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Welpenfutter Test 2026

Direkt zur Bestenliste aus dem Hundeo-Test: Testsieger, Futter-Score, Fleischqualität und Deklaration entscheiden.

Welpenfutter Testsieger und Bestenliste

  1. Junior von Anifit — Zum Testbericht
    Testsieger
    Anifit Junior im Welpenfutter Test

    Anifit

    Junior

    100 Punkte94 % Fleischanteil
  2. activa Friends Junior feines Hühnchen mit Rind von Activa — Zum Testbericht
    Platz 2
    Activa activa Friends Junior feines Hühnchen mit Rind im Welpenfutter Test

    Activa

    activa Friends Junior feines Hühnchen mit Rind

    76 Punkte65 % Fleischanteil

2 getestete EmpfehlungenScore aus Fleischqualität, Rezeptur und DeklarationMethodik: Testkriterien

Warum diese Welpenfutter vorne stehen

Wir bewerten Welpenfutter nicht nach Werbeversprechen, sondern nach Fleischqualität, Zusammensetzung und Deklaration. Bei Welpen zählt zusätzlich, ob das Futter als Alleinfutter geeignet ist und ob Protein, Fett sowie Calcium und Phosphor zum Wachstum passen.

Warum nur wenige Empfehlungen?

Wir nehmen ein Welpenfutter nur in unsere Empfehlungsliste auf, wenn es bei Fleischqualität, Zusammensetzung und Deklaration mindestens solide abschneidet (Bewertung ab 3,0). Mehrere getestete Welpenfutter-Linien sind an diesem Anspruch gescheitert, aus verschiedenen Gründen: geringer Fleischanteil, intransparente Deklaration oder ungeeignetes Calcium-Phosphor-Verhältnis. Getestete, aber nicht empfohlene Marken findest du in der Hundefutter-Markenübersicht.

Schnellentscheidung: Welches Welpenfutter passt?

SituationWorauf du achten solltestWarum es wichtig ist
Du willst die stärkste EmpfehlungHoher Fleischanteil, vollständige Deklaration, passendes Welpen-NährstoffprofilDer Testsieger soll nicht nur gut klingen, sondern im Futter-Score nachvollziehbar vorne liegen
Dein Welpe ist empfindlichwenige Proteinquellen, keine unnötigen Zusätze, langsame UmstellungViele Probleme entstehen nicht durch "schlechtes" Futter, sondern durch zu schnelle Wechsel
Du hast eine große Rassekontrollierte Energie, Calcium-Phosphor-Verhältnis, regelmäßiges WiegenZu schnelles Wachstum kann Gelenke und Knochen belasten
Du suchst günstiges WelpenfutterTageskosten statt nur Kilopreis vergleichenEin billiger Kilopreis hilft wenig, wenn dein Welpe deutlich mehr Futter braucht
Du bist unsicher bei Nass- oder TrockenfutterNassfutter für Akzeptanz und Feuchtigkeit, Trockenfutter für Alltag und LagerungDie beste Wahl hängt auch von Hund, Budget und Routine ab

Die Empfehlungsliste oben ist deshalb der Startpunkt. Der Ratgeber darunter hilft dir, die Auswahl auf deinen Welpen anzuwenden.


Kaufratgeber für das beste Welpenfutter

Die Ernährung in den ersten Lebensmonaten legt den Grundstein für die gesamte Gesundheit deines Hundes. Welpen haben einen deutlich höheren Nährstoffbedarf als erwachsene Hunde: Fehler in dieser Phase können langfristige Folgen haben.

Was muss ins Welpenfutter?

Gutes Welpenfutter unterscheidet sich in mehreren Punkten von Adult-Futter:

  1. Höherer Proteingehalt: Mindestens 22 % Protein (bezogen auf die getrocknete Futtermasse) für den Muskelaufbau und die Organentwicklung. Hochwertiges Muskelfleisch als Hauptquelle.

  2. Ausreichend Fett: Mindestens 8 % für die Energieversorgung und die Entwicklung des Nervensystems. Omega-3-Fettsäuren (DHA) unterstützen die Gehirnentwicklung.

  3. Calcium-Phosphor-Verhältnis: Entscheidend für den Knochenaufbau. Das ideale Verhältnis liegt bei 1,2:1 bis 1,5:1. Zu viel Calcium ist genauso schädlich wie zu wenig: besonders bei großen Rassen.

