenrassen (über 50 kg): Deutsche Dogge, Bernhardiner, Neufundländer. 1500 bis 2500g Nassfutter oder 500 bis 800g Trockenfutter. Unbedingt zwei bis drei Mahlzeiten, da das Magendrehungs-Risiko bei diesen Rassen am höchsten ist. Nassfutter wird bei dieser Größe kostspielig: 8 bis 15 Euro pro Tag sind realistisch.

Diese Werte gelten für normal aktive, adulte Hunde. Welpen großer Rassen wachsen bis zu 24 Monate und brauchen spezielles Welpenfutter mit kontrolliertem Calcium-Phosphor-Verhältnis (1,2:1 bis 1,5:1), um Wachstumsstörungen zu vermeiden.


Weitere Futterarten im Überblick

Passende Empfehlung finden

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Hast du aufgepasst?

Frage 1 von 3

Warum sollten große Hunde 2 bis 3 Mahlzeiten pro Tag bekommen statt nur eine große?

Häufig gestellte Fragen

Brauchen große Hunde spezielles Futter?

Nicht zwingend spezielles Large-Breed-Futter, aber die Ernährung sollte angepasst sein: Gelenkunterstützung (Glucosamin, Omega-3), angepasste Krokettengröße bei Trockenfutter, und die Tagesration auf 2-3 Mahlzeiten verteilt: Magendrehung vorbeugen.

Wie oft sollte ich meinen großen Hund füttern?

2-3 Mahlzeiten pro Tag, verteilt auf Morgen und Abend. Niemals nur eine große Mahlzeit pro Tag: das erhöht das Risiko einer Magendrehung erheblich. Nach dem Fressen mindestens 1-2 Stunden Ruhe einhalten.

Wie viel Futter braucht ein großer Hund pro Tag?

Bei Nassfutter ca. 3-4 % des Körpergewichts, bei Trockenfutter ca. 1-1,5 %. Ein 35 kg schwerer Hund braucht etwa 1000-1400g Nassfutter oder 350-500g Trockenfutter pro Tag. Aktive Hunde brauchen mehr, weniger aktive entsprechend weniger.

Welche Nahrungsergänzungen sind für große Hunde sinnvoll?

Grünlippmuschel oder Glucosamin/Chondroitin für die Gelenke, Lachsöl für Omega-3-Fettsäuren, und bei Bedarf Probiotika für die Verdauung. Besonders ab dem 5. Lebensjahr wird Gelenkunterstützung empfohlen.

Ist Trockenfutter günstiger für große Hunde?

Bei einem 30 kg schweren Hund liegen die Tageskosten für hochwertiges Trockenfutter bei ca. 2-4 EUR, für Nassfutter bei ca. 5-10 EUR. Trotzdem sollte die Qualität den Ausschlag geben.

Enrico Bachmann

Geschrieben von

Enrico Bachmann

Gründer & Zertifizierter Ernährungsberater

Hundeo GründerZertifizierter Ernährungsberater für HundeExperte für belohnungsbasiertes Training

Enrico gründete Hundeo, nachdem er sich seit der Adoption von Nacho im Sommer 2016 intensiv mit Hundeernährung, Allergien und später auch Training beschäftigte. Aus eigenen Hundefutter-Tests und Gesprächen mit Tierärzten und weiteren Experten entstand zuerst eine Website, später die Hundeo-App.

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