  4. Vitamine und Mineralstoffe: Vitamin D, E und der B-Komplex unterstützen das Immunsystem. Zink und Eisen sind essentiell für die Blutbildung.

  5. Keine künstlichen Zusätze: Zucker, Farbstoffe und Konservierungsmittel haben in Welpenfutter nichts verloren.

Wachstumsphasen beachten

Welpen durchlaufen verschiedene Wachstumsphasen mit unterschiedlichem Nährstoffbedarf. Kleine Rassen erreichen ihr Endgewicht mit ca. 10 Monaten, große Rassen erst mit 18–24 Monaten. Passe die Futtermenge regelmäßig an und wiege deinen Welpen alle 2 Wochen.

Vermeide ungesunde Inhaltsstoffe

Diese Zutaten sollten nicht im Welpenfutter enthalten sein:

Warnsignale auf der Zutatenliste

Zucker / KaramellTiermehl (unspezifisch)BHA / BHT / EthoxyquinMais als HauptzutatSojaKünstliche FarbstoffeGeschmacksverstärkerPflanzliche Nebenerzeugnisse

Naturnahe Ernährung für deinen Welpen

Die natürlichste Ernährung orientiert sich an der Zusammensetzung, die ein Welpe in der Natur erhalten würde: viel hochwertiges Fleisch, ergänzt durch Gemüse, Obst und wichtige Fette. Industriell stark verarbeitetes Futter mit hohem Getreideanteil entspricht diesem Ideal nicht.

Hochwertiges Nassfutter mit über 90 % Fleischanteil (wie Anifit Junior oder RyDog) kommt dieser natürlichen Ernährung am nächsten. Die Nährstoffe bleiben durch schonende Verarbeitung besser erhalten als bei Trockenfutter, das bei hohen Temperaturen industriell gepresst wird.

Nassfutter vs. Trockenfutter für Welpen

Vorteile Nassfutter
  • Höherer Fleischanteil und bessere Verdaulichkeit
  • Hoher Wassergehalt unterstützt die Nierenfunktion
  • Schonendere Verarbeitung: mehr natürliche Nährstoffe
  • Höhere Akzeptanz bei wählerischen Welpen
  • Weiche Konsistenz: ideal für den Zahnwechsel
Nachteile Trockenfutter
  • Oft hoher Getreide- und Stärkeanteil
  • Nährstoffverlust durch Hochtemperatur-Extrusion
  • Geringer Feuchtigkeitsgehalt
  • Häufig Fleischmehl statt frischem Fleisch
  • Harte Kroketten können beim Zahnwechsel stören

Der erste Tag zu Hause

Die Eingewöhnung ist für deinen Welpen stressig: ein Futterwechsel sollte deshalb nicht gleichzeitig stattfinden. Frage den Züchter oder die Pflegestelle, welches Futter dein Welpe bisher bekommen hat, und verwende es für die ersten 1–2 Wochen weiter.

Danach kannst du schrittweise auf ein hochwertiges Welpenfutter umstellen:

  1. Tag 1–3: 75 % bisheriges Futter, 25 % neues Welpenfutter
  2. Tag 4–6: 50/50 Mischung
  3. Tag 7–9: 25 % altes Futter, 75 % neues Welpenfutter
  4. Ab Tag 10: Komplett neues Futter
Fütterungszeiten für Welpen

Welpen im Alter von 8–12 Wochen sollten 3–4 Mal täglich gefüttert werden. Ab dem 5. Monat reichen 2–3 Mahlzeiten, ab dem 12. Monat 2 Mahlzeiten pro Tag. Feste Fütterungszeiten geben deinem Welpen Struktur und erleichtern die Stubenreinheit.


Optimale Ernährung nach Rasse und Größe

Nicht jeder Welpe braucht das gleiche Futter. Die Größe der Rasse beeinflusst den Nährstoffbedarf erheblich:


Kriterien für hochwertiges Welpenfutter

1,0–5,0Fleischqualität
1,0–5,0Zusammensetzung
1,0–5,0Deklaration & Reinheit

Wir bewerten Welpenfutter nach denselben drei Kategorien wie Adult-Futter. Beim Nährstoffprofil achten wir besonders auf das Calcium-Phosphor-Verhältnis (1,2:1 bis 2:1), ausreichend Protein für das Wachstum und die Abwesenheit von Belastungsstoffen.


Passende Empfehlung finden

Du bist dir unsicher, welches Welpenfutter das richtige für deinen Welpen ist? Unser FutterFinder-Quiz analysiert Rasse, Alter, Gewicht und besondere Bedürfnisse und gibt dir in 2 Minuten eine persönliche Empfehlung aus dem aktuellen Markentest.

Hast du aufgepasst?

Frage 1 von 3

Wie lange sollte ein Welpe großer Rassen Welpenfutter bekommen?

Getestete Marken in diesem Artikel

Weitere Futterarten im Überblick

Häufig gestellte Fragen

Wie oft muss man einen Welpen füttern?

Welpen im Alter von 8-12 Wochen sollten 3-4 Mal täglich gefüttert werden. Ab dem 5. Monat reichen 2-3 Mahlzeiten, ab dem 12. Monat 2 Mahlzeiten pro Tag. Feste Fütterungszeiten helfen bei der Stubenreinheit und geben deinem Welpen Struktur.

Wie lange sollte ich Welpenfutter geben?

Mindestens 9 Monate, bei großen Rassen bis zu 24 Monate. Kleine Rassen können ab dem 10. Monat auf Adult-Futter umgestellt werden. Mittelgroße Rassen ab dem 12. Monat, große Rassen erst ab dem 15.-18. Monat. Ein zu früher Wechsel kann die Entwicklung beeinträchtigen.

Ist Nassfutter oder Trockenfutter besser für Welpen?

Nassfutter hat in der Regel einen höheren Fleischanteil und ist besser verdaulich: besonders während des Zahnwechsels (4.-7. Monat). Trockenfutter ist praktischer in der Handhabung. Für die Qualität empfehlen wir Nassfutter mit hohem Fleischanteil als Hauptmahlzeit.

Wie viel Futter braucht ein Welpe pro Tag?

Das hängt von Alter, Rasse und Futterart ab. Bei Nassfutter ca. 5-7 % des Körpergewichts, bei Trockenfutter ca. 2-3 %. Ein 5 kg schwerer Welpe braucht etwa 250-350g Nassfutter oder 100-150g Trockenfutter pro Tag, verteilt auf 3-4 Mahlzeiten.

Darf ein Welpe normales Hundefutter fressen?

Nein, Adult-Futter ist nicht optimal für Welpen. Welpenfutter hat einen höheren Protein- und Fettgehalt und ein angepasstes Calcium-Phosphor-Verhältnis für den Knochenaufbau. Normales Hundefutter deckt den erhöhten Nährstoffbedarf eines wachsenden Hundes nicht ab.

Was tun, wenn der Welpe das Futter verweigert?

Stelle das Futter für 15-20 Minuten hin und räume es dann weg. Kein Leckerli als Ersatz anbieten. Beim nächsten Fütterungszeitpunkt wird der Welpe in der Regel fressen. Hält die Verweigerung über 24 Stunden an, konsultiere deinen Tierarzt. Leichtes Anwärmen hilft oft.

Welches Welpenfutter ist Testsieger?

Der Testsieger wird im Hundeo Futter-Score aus Fleischqualität, Zusammensetzung und Deklaration ermittelt. In der aktuellen Empfehlungsliste steht Anifit Junior vorne: mit hohem Fleischanteil, vollständiger Deklaration und einem passenden Nährstoffprofil für Welpen.

Welches Welpenfutter ist für große Rassen geeignet?

Für große Rassen ist ein kontrolliertes Wachstum wichtiger als möglichst viel Energie. Achte auf ein passendes Calcium-Phosphor-Verhältnis, klare Fütterungsempfehlungen und regelmäßige Gewichtskontrolle. Bei sehr großen Rassen sollte die Futterwahl mit dem Tierarzt abgestimmt werden.

Enrico Bachmann

Geschrieben von

Enrico Bachmann

Gründer & Zertifizierter Ernährungsberater

Hundeo GründerZertifizierter Ernährungsberater für HundeExperte für belohnungsbasiertes Training

Enrico gründete Hundeo, nachdem er sich seit der Adoption von Nacho im Sommer 2016 intensiv mit Hundeernährung, Allergien und später auch Training beschäftigte. Aus eigenen Hundefutter-Tests und Gesprächen mit Tierärzten und weiteren Experten entstand zuerst eine Website, später die Hundeo-App.

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